Mehr Power in den Höhen, auf dem Holzweg?

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  • #61
Ah, interessant. Und, was hat der Kasper mit Dir gemacht? Hat das was gebracht?
 

  • #62
Und ich wollte dir vorschlagen, mal einen Workshop bei einem anderen als deinem Gesangslehrer zu besuchen. Eventuell geben sich dabei andere AnsÀtze.

Ah, interessant. Und, was hat der Kasper mit Dir gemacht? Hat das was gebracht?
WĂŒrde mich auch interessieren.
 
  • #63
Da ist einer, der meint, dass man generell nicht so viel Luft beim Singen braucht mit "Inhalare la Voce":
http://www.singen-aus-der-mitte.de/
Soweit ich gesehen habe, gibt er auch Workshops oder so, wo man GrundzĂŒge der Technik erlernen kann.
Vielleicht wĂ€r das ja was fĂŒr dich?

Gibt auch Youtube-Videos dazu:

GefĂ€llt mir gut wie er das erklĂ€rt. Was er "inhalare la voce" nennt, ist fĂŒr mich genau die AktivitĂ€t der "pharyngeal voice" bzw. das "Widerstand leisten" des Vokaltraktes gegen den Atemdruck. Hört man auch schön im Klang, wenn er den Unterschied vormacht. In einigen Systemen wird es auch "anchoring" genannt, was sozusagen unterstĂŒtzend zur StĂŒtze wirkt. Ich benutze lieber die Vorstlellung vom "Schlucken" oder "Trinken" der Stimme anstatt vom Einatmen, aber ist im Grunde dasselbe. Gewollt ist halt eine Aktiverung des Schluck-Mechanismus, der dann quasi in einer Kettenreaktion eine ganze Menge anderer "Anchoring-Muskeln" aktiviert (vor allem im Hals-/Nackenbereich und im Bereich SchlĂŒsselbeine/Brustbein). Diese RĂŒckkopplung empfinde ich auch Ă€hnlich wie er das beschreibt. Bei ihm (als Klassiker) kommt dann halt noch das Seufzen dazu (tieferer Kehlkopf).

@dann Was du zum Triggern dieses Effekts ausprobieren kannst ist, einfach mal bewusst zu Schlucken, aber nachdem du runtergeschluckt hast, die Anspannung beizubehalten und nicht Abzuspannen. Du kannst dann folgende Spannungen fĂŒhlen, die quasi alle zu einem "System" gehören:
1. Eine Spannung der hinteren Rachenwand ("pharyngeal voice"/"intrinsic anchoring"/"twang", wie auch immer)
2. Eine Spannung der seitlichen Halsmuskulatur und der Nackenmuskulatur ("neck anchoring")
3. Eine Spannung im Bereich des Brustbeins/der SchlĂŒsselbeine, das Brustbein fĂŒhlt sich "aufgerichtet" an. ("torso anchoring")

Dann kannst du einfach versuchen durch diese Position/Haltung zu singen, ohne dir ĂŒber die Atmung Gedanken zu machen. Vom GefĂŒhl/Stimmsitz sollte es sich so anfĂŒhlen als wĂŒrden die Töne in der tiefen Lage im Bereich der hinteren Rachenwand "sitzen" bzw. sogar an ihr "herunterlaufen", das ist das GefĂŒhl, was man eben mit dem "Einatmen" oder "Trinken" der Stimme in Verbindung bringt.

Wenn du von der Tonhöhe hochgehst, stellst du dir vor, dass du die Töne immer tiefer "schluckst". Manchen hilft auch die Vorstellung, dass die Töne immer weiter nach hinten wandern, durch die Rachenwand hindurch.

Es gibt noch weitere Möglichkeiten dieses "System" zu triggern, im Grunde eignen sich alle 3 Komponenten als "Trigger" fĂŒr die anderen. Dabei ist Nummer 2 aber etwas kritisch, weil man dazu neigt noch andere "falsche" Halsmuskeln mit zu spannen. Der Schluck-Trigger setzt bei der pharyngeal voice an (1), weil er v.a. einen Kehldeckelverschluss bewirkt.

Was aber auch fĂŒr viele gut funktioniert ist der Trigger Nummer 3, den er auch im Video versucht zu erklĂ€ren.
Bei diesem Trigger nimmst du als "Ansatzpunkt" das obere Ende deines Brustbeins (da ist so eine Kuhle zwischen den beiden SchlĂŒsselbeinen). Du kannst einen Finger genau unterhalb der Kuhle auf das Brustbein legen und dir Vorstellung, dass du dich von hinten gegen den Finger "anlehnst" beim Singen. Auch das triggert wieder das gesamte System incl. der pharyngeal voice.
 
Zuletzt bearbeitet:

  • Ersteller
  • #64
Ah, interessant. Und, was hat der Kasper mit Dir gemacht? Hat das was gebracht?

Es ist ehrlich gesagt schon gut 10 Jahre her, an die Übungen kann ich mich nicht mehr erinnern. Naja gebracht hat es schon was, die Erkenntnis dass eben andere Lehrer auch nur mit Wasser kochen;) Nein es hat mich leider nicht weitergebracht im Grunde ist dasselbe abgelaufen wie bei anderen Lehrern, ich habe einfach hochgedrĂŒckt bis es nicht mehr ging, das weiss ich noch. Also ja ich war natĂŒrlich enttĂ€uscht danach. FĂŒr meinen Geschmack redete er auch zuviel aber das scheint eine Lehrerkrankheit zu sein;)

Und ich wollte dir vorschlagen, mal einen Workshop bei einem anderen als deinem Gesangslehrer zu besuchen. Eventuell geben sich dabei andere AnsÀtze.


WĂŒrde mich auch interessieren.

Also ich habe auch schon Workshops besucht. Ist ja nicht mein erster Lehrer den ich jetzt habe, mittlerweile waren es ja schon einige..zuerst war ich bei einem abgesungenen OpernsĂ€nger in ZĂŒrich;) Das war ein Tenor, gĂŒnstig aber ich glaube er hatte keine didaktische Ausbildung. Dann eine klassische Gesangsstudentin..bei ihr merkte ich dass ich ihr erster mĂ€nnlicher SchĂŒler war und das gab sie auch zu dass sie nicht so recht weiss was sie machen soll mit mir. Dann eine klassische SĂ€ngerin mit eigener Gesangsschule. Sie stufte mich als Bass ein da ich nicht ĂŒbers Passagio kam: Ich denke sie wusste auch nicht was sie tun soll mit mir. Dann hatte ich wohl die 2-3 Stunden bei Herrn Kasper, er meinte ich sei ganz bestimmt kein Bass, eher Bariton, wohl gar hoher Bariton.
Dann war ich bei einem JazzsĂ€nger im Unterricht ( Jazzschule ) fĂŒr ein halbes Jahr, das brachte mich gesangstechnisch nicht weiter, jedoch was Rhythmik usw. anbelangt. Danach ein Jahr bei einem Bekannten welcher Gesangslehrer ist, auch da kam ich höhentechnisch nicht weiter. Er nahm mich dann mal mit zu einem ziemlich bekannten ( und sehr teuren..) Lehrer mit aus Übersee der hier weilte, weil er dessen Meinung hören wollte. Naja der konnte mir auch nur sagen dass ich nicht hoch singen kann aber garantiert kein Bass bin. Kostete aber 130 Euro die Stunde ;)
Dann lÀngere Zeit kein Lehrer, hab einfach gesungen und alles runtertransponiert..dann etwa 15 Stunden bei einem RocksÀnger, dann etwa 10 Stunden per Skype bei einem anderen RocksÀnger und jetzt ein neuer Lehrer..hab mir eigentlich gesagt dass dies mein letzter Versuch ist mit dem Unterricht weil es langsam aber sicher frustet ohne Ende, zudem hÀtte ich mir von dem Geld schon bald ein neues Auto kaufen können.
Die StĂŒtze konnte mir bis jetzt jedoch noch keiner erklĂ€ren, fĂŒr mich ist das immer noch ein Mysterium und ich habe nach wie vor keinen Plan was damit gemeint sein soll. Und meine Grenze nach oben scheint wie einbetoniert zu sein, da gibt es nix zu rĂŒtteln fĂŒr mich..nur: FĂŒr einen hohen Bariton finde ich ein Eb4 einfach sehr tief als obere Grenze in der Vollstimme, also irgendetwas scheine ich einfach grundlegend falsch zu machen. Es wird fĂŒr mich auch immer schwieriger mich auf einen neuen Lehrer einzulassen, da ich natĂŒrlich immer im Hinterkopf habe was der letzte mir geraten hat. Und leider widerspricht sich das dann teils wirklich ziemlich. Einer sagt zum Beispiel "unbedingt AtemĂŒbungen", der andere sagt "vergiss die AtemĂŒbungen". Oder "der Kehlkopf ist dein Problem" und "vergiss deinen Kehlkopf das regelt sich von alleine". Oder "Ton nur sanft ansetzen", der andere meint "laut sonst kommst du nicht in die Höhe"..
Ach ja, aber falls jemand einen sehr fĂ€higen Lehrer in der Region Konstanz/Nordostschweiz kennt dĂŒrft ihr mir das gerne mitteilen:)

GefĂ€llt mir gut wie er das erklĂ€rt. Was er "inhalare la voce" nennt, ist fĂŒr mich genau die AktivitĂ€t der "pharyngeal voice" bzw. das "Widerstand leisten" des Vokaltraktes gegen den Atemdruck. Hört man auch schön im Klang, wenn er den Unterschied vormacht. In einigen Systemen wird es auch "anchoring" genannt, was sozusagen unterstĂŒtzend zur StĂŒtze wirkt. Ich benutze lieber die Vorstlellung vom "Schlucken" oder "Trinken" der Stimme anstatt vom Einatmen, aber ist im Grunde dasselbe. Gewollt ist halt eine Aktiverung des Schluck-Mechanismus, der dann quasi in einer Kettenreaktion eine ganze Menge anderer "Anchoring-Muskeln" aktiviert (vor allem im Hals-/Nackenbereich und im Bereich SchlĂŒsselbeine/Brustbein). Diese RĂŒckkopplung empfinde ich auch Ă€hnlich wie er das beschreibt. Bei ihm (als Klassiker) kommt dann halt noch das Seufzen dazu (tieferer Kehlkopf).

@dann Was du zum Triggern dieses Effekts ausprobieren kannst ist, einfach mal bewusst zu Schlucken, aber nachdem du runtergeschluckt hast, die Anspannung beizubehalten und nicht Abzuspannen. Du kannst dann folgende Spannungen fĂŒhlen, die quasi alle zu einem "System" gehören:
1. Eine Spannung der hinteren Rachenwand ("pharyngeal voice"/"intrinsic anchoring"/"twang", wie auch immer)
2. Eine Spannung der seitlichen Halsmuskulatur und der Nackenmuskulatur ("neck anchoring")
3. Eine Spannung im Bereich des Brustbeins/der SchlĂŒsselbeine, das Brustbein fĂŒhlt sich "aufgerichtet" an. ("torso anchoring")

Nur dass ich es vielleicht doch richtig verstehe: Es ist NICHT gemeint gleichzeitig zu singen und einzuatmen oder? Physiologisch kann ich mir das nÀmlich nicht wirklich erklÀren wie das gehen soll..
Wenn mir eben jemand sagt "trinke den Ton", dann heisst das fĂŒr mich dass irgendetwas in meinen Hals geht, also von aussen nach innen..aber der Ton soll ja raus..

Zu Punkt 2. : Also mein jetziger Lehrer meinte dass eben diese seitlichen Halsmuskeln nicht zu aktiv sein sollten ( was sie bei mir sind ) da dies auf Dauer die Stimme schÀdigen könnte, oder wie meinst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #65
meinte dass eben diese seitlichen Halsmuskeln nicht zu aktiv sein sollten ( was sie bei mir sind ) da dies auf Dauer die Stimme schÀdigen könnte, oder wie meinst du das?
Das meine ich auch. Ich hab keine Ahnung, ob das die Stimme schĂ€digen kann, aber ich denke, die sind in der Regel (und bei mir) nicht stark angespannt. Bei BlĂ€sern hab ich das letztens gesehen, wie dann der Hals richtig breit wurde. Bei BlĂ€sern mag das ok sein - da hab ich keine Ahnung, aber bei SĂ€ngern hab ich das noch nie gesehen, und ich denke, das wĂŒrde auch irgendwie seltsam aussehen.
 
  • #66
Hallo,

nochmal ganz klar: Beim Singen wird ausgeatmet, sonst gibtŽs keinen Ton. Dass man "einatmet" oder die "Einatemtendenz beibehÀlt" oder den "Ton trinkt" sind nur Vorstellungen - was nichts schlechtes ist, so lange es funktioniert.

Problem ist, dass die Anweisung "spanne Deine Ă€ußeren Muskeln nicht an" nicht funktioniert. Es ist immer leichter, eine Anweisung "etwas bestimmtes zu tun" zu befolgen, als die Anweisung, etwas bestimmtes nicht zu tun.

Ich wĂŒrde, wenn ich Dein Lehrer wĂ€re, vermutlich probieren, erst mal in der tiefen Lage (A bis g oder so) die richtige Einstellung zu finden (Ton verschlanken, StĂŒtze, Stimmbandschluss). Ich wĂŒrde ausschließlich Töne nehmen, bei denen Du noch keinerlei falsche Hilfsmuskulatur aktivierst. Gleichzeitig wĂŒrde ich das Falsett immer mal singen lassen - auch wenn das fĂŒrÂŽs Passaggio nicht so wirklich viel bringt.

Dann ganz vorsichtig höher gehen, aber nur so weit, wie die Hilfsmuskulator sich nicht zuschaltet. KĂŒrzere Töne sind hier leichter als lĂ€ngere.
 
  • #67
Nur dass ich es vielleicht doch richtig verstehe: Es ist NICHT gemeint gleichzeitig zu singen und einzuatmen oder? Physiologisch kann ich mir das nÀmlich nicht wirklich erklÀren wie das gehen soll..
Wenn mir eben jemand sagt "trinke den Ton", dann heisst das fĂŒr mich dass irgendetwas in meinen Hals geht, also von aussen nach innen..aber der Ton soll ja raus..

Zu Punkt 2. : Also mein jetziger Lehrer meinte dass eben diese seitlichen Halsmuskeln nicht zu aktiv sein sollten ( was sie bei mir sind ) da dies auf Dauer die Stimme schÀdigen könnte, oder wie meinst du das?
Nein, natĂŒrlich atmest du beim Singen aus. Wobei ich auch sogar schon Übungen gesehen habe, bei denen tatsĂ€chlich beim Einatmen Klang erzeugt wird. Es gibt auch bestimmte Screaming Methoden, bei denen das benutzt wird, hört sich dann immer etwas nach "Schweinchen" an (heißt glaube ich "pig squeals" die Technik).

Das Ziel ist es bestimmte Muskeln zu aktivieren, die v.a. beim Schlucken benutzt werden. Der Vokaltrakt muss einen gewissen "Widerstand" leisten gegen den Atemdruck, dazu gehört sowohl eine Verengung des Vokaltraktes selbst als auch das Schließen der Stimmlippen. Beides geschieht beim Schlucken in sehr starkem Maße, denn dort schließen Stimmlippen und Kehldeckel, um zu verhindern, dass Nahrung in die Luftröhre kommt. Es geht also in etwa darum "beim Ausatmen an Schlucken denken".

Dieser Punkt 2 wird oft kritisch gesehen, allerdings ist es aus meiner Erfahrung so, dass ab einer bestimmten Tonhöhe die seitlichen Halsmuskeln aktiviert werden MÜSSEN, sogar im Falsett (wie gesagt ab einer bestimmten Höhe). Vermeidet man das "aktiv" ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich andere Muskeln aktivieren, insbesondere gerne die unter dem Kinn und die, die seitlich am Kehlkopf anliegen. Das sind Muskeln, die schĂ€dliche Auswirkung auf den Kehlkopf haben.

In der Tiefe brauchst du diese Spannung nicht unbedingt (aber den Stimmlippenschluss natĂŒrlich schon). Deshalb kann es ggf. vorteilhaft sein, so wie es auch SingSangSung vorschlĂ€gt, dort anzufangen und sich langsam vorzutasten. In der Höhe kommst du um das komplette Anchoring aber kaum noch herum, v.a. im Bereich E4 aufwĂ€rts.
 
  • #68
Da stimme ich broeschies zu. Die AktivitĂ€t der seitlichen Halsmuskeln wird von manchen als Anzeichen fĂŒr Pressen gesehen, aber die werden in der Höhe auch bei guter Technik irgendwann aktiv. Und tatsĂ€chlich lieber die, als die direkt am Kehlkopf.
 
  • #69
Also ich habe auch schon Workshops besucht. Ist ja nicht mein erster Lehrer den ich jetzt habe, mittlerweile waren es ja schon einige..zuerst war ich bei einem abgesungenen OpernsĂ€nger in ZĂŒrich;) Das war ein Tenor, gĂŒnstig aber ich glaube er hatte keine didaktische Ausbildung. Dann eine klassische Gesangsstudentin..bei ihr merkte ich dass ich ihr erster mĂ€nnlicher SchĂŒler war und das gab sie auch zu dass sie nicht so recht weiss was sie machen soll mit mir. Dann eine klassische SĂ€ngerin mit eigener Gesangsschule. Sie stufte mich als Bass ein da ich nicht ĂŒbers Passagio kam: Ich denke sie wusste auch nicht was sie tun soll mit mir. Dann hatte ich wohl die 2-3 Stunden bei Herrn Kasper, er meinte ich sei ganz bestimmt kein Bass, eher Bariton, wohl gar hoher Bariton.
Dann war ich bei einem JazzsĂ€nger im Unterricht ( Jazzschule ) fĂŒr ein halbes Jahr, das brachte mich gesangstechnisch nicht weiter, jedoch was Rhythmik usw. anbelangt. Danach ein Jahr bei einem Bekannten welcher Gesangslehrer ist, auch da kam ich höhentechnisch nicht weiter. Er nahm mich dann mal mit zu einem ziemlich bekannten ( und sehr teuren..) Lehrer mit aus Übersee der hier weilte, weil er dessen Meinung hören wollte. Naja der konnte mir auch nur sagen dass ich nicht hoch singen kann aber garantiert kein Bass bin. Kostete aber 130 Euro die Stunde ;)
Dann lÀngere Zeit kein Lehrer, hab einfach gesungen und alles runtertransponiert..dann etwa 15 Stunden bei einem RocksÀnger, dann etwa 10 Stunden per Skype bei einem anderen RocksÀnger und jetzt ein neuer Lehrer..hab mir eigentlich gesagt dass dies mein letzter Versuch ist mit dem Unterricht weil es langsam aber sicher frustet ohne Ende, zudem hÀtte ich mir von dem Geld schon bald ein neues Auto kaufen können.

Ach ja, aber falls jemand einen sehr fĂ€higen Lehrer in der Region Konstanz/Nordostschweiz kennt dĂŒrft ihr mir das gerne mitteilen:)

Du meine GĂŒte. Das hört sich fĂŒr mich nach einer langsam, aber sicher komplett versauten Stimme durch zuviel Gesangsunterricht an.
Ich wĂŒrde dir, anstatt zum nĂ€chsten Lehrer zu gehen (der dir wahrscheinlich wieder was anderes erzĂ€hlt und dich nur noch weiter verwirrt), dazu raten, eine lange Unterrichtspause einzulegen. Nur fĂŒr dich zu singen, dich stimmlich erstmal zu finden, dein KörpergefĂŒhl zu trainieren - aber nicht durch das, was von außen an dich herangetragen wird, sondern nur durch deine eigene Wahrnehmung ! Mir scheint, du hast die komplett verloren. Eine lĂ€ngere YT-Lehrvideos- und Gesangslehrerabstinenz dĂŒrfte deiner Stimme ziemlich guttun. Mach einfach mal Musik.
Und das sage ich als jemand, der selber unterrichtet..... aber ich glaube, wenn du zu mir kommen wĂŒrdest, wĂŒrde ich dir genau dasselbe sagen und dich nach Hause schicken: Du hast genug Untericht gehabt. Der wird dich momentan kein bisschen weiterbringen. Mach Musik.
 
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  • #70
Oder "der Kehlkopf ist dein Problem"
Wenn man das "Kehl" wegnimmt, dĂŒrfte es stimmen. Ich bin mir nicht sicher, ob Du ohne Unterricht weiterkommst, aber die Lehrer bisher schienen nicht zu passen. Egal, ob mit oder ohne Lehrer, ich schließe mich Bell an - mach endlich mal Musik. Einfach so, ohne zu denken, aus Spaß an der Freud.
 
  • #71
Bell hat Recht, das klingt nach Overkill, was Du da hinter Dir hast. Zumal Du anscheinend vielen Lehrern nur eine recht kurze Chance gegeben hast (2-3 Stunden, 10 Stunden, 15 Stunden ...).

Komm mal zur Ruhe. Und gib die Höhe fĂŒr den Moment auf. Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen: Wenn Du sie so unbedingt haben willst, klappt es meist erst recht nicht.
 
  • #72
Da ist was dran. Die Höhe ist eine Hure, je mehr man sie will, desto mehr ziert sie sich - will man sie gar nicht, ist sie plötzlich da und bietet sich feil. Und kaum hat man sie genossen und glaubt sie zu besitzen, fupp! ist sie auch schon wieder weg :eek:
 
  • #73
  • #74
Tu ich ja....mittlerweile :D
 
  • #75
Und seither lÀsst se Dich ned in Ruh, gell? ;)
 
  • #76
Hi,



Mal ein ganz krasses Beispiel: Einigen hier ist ja Hans-Josef Kasper bekannt (www.voce.de). Der spricht sich ja ganz stark fĂŒr krĂ€ftige AtemĂŒbungen aus. Bei dem habe ich mal einen Kurs gemacht. Das erste, was er zu mir gesagt hat, war: Du brauchst keine AtemĂŒbungen.

Das nenn ich mal eine ungewöhnliche Aussage ;-)
Aber im Ernst, Herr Kasper lehrt die AtemstĂŒtze meiner Ansicht und Erfahrung nach sehr effektiv und gut nachvollziehbar. Vielleicht sollte man einem Lehrer doch mal lĂ€nger vertrauen als nur fĂŒr ein paar Stunden...
 
  • #77
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  • Ersteller
  • #78
Bell hat Recht, das klingt nach Overkill, was Du da hinter Dir hast. Zumal Du anscheinend vielen Lehrern nur eine recht kurze Chance gegeben hast (2-3 Stunden, 10 Stunden, 15 Stunden ...).

Wieso hast du diejenigen weggelassen bei denen ich ein Jahr oder halbes Jahr war? ;)
Aber ihr habt wohl recht..und ehrlich gesagt spĂŒre ich zur Zeit genau das gleiche, es einfach mal ruhen lassen..
 
  • #79
Wieso hast du diejenigen weggelassen bei denen ich ein Jahr oder halbes Jahr war?
Ein halbes Jahr ist auch nicht wirklich lange. Und um Höhen zu erreichen, auch ein Jahr nicht. Vor allem dann nicht, wenn man sich drin verbeißt.
 
  • Ersteller
  • #80
Ein halbes Jahr ist auch nicht wirklich lange. Und um Höhen zu erreichen, auch ein Jahr nicht. Vor allem dann nicht, wenn man sich drin verbeißt.

Ja okay aber wĂŒrdest du mit irgendwas weitermachen wenn du nach einem halben Jahr keinen Fortschritt spĂŒrst?
 
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