Mikro übersteuert.. was tun??

von gecco, 29.04.05.

  1. gecco

    gecco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.04.05   #1
    Hi.. Also wir haben einen Proberaum (noppenwände, niedrige decke:230cm) und haben da folgendes Problem:
    Die Gesangsanlage übersteuert sehr schnell (genau Beschreibung folgt) und ist andererseits einfach zu leise!!
    Unser Gitarrist lässt sich sogar bremsen, nur bin ich als Drummer jetzt der Lauteste obwohl ich schon sehr gefühlvoll/leise Spiele (jetzt keine doofen Witz ja??;-) )
    Wir haben folgendes Equipment im Proberaum:
    -Yamaha 12/4 MX
    -1000Watt Endstufe (no-name???)
    -2x 400Watt Monitorboxen 40°
    -Sängerin (die auch ganz schön laut werden kann;-) )
    -Shure SM58

    Unser Aufbau ist prinzipiell so:
    [​IMG]

    Der Bassist und der Gitarrist stehen ihren Verstärkern gegenüber, sodass sie sich selbst am besten hören, die Sängern würde sich gerne besser hören, ich an den Drum habe echte Probleme sie überhapt zu hören obwohl ich die Boxen direkt am Ohr habe..

    So.. die Anlage an sich hat WUMMS ohne Ende (viel zu überdimensioniert für den kleinen Raum) (nimmt man das Mikro mit einem GAAANZ langen Kabel und geht vor die Tür kann man brüllen und die Anlage fast bis ultimo aufdrehen...
    Es schallt definitif NICHTS von Hinten (also vorne) ins mikro ausser der Gesang unserer Sängerin..

    Das SM58 soll doch unempfindlich sein gegenüber streueinwirkungen die der Achse nach direkt von hinten kommen?!?!?! (zumindest laut Gebrauchsanweisung)

    Was machen wir falsch??? Wir haben schon überlegt unserer Sängerin eine in-Ear moni zu verpassen, aber dann haben wir immernoch nihct das Problem gelöst, dass WIR sie auch kaum hören
     
  2. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.04.05   #2
    Sicher? Was ist mit Reflexionen von der Wand hinter der Sängerin (Decke)? Auch Noppenschaum dämpft nicht beliebig gut...

    Das ist erstmal richtig. Allerdings gibt es eine Gefahrenquelle, die gerne übersehen wird: Wenn der Korb von hinten verdeckt wird, z.B. indem das Mikro zu weit am Korb mit der Hand gehalten wird, wird aus der Niere ganz schnell eine Kugel, die den Schall von allen Seiten aufnimmt. Also genau andersrum, als man es erwarten würde.
    "Hinten zuhalten" macht das Mikro nicht unempfindlicher gegen Schall von hinten, ganz im Gegenteil.

    Nun, wenn der Monitor der Sängerin das Problem ist, dann könntet ihr eure Monis auch lauter drehen, wenn sie mit InEar singt. Das ist aber meist gar nicht nötig.
    Das erste, was man machen sollte, ist mit der Position von Mikro und Box zu experimentieren. Versucht es mal etwas schräger im Raum, oder um 180° gedreht - dann stünde die Sängerin zwar mit dem Rücken zu euch, aber da der Monitor dann nicht von euch wegzeigt, dürftet ihr sie besser hören.

    Das zweite ist: Herausfinden, welches die gefährliche Koppelfrequenz ist und diese schmalbandig und gefühlvoll mit einem Equalizer absenken. Das kann man in eurem Fall auch rudimentär mit dem grafischen Summen-EQ am Pult machen.


    Jens
     
  3. gecco

    gecco Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.05.05   #3
    Hi..

    Ja wir werden deine Tipps am Dienstag in der Probe mal testen!!!!
    Melde mcih dann auch nochmal!!!

    Danke


    Lars
     
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