Mesa Boogie Rect-O-Verb Pfeift (trotz neuer Röhren)

von ulululu, 02.09.10.

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  1. ulululu

    ulululu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #1
    Hallo,

    erstmal tolles Forum hier! Hier findet man wirklich zu fast jedem Problem mit Amps etwas....
    Leider konnte ich aber keine Lösung für mein Problem finden, deshalb hab ich mir gedacht ich erstell einfach mal einen Thread!

    Also, nun zu meinem Problem:

    Ich habe mir vor einigen Wochen eine gebrauchte Mesa Boogie Rect-O-Verb Combo (Serie 1) zugelegt.
    Anfangs war ich auch vollkommen zufrieden: der Sound war toll, keine 4x12er mehr schleppen :X , endlich 2 EQ Sektionen (hab vorher nen 6505 an 1960AV gespielt, aber das ist ein anderes Thema)
    Seit ungefähr aber 1,5 Wochen kann ich den Amp im Channel 2 (egal ob Vintage oder Modern) nichtmal mehr knapp über Zimmerlautstärke aufdrehen ohne dass ein furchtbares Pfeifen kommt... Es handelt sich dabei nichtmal um eine schöne (ACHTUNG! subjektiv) Rückkopplung, sondern vielmehr um ein schreckliches Geräusch!
    Bevor dieses Problem auftrat, konnte ich den Amp ganz normal aufdrehen (auch auf Proberaumlautstärke mit nem "Gehörsturz-Schlagzeuger"), nun kann ich den Amp nichtmal mehr so laut aufdrehen dass es zuhause wirklich Spaß macht im Channel 2 zu spielen... :(
    Dieses Problem tritt eigentlich nur im Channel 2 auf (ich hab den Clean aber auch noch nicht so weit aufgerissen dass es passiert ist... ganz normale Zimmerlautstärke bzw eig auch schon relativ laut eben und da ist noch nichts passiert)
    Wenn ich das Kabel ausstecke und dann im Channel 2 aufdrehe, kommt dieses Geräusch auch irgendwann... nur eben später!
    Ich habe dem Amp schon neue Vorstufenröhren (V1 ne TAD010 High Grade und V2-5 TAD001) und Endstufenröhren (original Mesa Röhren...sind also matched, da fixed Bias) verpasst!

    ...keine Besserung...

    Mir kam es auch am Anfang (vor dem Röhrenwechsel und vor den Problemen) so vor als ob der Amp weniger Gain als die Rect-O-Verb Combos hatte die ich im Laden angespielt habe.... kann mich aber auch täuschen...

    Der Amp war auch schon beim Techniker in Nürberg -leider kein Mesa Techniker- leider hat er auch nichts gefunden!..
    Er rät mir zum Mesa Techniker nach Neustadt zu fahren welcher aber erst ab dem 15. wieder da ist..
    Ich bin so verzweifelt!:(
    Was kann nur der Grund für das Problem sein?.. Am Anfang war es ja nicht da...und jetzt einfach so? o.0

    Ach.. da fällt mir noch ein dass der Amp ne andere Hallspirale bekommen hat... also vom Vorbesitzer... allerdings war der Hall beim Testen ja immer ausgeschaltet, also dürfte es ja eigentlich nichts ausmachen, oder?

    Ich hoffe auf Hilfe und bedanke mich schonmal ganz herzlich!
     
  2. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.09.10   #2
    Hallo,

    "Mesa-Techniker", sowas brauchts nicht, jeder gescheite Amptech sollte sowas hinbekommen.

    Das klingt nach einem Oszillieren im 2ten Kanal. (hohes, pfeifendes Gesäusel, gell?)
    Es könnte ein Bauteil ausgestiegen sein und nun schwingt der Amp infolge dessen. Da lässt sich nichts weiter zu sagen, als zu einem (gescheiten) Techniker zu gehen.

    Ich bin zwar nicht aus deiner Gegend, aber wenn du mir den Amp zusendest, würde ich ihn mir anschauen.

    Grüße,
    Schinkn
     
  3. ulululu

    ulululu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #3
    Ich hab den Amp mal an meine 1960AV angeschlossen... und siehe da... das Pfeifen ist schon viel besser...
    Das unterstützt deine These ja eigentlich nur...
     
  4. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.09.10   #4
    Hallo,

    das liegt dann an der Empfindlichkeit der Lautsprecher und des Frequenzgangs.
    Wahrscheinlich liefert die 1960AV weniger hochfrequente Anteile, sodass das Pfeiffen lediglich schwächer zu hören ist, ber elektrisch noch genauso vorhanden ist.

    Grüße,
    Schinkn
     
  5. smello

    smello Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.10   #5
    Wenn du ihn nicht rumsenden willst, frag doch mal bei Thomann an, ob die ihn sich anschauen, die haben doch bestimmt auch nen Amp Techniker da und allzu weit is es auch nich...
     
  6. ulululu

    ulululu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.09.10   #6
    Also ich hab den jetzt den Verstärker nochmal selber angeschaut und bin auf zwei verkokelte Widerstände gestoßen.
    Die Widerstände waren soweit ich das verstanden hab zur Heizstromsymmetrierung da (jeweils 150R/2W gegen Masse; also für jede Endstufenröhre einen)
    Ich hab die Widerstände dann also gegen neue (allerdings mit 5W statt 2W) ausgetauscht.

    Und nun.... siehe da!:D
    Der Amp läuft wieder fehlerfrei! :)
    Ich hab zwar auf der Platine noch mehrere Widerstände entdeckt die nichtmehr ganz so neu aussehen, jedoch hab ich grad nicht so Lust die zu wechseln, da die Lage doch sehr "knifflig" ist und ich die komplette platine dazu ausbauen müsste :O

    Jedenfalls freu ich mich jetzt natürlich sehr dass mein Amp wieder geht und hoffe mal nicht, dass noch etwas ernsteres die Ursache für die kaputten Widerstände ist!
    Fraglich bleibt für mich aber immernoch wieso der "Techniker" in Nbg den Fehler (vekokelte Widerstände?!) nicht gefunden hat...
    Ich weiß jedenfalls wo ich NICHTmehr hingehe!;)

    Grüße Fabian
     
  7. Bierschinken

    Bierschinken Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.09.10   #7
    Hallo Fabian,

    die Symmetrierwiderstände brennen nicht ohne Grund durch! - ein einfacher Austausch verzögert einen großen Defekt womöglich nur.
    Wenn da auf der Platine noch andere Bauteile angeschlagen aussehen muss der Verstärker dringlichst überprüft werden - Nicht dass da nachher noch was abbrennt und es dann richtig teuer wird!

    Davon abgesehen halte ich es für ausgeschlossen, dass die beiden Symmetrierwiderstände verantwortlich sind für ein Pfeifsignal. - Da liegt was anderes im Argen. :o

    Grüße,
    Schinkn
     
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