Mikrofon mit XLR Y-Kabel splitten

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Hallo,
vorab möchte ich anmerken, dass ich im Bereich der Tontechnik relativ neu bin und ich mich nicht so recht auskenne.

Zuerst mal zu meinem Problem:
Ich würde gerne den Ton von einem Mikrofon (z.B. https://amzn.to/2ro468N) in zwei verschiedene Mischpulte (z.B. https://amzn.to/2plQmtS) aufsplitten, welche dann wiederum das Mikrofon Signal zusammen mit anderen Eingängen ausgeben.
Zusätzlich sollte jedoch das Mikrofon auch noch per Klinke an zwei PCs angeschlossen werden.
Mein Gedanke war jetzt, den XLR Ausgang des Mikrofons mit Hilfe von Y-Kabeln (z.B. https://amzn.to/2rniRsI) mehrfach aufzuteilen (mit 3 Splittern auf insgesamt 4 Stecker, wovon 2 in die Mischpulte und 2 über einen Adapter in die PCs kommen).

Die Frage, die ich dabei jetzt habe ist, ob einfache Y-Kabel reichen, oder ich einen aktiven XLR Splitter benötige oder ob es vielleicht sogar einen einfacheren Weg gibt, das Mikrofon an diese 4 Geräte gleichzeitig anzuschließen.

Der Sinn dahinter ist, dass mein Kumpel und ich uns zusätzlich zum PC Sound gegenseitig sowie selbst möglichst verzögerungsfrei auf den Kopfhörern hören wollen.
Trotzdem wollen wir aber das Mikrofon zusätzlich an beide PCs anschließen.

Hier noch eine Skizze, um meine Situation etwas besser zu verdeutlichen: https://i.imgur.com/8l7ApdX.jpg

Mit freundlichen Grüßen,
Jonas Frey
 
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Hallo Jonas,

erst mal Willkommen im Forum!

Der 4-fach-Split geht so nicht, wie du es skizziert hast. Ein 2-fach-Split und der Anschluss an zwei Mischpulte würde im Prinzip zwar gehen, ist aber aus verschiedenen Gründen nicht empfehlenswert. Das Mikrofon würde durch die nun durch die Parallelschaltung der beiden Eingangswiderstände der Pulte ungünstig belastet, so dass zum einen der Frequenzgang sozusagen ´verbogen´ wird, zum anderen sinkt die Aussteuerungsgrenze und es treten bei höheren Pegeln Verzerrungen auf. Da beides hier eher nicht problematisch sein dürfte, würde dieser 2-fach-Split aber immerhin machbar sein.
Das zusätzliche Splitting auf die beiden PC´s geht aber nicht. Denn die Mischpult-Eingänge sind sogenannt symmetrisch, die PC-Eingänge nicht. Wenn man die einfach per Adapter verbindet, schließt man das Mikrofonsignal einfach kurz (und ebenfalls die anliegende Phantomspeisung) und man hört nichts.

Da ihr aber zwei Mischpulte habt, ist die Lösung ganz einfach, denn so ein Mischpult ist sozusagen selber ein aktiver Splitter:
Das Mikrofon kommt an Mischer 1 und dieser gibt über den AUX-Ausgang (bei dem Xenyx nennt sich der "FX-Send") das Mikrofon-Signal über ein Klinken Line-Kabel an einen Eingang des Mischer 2 (dazu den FX-Regler des Mikrofon-Kanals entsprechend aufdrehen).
Das Signal für den PC gibt nun jeder Mischer einfach über einen der beiden Main-Out-Ausgänge über ein entsprechendes Klinken-Kabel aus. Das Pan-Pot des Mikrofon-Kanals an Mischer 1 bzw. des Eingang-Kanals an Mischer 2 sollte auf Mitte stehen, sonst hört man nur auf einem Ohr etwas, und in diesem Fall geben beide Main-Out-Buchsen immer dasselbe Signal aus. Man braucht also für den PC nur ein Mono-Klinken-Kabel (hier 6,3 mm auf 3,5 mm adaptiert da die PC-Buchsen üblicherweise kleiner sind, nämlich 3,5 mm).
Den Main-Out-Regler so weit aufdrehen, dass der PC-Eingang gut ausgesteuert wird, aber nicht übersteuert.
 
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Warum eigentlich nicht erst in einen Mixer, und dann von dort aus in alle anderen Kisten? Dann bleibt das Mikrofonsignal bei bester Gesundheit und Latenzen gibt es deswegen auch keine, sind ja analoge Geräte. Der einzige Sinn wäre sonst ja nur, falls das Mikrofonsignal bei beiden Mischpulten unabhängig voneinander geregelt werden muss, aber mit etwas Routingeinfallsreichtum könnte man auch das hinbekommen. Auf jeden Fall ist es für die Signalqualität das Beste, wenn das Mikrosignal zunächst Mal von einem einzelnen Preamp auf Line Level gebracht wird, was dann widerum stark genug ist um jede Menge weiteres Hin und Her zu verkraften.
 
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Hey, willkommen im Musikkerboard.

Also Kondensator-Mikrofone mit Phantomspannung per Kabeladapter zu splitten geht gar nicht, das gibt Ärger mit der Phantomspannung.

Eigentlich ist es üblich, wie schon angedeutet, das Mikro erstmal in ein Mischpult zu führen und dann von weiter, entweder über Direct-Out oder über einen Aux-Ausgang.

Dazu musst du dir bloß das passende Mischpult aussuchen, das verlinkte wäre mir mindesten eine Nummer zu klein bzw. zu eingeschränkt.
 
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Hallo Jonas,

erst mal Willkommen im Forum!

Der 4-fach-Split geht so nicht, wie du es skizziert hast. Ein 2-fach-Split und der Anschluss an zwei Mischpulte würde im Prinzip zwar gehen, ist aber aus verschiedenen Gründen nicht empfehlenswert. Das Mikrofon würde durch die nun durch die Parallelschaltung der beiden Eingangswiderstände der Pulte ungünstig belastet, so dass zum einen der Frequenzgang sozusagen ´verbogen´ wird, zum anderen sinkt die Aussteuerungsgrenze und es treten bei höheren Pegeln Verzerrungen auf. Da beides hier eher nicht problematisch sein dürfte, würde dieser 2-fach-Split aber immerhin machbar sein.
Das zusätzliche Splitting auf die beiden PC´s geht aber nicht. Denn die Mischpult-Eingänge sind sogenannt symmetrisch, die PC-Eingänge nicht. Wenn man die einfach per Adapter verbindet, schließt man das Mikrofonsignal einfach kurz (und ebenfalls die anliegende Phantomspeisung) und man hört nichts.

Da ihr aber zwei Mischpulte habt, ist die Lösung ganz einfach, denn so ein Mischpult ist sozusagen selber ein aktiver Splitter:
Das Mikrofon kommt an Mischer 1 und dieser gibt über den AUX-Ausgang (bei dem Xenyx nennt sich der "FX-Send") das Mikrofon-Signal über ein Klinken Line-Kabel an einen Eingang des Mischer 2 (dazu den FX-Regler des Mikrofon-Kanals entsprechend aufdrehen).
Das Signal für den PC gibt nun jeder Mischer einfach über einen der beiden Main-Out-Ausgänge über ein entsprechendes Klinken-Kabel aus. Das Pan-Pot des Mikrofon-Kanals an Mischer 1 bzw. des Eingang-Kanals an Mischer 2 sollte auf Mitte stehen, sonst hört man nur auf einem Ohr etwas, und in diesem Fall geben beide Main-Out-Buchsen immer dasselbe Signal aus. Man braucht also für den PC nur ein Mono-Klinken-Kabel (hier 6,3 mm auf 3,5 mm adaptiert da die PC-Buchsen üblicherweise kleiner sind, nämlich 3,5 mm).
Den Main-Out-Regler so weit aufdrehen, dass der PC-Eingang gut ausgesteuert wird, aber nicht übersteuert.

Vielen Dank erstmal für deine ausführliche Antwort. Dass das Mischpult das Mikrofonsignal selbst wieder ausgibt wusste ich nicht.
So wie du es beschrieben hast, würde ich den Main-Out Ausgang dann am PC anschließen. Ich dachte aber eher daran, meinen Kopfhörer an den Main-Out anzuschließen, da das Mischpult ja zusätzlich noch ein weiteres Signal (von Eingang 3/4) dazumischt, welches nicht an den PC sondern nur an den Kopfhörer soll.
Wenn ich das aber richtig verstanden habe, wäre es dann doch möglich, den FX-Send Ausgang per Klinke Y-Kabel zu splitten und einmal in das andere Mischpult, sowie in meinen PC zu führen, oder?


Dazu musst du dir bloß das passende Mischpult aussuchen, das verlinkte wäre mir mindesten eine Nummer zu klein bzw. zu eingeschränkt.
Was genau an dem Mischpult wäre dir denn zu eingeschränkt? Die Anzahl der Ein-/Ausgänge oder fehlen dir bestimmte Funktionen?

Mit freundlichen Grüßen,
Jonas Frey
 
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Der Kopfhörer kommt in die "Phones"-Buchse. Dort und an dem Control-Ausgang liegen alle Signale an und die Lautstärke lässt sich dezidiert mit dem Phones-Poti regeln.
Der Main-Ausgang ist nicht für den direkten Anschluss eines Kopfhörers vorgesehenen, erstens bräuchte man dazu einen Adapter 2x Mono-Klinke auf Stereo-Klinke und dann würden die meisten Kopfhörer mit dem anliegenden Line-Signal zu leise sein, wobei die Fehlanpassung der Impedanz dann auch noch den Frequenzgang versaut.

Die Lautstärke der ausgehenden Signale lässt sich bei dem von mir vorgeschlagenen Anschluss-Schema zudem individuell einstellen und damit gut an den jeweiligen folgenden Eingang anpassen.

Wenn es nicht noch deutlich anspruchsvollere Aufgaben zu lösen gibt und z.B. ein aufwendigerer EQ benötigt wird, reicht das ausgewählte Xenyx für diesen Job völlig aus.
 
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Hier noch eine Skizze, um meine Situation etwas besser zu verdeutlichen

Tja, sicher gäbe es Mittel und Wege, sowas zusammenzuschalten. Nur mit Mikrophon Splittern ist es sicher nicht getan.

Was ist denn das eigentliche Ziel der Übung? Mal abgesehen davon dass ein wie auch immer geartetes Signal von den Mischpulten zu den Kopfhörern geht.

Was machen denn die beiden PC?

Und wieso muss das Micro Signal nicht nur in den PC sondern auch noch in das Mischpult?

Und wie geht es in den PC? Normale Soundkarte?

Und wie gesagt, das eigentliche Ziel der Übung wäre interessant. Mir ist nichts eingefallen, wozu so ein Setup gut sein könnte......
 
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Tja, sicher gäbe es Mittel und Wege, sowas zusammenzuschalten. Nur mit Mikrophon Splittern ist es sicher nicht getan.

Was ist denn das eigentliche Ziel der Übung? Mal abgesehen davon dass ein wie auch immer geartetes Signal von den Mischpulten zu den Kopfhörern geht.

Was machen denn die beiden PC?

Und wieso muss das Micro Signal nicht nur in den PC sondern auch noch in das Mischpult?

Und wie geht es in den PC? Normale Soundkarte?

Und wie gesagt, das eigentliche Ziel der Übung wäre interessant. Mir ist nichts eingefallen, wozu so ein Setup gut sein könnte......

Dann nochmal zu unserer Gesamtsituation:
Mein Kumpel und ich sitzen hier in einem Zimmer nebeneinander und der Zweck des Aufbaus sollte es sein, dass wir jeweils unseren eigenen PC Sound hören, aber zusätzlich noch den Ton des Mikrofons, das zwischen uns beiden steht.
Weshalb wir das Mikrofon nicht an den PC anschließen liegt daran, dass wir das Mikrofon auf unseren eigenen Kopfhörern möglichst verzögerungsfrei hören wollen. Sozusagen als eine Art Monitor, damit wir uns gegenseitig hören, auch wenn der PC Sound sehr laut ist.
Nun muss aber zusätzlich das Mikrofon noch in den PC kommen (über die Soundkarte), damit man das Mikrofon auch z.B. in Teamspeak/Discord hört.

Die Lautstärke der ausgehenden Signale lässt sich bei dem von mir vorgeschlagenen Anschluss-Schema zudem individuell einstellen und damit gut an den jeweiligen folgenden Eingang anpassen.
Wenn ich dein Anschluss-Schema richtig verstanden habe, sollte es dabei aber doch zu einer Schleife kommen, da der Main-Out Ausgang, den ich an den PC anschließe, auch den Sound des PCs enthält (den ich ja über Input 3/4 auf dem Mischpult verbinde).

Mit freundlichen Grüßen,
Jonas Frey
 
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Wenn ich dein Anschluss-Schema richtig verstanden habe, sollte es dabei aber doch zu einer Schleife kommen, da der Main-Out Ausgang, den ich an den PC anschließe, auch den Sound des PCs enthält (den ich ja über Input 3/4 auf dem Mischpult verbinde).
Die Einbindung des PC-Ausgangs ans Mischpult hatte ich in der Skizze übersehen. Tatsächlich kann sich eine Rückkopplungs-Schleife ausbilden, wenn das Ausgangssignal des PC´s wieder auf den Eingang zurück gegeben wird. Auf jeden Fall immer dann, wenn in dieser Verschaltung das Eingangssignal am PC über eine Monitorfunktion intern auf den Ausgang zurück gegeben wird.

Aber die Lösung dazu ist auch recht einfach: Am Aux-Ausgang des Mischers, an dem das Mikro angeschlossen ist (Mischpult 1), geht über ein Y-Klinken-Kabel das reine Mikrofonsignal sowohl in den PC 1 als auch in einen Eingang von Mischpult 2, von dort wieder via dessen Aux-Ausgang in PC 2.
Das relativ hochpegelige Line-Signal lässt sich im Gegensatz zum Mikrofonsignal ohne Nachteile mit einem Y-Kabel auf zwei Line-Eingänge geben, die üblichen Aus- und Eingangsimpedanzen lassen diesen Split auch ohne Probleme zu, zumindest, wenn man es nicht übertreibt mit dem Splitten. Mehr als zwei Eingänge würde ich so denn auch nicht anschließen.

Auf diese Weise geht nur das Mikrofon-Signal in den PC-Eingang (wo es aber unbedingt nicht über Monitoring wieder an den Ausgang geroutet werden darf).
Die PC-Ausgänge gehen dann wie vorgesehen in ihre jeweiligen Mischpulte ohne das Mikrofonsignal zu verdoppeln. Die Abhörmischung/Lautstärkeverhältnisse kann sich so auch jeder an seinem Mischer individuell einstellen.
 
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Die Einbindung des PC-Ausgangs ans Mischpult hatte ich in der Skizze übersehen. Tatsächlich kann sich eine Rückkopplungs-Schleife ausbilden, wenn das Ausgangssignal des PC´s wieder auf den Eingang zurück gegeben wird. Auf jeden Fall immer dann, wenn in dieser Verschaltung das Eingangssignal am PC über eine Monitorfunktion intern auf den Ausgang zurück gegeben wird.

Aber die Lösung dazu ist auch recht einfach: Am Aux-Ausgang des Mischers, an dem das Mikro angeschlossen ist (Mischpult 1), geht über ein Y-Klinken-Kabel das reine Mikrofonsignal sowohl in den PC 1 als auch in einen Eingang von Mischpult 2, von dort wieder via dessen Aux-Ausgang in PC 2.
Das relativ hochpegelige Line-Signal lässt sich im Gegensatz zum Mikrofonsignal ohne Nachteile mit einem Y-Kabel auf zwei Line-Eingänge geben, die üblichen Aus- und Eingangsimpedanzen lassen diesen Split auch ohne Probleme zu, zumindest, wenn man es nicht übertreibt mit dem Splitten. Mehr als zwei Eingänge würde ich so denn auch nicht anschließen.

Auf diese Weise geht nur das Mikrofon-Signal in den PC-Eingang (wo es aber unbedingt nicht über Monitoring wieder an den Ausgang geroutet werden darf).
Die PC-Ausgänge gehen dann wie vorgesehen in ihre jeweiligen Mischpulte ohne das Mikrofonsignal zu verdoppeln. Die Abhörmischung/Lautstärkeverhältnisse kann sich so auch jeder an seinem Mischer individuell einstellen.
Dazu hätte ich noch eine Frage. Ich kann leider auf Amazon keine passenden Kabel finden. Hättest du da vielleicht einen Link für mich? Ich finde zwar Kabel, die von Stereo Klinke auf 2x Mono Klinke splitten aber das ist ja falsch, oder?
 
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So ein Y-Adapterkabel meine ich: https://www.thomann.de/de/cordial_cfy_03_pgg.htm?ref=search_rslt_klinke+split+kabel_193905_0
Von da aus geht es mit Standard-Patch-Kabeln Mono-Klinke zu Mono-Klinke 6,3 mm weiter (je nach benötigter Kabellänge), zum einen zum PC und zum anderen zum Mischer 2, wobei man dann für die PC´s wieder je einen Adapter von Klinke 6,3 mm auf Klinke 3,5 mm braucht, z.B.: https://www.amazon.de/KEEPDRUM-ADA072-Klinken-Adapter-Buchse-Stecker/dp/B06Y5LH2D9/ref=sr_1_14?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1525652509&sr=1-14&keywords=adapter+klinke+6%2C3+3%2C5+mono
Wobei ich davon ausgehe, dass am PC zwei getrennte Buchsen für die Audio-Anschlüsse gibt, also 1x Audio In und 1x Audio Out (typischerweise 3,5 mm Klinke).
 
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So ein Y-Adapterkabel meine ich: https://www.thomann.de/de/cordial_cfy_03_pgg.htm?ref=search_rslt_klinke+split+kabel_193905_0
Von da aus geht es mit Standard-Patch-Kabeln Mono-Klinke zu Mono-Klinke 6,3 mm weiter (je nach benötigter Kabellänge), zum einen zum PC und zum anderen zum Mischer 2, wobei man dann für die PC´s wieder je einen Adapter von Klinke 6,3 mm auf Klinke 3,5 mm braucht, z.B.: https://www.amazon.de/KEEPDRUM-ADA0...&sr=1-14&keywords=adapter+klinke+6,3+3,5+mono
Wobei ich davon ausgehe, dass am PC zwei getrennte Buchsen für die Audio-Anschlüsse gibt, also 1x Audio In und 1x Audio Out (typischerweise 3,5 mm Klinke).
Ok. Vielen Dank erstmal für die Links. Eine kleine Frage hätte ich noch, bevor ich in die Praxis gehen kann. Der Line In Anschluss am PC ist ja stereo. Kann ich da problemlos ein Mono-Klinke-Kabel einstecken oder gibt's da Probleme?
Hab beim recherchieren viel mit Kurzschluss und so gelesen, weil dann ja ein Kanal mit der Masse verbunden wird.
 
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Eingänge kann man ohne Bedenken kurzschließen, da sie ja keine Spannung ausgeben und daher kein Strom fließen kann. Selbst eine (korrekt ausgeführte) Phantomspeisung am XLR-Input darf man kurzschließen, da die beiden Speisewiderstände den Kurzschlusstrom auf ein völlig problemloses Maß absenken, und zwar ohne dass die Phantom-Spannung an den anderen Mikrofonbuchsen absinkt! Im Gegenteil ist es sogar so, dass ein kurzgeschlossener Mikrofoneingang praktisch nicht rauscht, weshalb das bei Mikrofonen für Durchsagen, wo man einen Drucktaster bedienen muss, sogar absichtlich so verschaltet, dass sie kurzgeschlossen sind, wenn man den Taster nicht drückt.
Der Mono-Stecker im PC-Stereo-Mikrofoneingang überbrückt den rechten Kanal, der linke Kanal liegt an der Spitze (Tip) an. Es kommt also nur ein Signal auf dem linken Kanal einer Software/DAW. Üblicherweise kann man aber ein Mono-Signal DAW-intern aber auf beide Kanäle routen.

Nur bei spannungsführenden Ausgängen muss man aufpassen, sie nicht kurzzuschließen, vor allem dann, wenn sie niederohmig sind, wie etwa bei Endstufen (wobei es bei besseren Geräten Schutzschaltungen gibt, die den Ausgang bei Kurzschluss abschalten).
 
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Der Mono-Stecker im PC-Stereo-Mikrofoneingang überbrückt den rechten Kanal, der linke Kanal liegt an der Spitze (Tip) an. Es kommt also nur ein Signal auf dem linken Kanal einer Software/DAW. Üblicherweise kann man aber ein Mono-Signal DAW-intern aber auf beide Kanäle routen.
Okay. Man benötigt also dann trotzdem Software, die das Mono-Signal in ein Stereo-Signal routet, damit das Mikrofon am PC (z.B. in TeamSpeak) auch stereo übertragen wird.
Sprich, wenn ich einfach das Mono-Klinken-Kabel dann an meinen Line In anschließe, würden mich andere Leute über TS nur auf einem Ohr hören?
Falls ja, gibt es Soundkarten, die einen Mono-Klinke Eingang haben oder das vielleicht direkt per Treiber routen?
Wie ich bei meiner recherche festgestellt habe, sollte man das fertige Signal aus dem Mischpult ja eher nicht an den Mic Eingang anschließen (welcher ja mit dem Mono-Signal zurechtkommen würde), da dieser Eingang ja für nicht vorverstärkte Signale gedacht ist, welche nicht schon durch ein Mischpult gelaufen sind, korrekt?

Tausend Dank nochmal für die ganzen hilfreichen Antworten!
Jonas
 
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Ist der Aux Ausgang von dem Pult nicht in Stereo?
Bevor ich das nochmal spalte, würd ich einen Kanal für den PC und einen Kanal für das weitere Pult hernehmen. Mit dem Pan Regler lassen sich so sogar die Pegel verschieben.
Dazu müsste man sich ein Kabel beschaffen, welches das Mono Signal auf Tip und Ring des Klinkensteckers legt. Könnte man selber löten oder, wenn man sich das nicht zutraut... am besten man fragt im Bekanntenkreis, wer einem da helfen kann. Das ist ja kein Hexenwerk.

edit: Ich kann mir sogar vorstellen, dass man ein Kabel von Cinch oder 6,3 mm TS auf 3,5 mm TS bekommt.
(TS = Tip / Sleve = mono Klinke).
 
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Der Aux-Ausgang ist nur mono, deswegen wird auch ein mono-Y-Splitkabel benötigt.
Selber löten ist gerade bei (ausgefallenen) Adaptern eine gute Idee, wenn man die Gerätschaften dazu hat und dies kann.

Was die "klassischen" Mikrofoneingänge an PC´s angeht, sind sie eigentlich nicht allzu empfindlich, weshalb ja stets empfohlen wird, für klanglich sensible Aufgaben ein Interface zu benutzen. Da man den Aux-Ausgang stufenlos regeln kann, sollte sich das so einstellen lassen, dass nichts übersteuert.
Ansonsten einfach in den Line-Eingang gehen (blaue Buchse).

Ob das so eingespeiste Mono-Signal in TeamSpeak nur auf einer Seite im Kopfhörer zu hören ist, muss man ausprobieren. Mit TS kenne ich mich nicht aus und ich weiß nicht, wie man dort das Signal routet. Vielleicht liegen dort Mono-Signale ja automatisch stets auf beiden Seiten an? In einer DAW geht das entsprechende Routen jedenfalls immer.
 
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Oje, ich hab eh schon einen Denkfehler in meinem Post.
Aber wenn der Aux Out eh mono ist, bleibt ggf wirklich "nur" die Lösung mit einem Spezialkabel, wenn man auf eine Adapterschlacht verzichten möchte.
 
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Selber löten ist gerade bei (ausgefallenen) Adaptern eine gute Idee, wenn man die Gerätschaften dazu hat und dies kann.
Das heißt, ich müsste das Kabel vom Mono Stecker auf einen Stereo Stecker löten und dabei das Kabel an beide Kanäle (Links und Rechts) anschließen, richtig?
Beziehungsweise wäre das hier nicht genau der Adapter, den ich brauchen würde: https://amzn.to/2HVDVRY?
 
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Also wenn fertig ist, dann bitte mal das Rausch und Brumm Verhalten dokumentieren...... :D
 

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