Mesa Boogie auch daheim spielen?

von bobZombie, 11.01.07.

  1. bobZombie

    bobZombie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #1
    Haudi!

    Die SuFu hat leider nix ergeben diesbezüglich:

    kann man eine Mesa Combo wie den Dual Caliber 50 z.B: auch daheim in "bedroom" lautstärke spielen? hat da jemand erfahrung mit?
    Ich lese hier un da gelegentlich, dass die meistens Mesas erst nach was klingen, wenn der Master schon n stück weit offen ist- ich weiss, dass das "leise-spielen" bei röhren-amps immer so ne sache ist, aber n engl screamer z.b. klingt imho auch leise sehr gut.
    danke!
     
  2. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 11.01.07   #2
    Soundempfinden ist da extrem subjektiv, das wirst du ausprobieren müssen ob DIR das gefällt.

    Der eine wird sagen es ist gut der andere wiederum wird sagen dass es net klingt...
     
  3. Seansy

    Seansy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #3
    Ich habe es mal probiert meinen Mesa single Recti mit einer 2x12er Box in meinem Zimmer zu spielen. Alles kein Problem aber der Sound war in annhembarer Lautstärke nicht gut. Matschig, drucklos, wenig dynamik,... Als ich ihn den wieder laut spielte war alles wieder so geil wie vorher.
    Wenn das beim Caliber50 genauso ist, dann würde ich das nicht empfehlen.
     
  4. LouWeed

    LouWeed Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #4
    mein triaxis oder sollte ich besser sagen meine 2x90 klingt daheim auch beschissen........ausser meine alten sind mal nich daheim
     
  5. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 11.01.07   #5
    Die neuen Combos mit der flexiblen Outputsektion (Outputvolume/Loopvolume nach Mastervolume) wie Lonestar und Stiletto klingen bei "moderater" Lautstärke (deutlich höher als Zimmerlautstärke) schon sehr gut.

    Hinten offene Combos sind da besser geeignet als 4x12" Boxen.
     
  6. Don Rollo

    Don Rollo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #6
    Die Mesa Mark-Serie ist meiner Erfahrung nach nichts für daheim. Selbst wenn man die Leistung runterregelt muss man ganz schön aufdrehen, damit es nach was klingt. Die Calibers kann man aber sehr gut auch zu Hause spielen. Für guten Klang bei moderater Lautstärke würde ich aber zum Studio 22+ anstelle des Caliber 50 raten. Die Vorstufe ist die gleiche aber die Leistung läßt sich besser dosieren. Auch die El84 in Class-A klingen IMHO bei "Unterforderung" weit besser als die 6L6 der großen Kollegen. Selbst Nachts kann ich meinem Studio 22 noch ordentliche Töne entlocken. Tagsüber geht dann bei Nachbar-kompatiblen Lautstärken die Sonne auf und die Leistung reicht zur not auch für den Proberaum (wenn man nicht gerade einen Materialvernichter als Drummer hat).

    Ganz wichtig bei niedrigen Lautstärken ist der graphische EQ bei den Calibers. Mit einem umgekehrten V kann man eine gewisse "Loudness" einstellen. Ein Sonic Maximizer bringt auch noch einiges. Wenn es lauter wird, nervt der Effekt mich zwar aber im Schlafzimmer holt er noch einges an Transparenz aus den Speakern heraus.
     
  7. edeltoaster

    edeltoaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #7
    warum umgekehrtes V?du meinst schon V,loudness soll ja den psychoakkustischen höreindruck bei eher geringen lautstärken verbessern,dazu müssen bässe und höhen ANGEHOBEN werden
     
  8. Don Rollo

    Don Rollo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #8
    Hätte ich vielleicht noch dazuschreiben sollen: Ich habe in der Vorstufe schon recht viele Höhen und Bässe eingestellt. Dazu Presence recht hoch. Dadurch gehen die Mitten ein wenig unter und die hole ich mir mit dem EQ zurück. Nebenbei wird die Einganssektion der Endstufe ein wenig angeblasen. Die Einstellung ist auch eher subtil, bringt aber einen Effekt, den ich akkustisch am ehesten mit Loudness beschreiben würde - der Amp klingt lauter als er eigentlich ist.
     

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  9. De$tructeur

    De$tructeur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #9
    Hatte bis vor wenigen Monaten nen Mesa DC-5 über ne Laney 2x12 und zeitweise stand das Teil auch zu Hause. Klingt leise erstaunlich gut, aber nichts im Vergleich zur Proberaumlautstärke. Der Sound dieses Amps entfaltet sich eh erst in ner Band, zu Hause hat er mir nie gefallen.
     
  10. kirkhammett150

    kirkhammett150 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #10
     
  11. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 11.01.07   #11
    kirk: Schonmal das Mastervolume an einem Amp gesehen? Ich sage: Der Lonestar klingt auch moderat laut sehr gut.
    Moderat heißt: lauter als Zimmerlautstärke und leiser als den Straßenzug beschallend.
     
  12. cyanite

    cyanite Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.01.07   #12
    Mit nem Maximizer sollte eigentlich jeder Amp bei Zimmerlautstärke annehmbar klingen. Vielleicht scoopig oder sonstwas, aber auf jeden Fall spielbar. Wenn man also einen Vollröhrenamp für die Band kauft und sich für zuhause nichts geeigneteres mehr leisten kann, gehts bei modernen Amps spätestens mitm Maximizer immernoch ganz gut.
     
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