Masterkeyboard mit Holztastatur

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Wer hat einen Tip für mich? Ich suche ein Masterkeyboard mit Holztastatur. (Hab' die Plastikbomber jetzt echt satt!) Ich steh' allerdings auf leicht- bzw. mittelgewichtete Tasten, also keine Klavier-Fingerbrecher ...
Grüße und Frohsinn
Doc Decibel
 
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Gibt's nicht. Selber bauen?
 
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Hm - ich hab bereits ein Keyboard umgebaut, weil ich es ärgerlich fand, daß man bei Keytars mit der linken Hand bloß die Controller bedient. Das war allerdings ziemlich viel Äktschn wie Du hier sehen kannst:
http://www.neppstar.net/webstar/u-keytar-neppstar.ogg
Klar kann ich mir von einem Tischler die Tasten sägen lassen, aber gibt's wirklich keine fertige Alternative? Muß man echt alles selber machen?

---------- Post hinzugefügt um 19:13:33 ---------- Letzter Beitrag war um 19:04:33 ----------

Hopsa, das hier ist ja das Bastel-Video: http://www.neppstar.net/webstar/wie-man-richtig-keyboard-baut-neppstar.mpg
 
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Ich verstehe beim besten Willen nicht, warum die Tasten aus Holz sein sollen, insbesondere weil es deinem Wunsch nach geringer Gewichtung widerspricht.
Die "Plastikbomber"-Schiene ("blabla billiger Plastikscheiß blabla") ist ja nun faktisch völliger Blödsinn: Man kann absolut hochwertige Kunststoffteile herstellen, und es gibt sehr, sehr gute Tastaturen von der Stange, die natürlich alle aus Kunststoff sind - teilweise sogar (fast) die gesamte Mechanik, auch bei Hammermechaniken. Wenn du also wirklich Probleme mit Tastaturen hattest, hast du vielleicht einfach keine sonderlich hochwertigen Modelle benutzt. Es liegt aber sicherlich nicht daran, dass sie aus Kunststoff hergestellt sind.
 
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Georg_Setaro
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Das Numa Nero hat eine Echtholztastatur wenn Du unbedingt Wert darauf legst (TP/40WOOD)
http://www.fatar.com/pages/TP_40WOOD.htm

Allerdings finde ich das Spielgefühl der (nachgebauten) Hammermechanik wesentlich ausschlaggebender als das Tastaturmaterial selbst
 
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Numa Nero hat einen HolzKERN.

Ich glaube dem Fragesteller geht es um ein leicht angerauhtes, griffiges Gefühl, da schau mal nach dem Roland RD 700 NX oder dem Yamaha CP 5. Aber unbedingt probespielen.
 
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Sorry Leute, so komisch wie ich die Anfrage auch finde: Lest ihr den Einstiegspost überhaupt? Er will ausdrücklich keine Hammermechanik! :rolleyes:
 
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@Georg_Setaro: Wie spielt sich die Fatar Hammermechanik - hab ich da eine Chance auf mittelgewichtiges Spielgefühl?

@stuckl: Spielgefühl soll natürlich "gut" sein, aber (wie ich weiter unten erkläre) kein Plastik, weil ohnehin schon zu viel im Haus. Plastik will ich echt nur dort, wo es sinnvoll und notwendig ist (Elektronik, Isolierung, Kabel etc. ...)

HolzKERN? Also spielt man eigentlich wieder am Plastik?


@Distance: Ich hab' vielleicht zu wenig erklärt warum ich kein Plastik will. Also:

Ich hab den Film Plastic Planet
http://www.youtube.com/watch?v=TKI3h5vy8Wk&feature=related
gesehen und seitdem schau' ich hingebungsvoll auf die BandkollegInnen, die Holz und Metall unter den Fingern haben. (Bass, Gitarre, Schlagzeugstäbchen ...)
Ich spiel' seit Volksschulzeiten Klavier, ein Stelzhammer-Piano mit besonders leichtgängiger Tastatur. Meine Lehrerin hatte einen Flügel mit viel schwerergängigeren Tasten - das war immer mühsam für mich. Als Jugendlicher bin ich auf die leichtgängigen Orgeln reingekippt, später hab' ich mich bei leichtgewichteten Tastaturen eingependelt. Meine Spieltricks gelingen mir aber eben nur, wenn die Tastatur nicht allzu schwergängig ist, sie darf aber auch nicht zu "flattrig" sein. (Gutes Spielgefühl hab ich z.B. am Ensoniq EPS16. Roland Juno-D und Yamaha SSY55 sind zur Not auch o.k. Das umgebaute U-Key (Link weiter unten) ist vom Spielfeeling eigentlich ein Witz, aber es hat sich eben so ergeben ... So ein Ding brauch ich ebenfalls mit Holztasten!

Insoferne ist für meine Anwendung bzw. für meinen Wunsch Holz und leichtgewichtete Tastatur durchaus kein Widerspruch, denn Holz ist ein nachhaltiges Material ohne Gesundheitsrisiko und vermittelt gutes Greifgefühl.

Schwierig wird es natürlich bei meinem selbstgebauten Umhängekeyboard, da werde ich die Tasten wahrscheinlich tatsächlich selber schnitzen müssen, außer es gibt ein 4-oktaviges leichtes Masterkeyboard mit leichtgewichteter Holztastatur . (Hier meine Videos auf Youtube zum Thema Keyboardumbau ... : )

Wie man richtig Keyboard baut
http://www.youtube.com/watch?v=HT4v...DvjVQa1PpcFOHKknxt0wSQmuKL5BiK8n2jxQdUCheY0g=

U-Keytar
http://www.youtube.com/watch?v=XGeH...DvjVQa1PpcFOHKknxt0wSQiw8VV78MxhcOY1gAXJRDzY=

Vielleicht fällt jemandem noch etwas ein, wie ich mir die Bastlerei zumindestens für das "normale" Keyboard sparen kann. Bitte auch um spontane Hinweise, die vielleicht das Thema verfehlen könnten ... einfach frei raus - vielleicht hilft mir genau Dein Hinweis weiter :)

Danke jedenfalls schon 'mal :)
 
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Mein Plastik - Roland brennt nicht so gut wie dein Klavier und besteht nicht aus abgeholzten Bäumen.
Soviel zur Nachhaltigkeit... :rolleyes:
 
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Nero hat nur Holzkern, ja.

Du müsstest dann was nehmen mit angerauhter Fläche, ivory-feel und wie das alles heißt, aber ganz um Plastik wirst du nicht herumkommen.

Auch viele Klaviere haben ja Kunststofftasten mit Holzkern.
 
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@ribboncontrol: Ja, auch meine Plastikbomber brennen schlechter, stinken dafür aber ganz schön wenn sie abfackeln ... :) Aber die Klavierholz-Bäume wachsen nach im Gegensatz zum Erdöl, aus dem die Kunststoffe erzeugt werden. Da fahr ich lieber ein paar sinnlose Runden um den Block ...:)
Das Problem ist, daß es eine Menge giftiger Kunststoffe gibt und man nicht so leicht sagen kann, was man da eigentlich vor sich hat.
Als Analogie möchte ich nur kurz erwähnen, daß man uns in den 70er Jahren eingeredet hat Blei sei zwar giftig, aber für Wasserleitungen trotzdem o.k. Seltsam, daß man schon sehr bald darauf begonnen hat sämtliche Bleirohre aus den Altbauten rauszureißen ...

Auf Kunststoff umgelegt: PVC ist ein Umweltgift. Ich möchte es also wirklich nur dort verwenden, wo es sinnvoll und notwendig ist - z.B. bei Kabelisolierungen und Elektronikteilen ... Aus welchen Kunststoffen die einzelnen Tastaturen hergestellt sind ist nicht ausgewiesen. Zumindestens hab' ich bei meiner Recherche nichts gefunden.

@stuckl: Ich hab's dann gesehen bei dem Link den mir Georg_Setaro geschickt hat. Sehr schade wenn dann sogar die Hammermechanik-Holztasten mit Plastik überzogen werden. Hab mir schon überlegt, ob ich mir so eine Fingerbrecher-Tastatur reinzieh' und meine Pratzen einem Spezialtraining unterzieh' ... :)

Hm, oder vielleicht sollte ich schauen. ob ich irgendein ausgeschlachtetes Klavier finde, wo ich mir die Tasten ausbauen und umschnitzen kann ... wird sicher wieder viel Arbeit ...

Vielen Dank jedenfalls für Eure Bemühungen, vielleicht fällt ja noch jemandem 'was ein. Ich geb' die Hoffnung einfach nicht auf ... :)
 
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Doch, mir fällt da noch was ein. Mehr dazu morgen, wenn ich mal wieder am PC arbeite, per Natel ist das etwas mühsam zu schreiben.
 
McCoy
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Masterkeyboard mit Holztastatur, dazu fällt mir spontan ein: Ein midifiziertes Rhodes.

Vielleicht kann man auch eine Clavichord-, Cembalo-, Orgelpositiv- oder Harmoniumtastatur midifizieren. Die alte, akustische Klangerzeugung könnte man ja sogar eliminieren. Immerhin würde man sich dabei das Tasten-Schnitzen ersparen.
 
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Ich finde das echt ehrenwert dass du auf Plastik verzichten möchtest, aber ich würde da nicht beim Key / D-Piano mit anfangen.

Der Film Plastic Planet liefert wirklich erschreckende skandalöse Momente, aber ich würde da dann im Alltag anfangen auf Plastik weitgehend zu verzichten und jetzt nicht gerade beim Instrument, an dem man ja immerhin 15 Jahre Freude hat oder länger. (Mein erstes Key von 1989 spielt immer noch).
 
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@Georg_Setaro: Wie spielt sich die Fatar Hammermechanik - hab ich da eine Chance auf mittelgewichtiges Spielgefühl?
Es ist eine Hammermechanik, also in jedem Fall schwer gewichtet. Natürlich gibt es da auch wieder noch Unterschiede (Yamaha ist z.B. dafür bekannt, sehr schwere Tastaturen in den Digitalpianos zu verwenden), aber insgesamt zählen wohl alle als schwer.

HolzKERN? Also spielt man eigentlich wieder am Plastik?
Ja. Ich wüsste kein Digitalpiano o.ä., bei dem man tatsächlich auf dem Holz spielt - es gibt eigentlich immer zumindest einen Kunststoffüberzug.

Puh, okay. Wir bewegen uns also auf dem sehr schmalen Grat zwischen Wahrheit und Panikmache. Das macht's natürlich nicht unbedingt einfach...

und seitdem schau' ich hingebungsvoll auf die BandkollegInnen, die Holz und Metall unter den Fingern haben. (Bass, Gitarre, Schlagzeugstäbchen ...)
Was ist mit dem Lacken? Da kommen doch garantiert auch Kunststoffe zum Einsatz. Vom Produktionsprozess will ich erst garnicht reden...

Insoferne ist für meine Anwendung bzw. für meinen Wunsch Holz und leichtgewichtete Tastatur durchaus kein Widerspruch
Doch, denn Holztasten dürften in so ziemlich allen Fällen schwerer sein als entsprechende Kunststofftasten. Eine gewisse Gewichtung passiert also allein schon durch das Material und ist nicht wegzubekommen.

denn Holz ist ein nachhaltiges Material
In der Theorie zumindest, auch wenn das wieder noch eine ganz andere Baustelle ist...

ohne Gesundheitsrisiko
Bei herkömmlichen Kunststofftasten sind auch noch keine Gesundheitsrisiken bekannt geworden.

und vermittelt gutes Greifgefühl.
Woher weißt du das? Es gibt doch überhaupt keine Geräte mit Tastatur mit Holzoberfläche. Damit sich da ein einigermaßen brauchbares Gefühl einstellt, müsste das Holz zumindest mal dick lackiert werden...

Ganz ehrlich kann ich mich da nur stuckl anschließen:
Ich finde das echt ehrenwert dass du auf Plastik verzichten möchtest, aber ich würde da nicht beim Key / D-Piano mit anfangen.

Der Film Plastic Planet liefert wirklich erschreckende skandalöse Momente, aber ich würde da dann im Alltag anfangen auf Plastik weitgehend zu verzichten und jetzt nicht gerade beim Instrument, an dem man ja immerhin 15 Jahre Freude hat oder länger. (Mein erstes Key von 1989 spielt immer noch).

Es ist in meinen Augen absurd, ausgerechnet bei den Instrumenten (oder allgemein langlebigen Geräten) mit Streichungen von Kunststoff anzufangen. Natürlich müsste man auf sowas verzichten, wenn man es 100% konsequent durchzieht, aber das wird niemand tun können, ohne sein Leben signifikant einzuschränken. Man sollte das Ganze realistisch sehen, die Verhältnismäßigkeit wahren und nicht in blinden Aktionismus verfallen - was leider häufig die Folge solcher Panikmache-Reportagen ist, selbst, wenn da wahre Komponenten drin sind.
Ich bin jedenfalls der Meinung, dass du dir über Kunststoffe in deinem Instrument mindestens so lange keine Gedanken machen musst, wie du bei der Rückkehr vom täglichen Einkauf Kunststoffteile in der Tasche hast.
 
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Ich frage mich, wie du in der Lage bist an diesem Forum teilzunehmen, wenn du konsequent auf Plaste verzichtest. Nutzt du eine mechanische Holztastatur und Steinmaus? Isolierst du deine Kabel mit Stoff? Putzt du dir die Zähne mit einer Holzzahnbürste? Sorry, aber irgendwo ist es albern.
 
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Wollte hier eigentlich auch noch was schreiben, aber Distance nimmt mir die Worte aus dem Mund.

Ausserdem: Hab grad den "Plastic Planet" Film geguckt. Eins haben die ja alle gemeinsam, diese Propagandavideos. Reisserischer Titel + viel Unwahres + ein bisschen Wahrheit + Aufrufe + gespengstische Hintergrundmusik. Das Ergebnis liest man ja hier...
 
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Auch eine Option: Keyboardtasten aus Elfenbein. Elefanten sind doch auch eine regenerative Ressource.
 
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Naja, Plastic Planet hat schon recht, aber es ist mMn nicht sinnvoll, das auf seine Keyboardtasten anzuwenden.
 
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Danke erst mal für die guten Tips: @McCoy: Gute Idee mit dem midifizierten Rhodes bzw Harmonium oder ähnlicher Tastatur. Irgendwas müßte sich finden lassen ...
@Distance: Hab heute noch einen neuen Trick entworfen wo ich auf jeden Fall eine halbwegs leichtgängige Tastatur brauche. Insoferne scheidet die Hammermechanik tatsächlich für mich aus.

Was ist mit dem Lacken?
Einer meiner Schlagzeuger hatte naturgedrechselte Sticks ohne Lackierung. Zugegeben dem jetzigen Drummer ist sowas egal. Gitarren und Bass-Griffbretter sind jedenfalls unlackiert, ebenso die Saiten. Korpus natürlich Lack und Plastik, aber dort greift man wenigstens nicht immer hin.

Bezüglich Widerspruch:
"Doch, denn Holztasten dürften in so ziemlich allen Fällen schwerer sein als entsprechende Kunststofftasten. Eine gewisse Gewichtung passiert also allein schon durch das Material und ist nicht wegzubekommen."
Das stimmt natürlich und da muß ich auch rumprobieren, ob sich das ausgeht. Ich bin aber guter Dinge, weil ich vor einiger Zeit mein Piano auseinandergenommen hab' und da sind die Tasten natürlich viel länger als bei einem Keyboard. War zwar ein bißerl schwergängig, bei kürzeren Holzstücken könnte es aber o.k. sein.

Bei herkömmlichen Kunststofftasten sind auch noch keine Gesundheitsrisiken bekannt geworden.
Kennst Du einen einzigen Fall, wo von wissenschaftlicher Seite zugegeben wird, daß Handy-Strahlung schädlich sein kann? Ich auch erst seit kurzem:
Zivilcourage - Die Wahrheit über unsere Handys
http://www.youtube.com/watch?v=8dBmgd8F2vc&feature=related
Ab 8:22 driftet der Film leider ab. Das Memon-Blabla tut weh ... Schließlich muß ein Handy ja strahlen, wie könnte es sonst empfangen werden ...
Wichtig sind jedoch vorher die Aussagen von Dr.George Carlo, Prof.Dr.Franz Adlkofer, Prof.Dr.Michael Kundi und Prof.Dr.Rüdiger
(bei rund 4:30)

Wegen dem Greifgefühl: Naja die schwarzen Tasten bei meinem Stelzhammer-Piano sind Holz und der Lack war damals sicher noch nicht aus Plastik (Wahrscheinlich Schellak - siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Schellackpolitur ). Greifgefühl jedenfalls 1A :)

Ich bin jedenfalls der Meinung, dass du dir über Kunststoffe in deinem Instrument mindestens so lange keine Gedanken machen musst, wie du bei der Rückkehr vom täglichen Einkauf Kunststoffteile in der Tasche hast.
O.k., der Stoppel von der Milchflasche ist fix, da komm ich nicht drum rum. Allerdings trinke ich keine Milch - die ist für meine Frau. Zugegeben scheint auch das Verbundmaterial wo mir der Käse-Verkäufer immer seine Ware einwickelt nicht nur gewachstes Papier zu sein.
Da kann ich aber noch nachfragen und nächstes Mal geh ich auf Nummer sicher und nehme mir eine Glasschüssel mit. Ansonst kein Plastik beim Wochen-Einkauf am Bauernmarkt (=Hauptnahrungsquelle)! Freilich kommt gelegentlich eine Verpackung hinzu: Klopapier wird z.B. leider seit ein paar Jahren nicht mehr in Papier verpackt, da hat auch das urgieren nichts genützt. Sonstige Waren in Plastikverpackung kaufe ich jedenfalls relativ selten.

@stuckl: Ich fang nicht beim Keyboard an das Plastik 'rauszuschmeißen
Ich bin da schon ziemlich am Ende wo es Sinn macht. Wie gesagt es gibt durchaus Teile wo Plastik notwendig ist (Isolierungen, Elektronik, Fahrradreifen, Bremsbelege, blah ...). Aber meine Wohnung ist mittlerweile ziemlich von unnötigen Kunststoffen befreit und das auffälligste was bei mir in Plastik 'rumsteht sind eben diese 4 Keyboards und ein Laptop ...
Klar, meinen MS20, den ich mir ca 1985 gekauft habe werf ich jetzt auch nicht weg, aber der ist bereits teilweise abgesampelt und ruht am Dachboden für spezielle Anlässe. Auch den Ensoniq würd' ich nicht wegwerfen, denn der ist gut zum zwischensampeln, weil er ein spannendes Eigenleben hat. Aber das Plastik-Zeug muß ja dann auch nicht dauerhaft und penetrant im Zimmer rumstehen.

Außerdem möchte ich eines feststellen. Nur weil ICH das Plastik auf ein unvermeidliches und mir sinnvoll erscheinendes Minimum reduzieren will, heißt das ja noch lange nicht, daß IHR das genauso machen müßt. Respektiert also bitte meinen Wunsch und wenn euch etwas einfällt, was mir weiterhelfen könnte, so informiert mich bitte.
Es waren ja bereits brauchbare Ideen dabei (Danke McCoy) und soweit ich mich erinnere hatte das Harmonium eines Bekannten von mir sogar tatsächlich reine Holztasten. Das Ding war auch älter als mein Piano und hatte soweit ich mich erinnere weder Lack noch Elfenbein-Auflage.
Schade daß er das Ding jemand anderen so günstig verkauft hat ... die nächste Frage wo ich so etwas midifiziert herkrieg ... ?

@humtata: Eine alte Elfenbein-Tastatur fällt unter Recycling. Neues Elfenbein würde mir natürlich nicht behagen ...

@ribboncontrol: Reißerisch o.k. - die Aufmachung Geschmackssache ... aber was würdest Du als "unwahr" bezeichnen?
 
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