Mackie 1202-VLZ Netztrafo noch wo zu bekommen?

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Moin.

Ich habe seit Jahren zwei der kleinen Mackie 1202-VLZ Micro Series, frühe Generation.
Sind für meinen Geschmack super Teile gerade auch für div. Aufgaben daheim.

Nun fing bei einem ällmählich ein Zirpen, Surren an, das leider auch auf den Signalweg haut.
Ist der Netztrafo der das Störgeräusch deutlich von sich gibt. Hatte mal bei Thomann angefragt, nichts erhältlich.

Auch Mackie selbst unterstützt per Support "uncontinued products" ja generell nicht.

Wär aber schade, wenn nur wegen Trafo das Teil Schrott wäre.
Frage mich also kennt jemand ev. ein Quelle, wo man sowas aufgabeln kann? Der Trafo hat 5 Sekundär-anschlüsse, +/- 16V und +/-48V

Da es ja die VLZ-Reihe noch gibt ( allerdings inzw. Vers. 4) die vom Gehäuse her aber immer noch gleich aussieht, vermute ich
dass die Chance besteht, dass der Trafo nicht gross geändert wurde..?

Vielleicht weiss ja jemand einen Rat..Merci
 
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Ich habe vor Kurzem das 802 gekauft. Schönes Pult, schxxxx Netzteil. Das Netzteil hat nach kurzer Aufwärmzeit heftigst gebrummt, zum Glück aber nicht eingestreut. Thomann scheint auch für die aktuellen Geräte keine Ersatznetzteile zu haben/bekommen. Ich musste das ganze Pult umtauschen. Aktuell ist zum Glück Ruhe, ich wäre aber auch an einer Ersatzteilquelle interessiert...

Gruß,
glombi
 
Das Mackie 802 VLZ 3/4 hat ein externes Steckernetzteil, das 1202-VLZ hat aber ein internes Netzteil, das gestaltet die Reparatur deutlich schwieriger...
Thomann scheint auch für die aktuellen Geräte keine Ersatznetzteile zu haben/bekommen.
https://www.thomann.de/de/mackie_power_supply_402_802_vlz_3_4.htm
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Noch ein interessantes Detail, weil ich gerade nach dem Mackie 802VLZ4 Netzteil geschaut habe...
Bei Thomann hat das Gerät lt. Abbildung diesen Spezial 3-Pol Stecker (2x18,5V).
https://www.thomann.de/de/mackie_802_vlz4.htm
und ein Ersatznetzteil ist sehr teuer

Bei Sweetwater hat das gleiche Gerät inzwischen ein Standard 12V Netzteil mit Standard Stecker...
https://www.sweetwater.com/store/detail/802VLZ4--mackie-802vlz4-8-channel-mixer

Hier würde ich bei Thomann nachfragen (da das Ersatznetzteil des "neuen" Typs deutlich günstiger ist).
 
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Der Unterschied war mir nicht bewusst :redface:. Danke für den Link, aber mehr als 1/3 vom gesamten NP ist schon mehr als heftig. Zumal es wahrscheinlich die gleiche schlechte originale Qualität hat...

Gruß,
glombi
 
Auf was ich raus will...
Möglicherweise hat Mackie recht viele Probleme mit dem Netzteil, und haben deswegen das Stromlayout des Mixer komplett umgestellt auf Standard 12 Volt Netzteile.
Du solltest Thomann fragen, ob du nicht die "neue" Serie als Austausch bekommen kannst. (siehe den Sweetwater Link)

Edit:
Sorry @ThisErik, wenn dein Thread hier kurz abgeschweift ist...
 
Das Mackie 802 VLZ 3/4 hat ein externes Steckernetzteil, das 1202-VLZ hat aber ein internes Netzteil, das gestaltet die Reparatur deutlich schwieriger...
......

Sorry, mein Fehler. Es handelt sich beim 1202 um ein internes Netzteil.. das rechts oben im Eck verbaut ist..
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Passt alles Ralphgue, Info immer gut..

Das Ding wird halt auch sein, der Platz ist beim 1202 schon eng, auch zum Ein-Ausbau brauchs ne Lötstrategie..da wirds bei dem kleineren
noch schlechter sein..

Tatsächlich hat die neueste Generation eher ein Facelift bekommen, Wanne, Knöpfe.. sonst ist das genau gleich aufgebaut.
https://www.thomann.de/de/mackie_1202_vlz4.htm?sid=e37da18271d26b0d4e4e771fb1ae47e1

Weiss nicht ob sich die Qualität von Fertigung / Teile inzwischen geändert hat, aber die waren früher schon deutlich teurer, alle Ein- und Ausgänge symmetrisch, Mic-amps gute Quali usw..
 
....
Da es ja die VLZ-Reihe noch gibt ( allerdings inzw. Vers. 4) die vom Gehäuse her aber immer noch gleich aussieht, vermute ich
dass die Chance besteht, dass der Trafo nicht gross geändert wurde..?

Update falls mal jemand vor dem gleichen Problem steht.
Hatte bei Mackie doch mal den Support bemüht ob das Netzteil vielleicht gleich geblieben ist beim aktuellen Modell.
"Unfortunately, the items are not interchangeable and the older item is no longer available."

Tja Pech, entweder mal eines mit nem anderen Schaden aufgabeln oder halt gebraucht wieder eins kaufen..
Eines funktioniert einwandfrei und das seit geschätzt 15 Jahren, teilweise 24/7 als Verteilquelle für Audio hier im Haus..
 
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Hallo,

...dann vielleicht noch der Weg, solltest Du in Deiner Nähe einen Radio- und Fernsehtechniker haben... wäre möglich, daß so einer auch noch reparieren kann ;)
Ich habe, ein wenig OT, mit der Werkstatt eines mittelgroßen Elektronik- und Hausgeräte-Geschäftes in der Nachbarstadt überraschend mal beste Erfahrungen mit einem alten Tape-Deck gesammelt, das man tatsächlich zum günstigen Kurs reparierte, auch da waren die eigentlichen Baugruppen nicht mehr als Original-Ersatzteil erhältlich...

Viele Grüße
Klaus
 
So ein altes 1202-VLZ habe ich auch noch. Da ist ein "klassisches" linear-Netzteil verbaut. Brummt es hörbar aus dem Gehäuse heraus oder nur bzw. vornehmlich im Signal?
In 99% aller Fälle sind die Glättungskondensatoren platt. Die kann ein Fachmann relativ leicht austauschen (obwohl es im Inneren schon ziemlich eng ist, ich musste mal an dem Pult einen Fader wechseln).
Wenn wirklich der Trafo platt ist, könnte man ihn stattdessen durch einen handelsüblichen Trafo (oder mehrere, je nach den benötigten Spannungen) ersetzen, den man in ein externes Gehäuse einbaut und von dort die Kabel der Niedervoltspannungen über einen Stecker in das Pult führt. Wäre aber mehr etwas für (versierte) Bastler.
 
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Merci für die Anregung, Basselch und Lobomix.

Ja, die Flinte sollte man nur in Doppelkorn versenken wenn man sich sicher ist.

Der Stand war ja aber, dass der doch speziell konfigurierte Trafo ( Werte, dimension) Geräusche macht und nicht mehr zu bekommen ist.
Sprich das schadhafte Teil ist lokalisiert, meisst ja die Hauptarbeit neben De- und Montage, dazu noch ein Vollmetallgehäuse dieses Trafos, eher keine Chance für Instandsetzung
adäquat zum Aufwand.

Allerdings hat man ja mal Zweifel und prüft nochmal nach.

Ausgangssituation war, Störsignal, irgendwas surrt. Also aufmachen, der Trafo surrt eindeutig.
Um Sicher zu sein, das Teil ausgebaut, paar Strippen gelegt und nochmal provisorisch angeschlossen, eindeutig es ist der Trafo der zirpt..
Da denkt man, zumindest als Nicht-geschulter in Sachen Elektronik mit trotzdem erfolgreichen Fehlerbehebungen..
Alles klar, es muss der Trafo sein.

Nun wollte ichs vorhin nochmal wissen, mal zu schauen was passiert denn wenn ich den Trafo solo ohne Pultverbindung teste,
und hab den Trafo an Netzspannung gelegt, einfach separat ohne den 5-Pol Anschluss an der Netzplatine einzustecken.

Als wie beschriebener Nichtexperte kommt man erst gar nicht drauf, dass da was von woanders "zurückhauen" könnte..
Aber das scheint der Fall zu sein. Isoliert angeschlossen bleibt der Trafo ruhig, steckt man den Verbinder zur Netzplatine ein, geht das Surren erst los.
Aha, eine Option. Hurra! Und mal auf der Netzplatine suchen.

@LoboMix hab grad beim verfassen deinen Post gelesen, merci, richtig Spur also in Richtung Bauteile der Netzplatine..
(Allerdings zu der Anregung anderes Netzteil aufzugabeln, da gehts innen dermassen eng und spezifisch her, wenn dann wäre eine externe Lösung + umbau wohl angesagt, sehe ich auch so)

Fazit. Es scheint wohl was von der Netzplatine den Trafo zum Surren zu bringen. die ist gut zugänglich und leicht ausbaubar.
Kondensatoren tauschen oder auch andere Bauteile könnte ich also selbst, die Diagnose ist ja immer das Problem.

Also baue ich die Netzplatine aus, schreib mir die Werte der Kondensatoren auf und latsch in meinen Elektronikladen.
Lass den eifrigen dort noch auf die Platine schauen, wegen weiteren Verdachtsmomenten..und tasuche mal die Elkos..

merci
Thiserik

edit..dann musst du ein anderes Pult haben Lobomix, das 1202 hat keine Fader sondern ausschl. Drehregler..ich mal noch Pics
 
Zuletzt bearbeitet:
Es kann gut sein, dass der Trafo nicht surrt, wenn er ausgebaut ans Netz angeschlossen wird. Dann läuft er im Leerlauf, ohne Last und es fließt kein Strom.
Es ist sehr wahrscheinlich der Strombedarf der Schaltung selber, der den Trafo zum Surren bringt. Gäbe es irgendwo einen Kurzschluss und dadurch einen höheren Stromfluss, würde das Pult insgesamt nicht funktionieren.
 
Hm, merci für die Aspekte, Lobo.

Ich hab aber noch ein Ass im Ärmel..nämlich das genau gleiche Pult nochmal, klaglos in Betrieb.
Also wird die nächste Aktion sein - wenn ich meinen Steuerkram endlich aus der herumdrücken Phase herausgekommen erledigt habe -
dass das "gute" Mackie abgestöpselt wird, Deckel runter und per Überbrückungs-aktion sich zeigen wird, ob der "intakte" Trafo auch zum Zirpen
gebracht wird, ( ergänzend es ist kein Brummen sondern ein höherfrequentes..halt Zirpen..) dann weiss ich obs der Trafo ist oder was anderes.


Werde berichten.

edit..Toller Support und Gemeinschaft hier..
 
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Hallo, @ThisErik ,


...gerne :great: Bißchen Eigennutz: Mein altes 1202 VLZ läuft noch einwandfrei, sollte es aber mal zicken, dann weiß ich, wo ich nachlesen kann :D :D :D
In irgendeiner Mackie-Anleitung stand auch mal was über die Normalität dessen, daß die Ecke mit dem Netzteil drunter immer sehr heiß wird. Mit eigentlich typisch britischem Humor empfahl man augenzwinkernd diese Ecke zum Warmhalten des Kaffees ;) Mackie hatte früher immer sehr nette Sachen in die Bedienungsanleitungen eingestreut. So schrieb man in der Anleitung vom 1604 VLZ pro über den low cut "You can leave this one pressed unless you're recording earthquakes."...

Viele Grüße
Klaus
 
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Jo, das krieg ich noch raus..

Kaffee mag ich von heiss über lauwarm bis kalt. Hauptsache ein Löffel Zucker ist drin, anderes ist optional und sogar ausbaufähig..
Wie gesagt eines läuft bei mir hier 24/7 durch, ausser ich bin paar Tage weg, seit vielen Jahren.
Da in der Ecke des NT am Gehäuse wird das Blech in etwa nur gut handwarm, in etwa Körpertemperatur..passt also.
 
Hm, merci für die Aspekte, Lobo.

Ich hab aber noch ein Ass im Ärmel..nämlich das genau gleiche Pult nochmal, klaglos in Betrieb.
Also wird die nächste Aktion sein - wenn ich meinen Steuerkram endlich aus der herumdrücken Phase herausgekommen erledigt habe -
dass das "gute" Mackie abgestöpselt wird, Deckel runter und per Überbrückungs-aktion sich zeigen wird, ob der "intakte" Trafo auch zum Zirpen
gebracht wird, ( ergänzend es ist kein Brummen sondern ein höherfrequentes..halt Zirpen..) dann weiss ich obs der Trafo ist oder was anderes.


Werde berichten.

edit..Toller Support und Gemeinschaft hier..


Moin mitnander.

Hat nun etwas gedauert, aber gestern abend bin ichs angegangen und habe den "Quertest" gemacht, quasi den "guten" Trafo an das Problempult angeschlossen.
Tatsächlich, nun sirrt auch dieser Trafo. Irgendwas wohl von der Netzplatine haut zurück und macht Störung.
Hab also irgendwie umsonst Support und Sparepartsuche bezügl. Trafo angeleiert,....:engel:

Dennoch geht die Suche nun weiter..
Hier ein Pic der Netzplatine, was meint ihr erstmal alle Kondensatoren tauschen?
Oder sollt man die 3 Transistoren auch gleich ersetzen?
IMG_0162.JPG
 
Ein Trafo, der nicht defekt ist, beginnt dann zu sirren, wenn er bis zu seiner Leistungsgrenze belastet wird. Es muss also in dem defekten Pult ein fehlerhaftes Bauteil geben, das zu viel Strom zieht, ohne dass es einen kompletten Kurzschluss produziert, sonst würde das Pult in Gänze nicht funkionieren.
Systematisches Vorgehen ist immer am hilfreichsten. Ich würde die Netzteilplatine vom Rest der Schaltung trennen (unbedingt die Richtung des Flachkabels merken bzw. markieren).
Sirrt der Trafo dann immer noch, liegt der Fehler eindeutig auf der Netzteilplatine. Die Kondensatoren sind stets naheliegende Kandidaten bei Netzteildefekten.
Ansonsten hilft immer auch systematisches Messen, wobei als Referenz praktischerweise das intakte Pult dient (wenn man keinen Schaltplan vorliegen hat).
Ich würde auf jeden Fall mal beim intakten Pult die Versorgungsspannungen messen. Ich meine, es müssten +/- 18 V sein (und zusätzlich 48 V für die Phantomspannung), will mich aber nicht festlegen, es ist zu lange her, dass ich mein Pult offen hatte und dort die Spannungen maß. Wenn die Schaltung zu viel Strom zieht wegen des Defekts, bricht normalerweise auch die Spannung etwas ein, wobei bei z.B. +/- 16 V, also 2 V weniger, das Pult immer noch funktionieren, nur weniger Headroom haben, also schneller zerren.
 
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Danke für die Hinweise, lobomix.
Ja, dachte auch gleich, unbedingt das Flachkabel markieren..
Vom Mainboard hab ich einen Schaltplan aus dem Netz, ich glaube es ist so, dass der Trafo 18V liefert und dann auf +/- 16 V geregelt wird und wie du bemerktest
noch die 48 V für Phantomspeisung.
So wie vorgeschlagen werde ich rangehen, Flachkabel trennen und falls sich der Fehler auf die Netzplatine dadurch eingrenzen lässt, da mal die handvoll
Kondensatoren tauschen. Zur Not habe ich noch ein olles etwas ramponiertes Oszilloskop unterm Dachboden für weitere Fehlersuche..

Ich geb Bescheid, was sich tut..
gruss thiserik
 
auf reinen verdacht würde ich gar nichts tauschen. fehler lokalisieren und dann das defekte teil tauschen.
also erst mal messen!
 
Zur Not habe ich noch ein olles etwas ramponiertes Oszilloskop unterm Dachboden für weitere Fehlersuche.
Aber bitte sicher stellen, dass es noch betriebssicher ist!
Für die Funktionskontrolle gerade von Audiotechnik ist ein Oszilloskop in Verbindung mit einem Signalgenerator eine feine Sache, aber hier hilft erst mal ein Multimeter mehr weiter (was du hoffentlich hast). Bei Linearnetzteilen wie hier kann man mit dem Oszilloskop ganz gut nach den Gleichrichterdioden optisch kontrollieren, ob sie korrekt funktionieren.
Der Schaltplan aus dem Netz wird eine gute Hilfe sein, ich habe mir den jetzt auch mal runter geladen, falls bei meinem 1202 mal was defekt wird.
 

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