@LoboMix
Normalisieren ist unnötig und sogar kontra-produktiv. Gutes Gain-Staging ist die richtige Lösung. Von den Aufnahmen bis zum finalen Limiter im Mastering.
1,8:1 ist auch für Klassik an einigen Stellen u.U. zu wenig. Das kommt immer drauf an, wie die Dynamik sich verhält und ob die schon der Ziel-Dynamik entspricht oder eben nicht. Man kann gewisse Dynamik-Sachen auch ohne Kompression lösen.
So eine Gitarre hier würde ich, neben etwas Spitzenlimitierung und leichter Summen-Kompression, nur parallel komprimieren. Dort dann aber halt richtig, bspw. mit der schnellsten Attackzeit, 10:1 und durchschnittlich 10dB Gainreduction, damit überhaupt eine Kompression in der Gesamtheit hörbar wird - diese Spur mit ca. 10dB geringerem RMS Pegel als die unkomprimierte Spur dazu gemischt.
Auf die Art hatte ich "zentrale" Akustik-Gitarren, die möglichst natürlich klingen sollten, schon öfters komprimiert.
Ich würde nun folgendermaßen vorgehen:
1. Abhörsituation verbessern (ggf. tuts auch ein offener Mixing Kopfhörer)
2. Aufnahme Position optimieren
3. Nachbearbeitung optimieren
Erst, wenn da deutliche Fortschritte erzielt wurden, würde ich über neue Mikrofone nachdenken. Und ich empfehle dem TE, sich mal hier durch die verzipten Dateien und einer Auswahl von Mikros, die in Frage kämen (Budget) durch zu hören und danach zu entscheiden. Immerhin wurden die Vergleiche mit einer Akustik-Gitarre gemacht
https://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/audio-vergleichsseite-kleinmembran-kondensatormikrofone-komplett.html
Was an den Hauns nun so toll sein soll erschließt sich mir immer noch nicht ...