Mikrofon direkt in Monitorbox - techniksch möglich/auf dem Markt vorhanden?

von jamakasi, 19.10.08.

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  1. jamakasi

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    Erstellt: 19.10.08   #1
    Hallo.

    Bevor jetzt alle erst mal die Hände vors Gesicht schlagen oder ihre Hände MIR ins Gesicht schlagen wollen :), - es handelt sich um folgende Frage von einer Sängerin: "Da ich mich auf der Bühne sehr schlecht höre, möchte ich mir eine eigene Monitorbox kaufen, nur für meine Stimme, wo ich dann nach Bedarf an der Box dann noch meine Stimme unabhängig von den anderen Monitorboxen lauterdrehn kann."

    Eins vorweg: Meinerseits ist Wissen bzgl. der optimierung des Monitorings vorhanden (und bin weiter lernbegierig) & es ist auch eine Monitoranlage nach dem Sidefill-Prinzip vorhanden (von welchem ich weiss, dass dieses Prinzip ab einer bestimmten Bühnenbreite Schwächen aufweist - an den Seiten zu laut, in der Mitte bei dem/der Sänger(in) kommt zu wenig Pegel an).

    Bevor es an die Anschaffung von neuer Ausrüstung (Wedges statt Sidefillboxen) geht, steht erst mal das Bessermachen oder Suchen nach Lösungen an - kein Thema. Mich interessiert gerade vielmehr das "Gibt´s das überhaupt - und wenn ja, funktioniert das auch zufriedenstellend?"

    Ich kenne nämlich von Bildern Boxen (vornehmlich aktive 12/2er), die normale Eingänge und Durchschleifausgänge haben + einen seperaten Eingang für ein Mikro (quasi z.b. für Alleinunterhalter welcher ab und an ne Ansage machen möchte). Dann hat man ja allerdings das Problem, dass man keinen Ausgang für das Mikro hat, welches zum normalen Mischpult geht.

    Gibt es Boxen (oder hat es mal diese Konzept gegeben), bei denen man mit dem Hauptgesangsmikro in die Box geht (den Pegel nicht verändert aber nen Lautspärkeregler zum "Dazumischen" in den Mix hat) und dann wieder per Ausgang für den normalen Mix in das Mischpult weiterschleifen kann?

    Wie gesagt: es geht mir mehr um das "Gibt´s das?". Andere Monitoraufstellung- oder Art, das Ändern der Gesangstechnik etc. steht nachwievor an erster Stelle um das "sich nicht hören-Problem" zu lösen.

    Viel Text, entschuldigt, aber vielen Dank für´s Lesen. :)

    Gruß
    Manu
     
  2. Campfire

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    Erstellt: 19.10.08   #2
    ich würde einfach ein XLR-Y-Kabel nehmen, oder, wenn man ggfs Groundlift benötigt dann eben nen kleinen Splitter (es gibt ja recht günstig 4fach-passivsplitter), dann ist man in der Boxenwahl relativ frei....
     
  3. livebox

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    Erstellt: 19.10.08   #3
    Jap; evtl. ein kleines Pult, da bekommt sie den normalen Mix drauf und kann sich selbst noch dazumischen. Splitter mit GroundLift gibt's auch einkanalig und in bezahlbar, z.B. der hier.

    MfG, livebox
     
  4. Rockopa

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    Erstellt: 19.10.08   #4
    So richtig weiss ich nicht wo dein Problem liegt.
    Wenn der/die Sänger/Sängerin gerne einen eigenen Mix auf ihren Monitor oder nur sich hören will wo ist das Problem.
    Der/die S. bekommt einen eigenen Monitor und einen eigenen Monitorweg und schon kann man selber bestimmen was man,wie laut hören will.
    Vielleicht auch mal über In-Ear nachdenken.

    Und seid wann fummeln Sänger eigenständig am Monitorsound,was ist wenn es koppelt,dann kan n der FOH Typ nur noch mit den Achseln zucken oder was.
     
  5. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.08   #5
  6. jamakasi

    jamakasi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.08   #6
    Vielen Dank erstmal für eure Antworten. :):great:

    Die Sache mit dem Splitter ist mir noch gar nicht in den Sinn gekommen bzw. mir war die Materie/Vorgehensweise noch gar nicht bekannt.

    @Rockopa: Du sprichst mir aus der Seele was das "wenn jeder selber an der Box rumfummelt, dann wird´s heiter". Hatte ich auch als Argument angeführt. Das Problem ist zur Zeit noch ausrüstungsbedingt, da wie schon gesagt noch lediglich Sidefills benutzt werden und lediglich zwei Monitorwege zur Verfügung stehen (ein Weg für den Drummer und einer für den Rest der Band). Wie ich schon vorhin geschrieben habe, wäre ein Wechsel auf Wedges bzw. Sidefills + ein Wedge für den Hauptgesang und/oder ein Mischpultwechsel auf ein Gerät mit mind. drei Wegen das Nächste was ansteht. Leider eben gerade nich möglich und daher auch die Frage der Sängerin, welche ich nicht mit meinem vorherigen Unwissen einfach mit ner Lüge abspeisen wollte. :)

    Gruß
    Manu
     
  7. Campfire

    Campfire Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.08   #7
    Gerade bei festem Eqipment ist es nicht soo unüblich dass die Musiker auf der Bühne ihren eigenen Mix machen, habe ich schon ab und an erlebt, z.T. wird auch ein Mix gefahren, z.B. inear Mix auf der Bühne, zusätzliche wedges vom FOH oder so.....
     
  8. jamakasi

    jamakasi Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.08   #8
    ah ok. quasi vom konzept her dann so, dass man den foh-mix über die wedges als sicherheit und unterstützung nimmt (falls mal ein in-ear-mix nicht das optimale sein sollte oder ausfällt) und z.b. den sänger lässt man mit seiner gesangsspur frei auf seinem in-ear schalten und walten, da es mit dem system ja sowieso keine rückkopplungen geben kann. richtig verstanden ?
     
  9. bemymonkey

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    Erstellt: 20.10.08   #9
    Zur Not haben die meisten Aktivboxen ja auch eine XLR-Thru Buchse...

    Mikrofon => Aktivbox, und dann zum Pult durchschleifen. Allerdings sollte man da schon eine Aktivbox mit eingebauter Klangregelung nehmen... bei meiner Art 310A (gar kein EQ) ist das z.B. eher problematisch - die meisten Mikrofone klingen direkt hier etwas sehr basslastig.

    Wesentlich interessanter waere fuer die Saengerin vermutlich dazu noch ein Pult mit genuegend Aux-Wegen, dass sie sich einfach ihren eigenen Mix basteln kann... Spart Aufwand beim Aufbau im Vergleich zu den anderen "Bastelloesungen".

    -edit- Hab wohl den Beitrag von Slaytalix uebersehen... :p
     
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