Marshall JMP-1 -> wo sitzt die V1-Röhre?

von Ricco, 24.08.10.

Sponsored by
pedaltrain
  1. Ricco

    Ricco Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.04.07
    Zuletzt hier:
    15.12.20
    Beiträge:
    432
    Ort:
    Mönchengladbach
    Kekse:
    2.370
    Erstellt: 24.08.10   #1
    Hab leider im Netz nichts wirklich treffendes gefunden. Welche der beiden Röhren ist die V1-Röhre im JMP-1? Kann mir das jemand sagen?
     
  2. Sicmaggot08

    Sicmaggot08 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    27.09.04
    Zuletzt hier:
    15.01.21
    Beiträge:
    2.220
    Ort:
    Wien
    Kekse:
    9.164
    Erstellt: 24.08.10   #2
    Steht auf er senkrechten Platine, auf der auch die Röhren sind, drauf.
     
  3. RalleO

    RalleO Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.07.04
    Zuletzt hier:
    16.05.19
    Beiträge:
    793
    Ort:
    Hamburg
    Kekse:
    335
    Erstellt: 02.09.10   #3
    Die V1-Röhre ist in der Regel diejenige, die der Gitarren-Input-Buchse am nächsten liegt.

    Da vielleicht im Zusammenhang mit den Signalwegen insgesamt beim JMP-1 auch interessant, zitiere ich mal aus einem Beitrag, der hier mal im Forum kursierte, finde ihn aber jetzt nicht wieder, hatte mir nur den Text kopiert:

    Beim JMP1 läuft eine der Röhren für die Cleansounds, die andere für die Overdrivesounds. Solange Du ECC83 verwandte Typen einsetzt, ist es für die Betriebssicherheit des Gerätes völlig egal, welche Hersteller das sind. Natürlich wirken sich andere Röhren auf den Sound aus.: Macht die Röhre z.B. viel Verstärkung, so ist mit mehr Gein im jeweiligen Kanal zu rechnen (meist aber auch mit mehr Mikrofonie - je nach genauem Typ). "Unempfindliche" Röhren (also solche Typen mit weiniger Verstärkung) liefern cleanere (glasigere...) Sounds und sind meist weniger anfällig für Mikrofonie. Ergo: je größer die Verstärkung ist, die der Röhrentyp macht, desto entscheidender ist es, eine Röhre guter Verarbeitungsqualität (z.B. Marshall "gold" branded Highgrades) einzusetzen.

    Selbstverständlich wirkt sich der Röhrentyp deutlich auf den Sound aus - beim JMP1 dienen die Doppeltrioden ja nicht zur "Beleuchtung", sondern sind im jeweiligen Kanal entscheidend an der Klangentwicklung beteiligt - auch wenn es sich strenggenommen um ein Hybridsystem handelt, da das Signal ja auch Halbleiter (z.B. die Eingangsstufe) durchläuft. Der Klangqualität tut dies aber keinen Abbruch, denn die Halbleiterbauelemente sind so integriert, dass sie im Betrieb stets weit unterhalb des Sättigungsbereiches arbeiten - sprich "reine" Verstärkung machen. Die Übersteuerung basiert dagegen fast ausschließlich (soweit physikalisch machbar) auf dem Obertonspektrum der beiden Röhrensysteme (also zwei Trioden je Kanal). Der Sinn des Ganzen: Man hat alle bedientechnischen Vorteile (die man sich von einem Racksystem ja auch erwartet) bei typischem Vollröhrensound - im Direktvergleich zu Vollröhrenamps sind (bei Verwendung des Preamps an einer Vollröhren-Endstufe) die Unterschiede fast nicht mehr wahrzunehmen.

     
mapping