Macht die KI jetzt blues?

  • #21
Instant-Blues aus der Tüte. Grausam. Traurig ist, dass dieser Datenmüll Hörer generiert.
 
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  • #22
Meine Antwort: Ich stelle mich irgendwo hin, die Sängerin singt, ich spiele Gitarre und ein paar Leute hören zu, schauen mir auf die Finger. Einer sagt, da hat er sich gerade verspielt, aber egal, ist nett hier.
Die Zukunft wird sein: "So ein Mist, nachdem ich den Euro in den Hut geworfen habe, hat er sich verspielt. Ich will mein Geld zurück; KI fetzt mehr"🤣

Ich wäre mal wieder voll drauf reingefallen und hätte den Song (z.B. im Autoradio und ohne zu "analysieren" - für einen kernigen Blues gehalten.
Genauso wie ich früher dachte, wie toll die doch alle Singen (Pitch-Correction)
 
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  • #23
Auf SoundClick wird mittlerweile, seit ca. einer Woche oder so, jetzt auch sehr detailliert nachgefragt, wenn ich einen Song neu hochlade, ob KI und was und wie usw. Das wird dann auch mit angezeigt.
Finde ich richtig gut!
 
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  • #24
Auf SoundClick wird mittlerweile, seit ca. einer Woche oder so, jetzt auch sehr detailliert nachgefragt…
Gott sei Dank tritt in absehbarer Zeit die Kennzeichnungspflicht in Kraft, weshalb die Plattformbetreiber nun allmählich mit der Implementierung beginnen. In vielen Bereichen, auch bei der Musik, wird es wirklich immer schwerer, KI-Output zuverlässig zu erkennen.
 
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  • #25
Ganz ehrlich? Irgendwo im Hintergrund gehört, oder bei mir z.B. auf einem Webradio Sender beim Kochen?
Vielleicht alles ein bisschen zu "glatt", aber ich hätte es wahrscheinlich nicht wirklich wahrgenommen

Wenn das Stück live von jemanden gespielt/gesungen würde, dann wäre das doch gar nicht mal so übel?

Braucht das die Welt?
Aus meiner Sicht nicht. ;-)
 
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  • Ersteller
  • #26
Leute, dass die Bilder bzw. Videos KI sind, ist wirklich offensichtlich. Das war nie die Frage 😉 :D.

Überrascht hat mich nur, dass mir die Stimme wirklich gefällt. Das erste Lied (wobei die alle fast gleich sind), das ich gehört habe, lief noch so nebenher während ich etwas Anderes gemacht habe und nicht mit voller Aufmerksamkeit dabei war. Irgendwann habe ich die Gitarre in die Hand genommen weil ich es mal selber spielen und singen wollte. Erst dann, als ich auf Details geachtet habe, ist mir aufgefallen, dass es KI ist.
 
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  • #27
… Überrascht hat mich nur, dass mir die Stimme wirklich gefällt. …
Das ist halt einfach eine Erfahrung, die man früher oder später unweigerlich macht. 😉 Die KI dreht eben menschliche Werke durch den Wolf und bastelt daraus etwas „Neues“. Wenn der Prompt gut ist, dann klingt das durchaus hochwertig bis toll. Nicht anders ist es bekanntermaßen schon länger und sehr offensichtlich z.B. mit KI-generierten Bildern, deren Qualität häufig beeindruckend ist und durch herkömmliche Fotografie und Bildnachbearbeitung nur schwer erzielt werden kann.

Schon vor Monaten hatte ich eine ganze Weile und vertieft mit Udio experimentiert. Manche der Ergebnisse haben mir so gut gefallen, dass es wirklich frustrierend war - weil ich selbst so einen hervorragenden Sound nie hinbekommen könnte. So geht es ja vielen Musikern.
 
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  • #28
Nicht die KI macht jetzt Blues. Der Mensch muss prompten, was er als Ergebnis möchte. Und das liefert ein gutes Modell mittlerweile bei erfahrener Nutzeranleitung extrem überzeugend ab. In jedem beliebigen Genre.

Davon ab . .
weil es einen Konflikt in mir auslöst.
Welcher wäre das? Dass Dir die Stimme gefällt? Und wenn ja warum löst das einen Konflikt in Dir aus?
 
  • Ersteller
  • #29
weil mich eins der Lieder berührt hat und ich es nachspielen wollte.
und mir dann bewußt wurde, dass es eine Maschine ist.
 
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  • #30
Vielleicht hast Du damit den neuen, sich lohnenden Weg gefunden, erfolgreich Blues zu spielen. Fix gute Songs prompten, Voice-KI mit Deiner Stimme trainieren, üben, was der Computer Dir vorreihert, ab auf die Bühne. Denn den cuten Bluesboy zum Anfassen, den kann die KI noch nicht. Noch nicht... 😁
 
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  • #31
Der Hund ist gestorben, meine Frau hat mich verlassen und die Keine Intelligenz hasst mich...
 
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  • #32
Als ich das erste mal mir von Suno ein Weihnachtslied machen ließ, war ich auch sehr angetan, von dem Ergebnis. Ich finde es sehr gut.

Jetzt aber mal an euch folgende Aussage und Frage:
Als 3D Hobby-Grafiker kenne ich das, dass man z.B., um zu beweisen, dass man das Bild selbst hergestellt hat, und nicht von jemand anderem geklaut, da gab es die Möglichkeit, das Mesh (also das Gitter des Objektes) als Beweisbild mitgeliefert hat. Oder bei Malern war es halt auch immer die Unterschrift auf dem Bild. Klar, das ist kein Beweis, und auch eher in die andere Richtung. Aber wenn jemand eine Unterschrift fälscht, macht er Urkundenfälschung, was ja strafbar ist...

Also, wie könnte man Musiker, der sich vielleicht nicht selbst im Video zeigen will, beweisen, dass das was man da zeigt echt ist?
Ich habe tatsächlich mal in Spectralayers versucht, im Rauschen der Obertöne meine Initialen reinzulöschen. Das geht tatsächlich bis zu einem gewissen Maß.
Aber sobald das Stück mal konvertiert, komprimiert oder sonst was wird, ist die Unterschrift weg. (Kann man als Vorteil und als Nachteil sehen)
Schon Bach hatte gerne mal seinen Namen B-A-C-H in die Noten mit aufgenommen. Also eine fast unhörbare Tonfolge irgendwo im Stück einfügen?

Klar, für viele ist im Moment eher die Frage, werde ich ein KI-Stück erkennen?
Ich sage einfach mal: Früher oder später nicht mehr.
Also bleibt die Frage: Werde ich einen echten Künstler erkennen?
Ich denke ja, falls er die Absicht hat.

So könnte man sagen, sobald ich ein Stück höre, das wie KI klingt, ist es sehr wahrscheinlich ein KI-Stück.
Das bedeutet aber auch für Künstler, dass man sich besinnen sollte, wie man ein Stück darbietet.
Sollte man nur synthetische Klänge (z.B. künstliches Schlagzeug, oder Bläser) verwenden?
Sollte man jede Unsauberkeit beim Singen eliminieren?
Will man wirklich perfekt wie eine Maschine sein? (Maschinen können auch so unperfekt wie Menschen sein aber nicht so kreativ in der Unperfektheit)

Was ist schlimm an einem Atemgeräusch, ein Quietschen über die Saiten, ein Klappern der Ventile oder Klappen?
 
  • #33
[Konflikt:] weil mich eins der Lieder berührt hat und ich es nachspielen wollte.
und mir dann bewußt wurde, dass es eine Maschine ist.
Ja, aber das ist doch bei näherer Betrachtung doch kein Problem, oder? Solange du als Mensch Musik machst, lässt du dich inspirieren und jahrzehntelang verschiedene maschinelle und menschliche Eindrücke auf dich wirken. Die bringen dich dann zu einer Inspiration. Seit zweihundert Jahren wird Musikproduktion von Maschinen inspiriert, KI ist ein weiter Schritt auf diesem lange existierenden Weg.

Die eingangs verlinkte Aufnahme ist ja nun in keinster Weise originell oder kreativ, sie zitiert lange bekannte Klänge und Inhalte. Genauso, als hätte ein menschlicher Produzent lange bekannte Klänge und Inhalte neu zusammengestellt. Wenn dich dich Aufnahme berührt und zu eigener Live(!)-Musik bewegt, die dann ja anders sein wird als die Aufnahme, ist das doch eigentlich eher gut.
 
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  • #35
Hat KI Musik einen Urheberschutz?
 
  • #36
Das Justizministerium meint nein:

Können KI-generierte Erzeugnisse dem urheberrechtlichen Schutz unterliegen?
 Geschützte Werke im Sinne des Urheberrechtsgesetzes sind nur persönliche geistige
Schöpfungen eines Menschen. Rein KI-basierte Inhalte genießen daher keinen urhe-
berrechtlichen Schutz, da sich die Arbeitsweise der KI der Kontrolle des Nutzers ent-
zieht. Auch lässt sich der erzeugte Inhalt nur bedingt steuern: Es entstehen damit
Texte oder Bilder, die keinen Urheber im rechtlichen Sinne haben.
 Allenfalls käme eine Urheberschaft des Nutzers der KI in Betracht, wenn sich die
Software lediglich als Hilfsmittel darstellt und ihr Einsatz im Entstehungsprozess des
Werks von untergeordneter Bedeutung ist.
 Hinsichtlich KI greift das Urheberrecht also nur dann, wenn die Basis für das neu er-
zeugte Werk ursprünglich von einem Menschen geschaffen wurde. Es ist somit im
Einzelfall abzugrenzen, ob ausreichender Einfluss auf die konkrete Formgestaltung in
der Hand des Menschen verbleibt oder nicht.

https://www.bmjv.de/SharedDocs/Downloads/DE/Themen/Nav_Themen/240305_FAQ_KI_Urheberrecht.pdf?__blob=publicationFile&v=2
 
  • #37
Bei Deezer ist wohl laut eigener Zahlen 44% KI-Musik. Die kennzeichnen das. Gibt es da ne Dunkelziffer? Kein Plan.
 
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