Marshall Master Reverb 30 (defekt?)

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Tank1966
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Hallo,
ich habe einen Marshall Master Reverb 30 Model 5203. Es ist ein Transistor-Combo, den ich schon seit über 20 Jahren habe.
Ab und zu, wirklich nur ab und zu (Temperatur?) macht er Mucken, d.h., er wird während des Spielens einfach leise, wie wenn jemand Volume auf Null dreht.
Wenn ich dann am Volume-Poti herumdrehe, geht es wieder. Das habe ich schon seit Jahren, wollte jetzt schon wissen, was das ist.

Kennt sich da elektrisch jemand aus?
Wenn das "nur" was kleines wäre (Thema Ferndiagnose....ich weiß), würde ich ihn auch fixen lassen.
Ich brauche den Kasten nicht mehr so sehr, da ich mir ja ein 1W-Röhrentopteil mit 2x12" Box zugelegt habe:evil:
Es ist nur so, daß mir der kleine Marshall schon ans Herz gewachsen ist und ich ihn nicht einfach so einschläfern lassen möchte.:engel:

Danke schonmal
 
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Hat das Ding nen FX Loop? Falls ja, brück den mal mit nem Kabel, meistens sind es die FX Loop Buchsen die durch Korrosion solche Probleme verursachen...
 
Rostl
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da wird wohl das Poti hinüber
 
Tank1966
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Hallo und vielen Dank für eure Hilfe.

Der Amp hat nur Headphone Out und Line Out als 6,3er Buchse. Und natürlich einen 6,3er Input.

Poti? Naja, die sind ja nicht so teuer. Mir ist auch aufgefallen, daß es beim Master Volume IMMER knackt und kracht. Preamp jetzt nicht so.
Vielleicht geht´s mit Kontaktspray. Ich versuch´s mal.
 
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Ich habe im Moment 3 defekte von diesen alten Marshall Transen hier stehen, u.a. nen 100er Mosfet.
Bei allen gabs Kontaktprobleme bei den Loop Buchsen und natürlich die Potis.

Den kleinen 5203 kenn ich jetzt nicht, dürfte aber ähnlich sein.
Headphone out müsste ne Schaltbuchse sein, auch hier mal Kontaktspray auf ein Klinkenstecker geben und mal ordentlich rein und raus damit.

Ansonsten sind die Dinger recht robust, das war noch Qualität damals, also behalten :)
 
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Hallo und vielen Dank für den Tip.
Ich bin noch gar nicht dazu gekommen, mit Kontaktspray die Potis zu behandeln.

D.h., der Headphone out mit der Schaltbuchse könnte ein "Öffner" sein (Kontakt bei gezogenem Klinkenstecker, offen bei eingestecktem Klinkenstecker).
Da ich noch nie einen Kopfhörer daran angeschlossen habe, könnte sich dazwischen schon was abgelagert und das widerum zu Kontaktproblemen geführt haben. Gute Idee. DANKE :great:

Übrigens, mein Kumpel, der den identischen Amp und diesen genauso lange hat wie ich, hatte mir die Tage erzählt, bei seinem amp wäre das Phänomen auch schon "ewiglich". Er haut einfach oben drauf und dann geht´s wieder.......:D
Daß der mir das nie erzählt, bzw. gefragt hat.......
Ich schau da mal.:great:

Ich wollte ihn ja eigentlich verkaufen. Aber nee! Extrem robust. Kein Vergleich zu heutiger Fertigungsweise.

so mal nebenbei........
Ich habe ja den Blackstar HT Metal 1R Head und eine 2x12er Celestion Box. Mein Kumpel hat das Teil gehört und sich sofort den gleichen bestellt. Er wollte aber sparen und hat sich die Gedanken gemacht, die ich mir nicht gemacht habe. Den Blackstar an den Marshall Master Reverb anschließen, bzw. den Celestion 12" Speaker dafür zu nutzen. Vorher die Daten gecheckt, passt.....so ein Fuchs, dachte ich. Das geht!
Ich habe dann eine Klinkenbuchse, Kabel usw. bestellt und die Buchse in das super stabile Rückwandbrett eingebaut. Speakeranschlüße vom Marshal-amp ab und zur Klinkenbuchse - fertig.
Der Blackstar klingt mit dem 1x12" des Marshalls zwar nicht so druckvoll (1x12" statt 2x12" und offene Box statt meine geschlossene), aber trotzdem 200.- gespart und einen geilen Röhrensound.

Alleine der Speaker im Master Reverb ist schon 99.- wert!
 
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