Mischpult mit eingebautem Audio-Interface und mindestens 6 Post Aux-Sends gesucht

Erotischer Sound
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Ich entscheide mich gerade gegen ein Audio-Interface und für ein - möglichst analoges - Mischpult. Bandkontext existiert nicht. Monitormixe brauche ich, wenn überhaupt, nur für mich. Ob ich für Kopfhörer sowas benötige, das weiß ich nicht.
Ob Studio- oder Live-Pult... würde mein 1. Mixer sein, kann ich also noch nicht beantworten. Ich weiß nur, dass ich gerne Improvisiertes aufnehmen möchte, und zwar mit externen Effekten. Ob ich Pre-Post brauche? Keine Ahnung.

Die Frage ist auch, ob mir die Stereosumme reicht, oder ob es in der DAW eine Nachbearbeitung geben soll, wobei dann Direct-Outs nützlich wären.
Ich habe mal was zu Rerecording gelesen, um den Sound - vor allem für den experimentellen Ambientbereich - krass verändern zu können. Damit würde ich gerne experimentieren.

Ich erwähnte bereits mindestens 6 Post-Aux Sends. Warum? Weil ich - sofern ich das überhaupt richtig verstanden habe - für Stereo 2 Mono Aux benötige. 3 Stereoeffekte sollten pro Kanal schon möglich sein.
Wenn ich die Einzeleffekte aber in Reihe schalte (ist das bei anderen Leuten denn usus?), würde ich eventuell weniger Aux-Sends benötigen?

Oder sind für Stereoeffekte Stereo Returns präferiert? Ich glaube aber nicht, dass es pro Kanal 3 Stereo Returns gibt.

Die naheliegende Frage wäre dann auch die: welcher Mixer ist dafür geeignet? Wahrscheinlich eher alte, gebrauchte. 16 Kanäle würden mir erstmal reichen. Falls die Kanäle aber auch als Post-Aux Sends 'missbraucht' werden können, dürften es lieber mehr Kanäle sein. Ich denke mal, dass jeder Kanal auch Inserts haben sollte (?) Ich bin überfragt. Ich weiß, dass die gerne z.B. für anbindende Kompressoreffekte genutzt werden. Aber was man sonst noch damit machen kann... ähm...

Größere Mixer werden meist ja leider nicht versendet. Reparaturanfälligkeit, der Transportstress und ungeahnte Kosten für Reparaturen, das lässt mich überlegen, ob ich nicht auch 2 neue Mixer kaufen könnte. Wahrscheinlich ist das aber nicht das Gleiche. Benutzt jemand einen Mixer nur für Effekte, bzw. die Kanäle?

Habt Ihr Empfehlungen für mich? Ungerne würde ich für Gebrauchtes mehr als ~600 Euro ausgeben. Internes AI sollte der auch haben.
 
Warum denn kein reines Audiointerface? Alles was du aufgezählt hast, ist mit einem Interface in einer DAW virtuell möglich. Ich finde ein Mischpult verteuert und verklompliziert dein Vorhaben.
 
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und für ein - möglichst analoges - Mischpult.
Ungerne würde ich für Gebrauchtes mehr als ~600 Euro ausgeben. Internes AI sollte der auch haben.
Bleiben wir mal beim Mischpult, da fällt mir spontan das Allen&Heath MixWz4 16:2 ein, denn dafür gibt es auch ein AudioInterface Modul. Das hat Inserts und 6 Aux Wege, von denen man zumindest 4 POST Fader schalten kann. Ob das, zusammen mit dem Modul, gebraucht so günstig wie gewünscht zu haben ist, wage ich zu bezweifeln. Alternativ kannst du auch zur Version 3 greifen. dafür gibt es zwar keinen Slot für ein Interface, ist gebraucht aber schon mal deutlich unter 400 € gesehen worden. Dazu dann noch ein Interface wie das UMC1820 und du kannst auch mit den Direct Outs vom Pult arbeiten-
Ähnliches kannst du mit dem Soundcraft GB2 oder GB4 oder auch mit dem größeren Bruder vom MixWz, dem GL2400, machen. Die brauchen aber alle ein externes Interface für den Anschluss an den Rechner.

Ich finde ein Mischpult verteuert und verklompliziert dein Vorhaben.
ich denke der TE will über das Mischpult schnell auf verschiedene Sound-Parameter vom Pult und auch den Effekten während des kreativen Prozesses, wohl auch in Echtzeit, zugreifen können. Das ist mit den mir bekannten Audiointerfaces nicht oder nur mit extrem viel Zusatzaufwand zu machen.
 
Diesen "analogen" Workflow gibt es noch bei ein paar Altmeistern, bei denen müssen aber ein paar Dinge zusammenkommen, damit es mehr als schrullige Liebhaberei ist:

  • jahrzehntelange Erfahrung mit dem alten Zeug
  • eine Reputation/Kundenbasis die das bezahlt
  • die Skills oder das Geld, den ganzen Scheiss zu warten/reparieren
Für alle anderen gilt schon seit den Nullerjahren (und das ist 20 Jahre her, ich sags euch:opa:)daß man das alles mit einer DAW und einem Interface günstiger und flexibler auf die Reihe kriegt. Und gemessen am investierten Geld/Zeit, mit der DAW und dem Interface die besseren Ergebnisse rauskommen.

Insbesondere da du selbst ja beschreibst, wie du selbst nicht weisst, was du mit welchem analogen Ding nun konkret anfangen willst. Daher ist meine Empfehlung: Tu dir das nicht an.


EDIT, Mfk0815 war schneller, und ich verstehe die Sehnsucht nach physikalischen Fadern und Drehreglern - aber dafür gibts ja Controller. Ich würde dem Threadersteller empfehlen, die Grundannahmen zu überdenken, erstmal mit einem einfachen Audio Interface (womöglich gebraucht - quasi null Invest wegen Wiederverkaufsmöglichkeit ohne großen Verlust) die ersten Schritte zu machen, und einer günstigen DAW wie Reaper.

Beispiel aus einem anderen Leben - ich habe mit Fotografie angefangen auf Digitalen Spiegelreflexkameras, und dann vor 10 Jahren mal Lust gehabt, so richtig mit Labor und Chemie analoge Fotografie zu machen. Nach einer Nacht im Labor, und angesichts der Kosten, habe ich es schnell wieder sein lassen....
 
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ich denke der TE will über das Mischpult schnell auf verschiedene Sound-Parameter vom Pult und auch den Effekten während des kreativen Prozesses, wohl auch in Echtzeit, zugreifen können. Das ist mit den mir bekannten Audiointerfaces nicht oder nur mit extrem viel Zusatzaufwand zu machen.
Das versteh ich jetzt nicht.
Günstige Mischpulte haben interne Effekte, welche auch günstig (billig) klingen. Teure Mischpulte haben gar keine internen Effekte. Bodentreter, Multieffektgeräte etc, kann man bei einem Audiointerface genauso in die Kette nehmen, wenn man es gerne haptisch mag. Wenn man die Effekte nicht mit aufzeichnen will, kann man das Signal genau wie bei einem Mischpult nachträglich nochmal rausschicken, auf die Hardware,

Jede DAW hat Stockmässig vermutlich bessere Effekte an Board als ein Mischpult. Sie sind abspeicher- und automatisierbar. Alles Dinge die bei nem analogen Pult nicht gehen.
 
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also ich habe schon vor sehr langer Zeit mit der Tontechnik und Mischpulten begonnen. Damals gab es nichts anderes als diese analogen Bretter und Sideracks mit Effekten (Insert sowie Bus Effekten).
Da gab es eine Mengen an Einschränkungen bezüglich der Flexibilität in der Einbindung usw. Aber was die ganze digitale Revolution, sei es mit digitalen Pulten oder DAWs oder VST Hosts, bisher nicht zusammen bringt ist die ultraschnelle Bedienung dieser analogen Geräte, einfach weil alle Parameter, die man so verstellen kann, auch wirklich auf der Oberfläche immer vorliegen (gut, digitale Hall bzw. Multi-Effekte leiden auch an der digitalen Bedienkrankheit). Mische ich eine Menge von Signalen auf einem analogen Pult, kann ich fast gleichzeitig da am Filter/EQ drehen oder dort für ein Signal den Hallanteil verändern oder mehrere Fader gleichzeitig fahren. Ein Handgriff und ich ändere den Threshold eines EQs oder die Decay Zeit des Halls. Das geht alles ultraschnell und bequem. Ich persönlich würde mir so ein Verhalten für ein digitales Pult auch wünschen. gibt es aber derzeit nicht.

Klar kann man mit einer DAW Sachen machen, die mit so einem analogen Mischsystem nicht machbar sind. Aber das geht halt nicht in Echtzeit, da braucht es einfach viel Geduld und dauert gefühlt ewig lang. Mit einer DAW würde ich mich nie über ein Livekonzert wagen, das wäre mir alles zu Träge und mühselig. Bis ich den Parameter gefunden habe, den ich ändern will, ist der Song schon um einiges weiter fortgeschritten dass ich da gar nicht mehr dran drehen muss.
Wenn man ewig Zeit hat einen Song zu mischen, macht diese Trägheit nichts aus. Dann dauert das Mischen eines drei Minuten Songs halt 3 Stunden, Tage oder Monate. Ist Ja egal. Aber Live, bzw bei einer Echtzeitperformance hast du für den 3 Minuten Song auch wirklich nur 3 Minuten Zeit. Und da verlierst du mit der DAW Länge mal Breite mal Höhe.
Denke daran im Eingangsbeitrag steht doch
. Ich weiß nur, dass ich gerne Improvisiertes aufnehmen möchte, und zwar mit externen Effekten.
Improvisation hat etwas spontanes, echtzeithaftes. ich habe noch keine DAW gesehen, die das wirklich schafft, auch nicht mit Controllern. Aber da kann ich mich ja auch täuschen.
 
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Also, interne Effekte muss ein Pult nicht haben, denn ich bevorzuge eher 'schräge' externe Effektgeräte für meinen Sound. Mir geht es in erster Linie nicht ums Geld, auch wenn ich mich - einsteigend - nicht gleich verausgaben will, sondern vor allem um den haptischen Spaß und die intuitive Bedienung, die meiner Kreativität förderlich ist.
Ich hatte mir z.B. Ableton Live und den Push 2 gekauft, aber als Neueinsteiger war mir das alles zuviel an Bombast. Genauso mag ich keine tief verschachtelten Menüs und Doppelbelegungen. Das bremst mich total aus, zumal meine Musikrichtung eigentlich sehr minimalistisch ausgerichtet ist und mehr was von der experimentellen Seite von Anfang der 80er hat. Ich will mich nicht erstmal in Dinge einlesen, die ich nicht benötige oder nach Sachen verzeifelt suchen müssen zwischen all dem Kram, den ich nicht benötige. Und mit der Maus Effekte bedienen... boah, nee.

Effektgeräte an Controllern anschließen, das ginge auch. Wichtig ist mir, dass ich meine Ideen übersichtlich und unkompliziert umsetzen kann, ohne lange suchen zu müssen. Routine stellt sich dann schon von alleine vermehrt ein.

Ihr dürft Euch das bei mir nicht so vorstellen, wie es vielleicht gewöhnlich gehandhabt wird, und auch die Musik ist völlig anders.
Die Musik, die ich am liebsten höre, wurde oft auf 4-Spur-Recordern aufgenommen, dazu ein alter, einfacher Alesis-Mixer und wahrscheinlich eher Billigzeug. Vieles ist im LoFi-Bereich angesiedelt.
Klar, Erfahrungen muss ich erst noch sammeln, aber Nachbearbeitung wird mir wahrscheinlich keinen großen Spaß machen. Wenn die Mucke geil ist, dann muss der Klang nicht wie eine Hi-End Symphonie-Aufnahme von Karajan klingen.

Hauptsache ist, dass ich in Echtzeit improvisierend auf Effekte zugreifen und mit Fadern auch die Lautstärke regeln kann.

Die Daw will ich erstmal nur fürs Recording benutzen. Wenn ich geübter und routinierter bin, dann kümmere ich mich um den Push und das, was mich im Moment noch abtörnt. Hab ja deshalb auch den Looper gekauft, mit dem ich erstmal aufnehmen will.

Effektierte Vocalsstimmen und -laute benutze ich z.B. auch als Instrument, auch so beatbox-mäßig, allerdings musikalisch völlig anders, als man es kennt.
Drehregler und Fader sind mir also sehr wichtig fürs schnelle Effektieren, Ein- und Ausblenden.

Wenn die Bedienung nicht stimmt, die Technik zu kompliziert ist oder zu viel unnötiger Ballast dabei ist, verliere ich die Lust. Ich bevorzuge dedizierte Geräte mit Begrenzung, denn dies bekommt meiner enormen Kreativität gut. Mixer soll also auch als Instrument fungieren und - neben dem Looper - eine Art Zentrale sein.

Da ich all mein Zeug eh nicht an einem großen AI verbunden bekomme (da bräuchte ich wohl eher teures Madi oder so, was für meine Zwecke absurd ist), werden auf jeden Fall Patchbays eingesetzt.

AI im Mixer wäre schon schön. Hab ja gerade erst knapp 3000 für einen neuen PC hingeblättert. Ich brauche erstmal nichts Großartiges, wo man mit angeben kann.
Da kann auch Behringer draufstehen. Hauptsache es erfüllt seinen Zweck.

Analogen Mixer brauche ich z.B. auch für unkonventionell-eklektisches, dubartiges Zeug.

Ich bin aber auch offen für Erfahrungen, die sich vom Stil der letzten Jahrzehnte entfernt haben. Nur muss dabei bedacht werden, dass meine Musikvorstellungen und meine Arbeitsweise vielleicht völlig andere sind.

Stichwort: Effektgeräte in die Kette am AI nehmen. Hab ich jetzt mal im Hinterkopf gespeichert. Wobei ich mir aber auch vorbehalten möchte, die Effekte gleich mit aufzuzeichnen. Erfahrungen will ich eh in beide Richtungen machen, aber Nachbearbeitung erst später. Kann ja durchaus sein, dass ich dann mit Euch d'accord gehe. Aber das muss ich selber erst herausfinden.

Ich denke, dass es wichtig ist, Erfahrungen mit einem analogen Mixer zu sammeln, und die will ich unbedingt machen, zum besseren Verständnis des Routings usw. Vermeiden möchte ich nur Fehlkäufe, sonst hätte ich mir schon längst was besorgt.

Hier wurde das 1820 von Behringer erwähnt. Das, in Verbindung mit einem Mixer oder - von mir aus - auch einem Controller, an dem externe Effekte angeschlossen sind, das hört sich auch vernünftig an. Kann sein, dass ich auch falsche Vorstellungen vom Umgang mit einem Mixer habe. Kann alles sein. Die Erfahreneren sagen das ja nicht einfach so daher.

Vielleicht habe ich auch fehlgeleitete Vorstellungen über die Aux-Sends, die ich ja meine, zu benötigen.

Bleiben wir doch mal bei der Alternative AI plus Mixer oder Controller. Den Looper würde ich auch gerne mit dem Mixer oder Controller (z.B. AKAI Professional APC mini MK2) verbinden. Über spontane Improvisationen war ich immer am kreativsten. Böte sich da ein Controller als Äquivalent zu einem analogen Mixer an?
 
Vielleicht habe ich auch fehlgeleitete Vorstellungen über die Aux-Sends, die ich ja meine, zu benötigen.
also wenn ich dich richtig versteh, und du mehrere Effekte fest verkabelt auf separaten Bussen willst, dann mach dich mal auf ein grosses Pult gefasst. Pro Effekt benötigt das Pult einen Send. Ich kenne jetzt nicht jedes Mischpult, aber ich meine noch nie mehr als 8 Send in einem Pult gesehen zu haben. Die sind schnell belegt, und man möchte vielleicht noch ein wenig Reserve haben, falls mal ein weiterer Effekt hinzu kommt. Dazu brauchts 8 Stereo Returns.
Der Send wird vermutlich bei den meisten Pulten Mono sein.
Klar sowas ist ne schicke Lösung, aber, hmm darf ich fragen wie hoch dein Budget ist?:D
 
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Aja, würde mir auch gefallen:


 
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Pro Effekt benötigt das Pult einen Send. Ich kenne jetzt nicht jedes Mischpult, aber ich meine noch nie mehr als 8 Send in einem Pult gesehen zu haben.
ist zwar nicht analog, aber genau so schnell, flexibler und in Rekordzeit konfiguriert
16 Mixbusse, Inserts wahrscheinlich bis Ende der Rechenleistung.
Direkte Aufnahme aller Mixkanäle und Busse möglich.

Ich störe eher ungern mit einem IOS Produkt... aber das oben verlinkte AUM ist für die vorgestellte Anwendung (imho) derart massgeschneidert, dass es nicht unterschlagen werden sollte. ;)
Zum Testen reichen 22€ und ein altes iPad, zB Air2 um 100€.
Ich kenne einiges an Mixern und DAWs, aber die Funktionalität von AUM ist imho unerreicht.
Man kann jederzeit praktisch jede Position des Routings mit 2-3 „taps“ aufnehmen, beliebige Einzelspuren (oder Zusammenstellungen), mit/ohne Effekte.
Statt IOS Effekten kann es auch externe Hardware sein.

Ich würde es einfach zunächst mit einem (alten) iPad testen und dann entscheiden, welches iPad und welches Interface passen. Oder die ganze Sache wieder vergessen... :D
 
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Vielleicht mache ich mir falsche Vorstellungen, denn meine musikalischen Vorbilder hatten und haben ganz einfaches Zeug, wahrscheinlich auch nicht mehr als 2 Aux Sends und Monoeffekte. Dann muss ich mir also was anderes einfallen lassen. Eigentlich müsste ich mir mal so einen gewöhnlichen analogen Mixer besorgen, um dessen Begrenztheit mal selber auszutesten, damit meine Vorstellungen auch realistischer werden.

Die Idee lasse ich gerne auf mich wirken, da ich mir Ende November erst das iPad 2025 gekauft habe - vor allem für Audio-Thing. Auch wenn ich diese Touch Oberflächen nicht mag. Aber Probieren geht ja über Studieren ;)
Dazu benötige ich aber wiederum ein IOS-kompatibles AI, richtig?

Damit ich das richtig verstehe: meine Vorstellung von Effektierung - vor allem stereophon - ist mit einem bezahlbaren analogen Mixer nicht umsetzbar.
Ich weiß nicht, wie andere das handhaben, die Effekte direkt mit aufnehmen wollen. Ob sie die einfach - auch in Reihe mit Hilfe eines multiblen Netzteils - am Instrument hintereinander schalten? In dem Fall wäre ich auf die Aux-Sends ja nicht angewiesen. Falls ich von einem Sound den Effekt ausblenden oder einblenden will, könnte ich am Ende der Kette ja vielleicht ein Volume Pedal einrichten.

Ich komme irgendwie nicht so richtig weiter. Gar nicht so wenige benutzen analoge Mixer, und doch wird mir immer davon abgeraten.
 
Die Idee lasse ich gerne auf mich wirken, da ich mir Ende November erst das iPad 2025 gekauft habe - vor allem für Audio-Thing. Auch wenn ich diese Touch Oberflächen nicht mag. Aber Probieren geht ja über Studieren ;)
Dazu benötige ich aber wiederum ein IOS-kompatibles AI, richtig?
Die korrekte Bezeichnung wäre „USB class compliant“, was heute praktisch jedes aktuelle Interface ist. Der Begriff bedeutet, dass das AI mit den Treibern des Betriebssystem arbeitet und nichts extra installiert werden muss.
Gilt (grundsätzlich) für Windows, MacOS und IOS.
 
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Drehregler und Fader sind mir also sehr wichtig fürs schnelle Effektieren, Ein- und Ausblenden.
Haptische Fader und encoder kannst du auch einfach als controler haben. das spart zum einen Platz, zum anderen haufenweise Kabel.


View: https://youtu.be/I7PCJYTGpoQ?si=vKfApR01YyMJKEcp

da kannst du alles einschleifen, ich nutze zwar kein Ableton, aber scheint grundsätzlich möglich zu sein und damit wäre ien Mixer Obsolete.

In Verbindugn mit UMC1820 (core compilant und iPad fähig) kannst du da relativ viele dinger zeitgleich einschleifen
dass ich meine Ideen übersichtlich und unkompliziert umsetzen kann
hier mal ein Video aus dem Jahr 2012 mit Garageband am ipad, vermutlich 2. oder 3. Generation.


View: https://youtu.be/8ib3namxc-g?si=n4N2NigLwasVe_V-

einfach mal auf 2 minuten einen Loop auf 7 spuren zusammengedöhnst, einfacher geht kaum... hättest du sowas mal irgendwelchen musikern in den 80ern/90ern gegeben, die hätten ihre Familie dafür auf Galeeren zum Rundern verkauft.

ich würde ohnehin mal vorschlagen, dass du ne Auflistung über deinen aktuellen gerätefundus hier einstellst, evtl. hast du viel mehr möglichkeiten als du weißt und/oder eigentlich benötigst.


viele Sachen kaufen bringt nur dem Thomann was, zum musizieren musst du dich damit auseinandersetzen.
 
Das Zoom hatte ich auch schon in Erwägung gezogen. Vor allem ist das auslaufende Modell gerade auch recht günstig zu bekommen. Würde aber von der Kanalanzahl knapp werden, wenn ich die Einzelausgänge einer Drum Machine anschließe, und vielleicht wären Direct-Outs auch sinnvoller (auch für Remixes) als die Stereosumme. 60 mm Fader mag ich nicht so, und kleine Displays (wenn das vorne liegt, dann geht es ja vielleicht noch) finde ich anstrengend. Hab lieber sofort alles griffbereit und für jede Funktion eigenen Regler.
Für mich ist das mit den Aux-Sends noch gar nicht geklärt. Wie machen das andere, wenn sie z.B. ein oder mehrere Effekte mit dem Einzelausgang eines Drum Sounds oder so verbinden wollen? Daw-interne Effekte und Nachbearbeitung in der DAW sind erstmal nicht vorgesehen. Erst wenn ich einsehe, dass es anders wenig Sinn macht.
Vielleicht doch erstmal ein Behringer UMC1820 plus 'n günstig-gebrauchten Wizard WZ3 Mixer? ;)

Ich habe bei mir Platzmangel, muss hier mal alles ausmisten, etliche CDs rippen, baue gerade den PC zusammen und bin wegen lauter Nachbarn ziemlich mit den nerven runter, so dass ich lange Zeit nichts mehr gemacht habe und erstmal wieder motiviert werden muss, wobei es wichtig ist, meinen Workflow zu finden.
Manche Geräte habe ich speziell für einige Vorhaben oder auch Musikgenres angeschafft. Kann ich zwar alles gebrauchen, aber ich gebe zu, heute würde ich vielleicht anders beginnen und eher nicht mehr alles kaufen. Bei einigen Sachen habe ich mich verschätzt, denn die sind mir zum Einstieg zu kompliziert, unübersichtlich oder wie auch immer. Weniger ist ja oftmals mehr.
Neben Ableton Live Suit 10 habe ich sogar noch Bitwig Studio.

Demnächst schaffe ich mir auf jeden Fall noch einen Behringer BDS-3, Solina...., Syncussion, die Minipops, RD-78 und vor allem Effektgeräte an. Einen APC mini MK2 werde ich mir wohl für ein Zusammenspiel mit dem Looper anschaffen.
Und ein kleines, dediziertes Modularsystem kommt auch noch dazu. Ich bin ja der Ansicht, dass bestimmte Geräte für bestimmte Vorhaben intuitiv besser für Inspirationen geeignet sind, weshalb ich nicht unbedingt der Meinung bin, dass ich nicht alles Gekaufte nicht bräuchte. Alles macht durchaus Sinn, denn für alles habe ich viele Ideen und Pläne. Daher sollte die Technik einfach gehalten sein Ich muss nur endlich meine Depressionen (neben meiner HSP-Geräuschempfindlichkeit) in den Griff bekommen, denn diese Anspannungen kosten mich viel Kraft.

Native Instruments Komplete Kontrol S61 MK II
Behringer VC340
Roland D-20
Quasimidi Sirius
Korg MS-20 Mini
Hohner String Melody II
Oberheim OB-12
Crumar Multiman-S
Siel Cruise
Korg ER-1
Moog Grandmother
Korg EPS-1
Elektronika EM-25
Vermona DRM1 MK III Trigger Version
M-Audio Trigger Finger Pro
Arturia BeatStep Pro
Doepfer Dark Time
Waldorf Streichfett
Korg Wavestate MK II
Boss RC-505 MK II
Moog Spectravox
Korg microSampler
Behringer Pro-1
Behringer WASP
Push 2
Strymon BigSky
Digitech Time Bender Delay
Zoom Studio 1204
EHX Small Stone Phaser
TC Electronic Thunderstorm Flanger
Behringer Ultra Chorus UC200
Behringer Overdrive Distortion OD300
Behringer Ultra Tremolo UT300
Behringer Ultra Vibrato UV300
Behringer Vintage Delay VD400
Behringer Super Fuzz SF300
Earthquaker Devices Transmisser
Joyo Voodoo Octave
Joyo High Gain Distortion
Lexicon MPX 100
Alesis 3630
Lexicon MX200
TC Electronic M300
Alesis ModFX Ampliton
M-Wave Elemental
M-Wave Mini Universe
iPad 2025

Der neue PC musste erstmal her. Hab ein paar für mich wichtige Plugins gefunden: u.a. Genera Studios - 'Ambient Tape Machines C1' und Audio-Thing 'Speakers - Mics & Loudspeakers'.
 
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Huuuii, ne ganze Sammlung hast du da zusammen:)

Sag mal, wie kommt es, so ne grosse Sammlung zu haben, aber grundlegendes Wissen fehlt?
Für mich ist das mit den Aux-Sends noch gar nicht geklärt. Wie machen das andere, wenn sie z.B. ein oder mehrere Effekte mit dem Einzelausgang eines Drum Sounds oder so verbinden wollen? Daw-interne Effekte und Nachbearbeitung in der DAW sind erstmal nicht vorgesehen. Erst wenn ich einsehe, dass es anders wenig Sinn macht.
Insbesondere das hier.

Inserts und Sends sind zu unterscheiden.

Insert: Ist in einem Kanalzug, nur auf diesen Kanal wirksam. Da gehst du per Direct Out raus, und im Return wieder in den Kanalzug. Würdest du die Effekte VOR das Mischpult in Serie anschliessen, kommt das auf genau das Gleiche raus. (Daher brauchst du bei einem Audiointerface auch nicht nochmal raus aus dem Interface, sondern schliesst es einfach davor. Das Signal durchläuft die ganze Kette. Das bedeutet, das Originalsignal ist nicht mehr vorhanden. Das ist quasi 100% Effekt was da am Ende der Kette raus kommt. (Es sei denn, der Effekt hat ein Wet/Dry Regler, mit dem du nur Anteile zum Originalsignal hinzumischen kannst. Das ist jedoch nicht die typische Anwendung bei Inserts.)

Will man nur Anteile des Effekts dem Originalsignal hinzumischen, dann kommt der Send ins Spiel. Das Signal im Kanalzug bleibt unverändert. Mit dem Send schickst du jedoch Anteile davon auf einen Bus, indem der/die Effekt(e) sitz(t/en). Jetzt kannst du den Anteil bestimmen, wieviel Effekt dem Originalsignal hinzugemischt werden soll. Du kannst auch von mehreren Kanälen einen Send auf den selben Bus schicken, wenn diese den selben Effekt bekommen sollen. (Das macht zB bei Hall Sinn, mehrere Instrumente bekommen den selben Hall. Dabei soll aber das Originalsignal ja erhalten bleiben, und nur ein kleiner Anteil Hall hinzukommen.

Achja. Wenn du bei einem analogen Mischpult ein Effekt in einem Insert hast, den du ausnahmsweise auf einem anderen Kanal verwenden willst, sei dir bewusst dass dann Umstecken angesagt ist. Das kannst du nicht am Pult routen. Das geht nur mit den Sends.
 
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Inserts und Sends sind zu unterscheiden.
Ich habe das in der Anlogwelt mal so gelernt:

1.) Insert (Send/Return) gehören quasi zusammen: Einmal raus und einmal rein. Bei größeren Pulten schaltbar: Pre oder Post EQ.
Darüber werden in erster Linie Effekte zur Dynamikbearbeitung eingeschleift.

2.) Aux-Sends: Damit beschicke ich (regelbar über einen Poti) die "Aux-Busse", über die ich Effekte zur "Zeitbearbeitung" (also Hall, Delay, etc.) beschicke - oder Kopfhörermixes für die Musiker Schaltbar pre- oder postfader (Kopfhörermixes Pre-Fader, Hallprozessoren sinnvollerweise Post-Fader)
 
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Puuh, danke dass du mich drauf aufmerksam machst. Ich sollte nächstes Mal die korrekten und vollständigen Bezeichnungen verwenden:D

Nachtrag:
Ich vermute mal, so wie du arbeiten willst, bist du mit einem Mischpult nicht weniger oft am Umstecken. Ich hab verstanden dass dir die haptik wichtig ist.
So würde ich das mit einem Interface machen.
Beispiel:
Gitarre --> Multieffekt --> Kanal 1+2 am Interface.
Multieffekt Direct Out (trockene Gitarre ohne Effekte) --> Kanal 3 am Interface,

Gleicher Aufwand wie beim Mischpult. Und hast noch die trockene Gitarrenaufnahme, falls die Effekte später doch nochmal ändern willst. Diese Option kannst du auch weg lassen.
 
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Ich habe noch nie einen Mixer besessen, deshalb fehlen mir Wissen und Erfahrung damit. Daher bin ich der Meinung, dass ich mir auch einen anschaffen sollte (kann ja auch erstmal ein günstiger sein), damit ich das alles in der Praxis besser nachvollziehen kann, denn, was Technisches betrifft, bleibt da an Theorie nicht viel hängen.
Ich habe mich bisher mehr auf Soundprogrammierung konzentriert, aber jetzt will ich auch endlich mal ins Recording rein. Bei mir bauen sich die Ideen vor allem um die ungewöhnlichen Sounds herum auf.

Ich wollte gerade sagen, dass Inserts aber keine Aux-Sends sind. Nach wie vor frage ich mich, wie andere das machen, wenn sie - vor allem mehrere - Effekte über Aux regeln, vor allem, wenn nicht genügend Aux-Sends zur Verfügung stehen oder es sich um einen oder gleich mehrere Stereoeffekte handelt.
Naja, ich hoffe, bald steht das Grundgerüst endlich mal. Dann ersetzt die Praxis die Vorstellung.
 

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