merkwürdiger akkord ?

von jens, 17.07.06.

  1. jens

    jens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #1
    hallo,
    ich habe jetzt schon mehrfach im tv u. auf der bühne gitarristen gesehen, die insbesonder mit ihrer western einen verkürzten( nicht kleiner) barree-griff spielen:

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    d.h. hohe e und tiefe e saite wird nicht angeschlagen. dieser griff wird
    dann bundweise verschoben. soll bevorzugt in der tanzmusik und im blues bereich anwendung finden. warum ?
    wo seht ihr den vorteil gegenüber dem großen barreegriff?
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.07.06   #2
    einfacher zu greifen ;)
     
  3. jens

    jens Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #3
    klingt doch dünner oder?
    warum gibt es dann überhaupt den großen barree-griff?
     
  4. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 17.07.06   #4
    dass es dünner klingt ist doch kein nachteil. besonders in der band, wo viele instrumente zusammen spielen, kann es ein klanglicher vorteil sein wenn man als gitarrist nicht zu "voll" klingt. (kurz: "des tut net so matschen" ;))
     
  5. jens

    jens Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #5
    ist ja auch kein "kleiner barree-griff" der wäre ja so:

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  6. Luc

    Luc Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #6
    Weil man dann den Grundton als Bass hat und nicht die Quinte.:)
     
  7. jens

    jens Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #7
    nun würde mich interessieren, wie verbreitet dieser griff tatsächlich ist.
    benutzt ihr diesen griff auch ständig, wenn ja warum ?
    wann großer barree griff und wann dieser abgespeckte barree?
     
  8. Danic

    Danic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #8
    1 Da brechen
    1 einem doch
    2 die Finger
    3 ab, wenn man
    3 das tiefe F
    0 auslassen muss???
     
  9. Hans_3

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    Erstellt: 17.07.06   #9
    In Rock und Jazz werden zu 90% abgespeckte Griffe gespielt. Und bei Verzerrung 99% - da haben Vollakkorde nichts zu suchen.

    Wenn es nicht gerade 2stimmige Powerchords sind, sind 3- oder 4 gleichzeitig klingende Stimmen die Regel. Das setzt sich im Bandgefüge klarer durch.

    Vollakkorde werden meistens nur dann verwendet, wenn es das Klangbild erfordert. Als Faustregel könnte man sagen: Vollakkorde dann, wenn man bei der Klangwirkung für den Song eher an eine Stahlsaitenakustik denkt, oder Vollakkorde arpeggiert spielt - z.B. als Begleitung bei Balladen.
     
  10. stef_ka

    stef_ka Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #10
    Ist halt vor allem gut zu greifen
     
  11. jens

    jens Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.07.06   #11
    bei dem von mir eingangs ewähnten abgespeckten barre-griff muss man aber tierisch aufpassen, dass man nicht die tiefe und hohe e-saite mit anschlägt, sonst klingts besch......
    da kann man mit einem vollen barree-griff nichts verkehrtes machen.
    alternative wäre doch den vollen barree zugreifen, aber nur die vier anschlagen.
    sollte mal doch die tiefe oder hohe e-saite versehentlich getroffen werden, klingts zumindestens harmonisch richtig oder?
     
  12. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.06   #12
    Wie Hans schon schreibt: im Bandkontext spielt man meist reduzierte Akkorde.
    Jedes Instument deckt dabei eine bestimmte Frequenznische ab, der Gesamtklang ist wieder der Akkord. Man lässt also als Gitarrist nicht nur die doppelten Töne weg, die ein Barré zwanngsläufig enthät, sondern evtl. auch noch Grunton und Quinte, da die nicht tongeschlechtsbestimmend sind und auch keine Färbung geben.
    Es werden also vielfach nur Dreiklänge oder Umkehrungen gespielt, Bass (und evtl. Keyboard) übernehmen dann die anderen Töne.

    Der praktische Aspekt des "merkwüdigen Akkordes" ist ausserdem das kraftsparende Greifen. Versuch mal den ganzen Abend mit Barrés durchzuspielen...

    Ich benutze Barrés eigentlich nur, wenn ich einen Part alleine bestreiten muss (z.B. Intro) und es schön voll klingen soll.
     
  13. H&M

    H&M Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.07.06   #13
    Mr. Frusciante nutzt diese Griffe ebenfalls sehr häufig
     
  14. knallk?rper

    knallk?rper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.06   #14
    ich bin neulich auch durch einen vergreifer vom c-dur auf diesen a7-griff gestoßen. ich finde eigentlich er klingt ganz passabel, sogar gut. ich steh auf schiefe töne. spiele dabei allerdings auch nicht alle saiten an.

    -------------------------0
    -------------------------1
    -------------2-----------2
    --------3--------3--------
    --3-----------------------
    ---------------------------

    Hab daraus sogar ein Lied gemacht in verbindung mit a C und G für meine eltern zur silberhochzeit. ich glaube die leute fanden es ganz gut. zumindest waren sie dankbar, dass der diabetiskranke rentner am keybord aufgehört hat viel zu laut seemannslieder zu spielen und haben mir applaus gespendet.
     
  15. hrz

    hrz Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.06   #15
    Ist das oben nicht einfach nur ein Fmaj7 ?
     
  16. Fun Tom

    Fun Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.07.06   #16
    Ja.

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    A7 müsste die Töne A (1), C#(g3), E(5), G(k7) enthalten.
     
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