Mensur

von das tob, 04.10.03.

  1. das tob

    das tob Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.10.03   #1
    morgen!
    wieder ne tolle frage die mir niemand beantworten kann.(musicstoredealer)
    ich hab auf meiner neuen acoustik einen stegaufsatz wo bei der H saite
    die mensur um ca. 1/2 cm nach hinten geht.
    da hab ich jetzt aber ein mathematisches problem,da der abstand zum 12.bund ja nicht mehr korrekt stimmt, also auch nicht stimmen dürfte,
    wer weiss denn das :?: :?: :?: :?: :?:
     
  2. Hauke

    Hauke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #2
    Worauf willst du hinnaus ?
    Ja also ich verstehe deinen Willen nicht. Doch ich kann dir sagen, wenn du vom Sattel bis zum 12 bund misst, und das ganze verdoppelst hast du deine mensur, aber wenn du die Bridge um 5 mm nach hintenversetzt, sitimmt da nix mehr, du müsstest dann theoretisch die bünde mit versetzen !
     
  3. scoop!

    scoop! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #3
    ich glaube, er meint, dass alle saiten bis auf die h auf gleichem niveau auf dem steg aufliegen und die h weiter hinten. wieso das geht weiß ich auch nich, aba beier e-git isses ja auch so, dass die saitenreiter unterschiedlich sind... :? :?:
     
  4. ...timur°°°

    ...timur°°° Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #4
    Wenn man eine Saite auf den Bund herunterdrückt, dann dehnt man sie ja zusätzlich und erhöht die Tonhöhe, so daß das mathematische System (schon allein wegen dieses Prinzips einer Gitarre) nicht mehr hinkommt. Um das auszugleichen, versetzt man die Saitenreiter nach hinten, so daß alles wieder stimmt. Deswegen ist der Abstand vom Sattel zum Steg immer ein paar mm länger als die Mensur (doppelter Abstand vom Sattel zum 12. Bund). Da der oben genannte Effekt je nach Saitenstimmung, Saitendicke und weiteren Faktoren unterschiedlich stark ausgeprägt ist, sind die Saitenreiter auch verschieden weit nach hinten gestellt.

    Alles verstanden :?:
     
  5. das tob

    das tob Threadersteller Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.10.03   #5
    danke nix verstanden,weil das weiss ich selber.
    wie scoop schon sagte, liegen alle saiten auf gleichen niveau bis auf die H.
    die H ist 0.16. die E 0.12.die wiederrum liegt auf dem niveau der anderen.
    weshalb die saitenstärke hier wohl kaum der grund dafür sein dürfte.
    und hauke hat da den gleichen gedanken wie ich.
    das stimmt dann nix mehr.
    tuts aber doch :?:
     
  6. ...timur°°°

    ...timur°°° Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #6
    Hast du wirklich mit dem Stimmgerät überprüft, ob alle Saiten oktavrein sind?
     
  7. das tob

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    Erstellt: 04.10.03   #7
    brauch ich nicht,ich hör dass es okay ist.
    ich hab das phänomen auch schon auf ner takamine gesehen.
    die hersteller werden wohl einen grund haben ihre stegauflagen so zu bauen.den möcht ich halt wissen.
    aber weil das ein musikerforum ist .sei die frage gestattet
    nicht mal die händler ham ne ahnung.
    aber ich bedank mich mal für die bemühungen,und hoff nochn weilchen.
     
  8. FMKE

    FMKE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #8
    Je dicker der Kern einer Saite wird, desto weiter weg vom Steg (und genaugenommen auch vom Sattel) beginnt sie wirklich zu schwingen.

    Das wird zunächst durch eine schräge Steglage ausgeglichen.

    Nun ist aber der Kern der h-Saite (sie und die E-Saite bestehen ja nur aus einem), deutlich dicker als der der e-saite und der der G-Saite. Also muss das auch wieder ausgeglichen werden.
    Da ab der G-Saite die Saiten alle umwickelt sind, nimmt der Kerndurchmesser so zu, dass die Zunahme durch einfaches Schrägstellen des Steges ausgeglichen werden kann.
    Die E-Saite ist nun wieder so dünn, dass sie in die "Gesamtschräglage" wieder hineinpasst.
     
  9. ...timur°°°

    ...timur°°° Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #9
    Was spielst du denn für Saiten? Seit wann ist eine G-Saite umwickelt?
     
  10. das tob

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    Erstellt: 04.10.03   #10
    na,stimmt schon E A D G sind bronze Wound h e plain oder silvered steel.
    (western-nich E-git.)
    FMKE:
    der kern der h saite ist dicker als der G-saite :?:
    echt wahr? schön langsam wirds jetzt logisch.
    aber so ein grosser unterschied von der h zur e ist vom Kern her auch nicht,dass zwischen den beiden plain steels ein halber cm verschoben werden muss.
    edit. E-6. h2 bestehen aus einem kern.und der rest?
     
  11. FMKE

    FMKE Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.03   #11
    Der rest hat auch einen (aber dünneren) Kern und dieser ist dann umwickelt.
    Das hat den Grund, dass das Eigengewicht der Saite hoch genug sein muss um noch tiefe Töne bei vernünftiger Spannung (also nicht zu niedriger) erzeugen zu können.
    Diese größere masse wird durch Umwickeln erreicht, damit die Saiten gleichzeitig nicht zu steif werden und dann nicht mehr gut schwingen.
     
  12. das tob

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    Erstellt: 04.10.03   #12
    besten dank
     
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