Mir fällt nichts mehr ein beim Spielen!

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ma66ot
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hallo leute!

also der titel dieses Threads verrät ja schon alles. ich spiele schon seit über zwei jahren (mit kurzen bzw. längern Pausen) bass. hab am anfang auch in ner band gespielt wo ich mir das bassspielen mehr oder weniger selber beigebracht habe. dh. lieder kann ich eigentlich ganz gut begleiten.
da ich jez nicht mehr in der band spiele und ich eigentlich nicht wirklich große lust habe alleine lieder zu begleiten, versuche ich etwas anspruchsvollere sachen zu spielen. dabei halte ich mich nicht wirklich an irgendwelche bekannten riffs, sondern versuche mir immer selber was auszudenken. leider ist es so dass mir in letzter zeit fast nichts mehr einfällt und es, so weh es mir tut, etwas langweilig geworden ist. natürlich habe ich die lust am spielen noch lange nicht verloren, doch ich bräuchte ein paar ideen.


nachdem ich mir einige threads durchgelesen habe, bin ich davon überzeugt, dass eine intensive beschäftigung mit der theorie helfen würde. lehrer kann ich mir zur zeit leider keinen leisten, deshalb würde ich gerne auf ein buch zurückgreifen, dass nicht kompliziert, aber ausführlich ist. obwohl ich schon länger spiele, stufei ch mich noch immer als einen anfänger ein. nach noten spielen kann ich auch noch nicht (lesen kann ich schon, aber das dauert ein wenig ;) )


gibt es noch andere möglichkeiten meiner kreativität auf die sprünge zu helfen??? würde mich auf ein paar tips sehr freuen!!!

DANKE
LG
Kasun
 
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Wenn du einfach auf der Suche nach Inspiration in Form von neuen Licks und Stilistiken bist, hilft dir die Bass Bible von Paul Westwood (AMA Verlag) sicher weiter. Hier sind ca. 1000 Licks und Übungen aus verschiedenen Stilistiken und Kontinenten drin.

Wenn du wirklich in die Theorie einsteigen möchtest, geht das ganz passabel mit Frank Haunschilds "Die neue Harmonielehre" Band I + II (auch AMA Verlag). Das ist allerdings nicht instrumentenbezogen, sondern behandelt wirklich nur die Theorie.

Oder du suchst dir ein nettes Übungsbuch zu einer neuen Spieltechnik, z.B. Slappen...? Nette Übungen und Licks zum Slappen findest du z.B. in "Funk Bass" von Jon Liebman (Schott Pro line).

Stehst du auf Funk? Dann schau mal, ob du das Lehrvideo von Francis Rocco Prestia (Bassist bei Tower of Power) irgendwo findest. Mehr Groove geht nicht! :great:

Natürlich gibt's auch noch nen Haufen anderer Möglichkeiten... da wird vielleicht der eine oder andere hier noch was posten.

LeGato
 
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ma66ot
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danke für deine tips, aber ich suche etwas instrumentbezogenes. also lesen und danach spielen so ungefähr.

den inhalt der neuen harmonielehre lass ich mir dann doch lieber von nem lehrer erklären, sobald ich mir einen leisten kann.
noch ne frage zur bass bible. sind das tabs die da drinnen stehen oder noten?

naja eigentlich will ich ja nicht sachen nachspielen die andere leute erfinden, sondern ich will selber auf coole sachen kommen. ich glaub ich hab einfach die grundlagen dafür nicht. und eben diese grundlagen brauch ich. welche grundlagen das sind frag ich ja euch :)

DANKE
Lg
Kasun
 
synaptic
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schau mal hier!
auf dieser Seite kannst du dir praktisch die Theorie selber beibringen. Ich weis zwar nicht wie fit du mit Intervallen und so bist aber diese Seite hilft dir sicher weiter. (mir hats auch geholfen).
Wenn du Herausforderungen suchst kannst du ja mal ein paar Dream Theater Songs spielen. Die inspirieren auch für eigene Sachen. Ich würd mich auch an deiner Stelle nicht allzu sehr darauf fixieren eigene Lines zu schreiben, nachspielen hilft immer zum Üben und um Inspirationen zu bekommen.

...metal up your ass :great:
 
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Die besten Ideen hat man beim Zusammenspiel mit anderen, es gibt einfach nichts was das geminsame musizieren ersetzen kann. (geht mir zumindest so)
Ich würde an deiner Stelle schauen dass ich wieder "unter die Leute" komme. Bands die Bassisten suchen gibts eh genug und wenn due eigene Sachen spielen willst mach um das Wort "Cover" einen großen Bogen.
So eine Krativitätsflaute geht vorbei, spreche da aus Erfahrung;)
Nur nicht aufgeben:great:
 
Bardak
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Du bis nicht alleine, ich spiele seit +- 2 Monaten (ja NUR) und weiss auch schon net was ich spielen soll. Entweder kreiege ich die Tabs von den Liedern die ich habe net hin (weil ich entweder nie weiss wo man anfängt oder ganz einfach keinen bass im lied höre, nach dem ich mich richten könnte) oder ich habe die Lieder net wovon ich die Tabs habe.:screwy: :(

Naja, ich treffe mich regelmässig mit nem Kumpel, der E gitarre spielt und wir klimpern ein bisl, kommt manchma was bei raus. Verscuhs doch so...

leider kann der besser Gitzarre als ich bass, sodass er alles auf der bass auch kann und mir dann immer zeigt wie ihcs machen soll...jetzt will er sich auch noch ne eigene bass holen...-scheissedraufseiundunnützsei*

Naja, wie gesagt ich weiss elsbt net was ich noch machen soll, aber versuche mit anderen zu klimpern, selbst wenn nix bei rauskommt, es macht bock ;)
 
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ma66ot schrieb:
noch ne frage zur bass bible. sind das tabs die da drinnen stehen oder noten?

Da stehen sowohl Tabs als auch Noten untereinander drin - hilft also auch, sich allmählich das Notenlesen beizubringen.

Und wenn Du Theorie lernen willst, ohne Theorie zu lernen (also, wenn Dir instrumentenunabhängige Bücher nicht zusagen *gg*), ist nachspielen vielleicht doch ein möglicher, wenn auch nicht der schnellste Weg. Sieh es wie Sprachen lernen: Kauf Dir n Songbuch zu irgendeinem Album, das Deiner Musik entspricht und lern die "Standardredewendungen" (aka Basslines) zu spielen, um Dich dann nach und nach davon zu befreien und Dir aus diesen Phrasen eigene Sachen aufzubauen...
 
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fschott
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Ich kann mich der meinung von Account nur anschliessen... Ich spiele seit etwas mehr als 10 Jahren Bass... und hab bis vor wenigen Monaten ne Pause von vier Jahren gemacht... also nur noich alleine daheim gespielt...
Hatt auch keine Ideen mehr.. es kam nichts mehr neues aus meinen Fingern... Hab sogar schon angefangen mein Equipment zu verkaufen weil es keinen spass mehr gemacht hat...
Und dann... hab ich mit nem alten Kumpel zusammen mal wieder Musik gemacht.. Da kamen innerhalb von drei Tagen fünf Songs raus...
Mit andern zusammen spielen ist durch nix zu ersetzen..
Wenn Gittarist und Bassist so ihre eigenen Ideen kombinieren kommen immer unterschiedliche geile Sachen bei raus.

Edit: Die Bass Bible hab ich auch, ist n klasse Buch.. Es werden einem alle Tonleitern, Skalen etc ans Herz gelegt.... Da kommen neue Lines wie von alleine
 
Zack ab!
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Ich kenne das Problem auch nur allzu gut.
Vor ca. 2 Jahren, merkte ich dass ich nicht mehr weiter kam.
Zu diesem Zeitpunkt hörte ich NUR Metal; es dauerte nicht lange und ich erkannte, dass genau dies mein Problem war.

Also fing ich an sämtliche Musik förmlich aufzusaugen, von Jazz über Orientalisches Gedöhns, hin zu Latin und Discokram.

Alle Musikrichtungen haben letztendlich ihren eigenen Stil (offensichtlich...) und deshalb auch ihre ureigenen Bassbegleitungen.
Und umso öfter ich ''andere'' Musik hörte, umso deutlicher wurde mir, dass sich auch mein Bassspiel verändert hatte, dass ich diese Stile auch in meine Spiel mit einband.

Also öfter mal über den Tellerrand schauen.

Leider wird das richtige Musikhören, als Übungsmethode sehr unterschätzt.
 
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Zack schrieb:
Leider wird das richtige Musikhören, als Übungsmethode sehr unterschätzt.

Dieser Satz gehört ausgedruckt, eingerahmt und übers Bett gehängt. :great:

mfg
 
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Jetzt bitte nicht steinigen :)
Stell deinen Bass ne Zeit lang in die Ecke, verkauf ihn und kauf dir nen neuen!
Hör dir ganz ganz viel Musik an, mit guten Bassisten und fang noch mal von vorne an, mir hat es damals echt was gebracht ;)
 
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Stell deinen Bass ne Zeit lang in die Ecke, verkauf ihn und kauf dir nen neuen!

Ganz so extrem muss es ja nicht (gleich) sein, aber der Grundgedanke ust gut und richtig. N anders Instrument inspiriert oft mehr als man glaubt... Ich geh dazu immer mal in n Musikhaus, z.B. Thomann, schlepp meinen Gitarristen mit und dann werden mal zu zweit Instrumente angespielt.
 
LeGato
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Na die Angestellten da freuen sich bestimmt ein Loch in den Strumpf, wenn ihr auftaucht... :D

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mad.mick
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Hör dir dieses Album immer und immer wieder an. Da steckt Inspiration für ein ganzes Leben drin, IMO. Ich denke nicht, dass es nötig ist, die Sachen dort nachzuspielen (und für viele Bassisten, incl. mich, ist das auch nur schwer möglich), aber immer, wenn ich es mir angehört habe, kommen mir hinterher neue Ideen, wie ich meine Basslines interessanter oder grooviger machen kann. Probier's aus, € 8,99 ist nicht die Welt.
 
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Einfache neue Spieltechniken helfen oft auch.. wenn du mit den Fingern spielst probier mal wies mit nem Plek ist, oder fang mit dem Slappen an..
oder guck dir einfach Sachen an, weiß ja nicht was du bis jetzt machst.. aber einfach mal ein paar Akordauflösungen mit einbinden oder mal was mit Pedalnoten machen...
 
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mad.mick schrieb:
Hör dir dieses Album immer und immer wieder an. Da steckt Inspiration für ein ganzes Leben drin, IMO. Ich denke nicht, dass es nötig ist, die Sachen dort nachzuspielen (und für viele Bassisten, incl. mich, ist das auch nur schwer möglich), aber immer, wenn ich es mir angehört habe, kommen mir hinterher neue Ideen, wie ich meine Basslines interessanter oder grooviger machen kann. Probier's aus, € 8,99 ist nicht die Welt.

wow :great: hab mal eben reingehört... die scheibe geht ja richtig ab und von allem scheint was dabei zu sein :cool: grade nummer 2 hat was :)
 
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was ich ebenfalls empfehlen kann sind einige sachen von yes oder generell ein paar von den alten prog sachen.
und wenn du wirklich was anderes machen willst, versuch doch mal gitarren melodien zu spielen, mir ist klar dass bass und gitarre ne andere aufgabe haben und mal von alledem abgesehen, erweitert es vllt deinen horizont, ebenso wie vllt mal ein wenig in schlagzeug spielen reinschnuppern. so was aendert die sichtweise von musik und gibt einem ein neues gefuehl fuers spielen.
 
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ma66ot schrieb:
da ich jez nicht mehr in der band spiele und ich eigentlich nicht wirklich große lust habe alleine lieder zu begleiten, versuche ich etwas anspruchsvollere sachen zu spielen. dabei halte ich mich nicht wirklich an irgendwelche bekannten riffs, sondern versuche mir immer selber was auszudenken. leider ist es so dass mir in letzter zeit fast nichts mehr einfällt und es, so weh es mir tut, etwas langweilig geworden ist. natürlich habe ich die lust am spielen noch lange nicht verloren, doch ich bräuchte ein paar ideen.Kasun

Der Bass hängt zwischen Schlagzeug und Gitarre. Wenn dich die melodielastige Gitarre nicht
mehr inspiriert fang mal an dem Schlagzeug zuzuhören und versuch den Rhytmusteil des Basses zu entwickeln. Mit slapping/popping kann man einen Höllengroove entwickeln ohne das man komplizierte Riffs spielen muss. Kauf dir vielleicht mal ein Rhytmusinstrument ( Bongo, Schellentrommel ) und versuch den Schlagzeuger im Bassisten zu entdecken. Leute die das gut drauf haben sind z.B Mark King und Flea - enjoy!
 

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