Mac Mini 3.1 für homestudio?

x-Riff
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Hallo in die Runde,
habe aus einem Nachlass einen Mac Mini 3.1 bekommen. Will mir ein homestudio aufbauen und habe gerade den Rechner angeschmissen. Software läßt sich nicht mehr updaten - ist das das Aus für die Überlegung, damit homerecording zu machen? Threads, die ich hier aufgestöbert habe, sind alle älter - es heißt, hardwaremäßig wäre das kein Problem - ich denke aber eher an Treiber etc.
Technische Daten:
Mac OS X, Version 10.6.8 (2009)
Prozessor: 2.26 GHz Intel Core 2 Duo
Speicher 2 GB
1 Prozessor, 2 Kerne
L2 Cache 3 MB

Prinzipiell soll eine DAW wie logic, Cubase oder StudioOne verwendet werden, mache eher SingerSongwriter bis Rock, also komme ich auf etwa 12 bis 20 Spuren, denke ich mal. Instrumente und virtuelles Zeugs sollen möglich sein.

Falls noch Informationen förderlich sind, um die Frage zu beantworten, ob es Sinn macht, den Mac Mini 3.1 fürs homerecording zu reaktivieren, beantworte ich die gerne - möglicherweise reichen die Angaben oben aber schon aus. Ach so: bin kein IT-ler, Programmierer und kenne mich in der apple-Welt auch nicht sonderlich gut aus.

Vielen Dank und herzliche Grüße

x-Riff
 
hab ich da richtig gelesen, der hat nur 2GB Arbeitsspeicher? das ist kein Schreibfehler?
das ist schon gar arg wenig.

versuchen kannst du es, aber verwende am besten auch deutlch ältere Versionen von der DAWs und Plugins, die brauchen auch oft weniger resoucren, damit kannst du vielleicht noch was anfangen mit dem Rechner, ich meine, wir haben ja vor 20 Jahren auch bereits Homerecording gemacht.

ich kenne die alten Mac Minis nicht mehr aus dem Stegreif, ggf kannst du die eingebaute Festplatte gegen eine SSD tauschen, dann gewinnt er noch ordentlich an Tempo zu, ich hatte selber zuhause einen 4.1er Mac Pro Tower und 2x 5.1 Mac Pro Towers upgegraded, aber das waren auch von sich aus schon sehr potente Maschinen, mit jeweils 2 CPUs, 64GB Ram und fetter Grafikkarte. da ging auch das recorden trotz des fortgeschrittenen Alters der Rechner ziemlich gut.

Aufpassen bei so alter Betriebsystemversionen sollte man auch aus IT-Sicherheitstechnischer Sicht, die haben schon lange keine Sicherheitsupdates mehr bekommen und sind sogesehen recht vulnerabel, also am besten gar nicht oder so wenig wie möglich im Netz damit sein.
 
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Wenn z.B. Cubase das MacOS darauf noch unterstützt (Sequoia, Sonoma, Tahoe), kannst Du es ja mal testen. Ich würde den Rechner strikt vom Internet trennen und auch vom internen Netzwerk - wenn Du da selber wenig Ahnung hast um für Sicherheit zu sorgen ist das die einfachste und beste Möglichkeit.

D.h. den Austausch von Deinen Dateien dann nur über einen USB Stick. Wenn Du so arbeiten möchtest, dann los.

Aber das Teil ist über 15 Jahre alt und damals waren das noch ganz andere Rechner. Die heutige Software ist ja - trotz Technologiefortschritt - nicht sparsamer an Ressourcen geworden, sondern braucht immer mehr. Ich bezweifle, dass da überhaupt noch eine moderne Software vernünftig drauf läuft.
 
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Verkaufen.
 
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Ich selbst bin jemand, der aus triftigen Gründen durchaus an alten und sehr alten Macs festhält. Ich habe sogar noch alte MacPro-Rechner mit MacOS 10.6.8 in Betrieb, weil auf denen die Adobe Creative Suites (die Nicht-Abo-Versionen bis CS6) hervorragend und nach wie vor störungsfrei laufen. Ich habe jahrzehntelange Erfahrung mit alten Rechnern und alten Software-Versionen, weil permanenter Update-Zwang nicht immer wirklich nachhaltig oder zielführend ist, je nach Kontext oder Software-Bedarf.

Auch mit MacOS 10.6.x kam schon eine GarageBand-Version kostenlos mit, die sollte noch problemlos laufen. Ich selbst habe mit dieser MacOS-Version sowohl GarageBand als auch Logic Pro benutzt (das damals noch mehr Geld gekostet hat). Allerdings meist auf Rechnern mit etwas mehr Hardware-Leistung als ein MacMini, der kleinste war ein 20"-iMac und 4GB RAM. Wie auch immer, es kann gut funktionieren, wenn du es schaffst, eine "Zeitkapsel" oder wie ich es nenne, ein "natürliches Biotop" für deinen Rechner herzustellen. Sprich: Benutze nur Software und Hardware (z.B. USB-Audio-Interfaces), die zum Zeitpunkt existiert haben, als der Rechner aktuell war. Dann gibt es auch passende Treiber und keine Leistungsprobleme. Und halte ihn aus dem Internet raus (wie oben schon erwähnt), das funktioniert eh nicht mehr richtig auf dieser Software. Alle Browser zu alt, und der App-Store geht auch nicht mehr.

Verkaufen lohnt sich eher nicht. Da gibt es kaum noch Geld dafür. Aber zum Rumspielen mit den verfügbaren Apps taugt er prima :)

Grüße,
Bernd
 
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Internet-mässig geht mit dem praktisch gar nichts mehr... aber 10.6.8 (Snow Leopard) war eigentlich das top System für diese Geräte Generation.
Reaper (zB) läuft darauf, aber moderne Plugins eher nicht.
Ich habe auf einem aus der Zeit MPC Essentials für einen MPC Studio Controller.
(war extrem dankbar, dass man das unter 10.6 von der DVD installieren konnte)
ot: meine 2. „Kernanwendung“ für das Teil ist die freie Software Version des Hartmann Neuron und nebenbei beherrscht er den Trick ein batterieschwaches altes iPad wieder wach zu bekommen, wenn es null Ladung anzeigt und auch nicht mehr lädt.
 
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Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten!

Also: Hardwaremäßig würde es gehen (wie ich vermutete), aber der ganze Rest ist mir zu frickelig, ehrlich gesagt. Ich hatte eh Ausgaben für mein homestudio eingeplant und das war lediglich ein kurzer Versuch, möglicherweise unnötige Ausgaben zu vermeiden. Aber als Insellösung macht es keinen Sinn und mir ältere Geräte (z.B. Interfaces) anzuschaffen, nur um diese Insellösung zu betreiben, scheint mir auch nicht attraktiv. Also werde ich da - wir eigentlich geplant - mir eher etwas Neueres zulegen, muss dann auch kein apple sein.

Allerdings: Garage Band habe ich auf diesem Mac Mini auch entdeckt - und damit werde ich ein bißchen rumspielen.
Und danke für die Tipps: Ich werde das wieder offline stellen (habe eh nur kurz gecheckt, ob ich damit in den App-Store komme, habe also nicht rumgesurft oder habe mir Sachen runtergeladen oder so). Insofern: eine kleine Insellösung, um mit Garage Band rumzuspielen.

Homestudio realisiere ich dann anders.

Habt herzlichen Dank - hat mir sehr weitergeholfen!

x-Riff
 
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Ich habe tatsächlich auch einen Mac mini 3.1 als einfachen Bürorechner hier stehen, allerdings aufgerüstet mit einer SSD und auf maximalen Arbeitsspeicher (8 GB). Per OCLP läuft bei mir macOS Sonoma (Sequoia wäre auch möglich).
 
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aber der ganze Rest ist mir zu frickelig
Finger weg, ausser du bist Masochist oder willst eben nur rumspielen.
Aber Apple wäre schon eine Option z.B. mit GarageBand und Audacity. Selbst ein neuer Mac Mini oder ein Macbook Air kostet nicht die Welt. Refurbished noch günstiger, oder du kaufst einen M1-Rechner gebraucht.
 
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Ich habe zwar den alten MacMini (für og Anwendungen), nutze aber real den kleinsten MacMini M1, seinerzeit um 800€ neu.
Der Unterschied ist mehr als drastisch, Preis/Leistung top - kein Vergleich zu den Intel Vorgängern.
Per Wine Installation (Crossover, interaktiv, kein Unix Gefrickel) laufen meine Windows Anwendungen nahezu exakt mit der Geschwindigkeit einer 3 Ghz i5 CPU.
Als DAW SawStudio auch mit perfekter grafischer Darstellung, der i5 ist seitdem in Rente. :D
Der Lüfter ist praktisch unhörbar, die Energiebilanz tadellos.
 

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