MIDI-Tastatur hörbar machen -> suche eine einfache und günstige Möglichkeit mit Hardware

Das billigste wäre vermutlich ein einfaches gebrauchtes Keyboard mit Sound und Midi Out.

Jepp! Das wäre eine Option! ...sollte aber auch schon MIDI In und Out haben. Ich würde schon gerne mit meiner Komplet MIDI-Tastatur von Native Instruments spielen. Die ist wirklich extrem gut "Hammer gewichtet" 😉

Heute habe ich erst mal wieder mit meiner Gitarre -> Audio to MIDI -> Trillian gearbeitet. Ist auch eine Lösung. Aber über eine Tastatur wäre es besser :LOL:
 
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Das billigste wäre vermutlich ein einfaches gebrauchtes Keyboard mit Sound und Midi Out.
Jepp! Das wäre eine Option! ...sollte aber auch schon MIDI In und Out haben.

Billige Keyboards haben meist kein MIDI Thru. Das brauchst du aber für die Anforderung, die du in diesem Beitrag beschrieben hast:

Ich möchte schon eine Hardware, die ein kleines Monitoring für meine MIDI-Tastatur ist und dabei das MIDI-SIgnal weiter gibt.

Dann würde ich sagen: besorg dir ein MIDI-Interface wie das XVive MD1 Wireless MIDI System. Nimm dein Handy mit einer App, die MIDI-Daten anzeigt und abspielt (und von IN an OUT weitergibt, also eine THRU-Funktion realisiert). Billiger als diese 22 Euro wird die ganze Geschichte kaum werden, und damit sind die von dir genannten Anforderungen erfüllt.
 
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Alternativ: Latenz am Rechner in den Griff bekommen dadurch, dass du beim Aufnehmen die anderen Spuren fürs Abspielen einfrierst. Wenn die alle live berechnet werden müssen, kommst du - nach allem, was ich so höre - leicht über die (je nach Empfindlichkeit 8-12) relevanten Millisekunden hinaus.

Ich frage mich nämlich, was da genau verbessert werden soll mit deiner Idee: Du kürzt nur den Weg vom MIDI-Keyboard über den Rechner zur Soundausgabe des gerade eingespielten Tracks ab, alle anderen Tracks aus dem Rechner raus behalten ihre Ausgabe-Latenz (Berechnung + Audio-Interface-Puffer); das dürfte ja auch zu den Verschiebungen beitragen.
 
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Alternativ: Latenz am Rechner in den Griff bekommen

Das versuche ich schon seit Jahren ***. Egal was ich mache, alle Ergebnisse sind unbefriedigend, weil ich auch auf sehr geringe Latenzen reagiere.

Ich frage mich nämlich, was da genau verbessert werden soll mit deiner Idee

Das ist keine Idee, das ist gelebte Praxix. Ich spiele ich eine Gitarre direkt hörbar ein, so mache ich das mittlerweile über Re-Amping mit meinem Floorboard Modeller -> ich höre mich direkt - jetzt mal von der normalen Latenz von ~2,4 ms der digitalen Geräte abgesehen - über die am Modeller angeschlossenen Monitore. Während der Aufnahme mute ich die aufzunehmende DI-Spur in der DAW, die würde sonst das Echo machen.

Ich muss ein Signal nur VOR der Verarbeitung in der DAW hören, dann ist alles gut. Und das möchte/will ich mit (m)einem MIDI-Keyboard auch realisieren.

Direktes hören ist immer das Beste.

Alternativ: Latenz am Rechner in den Griff bekommen dadurch, dass du beim Aufnehmen die anderen Spuren fürs Abspielen einfrierst.

Das wird ab einer gewissen Anzahl von Spuren anstrengend. Und leider habe ich mit diesem Prinzip sehr negative Erfahrungen gesammelt. Wenn sich Spuren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr "entfrieren" lassen und das Ur-Material weg ist, dann bringt so was keinen Spaß mehr.

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*** Die seinerzeit zu Beginn der aufkommenden DAW's "erfundene" Idee mit dem ASIO-Treiber ist nach meinem Dafürhalten völlig überholt. DAW's im Homebereich haben sich zu leistungsstarken Studios entwickelt. Dieses und zahlreich dazu kommende Leistungsfordernde PlugIns zeigen doch ganz deutlich, das die ASIO-Sache out of time ist. Ist meine Meinung. Da muss was neues her.
 
*** Die seinerzeit zu Beginn der aufkommenden DAW's "erfundene" Idee mit dem ASIO-Treiber ist nach meinem Dafürhalten völlig überholt.
Geschichte ist natürlich interessant: erinnere noch, das zu Zeiten (1983) des Commodore SX 64 die Fa. Steinberg gegründet wurde. Mit Entwicklung vermutlich einer der ersten DAW …die damals noch niemand so nannte.

Die folgenden Apple Maschinen konnten auch Audio ohne ASIO.
Kam erst auf, als Microsoft auch mitspielen wollte.
 
Grund: ergänzt
Wenn sich Spuren aus welchen Gründen auch immer nicht mehr "entfrieren" lassen und das Ur-Material weg ist, dann bringt so was keinen Spaß mehr.
Wie "weg" - Cubase löscht die MIDI-Spuren und die Effekte? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ...
Was macht die Software beim "Einfrieren" .. doch vermutlich ein abgespecktes WAV rendern oder sowas in der Art ...?

Könnte man ja auch von Hand machen, klar ist auch wieder Aufwand ... also einen (temporären) Mix des bisherigen Projekts machen und den für die nächste Aufnahme benutzen. Dann ist auch das eigentliche Projekt noch so wie es war.

Ansonsten mach das, was kaum einer macht, aber alle wissen, dass sie es machen sollen - Backup. :)
 
Wie "weg" - Cubase löscht die MIDI-Spuren und die Effekte? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ...
...
Ansonsten mach das, was kaum einer macht, aber alle wissen, dass sie es machen sollen - Backup. :)
Ich schätze mal, dass es genau darum geht: Wechselst du den Computer, hast du vielleicht nicht die Zeit, alle Speicherplätze rüberzukopieren. Ich habe von meinen Daten meistens mehr als ein Backup - aber häufig nicht alles zurück auf die nächste Gerätegeneration rübergespielt. Alte Projekte, die man lange nicht angefasst hat usw.

So in etwa stelle ich mir die Verluste vor.
 
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Geschichte ist natürlich interessant: erinnere noch, das zu Zeiten (1983) des Commodore SX 64 die Fa. Steinberg gegründet wurde. Mit Entwicklung vermutlich einer der ersten DAW …die damals noch niemand so nannte.

Soviel ich weis, hat die Fa. Steinberg das ASIO-Prinzip erfunden.

Die folgenden Apple Maschinen konnten auch Audio ohne ASIO. Kam erst auf, als Microsoft auch mitspielen wollte.

Verstehe die Sätze im Zusammenhang nicht 😉 ...Äpfel kommen doch bis heute immer noch ohne ASIO-Treiber aus - oder?! Ich weis es nicht aus persönlicher Erfahrung, da ich noch nicht mit einem Apflen gearbeitet habe, weis aber von Freunden die mit Äpfeln arbeiten, das diese mehrere Audiointerface während einer Session bedienen können. Bei Windoof mit ASIO kann es immer nur eins zur Zeit sein.
Wie wollte Microsoft mitspielen? Bei Appel mitspielen? ...oder bei den ganzen DAW's die da so unter Windoof kamen?!

Für mich ist ein Apfel ein no go: Viel zu hohe Preise einschließlich dem ganzen Rattenschwanz der da mit dran hängt in Form von VSTi's und PlugIns usw. usw..

Wie "weg" - Cubase löscht die MIDI-Spuren und die Effekte? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ...
Was macht die Software beim "Einfrieren" .. doch vermutlich ein abgespecktes WAV rendern oder sowas in der Art ...?

Ich arbeite nicht mit Cubase. Ich arbeite mit Samplitude. Ich muss allerdings sagen, das mir das mit den Verschwinden der Ur-Daten mit Samplitude ProX3 Suite passiert ist. Seitdem habe ich alle Versionen bis jetzt die 7'ner Version durch und mit denen habe ich es nicht mehr versucht.

Ansonsten mach das, was kaum einer macht, aber alle wissen, dass sie es machen sollen - Backup. :)

Damals nicht, heute ja :LOL: ...BackUps mache ich regelmäßig 😉

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Was tut sich eigentlich an der Linux Front? In Berlin soll es eine Firma geben, die eine sehr sehr gute DAW für Linux entwickelt haben soll und noch am weiter entwickeln sind UND (!) es können hier alle VSTi's/PlugIns die unter Windows liefen, in diese DAW eingebunden werden... ...bin mir aber nicht sicher, ob das stimmt :unsure:
 
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Was tut sich eigentlich an der Linux Front? In Berlin soll es eine Firma geben, die eine sehr sehr gute DAW für Linux entwickelt haben soll...
REAPER unterstützt Windows, macOS und Linux werden unterstützt und es lädt VSTs sowie weitere Module.
iOS bleibt wegen "unüberbrückbarer Differenzen" unwahrscheinlich, dafür müsste es im Grunde neu entwickelt werden.
Funktional kann es jedenfalls wesentlich mehr, als ich eigentlich brauche.
 
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REAPER unterstützt Windows, macOS und Linux

DAW's die unter Linux laufen gibt es mittlerweile doch schon einige. Wichtig wäre da nur, das man all die PlugIns/VSTi's, die man unter Windows hat, "mit rüber nehmen kann", wenn man sich dazu entschließt, zu Linux zu wechseln. Ich habe da nämlich so einige, auf die ich nicht mehr verzichten kann.

Ich hatte es weiter oben geschrieben, es soll eine Firma in Berlin geben, die eine Linux DAW entwickelt haben, bzw. an dieser noch weiter entwickeln. Die sollen es sich auf ihre Fahnen geschrieben haben, PlugIns und VSTi's mit einbinden zu können.
 
Du kannst natürlich gerne einer namentlich unbekannten DAW nachjagen, deren Audio-Wunder nur auf Hören-Sagen beruhen.
Hier als Zitat der Hinweis meines vorigen Links, soweit es Linux betrifft:
"REAPER supports Linux on Intel and ARM architectures, and the Windows version works well with WINE."

Wie schon erwähnt verdankt REAPER seine Leistungsfähigkeit der Offenheit für Skriptsprachen, Plugins/VSTs und freiem Dateizugriff.
Das ist auch der Grund, warum es nicht auf iOS portierbar ist.

Windows Plugins laufen grundsätzlich schon, aber die Entwickler der Apps für Windows können das auch verhindern, das muss nicht einmal beabsichtigt sein.
Mit einer Liste deiner VSTs und Plugin-Effekte könntest Du das prüfen.

Gruß Claus
 
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@Claus , danke für Deine Ausführungen. Ich hatte weiter oben nur ganz allgemein angefragt. Aktuell ist bei mir noch kein Wechsel des Betriebssystems geplant. Ich möchte nur ein wenig vorbereitet sein, falls man sich anders orientieren muss. Aber solange mein Win11-System mit meiner DAW läuft, so lange mache ich damit auch weiter.
 
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Ok, auch unter Windows läuft Reaper super, falls Du es irgendwann ausprobieren willst.
Dei App kann kostenlos installiert werden, nach ein paar Wochen wird ein günstiger Lizenzerwerb gewünscht, aber es wird nichts "abgeschaltet".
Ich benutze Reaper eit Jahren in den wechselnden Win-Versionen, zuletzt Win 10 auf meinen heimischen Laptop. Win 11 habe ich nur im Büro, weil ich muss, privat bleibe ich bei Win 10 und mit Ende der Sicherheitsunterstützung im Oktober 26 sehen wir weiter.

Gruß Claus
 
Wichtig wäre da nur, das man all die PlugIns/VSTi's, die man unter Windows hat, "mit rüber nehmen kann", wenn man sich dazu entschließt, zu Linux zu wechseln.
Das „Problem“ sind nicht die Plugins, sondern deren Lizensierungs-Codierung.
Wenn letztere unter Linux nicht verfügbar ist, wird das Plugin nicht laufen.
WINE dürfte kaum in der Lage sein, solche Algorithmen umzusetzen.
(es basiert „lediglich“ auf Alternativen bekannter Win Systemfunktionen)
KA ob die Beispiele korrekt sind, aber iLok, Native Instruments oder IK Multimedia könnten solche Kandidaten sein. :gruebel:
 

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