Miles Mosley / Bear / 2007 / CD

von Mad*, 24.09.08.

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  1. Mad*

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    Erstellt: 24.09.08   #1
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    Genre: Rock/Soul/Jazz
    Anzahl der Songs: 14
    Laufzeit in Minuten: 49:20

    Tracklist:

    01. Bear
    02. Photograph
    03. Voodoo Child (Jimi Hendrix Cover)
    04. Can Can
    05. Back It Up
    06. 1000 x's
    07. My Customers
    08. Take Me Home
    09. Princess Beth And The Cellar Door
    10. Bravery
    11. Marching
    12. Clarity
    13. Rise
    14. Shine

    Homepage | Myspace

    Review:

    Ein nicht alltägliches Werk in jeglicher Hinsicht legt der junge Miles Mosley hier an's Licht: Eindeutig in ein Genre einzuordnen lässt sich diese Scheibe nicht, doch das war wohl auch beabsichtigt. So dürfte der junge Jazzbassist viele Gruppen ansprechen. Während der Introsong "Bear" oder die Interlude Songs "Princess Beth And The Cellar Door" und "Rise" instrumental-ruhiger Natur sind, so geht's auch rockig zur Sache beim Hendrix Cover "Voodoo Child" oder beispielsweise "Back it up". Während bei "Take me home" ein nicht unbeachtlicher Einfluss des Hip Hop zu spüren ist, geht es bei "Marching" wiederrum in eine sehr ruhige Ecke à la Soul. Zum Ende möchte es der Herr wohl noch einmal wissen, denn "Rise" bietet der CD ein würdiges Finale. Im übrigen betätigt sich der Herr Miles Mosley am Mikrofon selbst, was durchaus gekonnt klingt.

    Eigene Meinung:

    Ich wurde auf Miles Mosley auf einem live Solo-Konzert des KoRn Sängers Jonathan Davis aufmerksam, dort übernahm Miles das Vorprogramm und performte u.a. Voodoo Child und Firestarter (Prodigy) und stand später für Davis auch am Bass. Ein Mann, der sehr professionell und doch experimentell weiß, was er da tut. Mehr Effekte, als mancher Gitarrist vor sich zu liegen hat wirken auf den ersten Blick etwas merkwürdig, haben aber in Miles' Programm ihre Daseinsberechtigung, wie man z.B. im Video zu Rise/Shine zu sehen ist.
    Meiner Meinung nach eine CD für jeden, der ein wenig "open mind" in Bezug auf Musikgenres mitbringen und sich mit einer Mischung aus Jazz und Rock anfreunden können. Interessant sicherlich auch für die Bassisten hier, denn zwar nicht wirklich mit Marcus Miller & Co. vergleichbar, zeigt Mosley jedoch auch gekonnt, dass ein Bass solistisch im Vordergrund stehen kann.
     
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