LP Hagstrom Swede Velvet oder LTD EC 401

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Ineomori
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Hallo Leute,habe hier schon im Forum ein wenig rumgestöbert aber irgendwie hat mir das bei meiner Entscheidungsfindung noch nicht so recht geholfen und deswegen mache ich jetzt den Thread auf.
Ich möchte mir gern eine neue Gitarre zulegen ( Form Les Paul) und da bin ich über eine Masse von Angeboten gestoßen. Am meisten sagen mir allein von den Daten die Hagstrom Swede Velvet und die LTD EC 401 zu. Ich bin auf der suche nach einer Gitarre die vielseitig ist (obwohl ich am meisten Death Metal,Core und Altenative Sachen spielen werde). Die LTD EC 401 mit den EMG Humbuckern fällt für mich jedoch eher weg da ich den Klang zwar schon mag aber ich finde das die Humbucker nur bei Metal gut wirken. Es gibt ja noch die Variante mit den Duncan Humbucker und da wollte ich wissen wie die im Gegensatz zu den EMG`s klingen und ob jem. schon Erfahrungen mit der Swede Velvet gemacht hat. Leider findet man im Forum nix weiter zu der Hagstrom. Habe hier auch leider nicht die Möglichkeit die genannten Modelle anzuspielen und daher wollte ich von euch gern wissen was ihr empfehlen könnt.
 
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raytsh
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Hab die Hagstrom noch nie gespielt. Aber die EC401er die ich gesehen haben, waren von Verarbeitung und Bespielbarkeit her alle sehr gut. Auch die Duncan PU Kombination ist hervorragend!

So wie sich das anhört, ist für deine Musikrichtung aber wohl eher die EMG Kombination geeignet. Für Death und Core macht sich der höhere Output und der agressiverer Klang sicherlich besser.
 
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Hallo Ineomori

zuallererst kann ich meinem vorposter nur bedingt zustimmen da die EMGs für den Klischee-Metalcore Sound gerne genommen werden, aber gerade für "fetten" sound eher ungeeignet sind.
Wenn du sehr tief stimmen willst und das ganze nicht matschen soll sind EMGs(da kaum erwähnenswerte Bässe) oder output-schwache Humbucker(da gute Transparenz) idr eine recht gute Wahl (gibt Ausnahmen).
Da in deinem Konkreten Fall aber nicht nur die Tonabnehmer unterschiedlich sind, wirst du wohl um ein Testspielen von beiden Gitarren nicht herumkommen, wenn du dich nicht auf dein Glück verlassen willst.
Der Klang und das Spielgefühl ist bei den beiden doch sehr unterschiedlich (und ersterer schwankt auch gerne von Modell zu Modell) was einen Direktvergleich unentbehrlich machen sollte.
Wenn du keine Chance hast die beiden Real anzuspielen bestell sie dir zur not über Thomann oder einen vergleichbaren Versand und (miss-/) gebrauche die Money-Back frist(da du letztlich ja warscheinlich ein Instrument behälst sollte das ganze ethisch vertretbar sein)
Vergiss aber nicht dass du Knapp 700 Euro ausgeben willst und ob eine kleine Fahrt zum nächsten Musikhaus nicht doch lohnend wäre.

mfg Bite
 
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Hallo Ineomori

zuallererst kann ich meinem vorposter nur bedingt zustimmen da die EMGs für den Klischee-Metalcore Sound gerne genommen werden, aber gerade für "fetten" sound eher ungeeignet sind.
Wenn du sehr tief stimmen willst und das ganze nicht matschen soll sind EMGs(da kaum erwähnenswerte Bässe) oder output-schwache Humbucker(da gute Transparenz) idr eine recht gute Wahl (gibt Ausnahmen).
Da in deinem Konkreten Fall aber nicht nur die Tonabnehmer unterschiedlich sind, wirst du wohl um ein Testspielen von beiden Gitarren nicht herumkommen, wenn du dich nicht auf dein Glück verlassen willst.
Der Klang und das Spielgefühl ist bei den beiden doch sehr unterschiedlich (und ersterer schwankt auch gerne von Modell zu Modell) was einen Direktvergleich unentbehrlich machen sollte.
Wenn du keine Chance hast die beiden Real anzuspielen bestell sie dir zur not über Thomann oder einen vergleichbaren Versand und (miss-/) gebrauche die Money-Back frist(da du letztlich ja warscheinlich ein Instrument behälst sollte das ganze ethisch vertretbar sein)
Vergiss aber nicht dass du Knapp 700 Euro ausgeben willst und ob eine kleine Fahrt zum nächsten Musikhaus nicht doch lohnend wäre.

mfg Bite

Stimmt auch nur bedingt. Wenn du wenige Bässe meinst dann nur den 81er. Der wird ja leider zu oft an der Brücke verbaut. Ich find ihn insgesamt eh nicht so toll. Passt nur bei wenigen Gitarren. Packst du nen 85er an die Brücke sieht das ganze ganz anders aus und du hast genug Kloppe in der Magengrube.


Aber wie du Recht hast muss er die beiden Gitarren anspielen. Jedenfalls in der Preisregion zu empfehlen. Hab nämlich schon paar mies klingende und schlecht verarbeitete EC401er in der Hand gehabt.
 
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Azriel
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Um mal auf die eigentliche Frage nach den Tonabnehmern zu antworten: Ich hab eine Swede (aber keine Velvet) und die darin verbauten Humbucker waren sehr, sehr PAF-orientiert, leicht muffig und nicht sehr outputstark. Von Transparenz bei Gain fangen wir am Besten garnicht erst an. Heisst: Du wirst da die PUs wechseln müssen, wenn du das Metal-Brett fahren willst.
Ein großer Unterschied zwischen Swede und EC ist auch, dass die Swede eine klassische full thickness Les Paul ist (also fetter, dicker Korpus) und die EC eher einen dünnen Korpus (wie eine SG) hat. Das ergibt Unterschiede im Gewicht und auch im Sound.

Was die Unterschiede zwischen EMGs und dem Seymour Duncan Set (SH-4 und 59er wenn ich mich nicht irre), hast du bei den EMGs einen durch Strom unterstützten Ton. Das äussert sich meiner Meinung nach in einer gleichförmigen Dynamik und relativ hoher Transparenz, sprich eine gute Tontrennung. Daher werden die gerade bei Lowtunings gern genommen. Viele bemängeln bei EMGs die fehlende "Seele" bzw. einen subjektiv wahrgenommenen sterilen Ton (was ich persönlich auch so sehe).
Der SH-4 ist ein rotziger PU, für alle harten Rocksachen hervorragend geeignet, mit richtig Output. Will Adler von Lamb Of God hat so einen in seinen Gitarren.
Der 59er ist mir noch nicht untergekommen, orientiert sich aber (wie der Name schon sagt) eher an den PAF-Modellen.
 

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