[Metal/Soft Rock] - Demosongs: gute Abmischung? Cojonesfaktor?

von ice, 23.05.08.

  1. ice

    ice Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.08   #1
    Hallo!

    So, unsere in Eigenregie entstandene Demo unserer Band ist nun endlich fertig und abgemischt, und nun würde es mich brennend interessieren, was Ihr davon für gelungen / nicht so gelungen haltet, um beim nächsten Mal wieder ein bisschen besseres Ergebnis abliefern zu können ;)

    Direktdownload:

    Mich würde Eure Meinung zu den Songs interessieren, beispielsweise auch zu folgenden Punkten:

    • Drums: Waren wie immer am schwierigsten aufzunehmen, ich habe sie mit viiiel EQ und Kompressoren druckvoll zu machen versucht, allerdings, zu 100% Prozent überzeugen sie mich noch immer nicht. Ich vermute aber fast auch, dass das Schlagzeug selbst nicht soo gut klingt?
    • Effekte: Um nicht an Druck zu verlieren habe ich Effekt nur relativ spärlich eingesetzt (außer natürlich beim :screwy: Teil in "Futility..." ab 02:14). Klingt es zu trocken?
    • (Summen-) Kompression: Habe ich ziemlich stark eingesetzt - eine Demo soll ja wegkrachen und phett klingen :eek:
      Ist das manchmalige Pumpen vertretbar ("Jack O' Lantern" - 00:32) ?
    • Einheitlichkeit: Nachdem es drei Songs sind, sollten alle so klingen wie aus einem Guss. Insbesonders "Winner" war schwierig, weil es vom Charakter her gänzlich anders ist als die anderen beiden Songs - ist dies gelungen?
    • Ausgewogenheit im Klangbild / Transparenz: Ist etwas zu laut / leise?
    • Instrumentalsounds: Gitarre / Keyboard / Bass

    Wäre für jedes kleine Feedback dankbar! :cool:
     
  2. Sunbird

    Sunbird Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #2
    Also man merkt das da viel Arbeit hintersteckt.
    Ich beurteile jetzt mal ganz grob weil ich ich das Ergebnis insgesamt für sehr gelungen halte und mir auch die wirklich geschulten Ohren fehlen um da ins Detail zu gehen.

    Das Schlagzeug hast du ja bereits angesprochen, mir gefällt der Snare sound nicht so gut klingt irgendwie mehr wie ein Topf (sorry) aber ich weiß wie schwer das ist ein Drum Set abzunehmen deshalb arbeite ich selbst auch fastnur noch mit E-Drum und guten Samples.
    Beispiel:
    http://www.file-upload.net/download-871162/heyfolks-01.mp3.html

    Die Basedrum könnte evtl etwas besser rauskommen.

    Am Gitarrensoudn fehlen mir irgendwie die unteren Mitten, aber ich weiß natürlich nicht in wie weit das absicht sein soll.
    Der Hall auf dem Gesang ist mir etwas zu stark, den bräuchte diese Dame gar nicht um z.B irgendwelche mangelnden Gesangskünste zu kaschieren.

    Gruß Benjamin

    Ps. wäre natürlich noch ganz interessant zu wissen wie alles aufgenommen wurde.
     
  3. Dieter B.

    Dieter B. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #3
    Die Snare hat nervige Peaks bei ca. 400-500hz, das das setzt sich zwar gut durch, nervt aber auch ziemlich. Wenn sie etwas bauch hätte, würde das nicht so negativ auffallen.
    Die Gitarren sind zu weit vorne, da haben Gesang und Snare keine Chance im Raum nach vorne zu kommen.
    Bei der Snare vermute ich auch Phasenschweinereien mit den Overheads, da die aus verschiedenen Richtungen zu kommen scheint. Als Effekt ist das ganz cool, produziert auf Dauer aber eher Kopfschmerzen.
    Der Hall auf der Snare ist auch missglückt, die Snare muss sehr viel weiter nach vorne. -> Höheres Predelay. Das gleiche gilt für den Gesang.
    Läuft auf dem Gesang ein Auto-Tune Plugin? Das klingt manchmal seeehr strange.
    Hört sich auch so an, als hätteste den Lowcut ein wenig weit nach oben gesetzt hättest beim Gesang.
     
  4. ice

    ice Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.08   #4
    Danke erstmal für das Feedback!

    Ja, das leidige Schlagzeug! Leider hat die Snare sehr stark in die Overheadmics geblutet, sodass die seperate Snare Spur nur bedingt Einfluß auf den Sound hatte. Nachdem ich die Höhen bei der Overheadspur hinaufgeschraubt habe, hatte das natürlich auch Einfluß auf die Snare. Vielleicht fehlt deshalb der "Bauch"?

    Bei der letzten CD hatten wir das Schlagzeug getriggert, da war der Klang zwar okay, aber nicht so natürlich.

    Beim Hall am Schlagzeug tu' ich mir immer besonders schwer. Ich habe es diesmal so gemacht: Auf alle Spuren ein leichter Hall, bis auf die Snare: da hab ich ein Gated Reverb genommen (hört man gut beim Anfang von "Futility of waiting").
    Auf BD und Snare habe ich natürlich auch Kompressor, Gate & EQ gegeben - der Topfklang war davor deutlich ausgeprägter... :)


    Zur Vorgehensweise bei der Aufnahme:
    Das Schlagzeug wurde in ein Alesis MultiMix 16 aufgenommen, der Rest via einem Behringer Mic100, Software: Cubase
    • Schlagzeug: 7 Mics (BD, Snare - SM57, Hihat, 2x Toms, 2x Overhead - AKG C1000)
    • Bass: DI, Ibanez Soundgear Bass (?)
    • Keyboards: Hypersonic, quantisiert haben wir nix ;)
    • Gitarre: direkt eingespielt, der Sound stammt größtenteils vom VST Plugin Simulanalog Guitarsuite; die Rhythmusspuren wurden 4x eingespielt, mit zwei Sounds jeweils links und rechts; Gitarre war eine Ibanez JEM, für die tiefen Sachen eine Harley Benton HBR7-450FRBK mit Evolution Pickup
    • Vocals: Mikro, t.bone SC-450, kein Auto-Tune; Hauptstimme wurde bei manchen Refrains gedoppelt und links / rechts gepanned

    Natürlich sind weitere Meinungen sehr willkommen :rolleyes:
     
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