Gesucht: Kompakter englischer Amp mit Headroom

von drul, 10.04.16.

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  1. drul

    drul Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #1
    ich spiele einen Princeton Reverb Clone mit einem 12" Cream Alnico mit einem guten Wirkungsgrad von 100db.
    Mit dem Combo bin ich sehr zufrieden, mit den kleinen Einschränkungen, dass mir die Endstufe etwas zu früh in die Verzerrung geht und dabei einen Tick zu fuzzig wird.

    Nun suche ich als Ergänzung bzw. Alternative einen Amp, der typischen klassischen non-master volume Marshall Sound bietet, wobei mir ein punchiger Cleansounds wichtig ist, dessen Headroom-Reserve etwas höher liegen sollte als beim Princeton. Danach sollte marshalltypischer Endstufen-Crunch einsetzen.
    Die Kiste sollte kompakte Ausmaße haben, maximal etwa wie ein Deluxe Reverb, oder eben wie eine 1 x 12 Box mit kleinem Topteil.

    Einsatzbereich: Blues/Bluesrock; zu Hause, im Proberaum und in kleinen Clubs.

    Natürlich fällt einem zuerst der 18 W Marshall ein, aber ich meine mich erinnern zu können dass der Kollege wenig schönes Clean bietet. Von daher denke ich auch an etwas mehr als 18W, aber ich bin mir nicht sicher. Man liest auch, dass der 18W auch clean sehr laut ist.

    Preis spielt auch eine Rolle, d.h. ein Marshall zu den aktuellen Neupreisen oder Boutique ist momentan nicht im Budget.

    Mich würden einfach mal Eure Tipps interessieren, da ich bisher eher in der Fender-Ecke unterwegs war. btw eine geniale Möglichkeit, sich bezüglich Amps zu orientieren, ist ja der Demoraum von TAD, nur ist der leider viel zu weit für mich entfernt.

    Danke
     
  2. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #2
    Wie wäre es da mit einem Marshall DSL40c...

    Combo in Größe eines Fender Blues Jr (bzw minimal größer) und genug Headroom um lange clean zu bleiben... Gibt es gebraucht zwischen 500 und 600 Euro (mit Glück findet man auch mal einen um die 450, ist aber eher selten).

    Der Amp kann zwar schweinelaut, lässt sich aber mit dem Mastervolume sehr gut regeln. Cleaner Headroom ist auch genug vorhanden. Besonders gut finde ich an dem aber, wenn man den Zerrkanal verwendet und den Gainregler aber nur sehr wenig hochdreht. Dann kann man mit Anschlagstärke und/oder Volumepoti an der Gitarre wirklich komplett von Clean bis zumindest AC/DC-Rockbrett unglaublich gut die Dynamik des Amps ausnutzen... Und dank dem gut arbeitenden Mastervolume geht das auch in gemäßigten Lautstärken wunderbar!

    Ups gerade gesehen, dass du einen non Mastervolume Amp suchst... Dann wird es echt schwer... Speziell Marshalls ohne Master müssen echt unerträglich laut betrieben werden, um sie an den Breakup Punkt zu bekommen und leider klingen Marshalls ohne Master auch ziemlich langweilig bis leblos in geringen Lautstärken... Da würde ich nochmal deine Vorstellung ohne Master arbeiten zu wollen überdenken...
     
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  3. drul

    drul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #3
    Danke, das ist auf jeden Fall ein guter Tipp. Non-Master Volume ist kein Muss, ich bin nur einfach keiner der Vorstufen-Verzerrung besonders mag. Wenn man das Master dezent einsetzt, mag es hilfreich sein.

    Dieses "leblos" ist mir bisher auch eher von den JVMs bei clean oder niedrigem Gain bekannt. Das ist gar nichts für mich, ich brauche Dynamik.

    Wg. "Echt unerträglich laut": Eigenartigerweise habe ich zwei völlig unterschiedliche Erfahrungen beim Anspielen des JTM45 gemacht (ok, der hat halt auch nur 30w): bei TAD einen Bluesbreaker Combo angespielt, Punch und Clean ohne Ende, der ging dann bei Crunch "unerträglich laut" äber so was von geil. Beim Thomann den JTM45 Head an 4 x 12 - der ging total früh in einen fuzzigen Crunch über, das wäre mir definitiv zu wenig clean headroom. Vermute das lag an der Testgitarre, das war eine Epi Les Paul deren Pickups wohl deutlich mehr Output haben als ein PAF Replica, den ich bem TAD im Einsatz hatte.
     
  4. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #4
    Naja der DSL holt den Sound natürlich schon wie sehr viele Amps mit Master den Sound aus der Vorstufe, aber bei dem Amp wurde auch einfach ein anderes Konzept verfolgt. Auch wenn der Sound aus der Vorstufe kommt, so hat der Amp dennoch Dynamik ohne Ende... Das ist definitiv nicht vergleichbar mit vielen anderen modernen Ampkonzepten...

    Für mich noch der Marshall aus der "Moderne" mit dem besten Dynamikverhalten...
     
  5. drul

    drul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #5
    Werde auf jeden Fall einen antesten
     
  6. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.04.16   #6
    Laney AOR 30 mit 6v6, kommt auf 22 Watt, und hat n wunderschönen direkten Clean, mit nem recht hohen Headroom und danach schönem Breakup.
     
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  7. Fischi

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    Erstellt: 10.04.16   #7
    Blackstar Artisan 15 oder 30.

    Leidet selten auf dem Gebrauchtmarkt zu finden....
     
  8. drul

    drul Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #8
    Laney: Ok, danke. Klingt jetzt erstmal eher nach Deluxe Reverb Abkömmling?
    Die Optik geht für mich glaub ich nicht, da bin ich vielleicht etwas eigen aber ich stehe eher auf die klassische Fender Tweed, BF und Marshall Optik, und ja das spielt für mich auch eine Rolle.
    --- Beiträge zusammengefasst, 10.04.16 ---
    Den Blackstar Artisan 30 hatte ich früher schon mal im Visier - danke, den hatte ich jetzt nicht mehr auf dem Schirm, aber stimmt, als ich damals gesucht hatte war auch Ebbe
     
  9. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.16   #9
    Wenn du den DSL testet denk dran: die beste Dynamik an dem Amp hat man wenn man den Crunch-Kanal verwendet, aber Gain weit runter dreht... ;)
     
  10. crazy-iwan

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    Erstellt: 10.04.16   #10
    Ne, die Endstufe lässt ihn n Tikken süßlicher klingen als n EL34 Amp, aber seine JCM800-Verwandheit verdeckt er damit nicht.

    Zur Optik, ja. Das sind halt 80er. Die Plastik-Kanten sind halt die Krönung.
    Trotzdem rate ich das Anspielen, falls die Optik so relevant ist, kann man sich ja z.B. bei TT helfen lassen. Der Sound macht die Optik definitiv wett, und die Klangregelung ist mit den Push/Pull Boosts sehr effektiv.
     
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  11. bluesfreak

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    Erstellt: 10.04.16   #11
    Linnemann LA-V6....
     
  12. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #12
    Wenns wirklich nur um "ein bisschen" mehr Headroom geht.....wärs vll nicht einfach 'n Versuch wert, die Röhren mal kälter einzustellen bzw. einstellen zu lassen? Also den BIAS? Kostet nicht die Welt und kann bei Nicht-Gefallen ja wieder auf Urprungseinstellung eingestellt werden. Außer natürlich du bist auf G.A.S. und hast einfach Bock auf 'nen neuen Amp. Dann ignorier das :D
     
  13. gutmann

    gutmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.16   #13
    Meine Empfehlung:

    https://www.shop2rock.de/gitarre-ba...om-roehren-gitarrenverstaerker.html?pid=12397

    Den Hughes&Kettner Puretone gibts grade im Abverkauf für kleines Geld - sowieso gemessen am Neupreis. Headroom hat er en masse mit ca 40W, ansonsten ist der sehr puristisch ausgestattet mit Volume, 3band EQ und einem Growlregler der noch den EQ bei Bedarf ausblendet. Der Amp spielt definitiv im Boutique-Segment. Die interne Leistungsreduzierung macht was sie soll, macht aus dem Amp aber keinen bedroomamp! Da muss man sich eher mit nem Attenuator oder einem ppimv behelfen. Mit Pedalen kann er sehr gut.

    Klanglich ist der im Bereich eines Plexis angesiedelt hat aber wohl auch die Gene eines alten VOX AC50 mit einer sehr offenen und präsenten classA El34-Endstufe. Ich kann dir nur empfehlen den mal zu testen oder vllt im Userthread mal nachzuschauen ob es einen User in deiner Nähe gibt bei dem du mal testen kannst...

    https://www.musiker-board.de/threads/der-hughes-kettner-puretone-userthread.624788/
     
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