@ dr_rollo: Nur dass wir uns nicht falsch verstehen. Ich habe nichts dagegen, dass du das Pult für dich selber haben möchtest, ist ja auch nicht regelwidrig. Dein Post kommt aber für mich so rüber wie "Ich Armer muss mich mit zwei Polos, zwei Golfs, nem älteren Porsche rumschlagen, und brauche daher unbedingt den hier verlosten Passat." Ein Luxusproblem eben. Dagegen, dass du Pult haben willst, ist nichts zu sagen.
Mein erstes Pult war übrigens eine Restebastelei eines unbekannten Künstlers aus Teilen eines Selbstbaupultes einer kleineren Elektrofirma. Es hatte kein Gehäuse, nur eine Frontplatte. Daher musste ich zum Betrieb immer zwei Backsteine oder ähnlich (einen links, einen rechts) hinlegen, auf denen ich die Frontplatte aufgelegt habe. Mein nächstes Pult hat ein Bekannter meines Vaters aus einem Fluss geborgen und restauriert. Es folgte ein Pult von Uher mit einem Sack voll externer Preamps. Anfang der 90er kam irgendwann ein Peavey Unity, das habe ich heute noch irgendwo, solide Technik. Ein Vermona-Rauschgenerator (ein 16kanal Pult mit extrem platzverschwenderischem Aufbau, war scheinbar öfters in Berlin unterwegs) war mein erster Kontakt mit parametrischen Kanal-EQs. Dann kam ein Peavey 16kanal, immerhin mit Subgruppen und kurz nach dessen Erscheinen ein
Behringer* MX8000 (Ursprungsversion; die, wofür Mackie
Behringer* verklagt hat), das erste Pult, mit dem ich tatsächlich umsetzen konnte, was ich klanglich im Kopf hatte. Vorher war es immer ein Kampf, ein Lauf auf Messers Schneide, einen brauchbaren Sound hinzubekommen, und ein gutes Stück entfernt von dem, was ich aus den gegebene Signalen machen wollte...
So, fühlt sich nach dieser kurzen Geschichte des Mischens jemand animiert, Likes für meinen Beitrag zu vergeben?