Mit Monitor/FRFR ist letztlich viel einfacher in Kombination mit einem Modeller.
Wenn, dann richtig. Platzsparend, leichter und deutlich einfacher zu verkabeln.
Ja, es geht ein Stück Magie verloren - aber die habe ich mit einem Modeller ohnehin nicht mehr.
Wenn man sich nicht wohlfühlt hat man einfach nicht den richtigen Sound unter den Fingern.
Mit einem Modeller kann das schonmal Frust sein, weil man die richtigen Einstellungen nicht findet.
Mit klassischer Amp-Box-Kombi aber genau so, weil irgendetwas in der Kette halt gerade in der Situation nicht passt.
Letztlich muss man seinen Kram kennen und wissen wie man damit umgeht und das führt auch zu den guten Ergebnissen.
Ich habe zu meinem Headrush Pedalboard die Headrush 112.
In Zimmerlautstärke und leise geht die gar nicht, meiner Meinung - da nimmt man lieber einen Kopfhörer. Tief- und Hochtöner verteilen den Sound nicht richtig. Je lauter desto besser wird sie. Ich mag sie als Monitor. Richtig laut, klingt sie richtig. Mit den Bässen muss man aufpassen und die LowCuts richtig setzen. Immer ab 80hz und stärkere Verzerrung dann höher gehen. rectifier bei mir auch nur mit reduzierten Bässen und LowCut 120hz. Wenn ich die so einstelle, klingt es auch über inEar gut, wenn ich das nutze. Das ist mir wichtig. Auch über PA gab es bisher so nur Lob. Die Tendenz stimmt so jedenfalls. Für mehr Magie muss es dann lauter sein
Ich habe einmal extrem viel Aufwand betrieben.
- Pedalboard mit sehr teuren Einzeleffekten, Vox AC30HW, Fryette Powerstation, IRs
Den Headrush Modeller habe ich nur angeschafft um zu probieren ob es das teure Stompbox-board ablösen kann.
Als der Amp kaputt war habe ich das AC30 Modell im Modeller in die Powerstation gespielt und über die Speaker des Combos. Ich war erschüttert wie gleich das klang! Speaker und Box machen echt das meiste im Sound!
Mit Zerrsounds über Stompboxes in den AC30 war ich nie richtig zufrieden, also habe ich dann den Schritt gemacht eben auch andere Amp-Modelle zu nutzen. Über BlueBulldogs wird das dann auch schnell eingeschränkt. Also war FRFR dann der nächste Schritt. Sicher mit einer besseren Allroundbox hätte ich auch fahren können. Aber am Ende war die transportablität dann doch Sieger.
Als einer von zwei Gitarristen in einer Band war das sicher ein einfacherer Schritt als ein alleiniger. Da muss der Sound mehr tragen und auch mehr Substanz haben - so vermute ich. Es fällt klanglich auf jeden Fall mehr ins Gewicht. Unser Sound hat immer noch einen echten Friedman des Mitgitarristen daben. Neben dem bestehe ich aber und ich habe eben mit dem Monitor mehr Möglichkeiten mich gut zu hören als er. Alles hat eben seine Vor und Nachteile