Masterplan zum Gitarristen

von Metallica, 09.03.05.

  1. Metallica

    Metallica Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #1
    Also, folgendes:

    Ich durchlebe gerade wieder einen absoluten Motivationsschub im Bezug auf Gitarren Theorie und wie ich mich kenne wird der auch nicht so schnell wieder aufhören. Nur das Problem:

    Was zum Teufel ist denn wirklich Sinnvoll. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich werde alles lernen (Von wegen Motivationsschub^^) was Sinnvoll ist,aber ich fühle mich echt immernoch (nach nun schon 1 1/2 Jahren) ein bisschen verloren in der Gitarren-Thorie Welt. Ich bräuchte einfach einen "Masterplan" der den Namen "Vom Fortgeschrittenen Anfänger bis zum respektabelen Gitarristen" tragen müsste. Denn wenn ich weiss was zu tun ist, kann ich durchaus Freude an diesem, doch teilweise sehr trockenem Gebiet, entwickeln.

    Die Grundakkorde, zahlreiche Barré Akkorde, Powerchords, das Akkordbauen, die Tonleitern, die Stufen Akkorde , ihre Zusammensetzung und so Sachen wie Pull offs, Hammer ons, Slides usw. habe ich schon ziemlich gut verinnerlicht. Auch mit meiner Spielgeschwindigkeit und "Treffsicherheit" kann ich eigentlich ganz zufrieden sein. Aber!!!!

    Im Moment komponiere ich immer noch nach dem Prinzip: "Was einigermassen klingt wird als Riff benutzt und die Akkorde werden einfach so hintereinander gebaut das es sich anhören lässt". Regeln oder Harmonie FEHLANZEIGE. Und das hört man schon.

    Deswegen ist mir das schon noch ein bisschen viel zu wenig. Ich möchte mir gerne die Skalen drauf schaffen und wollte fragen ob ich mir das so vorstellen kann das:


    Man das Gitarre spielen quasie in 2 Richtungen aufteilen kann, also einmal in das Single-Notes spielen, und dann einmal halt in die Rhythmus Gitarre?
    Und wenn ich ein paar der Skalen, und Longpatterns und die Pentatonik etc. drauf habe, ob ich dann so zu sagen den Part "Single-Notes-Riffs" schon gut abgedeckt habe? Oder was würdet ihr mir allgemein nach diesen paar (naja, ein paar ist gut!) Infos über mich empfehlen.

    Was soll ich mir drauf schaffen? Wie soll ich vorgehen?

    Ich bräuchte einfach Tipps von nem erfahrenen Gitarristen, der mir sagen:

    Junge, du hasst ja schon bisschen was gemacht, aber wenn du was reißen willst, dann mach jetzt als erstes.......danach.....und wenn du damit fertig bist, dann haste schon ein gutes Stück dieses Endlosen Weges geschafft.

    Naja, im diesem Sinne. Wär echt Klasse wenn ihr mir mal ne Lampe anmachen könntet.
     
  2. kleinershredder

    kleinershredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #2
    Also du könntest dich ja mal mit Formen in der Musik beschäftigen.
     
  3. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.05   #3
    Den einen Masterplan gibt es meiner Meinung so nicht!

    Das Lernfeld ist einfach zu groß und darum unterstelle ich hier einfach einmal, dass selbst Steve Vai und andere Größen noch viele musikalische Wege finden die für sie Neuland oder noch Neues darstellen.

    Ich denke auch, dass deine zwei Richtungen nur zwei von vielen sind die man nicht so trennen sollte.

    Meine Empfehlung für dich:

    Mache deinen persönlichen für hier und jetzt stimmigen Masterplan!

    Im einzelnen meine ich damit folgendes:
    (die Beispiele sind nich bindend oder gar vollständig und stellen auch keinen verbindlichen Masterplan dar :D Du kannst alle Bereich der musikalischen Bildung damit verfolgen!)

    - Du nimmst dir ein Blatt Papier und schreibst zuerst darauf was du gerne können möchtest. Dies sind deine Ziele!
    (z.B.: Improvisieren mit der Dur-Tonleiter)

    - Überlege was davon für dich am wichtigsten ist, was möchtest du in welchem Zeitraum erlernen. Ordne deine Ziele! (es können auch mehrere gleichzeitig sein, aber bitte nicht alle auf einmal!)

    - Jetzt nimmst du dir die Ziele vor, welche du zuerst erreichen (also erlernen) möchtest. Überlege zu jedem einzelnen Ziel, was du schon kannst um das Ziel zu erreichem und was du noch nicht kannst.
    (z.B.:
    => du kannst das Majer-Pattern I & II in der Shortform
    => du musst weitere Möglichkeiten erlernen die Majerscale (Dur-Tonleiter) zu nutzen.)

    - Schreibe auf ein neues Blatt, was du lernen musst um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Schreibe es Schritt für Schritt auf das Blatt.
    (z.B.:
    => du musst die anderen Shortform-Pattern noch lernen.
    => du musst noch alle Longform-Pattern, die Zweitöne-pro-Saite-Pattern, die One-Stringpattern, ... erlernen.)

    - Wenn du zu allen Zielen die du dir Überlegt hast auch Lernstoff gefunden hast, schreibe dir zu jedem Ziel eine Reihenfolge auf in der der du den Lernstoff erlernen möchtest.

    - Vergleiche die Reihenfolgen der einzelnen Ziele die du in etwa gleich dringlich erlernen möchtest und Schreibe die paralell zu erlernenden Inhalte zusammen auf je ein extra Blatt.

    - Nimm dir davon das erste Blatt vor und überlege in welchem Zeitraum du den Stoff erlernen könntest oder möchtest und schreibe einen Zeitplan dafür auf.

    - Überlege dir Übungen zu den einzelnen Lerninhalten, schreibe diese auf und versuche sie in deinen Zeitplan zu integrieren.
    (z.B.: ein bestimmtes Kapitel über Majerscales aus einem Lehrbuch lernen, eine bestimmte Internetseite oder mehrere zum Thema durch arbeiten, bestimmte Lieder mit dem Scalenmaterial lernen...)

    - Aus disem Blatt solltest du jetzt in der Lage sein einen Plan aufzustellen an den du dich halten kannst:

    Dein spezieller Masterplan!​
    - Den "Masterplan" überdenkst du in regelmäßigen Abständen und überprüfst ob sich etwas geändert hat, ob du den Plan auch richtig umsetzt, oder ob er eher überarbeitet werden muss...

    Ich hoffe etwas geholfen zu haben :great:

    lg silent
     
  4. Omni

    Omni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.05   #4
    hmmm...

    guck mal auf www.ibeathmusic.com

    da gibts einen autor mit dem namen eric vandenberg. der hat eine workshopreihe zum Thema Übungsplan gemacht.
     
  5. Merkurius

    Merkurius Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.05   #5
  6. whir

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    Erstellt: 10.03.05   #6
    {hat sich erledigt}
     
  7. daniel.at

    daniel.at Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.05   #7
    also ich machs eg recht einfach, ich schaue dass ich ein großes spektrum abgedeckt habe. mit meinem lehrer mache ich blues, rock, jazz, funk ( raggae no ned aber kommt). zuhause spiele ich eher metal. mein ziel ist es in jeder richtung ein basiswissen und eine grundahnung zu haben. des weiteren versuche ich in jeder richtung mindestens einen song zu können ( gut im bereich metal kann ich mehrere). möchte ich dann eine phrase komponieren versuche ich ideen aus den sachen zu nehmen die ich gelernt habe.
     
  8. NOMORE

    NOMORE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.05   #8
    Hi

    Das ist eine gute Möglichkeit um mit einem Plan zu arbeiten - s.o. von silent !!:great:

    G.NOMORE
     
  9. Pablo Gilberto

    Pablo Gilberto Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.05   #9
    Mir würd jetzt spontan kein Gitarrist einfallen, der RIFFS nach musiktheoretischen Regeln komponiert!?(vielleich noch Satriani mit seiner Pitch-Axis Theorie?! Obwohl ich Satch nicht gerade als grossen Riffer bezeichnen würde. Soll heissen, dass du das getrost wegfallen lassen kannst.)

    Riffs erfindet man einfach, sie fallen einem spontan ein, man spielt sie plötzlich ohne zu wissen dass es sie gibt.
    Was man dann sehrwohl machen kann, ist die Riffs zu analysieren um passende Tonleitern drüber spielen zu können oder Techniken wie Umkehrungen oder Spiegelungen anzuwenden. Gergiss aber die Idee, Riffs musiktheoretisch "komponieren" zu wollen, ganz schnell wieder. Das kommt (bei mir) aus dem Bauch. Bei dem Rest geb ich dir natürlich recht, man sollte sich schon ein wenig auskennen. Am besten ist es, beim Riffs schreiben die Theorie mal für einen Moment zu vergessen, vielleicht aber etwas Theorie bei der Verarbeitung der Riffs einzusetzen.
     
  10. Metallica

    Metallica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.05   #10
    JAJA, das ist klar. Ich glaube sowieso das man sich beim Komponieren von Riffs nicht immer an ein Schema halten kann. Nur da ich merke das es z.B. mit bestimmten Skalen einfach einfacher geht, interessiere ich mich schon dafür. Denn ich glaube das man erst wenn man die richtigen Werkzeuge besitzt, mit dem Arbeiten wirklich gute beginnen kann. Es geht auch ohne, nur mit ist es , so hoffe und glaube ich, viel einfacher.
     
  11. Pablo Gilberto

    Pablo Gilberto Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.05   #11
    Na gut, dann sag ichs mal so:
    Auf die Frage vom Guitar Player, welche musikalischen Stilmittel besonders prägend für den Metallica-Sound sind, antwortete James Hetfield:

    Halbschritt Zeugs, das klingt wie in Horrorfilmen...
     
  12. Metallica

    Metallica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #12
    Ok, ich habe es ca. so gemacht wie "Silent" es Vorgeschlagen hat, danke nochmal. An erster Stelle steht "gleie Riffs machen". Dafür brauche ich glaube als erstes mal Skalen, damit ich das erstmal von den Tönen her richtig auf die Reihe kriege. Die Feinheiten kommen dann nachher. Was haltet ihr davon, für mich klingt es eigentlich ganz vernünftig. Nur jetzt ist die Frage:" welche Skalen?". Denn es gibt ja hunderte. Also ich denke mir das die Pentatonik und die DUR-Skalen sitzen müssen. Aber das ist auch nur eine Vermutung. Kann ich das so angehen? Oder welche Skalen würdet ihr zu erst durchnehmen und lernen? Meine Musikrichtung ist Rock und Metal. Wobei es im Moment schon ein bisschen mehr Rock ist.
     
  13. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #13
    Als ich würde für Rock mit den Penatonischen Skalen eperimentieren.

    Zu empfehlen währe da Rock Guitar Scales von Rainer Baumann.
    Es fängt mit der Dur- und Moll-Pentatonik an und erweitert diese dann auf die Blues-Pentatonik.
    Dann kommen die Modes dran, diese werden anschließend auf das Konzept der Pentaonischen Modes ausgeweitet,
    dann die symetrischen Scalen, Harm. Moll, H.M.5, Mel.Moll, Mixo#11 und zuletzt die Extendet Blues Scale.

    Das alles ist mit vielen Praxisbeispielen gefüllt und durch sinnvolle grafische Hilfsmittel dargestellt.​
    Generell schadet es nicht die Modes zu kennen wenn du neue Wege zum Riffs erfinden suchst. Auch theoretische Grundlagen sind nich zu Verachten, dazu kann ich dir noch Rock Guitar Harmonies von Jürgen Kumlehn empfehlen,
    es ist zum Einstig in die Theorie und zum direkten Übertragen auf das Griffbrett gut geeignet. Vor allem geht es auf viele Stile ein und zeigt welche Arps. und Akkorde zu den einzelnen Stilen besonders passen.​
    Suche auch nach Arpeggios und Akkorden, mische das Ganze nach dem Motto: "alles in einen Topf und kräftig rühren". Ich denke es ist immer ein guter Weg sich durch Experimente, also aus dem Bauch heraus, mit neuem Material auseinander zu Setzen.

    Ich gebe immer den Rat sich nach den technischen Üben (Training) durch Improvisieren mit dem Ganzen Material einen eigenen Zugang zu den Klängen zu finden. Übe die Tonleiter-Pattern, die Arpaggios, die Akkorde, etc. und Improvisiere anschließend darüber. Immer wenn du ein Lick oder Riff entdeckst das gut klingt, spiele es mehrmahls und schreibe es auch gleich auf, dann kannst du es immer wieder in dein Spiel und deine Kompositionen integrieren. Zudem entwickelst du mit der Zeit einen eigenen Stil wenn du die eigenen Licks und Riffs in das tägliche Üben genauso einbaust wie Licks und Riffs deiner Vorbilder.

    lg silent
     
  14. fummi

    fummi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #14
    Hier gehts überall nur darum geile Riffs zu spielen und tolle Soli, aber wie siehts mit der Rhytmusgitarre aus?
    Was sollte ich üben und in welcher Reihenfolge?
    Viel mit Metronom, ist klar. Aber erstmal nur einen Akkord und dann den Rhytmus halten üben? Und wenn ich das kann erst die "komplizierteren" Akkorde und Wechsel? Oder umgekehrt?

    Danke im Vorraus.
     
  15. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #15
    Hi fummi,

    Meiner Meinung ist beides wichtig, alles einzeln zu Üben macht den Sinn, dass alles gut und sauber gespielt wird und das Verbinden der einzelnen Komponenten macht erst einen Song aus.

    Die Rhythmusgitarre, ein Punkt der beim Üben gerne übersehen wird!
    Mein Vorschlag:

    - Die Akkorde übst du zunächst mit einem ganz einfachen Rhythmus, z.B. Viertel, das Metronom stellst du auf einen langsames Tempo (z.B. 54) und übe die Akkordwechsel. Das Tempo steigerst du langsam (10er Schritte oder langsammer)

    evtl. zuerst wechsel zwischen zwei Akkorden, Schwierige Akkorde evtl. auch einzeln bis sie gut sitzen (immer wieder absetzen und neu greifen), lasse dir Zeit, sortiere die Finger vor dem Aufsetzen und setze sie vor allem gleichzeitig auf die Saiten auf!

    - dann suchst du dir auf deiner Gitarre eine Saite aus auf der du den Rhythmus übst. Der Sound sollte clean sein, am besten Transistorclean (um Mißverständnissen vorzubeugen, ich bin absoluter Röhrenfan :D ), das klingt noch trockener und du kannst dich auf deinen rhythmus konzentrieren. Auch für die Akkorde nimmst du diesen Sound, du solltest jede noch so kleine Unsauberkeit hören können!

    Ich würde die A-Saite vorschlagen, am effektivsten ist eine Saite die zwischen zwei anderen liegt, da musst du sauberer spielen.

    Auf dieser Saite übst du den Rhythmus den du lernen möchtest.

    Später greifst du einen der Akkorde, die du vorher geübt hast und übst darauf den Rhytmus nochmal über alle Saiten. Mache das mit allen Akkorden einzeln.

    - zuletzt verbindest du die Akkorde zum gewünschten Rhythmus, fange auch hier wieder langsam an und steigere das Tempo langsam bis du das Ganze sauber in einem schnelleren Tempo als du es wolltest spielen kannst, dann klappt das auch im Originaltempo.

    Auch hier gilt zunächst der wechsel zwischen zwei Akkorden usw. bis alle Akorde in der richtigen Reihenvolge sauber sitzen.

    - Neue Akkorde kannst du auch gut einüben, in dem du verschieden Anschlagsvarianten, die du schon drauf hast darüber anwendest und sie mit Akkorden die du schon kannst verbindest.

    lg silent
     
  16. fummi

    fummi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #16
    Das klingt prima, vielen Dank!
    Werde mich gleich mal ans Werk machen ;)
     
  17. Hänschenkleinman

    Hänschenkleinman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.03.05   #17
    Musiktheorie ist etwas Gutes,denn sie soll helfen. Leider begrenzt diese Theorie auch (das liegt in ihrer Natur,anders geht es gar nicht),da in Tonleitern etc. immer die gleichen Töne vorkommen.
    Versuche doch mal,diese Grenze zu überwinden und NUR auf dein Gehör zu hören. Du hast einen Akkord,kennst du Grundton und spielst einfach das,was du gerade für richtig hälst, und zwar WEIL du es für richtig hälst,und nicht weil es irgendeiner Tonleiter oder irgendeiner Harmonie enspricht. DAS ist musikalische Freiheit. Eine Tonleiter kann einem immernoch als "Netz" dienen,dessen man sich bedienen kann.

    Nur als Ansatz. So werden dir ganz neue musikalische Dimensionen eröffnet,das habe auch ich festgestellt. Außerdem verbessert das das Gehör mehr als jede Intervall-Sing-Übung.
    Das kann man allerdings nur lernen,wenn man sich hinsetzt und einfach anfängt.
     
  18. Metallica

    Metallica Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.05   #18
    Ich hab mir das Werk von Rainer Baumann mal angeschaut und auch ein paar Tests und Erfahrungsberichte gelesen.

    Ich verfolge eher die Methode mich komplett auf eine Musikrichtung zu konzentrieren. In meinem Fall ist es, wie schon bereits gesagt, Rock bzw. Hardrock. Das beruht darauf das ich im Moment nur Hardrock mache und das auch beibehalten will, nicht das ich nicht in anderen Musikrichtungen interessiert bin, ganz im Gegenteil. Aber nachlernen kann man ja immer noch :great:

    Deswegen weiss ich nicht genau ob das Werk von Rainer Baumann das richtige für mich ist. Nachdem ich den halben Mittag die unzähligen Kommentare und Rezessionen aus dem Forums durchforstet habe, schwanke ich nun zwischen:

    In Vivo Guitar
    Rock Guitar Secrets
    Rock Guitar Scales

    Gibt es vielleicht von euch ein paar Erfahrungsberichte zu den oben genannten Werken? Oder vielleicht noch andere Vorschläge, mir geht es hauptsächlich um das erlernen der Skalen und ihrer Anwendung.

    Zu Hänschenkleinman, das was du vorschlägst habe ich bisher auch so gemacht. Aber nachdem ich mir mal so spontan Teile eines Dur Patterns eingeprägt habe, hab ich gemerkt das es sich doch irgendwie Melodischer anhört als das was ich vorher so gemacht habe. Natürlich waren vorher, bzw. jetzt auch akzeptabele Sachen dabei. Aber ich wills mal anders ausprobieren.
     
  19. silent

    silent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.05   #19
    Wenn du es dir leisten kannst, empfehle ich dir alle drei gleichermaßen, sie haben alle ihre besondere Berechtigung.

    Ein sehr zu empfehlendes Werk. Allerdings wie bereits im Vorwort geschrieben, ist es vor allem ein Verstehbuch! Wenn du einen großen Schritt nach vorne machen möchtest und die Gitarre auf eine proffessionelle Weise verstehen und im Schluß anwenden möchtest ist das das richtige Buch. In dem Buch steht nichts neues oder außergewöhnliches, das was dieses Buch ausmacht, ist die besondere Betrachtungsweise des bereits bekannten. Hier darf man viel lesen und verstehen und sollte sich nicht scheuen das Ganze auch gleich in die Praxis umzusetzten.

    Mit dem Buch schaffst du dir selbstverständlich auch die wichtigsten Scalen, Arpeggios, etc. drauf, und lernst einen neuen Zugang zu deinem Instrument kennen.

    Hier werden auch einige sehr wertvolle Tipps zur Anwendung eines täglichen Übungsplanes gegeben! Und ganz neben bei lernst du die zusammenhänge der Notation, wenn du das möchtest, und das Ganze ohne diese in trockenen Schreibübungen üben zu müssen wie dies in anderen Werken gelehrt wird (Das ist allderdings nicht der Schwerpunkt, oder gar Vorraussetzung des Buches).

    Das definitiv empfehlenswerteste der drei Bücher! :great:

    Dieses Buch ist vor allem ein Praxisbuch, ich würde es als Ergänzung zu In Vivo Guitar empfehlen. Auch hier wieder gute Tipps für den täglichen Übungsplan (ein guter Mix aus den Tipps der beiden Bücher ist nahezu perfekt :great: ).
    In diesem Buch geht es um das praktische Umsetzen typischer Gitarrenspezifischer Techniken. Es enthält zahlreiche Scalen, Arpeggios, Anschlagstechniken, Tapping, etc.

    Durchaus zu empfehlen wenn es um die technische Weiterentwicklung deines Spiels geht. Als Ergänzung ist noch "Total Guitar Technique" ebenfalls von Peter Fischer zu erwähnen.

    Wie schon gesagt es geht um Scalen, viele rockspezifische Scalen und ihre Umsetzung auf das Griffbrett werden hier angeboten. Die Praxisbeispiele halten sich etwas in Grenzen, lassen sich allerding durchaus sehen (Albert Lee, Joe Satriani, Steve Morse, Gary Moore, Robben Ford, etc.). Diese belaufen sich vor allem im Bereich Rock aber auch Beisspiele aus dem Bereich Jazz. Es ist ein Buch um dir die Scalen perfekt drauf zu schaffen und zu verstehen, nicht nur stupide zu Spielen. Im Vorwort wird erwähnt, dass der Autor der Meinung ist, dass diese Stile sich mittlerweile gegenseitig beeinflussen, der Jazz den Rock genauso wie Rock den Jazz! Daher auch der Bezug zu beiden Stilen, wobei Rock devinitiv dominiert.

    Als Krönung gibt es noch einen Tappingworkshop in dem das Tappen über Two-Hand-Scales dargestellt wird.

    Wenn du eine fundierte Möglichkeit suchst dir Scales drauf zu schaffen, ist diese Werk bestens geeignet. Weiterführend würde ich hier das Buch "Skalen professional" von Dietrich Kessler empfehlen, hier ist allerdings Notenlesen Pflicht, sonst verstehst du nur Bahnhof. Dieses Buch enthält eine ganze Reihe möglicher und unmöglicher Scalen. Doch Achtung es ist eine reine Notensammlung, lediglich auf die Modes wird mit etwas Text eingegangen der rest wird vorrausgesetzt.

    Meine Reihenfolge währe:

    Wenn du alles von Anfang an auch Verstehen möchtest: (würde ich definitiv vorschlagen!)

    1. In Vivo Guitar
    2. Rock Guitar Secrets
    3. Rock Guitar Scales (zur Vertiefung der Scales)

    Wenn dir Praxis am wichtigsten ist:

    1. Rock Guitar Secrets
    2. Rock Guitar Scales (zur Vertiefung der Scales)
    3. In Vivo Guitar

    Wobei ich Rock Guitar Scales hier wegen der Spezialisierung des Themas auch ausklammern würde, aber dennoch wärmstens ans Herz lege, da es die Thematik sehr vertieft.

    lg silent
     
  20. NOMORE

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    Erstellt: 15.03.05   #20
    Hi

    Ich würde dir auch zu "IN VIVO GUITAR" raten - da hier Themen verständlich erklärt werden die sonst relativ schwierig zu verstehen sind (bei mir war's so) und du dadurch neue Möglichkeiten bekommst dich auf deiner Gitarre weiter zu bilden.

    "ROCK GUITAR SECRETS" setzt da voll auf Praxies und Technik - würde ich zusätzlich empfehlen.

    Mit diesen 2 Büchern machst du bei richtiger Anwendung (Übungsplan) sicher enorme Vortschritte - glaubs mir !!:great:


    G.NOMORE
     
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