Martin D-28 oder D-35?

Ach, wenn sie sich gut gehalten hat, weshalb nicht.* Da ist aber auch viel Serienstreuung dabei, gerade in den 1970ern. Die waren keine Glanzjahre für Martin. Es ist auch keine mehr mit einem Rio-Mittelstück, das hatte Martin offenbar nur bis 1969 bei der D-35 verbaut.
* In der Preisregion und so alt geht es eigentlich nur noch um Klang und Erhaltungszustand. Da ist es müßig, über Abschläge vom NP zu diskutieren. Wenn ich 2.5k für eine Gitarre ausgeben möchte, dann teste ich alles, was mir für den Preis über den Weg läuft. Und wenn es genau DER Klang ist, interessiert es mich auch nicht, dass das Teil mehr kosten soll, als neu.
 
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Alles sicher gut gemeinte Ratschläge. Man sollte aber nicht ausschließlich nach dem Namen entscheiden.
bei Gitarren in dieser Preisregion sollte sich beim Anspielen schon ein Aha-/Wow- Effekt bemerkbar machen.
Wenn nicht würde ich weiter suchen.
Wenn es auf beide Modelle zutrifft kann man ja die wirtschaftliche Seite in Erwägung ziehen.
 
Der Aha Wow-Effekt war beim ersten Mal mit der D-35 sicher größer, aber die D-28 hat aufgeholt.

Ein wenig Verhandeln per E-Mail hat es jetzt möglich gemacht, dass der Preisunterschied deutlich geringer wurde.
Die überwiegende Zeit tendiere ich ja zur D-35. Im Moment glaube ich auch, dass die es wird, wenn ich am Montag hinschaue, wenn die Geschäfte bei uns wieder öffnen dürfen.
 
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Spielst du vor Publikum / für Publikum? Dann hör Dir auf jeden Fall das Instrument auch an, wenn es jemand anderes spielt. Und lass eine zweite Person vor dem Instrument die Klangeindrücke vergleichen. Falls Du nur für Dich spielst, ist das wumpe.
 
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Das ist ein wichtiger Hinweis für alle.
Ich mache das immer. Manchmal wundern sich die Verkäufer, dass ich selbst nur eineinhalb Minuten spiele, weil ich danach schon weiß, ob mir das Handling ausreichend taugt. Und dann wundern sie sich, warum ich mir dann nur noch intensiv offene G-Dur und E-moll Akkorde anhöre und sie dann sofort bitte, genau das für mich anzuschlagen. :D
Bei einer akustischen Gitarre gibt es meiner Ansicht nach fast nichts Wichtigeres als dass gegriffene und leere Saiten eine möglichst ähnliche Dynamik im Klang haben.

PS: Mit den höheren Bünden mach ich dann schon auch noch was, um die Intonation zu prüfen.
 
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Ja, nach kurzer Zeit weiß ich meist auch, ob das Instrument überhaupt für mich in Frage kommt, oder nicht. Danach geht es an die "Detailüberprüfung". Die Dynamik von leeren und gegriffenen Saiten ist das eine, die Balance zwischen den Saiten überhaupt das andere. Bei vielen traditionellen Instrumenten (Martin Dreads, Gibsons) fällt mir die g-Saite zu sehr ab, teilweise auch die D-Saite. Das mag beim Strumming erwünscht sein, für meine Musik gibt es dann bessere Instrumente. Die Intonation wird geprüft, aber auch noch Sustain in den oberen Lagen und Flageoletts. Und natürlich die Klangfarbe überhaupt.... In Balance und Klangfarbe werden sich dann auch D-28 und D-35 leicht unterscheiden. So war es jedenfalls früher:)
 
;)
Die Sache mit der g- und der D-Saite kenne ich auch. Dass die ziemlich ausgeglichen sind, hat mir an der D-35 besonders gut gefallen.
Eine meiner Gitarren, die mich in dem Punkt sehr positiv überrascht hat und es bis heute immer noch tut, ist übrigens die Epiphone AJ-45 Masterbilt, Also die indonesische J-45-Kopie in Sitka/Mahagoni für Leute, die nicht den Preis einer Gibson bezahlen wollen. Die hat beim Fingerpicking eine so schöne knackige Dynamik auf der D- und der g- Saite, dass ich immer wieder ganz glücklich bin, mit meinem speziellen Exemplar so ein Glück gehabt zu haben und so etwas um diesen Preis bekommen zu haben.
 
Stehe ebenso vor dieser Entscheidung. Leider ist ein Vorort Test nicht möglich - beide zum Testen bestellen ist vom Knödl hart; Die D-35HD soll ja ein noch komfortableres Griffbrett haben ?!
 
Hmm, aktuell haben D/HD 28/35 jeweils alle dieselben Specs im Onlinekatalog (Low oval neck, 1 3/4 nut, 2 1/8 in der Oktave). Worauf basiert die Einschätzung?
 
bekannter Musikladen....
HD35 "Dementsprechend kommt diese Dreadnought jetzt mit einer getönten Decke, einem Faux Tortoise Schlagbrett und einem etwas flacheren Halsprofil für ein modernes und komfortables Spielgefühl"
Stimmt, das schließt nicht aus, dass die D28 oder D35 das nicht haben ... ich habe das zu schnell so angenommen.
 
Na ja, es kann sein, dass bei denen noch etwas Älteres hängt. M ändert immer wieder mal leicht die Specs in Details. (Ist aber da nicht die einzige Firma, die das tut...), ich verfolge das aber nicht (mehr), zu unübersichtlich.
 

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