Midi Patcher / Controller für 3 Rechner gesucht !

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Hallo liebe Musiker-Board Nutzer und Freaks,

ich bin hier ganz neu und auf der Suche nach einem Gerät das es wohl nicht gibt, aber ich hoffe hier ein paar Hilfestellungen zu bekommen.
Ich besitze eine größere Anzahl an Hardware Synthesizern und Samplern die ich bis jetzt an einer Midischnittstelle eines MAC G3 (Studio5) als Patch hatte. Nun bin ich mit meinem Midistudio umgezogen und habe genug von der ewigen umstöpselei.
Ich arbeite z.Z. mit 3 Rechnern (Atari Mega2 (SMP24+Midex), Mac G3 (Studio5 opcode) und PC (Steinberg Midex8)
Mein Problem: Ich komponiere am liebsten am alten Atari und arbeite die Audiorecordings im PC dazu. Die Sounds fast aller Synths sind auf dem G3. Nun muß ich aber immer die Midikabel auf den jeweiligen Controller umstecken um am richtigen Rechner verbunden zu sein, was mich oft wahnsinnig macht. Zwischenzeitlich habe ich den Studio5 als Router mißbraucht da er 15 Ein- und Ausgänge hat und programmierbar ist, doch ich brauche jetzt mehr Kanäle, da es mehr Geräte geworden sind.

Ich benötige ein Gerät mit: 8 Midi-Outs auf wahlweise 3 x 8 Midi-Outs und 5 Midi-Ins auf 3 x 5 Midi-Ins

So könnte ich die Ein- und Ausgänge der Synths einfach auf den Controller des Rechners routen an dem ich gerade arbeite ohne umzustöpseln. Gibt es solche Umschalter oder muß ich ihn selber bauen ?
Gibt es eine andere Lösung ?
Würde mich über Ideen und Hilfestellunge freuen...
Danke und Gruß
Chris
 
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Ich benötige ein Gerät mit: 8 Midi-Outs auf wahlweise 3 x 8 Midi-Outs und 5 Midi-Ins auf 3 x 5 Midi-Ins
Hallo Chris,

vielleicht verstehe ich das Problem nur noch nicht ganz. Wieso 8 Midi-Outs auf wahlweise 3 x 8 Midi-Outs und 5 Midi-Ins auf 3 x 5 Midi-Ins ??? :confused:

Ich hab mir das mal versucht zu skizzieren:
Im Grunde hast Du zwei Rechner, die Signale senden, evtl. noch den einen oder anderen externen Controller oder Keyboard.
Dann hast Du die drei Rechner, die MIDI-Signale empfangen, sowie diverse x Expander, die MIDI-Signale empfangen müssen, wie auch die Rechner, die auch MIDI-Signale empfangen. So wie ich es verstehe, brauchst Du keinen Merger, sondern nur einen Patcher für das Routing. Anstelle von MIDI-Kabeln umstecken, gibt's da auch Schaltboxen, aber eine programmierbare Lösung wie Opcode oder Miditemp sie bieten wären da schon eleganter.
Also z.B. ein Miditemp PMM88 (8xMIDI in, 8xMIDI out): alle Geräte, die MIDI senden, in die INs, und alle Geräte, die empfangen an die OUTs. Wenn Du mehr als acht hast, kannst Du doch auch einige über Thrus anbinden, da ich nicht davon ausgehe, dass Du an jeden Empfänger auf allen 16 Kanälen sendest. Von Philip Rees gibt's (gab's?) auch diverse Geräte mit mehreren Thrus, um Latenzen zu vermeiden, wenn man zuviele Thru-Schleifen hat.
Das Opcode hätte mit 15 INs und OUTs sogar noch mehr Kanäle, und von Miditemp gibt's meines wissens noch eine Kiste mit 16/16. Ich meine, das müsste doch mehr als genug sein, oder?
 
Danke erstmal für dein Interesse und die Tipps, ich versuche nochmal das Problem zu umreissen.

Es sind drei Rechner, an denen alle Synths über MIDI an angeschlossen werden sollen.

Atari fürs Komponieren
MAC für Synthprogrammierung und Speicherung
PC Endproduktion mit Audiospuren

Ich habe 3 Sampler, 7 Multi Expander + 3 Drumexpander sowie 5 Tastaturkeyboards und 2 Midi-Controller die alle an die jeweiligen Rechner müssen.

Da ich immer wieder von unterschiedlichen Expandern je nach Song auch mal mehrere Midi-Kanäle nutze, kann ich nur bedingt sagen welche Geräte sich eine 16er Leitung teilen können. Dafür habe ich schon eine ThruBox an der 4 Synths sind bei denen es geht da sie nicht im Multimode arbeiten. Diese teilen sich dann eine 16er Midileitung, sonst bräuchte ich noch mehr... Anderenfalls muß ich ja wieder vereinzelt umstopseln wenn ich dann doch einen Kanal mehr vom Expander brauche.

die von Dir angegebenen Geräte habe ich schon gefunden doch 16x16 recht halt nicht und was die Dinger kosten da wird mir richtig schlecht..

Ich dachte ganz frech einfach mal 32 Midibuchsen für Out und 20 für IN und 13 Doppelpinumschalter zu kaufen und sie in ein 19 "Rack einzubauen. So könnte ich einfach per Schalter de Synths an den Rechner routen, von einem Merger habe ich übrigends nie gesprochen. Da wird es wohl eng auf der Rackrückseite...
Oder habe ich einen Denkfehler !? Bin schon ganz wuschig vom Denken...
 
Das mit dem Umschalter selbstbauen klingt theoretisch nicht wirklich schwer, wenn man einigermaßen des Lötkolbens mächtig ist. Leider wirst Du evtl. damit Probleme haben. Es hat schon einen Grund, warum professionelle Patcher Geld kosten. Da steckt mehr drin als nur ein paar Buchsen und simple Schalter, ich glaube, da sind teilweise sogar optokoppler oder andere aktive bauteile drin. Ich will Dir jetzt nicht den Mut nehmen, aber ich befürchte, dass es so, wie Du's vorhast wahrscheinlich auf reichlich MIDI-Hänger herauslaufen könnte.
 
das kann sein, aber deshalb frage ich ja hier im Forum ob das funktionieren würde.
Dunke kann ich mich erinnern das es eine maximallänge für midikabel existiert bis Aussetzer kommen bzw man eine midi-vestärker braucht. Also dachte ich mir, wenn ich das nicht überschreite mit der Länge sollte es doch klappen oder ?!?
ich sehe halt keine andere alternative.... auch prof. Geräte bieten das nicht...
 
Ich würde den Emagic Unitor 8 ins Auge fassen. Jeweils 8 MIDI Ein- und Ausgänge, jedoch sind 8 Geräte kaskadierbar und einzeln ansprechbar. Du kannst mittels Software dann routen, wie du magst. Routings sind als Presets abrufbar und dann auch ohne Rechner nutzbar. Einen Unitor 8 habe ich selbst im Rack.

Der kleinere Bruder des Unitor 8 ist der Emagic AMT-8. Bietet die gleiche Ausstattung bis auf SMPTE- bzw. VTC-Unterstützung - wenn du keine Videos mit Timecode nachvertonst, brauchst du das jedoch nicht.

Die Geräte sind auf dem Gebrauchtmarkt noch ganz gut erhältlich.

Viel Erfolg!

Tim
 
Dunke kann ich mich erinnern das es eine maximallänge für midikabel existiert bis Aussetzer kommen bzw man eine midi-vestärker braucht. Also dachte ich mir, wenn ich das nicht überschreite mit der Länge sollte es doch klappen oder ?!?
Ich denke, dass das weniger ein Problem der Kabellänge ist, das gibt es auch, klar, ich meine ab 20m gibt's Probleme, je nach Qualität des Kabels (sprich Innenwiderstand), aber solange alle Deine Geräte beieinander stehen, wirst Du da so schnell nicht rankommen.
Ich glaube, es ist eher das Problem mit der art der Umschaltung, bzw. mit der Kontaktunterbrechung. Vielleicht liege ich auch falsch, und es ist alles kein Problem. Hattest Du noch nie einen MIDI-Hänger, wenn Du während der Signalübertragung ein MIDI-Kabel rausgezogen oder reingesteckt hast?
 
das kenne ich mit den Hängern logo, aber das glaube ich ist kein Problem, da ich ja die Midi Kanäle nur an einem Rechner jeweils pro Session nutze. Zwischendrin beim arbeiten schalte ich ja nicht um.
Ich denke ich versuche es einfach mal so einen Umschaltbox zu bauen, dann werde ich ja sehen ob ich mißt baue oder das Problewm lösen kann.
Ich dachte das es mehrere Leute mit den Umschlatproblemem bei MIDI gibt...
Aber die haben wohl nur einen Rechner zum arbeiten.

Erstmal Danke an alle, wenn noch Ideen oder Bedenken von jemanden da sind wäre ich über eine Info dankbar !!!
 
Das Problem, wenn du einen echten Umschalter benutzt, ist das MIDI-Protokoll. Du müsstest quasi sicherstellen, dass in dem Moment, wo du umschaltest, keine Daten gesendet werden, weil du ja sonst den Datenstrom unterbrichst und am anderen Ende dann nur Müll ankommt...
 
Hey Rennier,

ich weiß nicht, ob du meine Unitor-Empfehlung weiter oben gesehen hast. Denn die Frage lautet ja wirklich: will ich Tage mit Bastelei verbringen ohne eine Garantie, dass es danach aus funktioniert, oder investier ich einmal etwas Geld (im Fall des Unitor schätze ich 100-150 € pro Gerät, Neupreis damals war über 1100 DM) in eine etablierte Lösung?

Ich bin mittlerweile vom Basteltrip etwas runter, vor allem weil in einem so komplexen Fall die Fehlersuche wirklich abenteuerlich werden kann ;)
 
Hi Tim,
ja ich habe deinen Unitor Vorschlag gelesen, nur lößt er nicht mein Problem, denn von den ein- und ausgängen ist es dem midex 8 vergleichbar . Damit bekomme ich aber nicht alle Kanäle umgepatched...
Selbst das Opcode Studio5 mit 16 Ein- und Ausgängen reicht nicht aus, und dieser hat sogar programmierbar Patches mit Midifilter und pipapo die sich speichern lassen, also ist es dafür noch besser geeignet als ein unitor...
Doch mein Problem ist etwas anders gelagert.
Ich habe 3 MIDI Interface an die alle Synths ran sollen ! Je nach Wunsch !
 
Ich hätte eine total verrückte, kaum umsetzbare und definitiv auch abartig teure Idee.

Zunächst einmal brauchen wir, um die ganze Hardware anzuhängen, einen Miditemp MT16X. Bevor du fragst: Das Ding wird nicht mehr produziert, ist selten und hat kein USB. Aber: Es hat 16 MIDI In und 16 MIDI Out, zwischen denen man praktisch alles routen, filtern usw. kann, wie man will. Man muß zwar alles am Gerät einstellen bzw. an der Fernbedienung, weil man es eben nicht an einen Rechner hängen kann, aber man kann daran eben auch alles einstellen - Signale von einem Eingang auf einen beliebigen anderen Ausgang, mehrere Ausgänge oder gar einen anderen Kanal routen, Befehle filtern, transponieren, splitten, Velocity-Kurven frisieren, Program Changes und ganze Control Change-Sequenzen gezielt an die MIDI Outs absetzen, sogar auf bestimmten Kanälen, und das war erst der Anfang -, und es hat Speicherplätze, da wirst du kirre. Damit hätten wir schon mal einen Großteil der Hardware erschlagen. Aber eben noch nicht alles.

Easy-Version: Über Miditemps legendäres FORNET hängen wir den kleinen Bruder dran, den PMM88-E (8 In, 8 Out, wird auch nicht mehr gebaut). An den kommt die restliche Hardware, und selbst dann sind noch genug Anschlüsse für alle drei Rechner da.

Hardcore-Version: Jede, und ich meine wirklich jede MIDI-Buchse an den Rechnern kommt an die Miditemps. Statt einem PMM88-E brauchst du dann zwei weitere MT16X - eins fürs Opcode, das alle 16 Ein- und Ausgänge belegt, eins für die Resthardware, den einen Ein- und Ausgang des Atari und die 8 Ein- und Ausgänge vom Midex 8. Dadurch, daß die Miditemps über das FORNET verbunden sind, hast du im Prinzip einen riesigen, hochflexiblen MIDI-Patcher mit 48 Ein- und Ausgängen, den du immer noch ausbauen könntest - allein mit MT16X auf bis zu 256 Ein- und Ausgänge, die sich wie alle in einem Gehäuse handhaben, falls du denn derart viele Miditemps aufgetrieben kriegst. Und du hättest die Vorteile, daß du beim Livespiel über MIDI extrem flexibel bist, was das Routing angeht, und über nur eine Miditemp-Fernbedienung deinen ganzen MIDI-Gerätepark, und sei er auch noch so groß, mit einem Tastendruck per Program Change umschalten kannst.

Eigentlich ein Jammer, daß es das nicht mehr neu gibt.


Martman
 

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