Moderne Superstrat mit fester Brücke gesucht (Jackson, Ibanez, Solar...)

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Moin zusammen!

Ich bin auf der Suche nach einer dritten Gitarre - ich habe aktuell eine Jackson SL2P Soloist und eine HT6 Juggernaut, beides aus der Pro-Series.

Meine Erwartungen sind - eigentlich - minimal:

- 24 Bünde, 2 passive Humbucker mit ordentlich Output, fixed Bridge (am liebsten Hipshot-Style, kein TOM), schlanker/flacher Hals (ich habe leider sehr kurze Finger), Preisrahmen 800€ - 1.100€

Jackson hat die Pro Series leider sehr ausgedünnt, ich finde quasi nichts und die erste Gitarre, die in das Raster fällt, ist die Jackson Pro Plus Soloist SLA2 HT, kostet aber schon 1.249€ und sieht optisch eher langweilig aus. Bin Freund von transparenten Decken oder gerne auch natural wood finishes. Weniger gerne matte Finishes, weil ich die Bildung von blanken Stellen an den üblichen Stellen optisch eher wenig ansprechend finde.

Ibanez* würde sich wohl anbieten, aber auch da finde ich der Preisrange sehr wenig. Solar hat einige, aber ich habe immer wieder gelesen, dass der Hals wohl doch spürbar dicker sein als bei meinen Jacksons oder natürlich die Wizards von Ibanez*.

Was übersehe ich? Habt Ihr heiße Tipps für mich?

Vielen Dank im Voraus!
 

Aus meiner Erinnerung ist das Profil eigentlich ganz gut mit dem von Jackson zu vergleichen. Das letzte Mal, dass ich eine Solar in der Hand hatte ist allerdings schon etwas her.

Ansonsten gibts mit deinen Anforderungen Gitarren von Schecter und Cort (mit Evertune, falls das ok ist.

*

Mein Highlight beim ersten Stöbern bei Thomann* war allerdings diese hier, ist aktuell stark reduziert:

*
 
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  • #3
Sollte schon eine normale Brücke sein, ESP*/LTD habe ich tatsächlich für mich eher ausgeschlossen, weil ich zweimal schlechte Erfahrungen mit deren Produkten gemacht habe. Ist aber mehr was Subjektives.

Die Schecter sieht grundsätzlich gut aus, aber der Pickup ist mir gänzlich unbekannt und ChatGPT beschreibt ihn eher als "vintage". Meine Referenz ist aktuell der SD Distortion.

Eine Solar würde ich zu gerne mal antesten, allerdigs ist die Rücksendung auf eigene Kosten nach Spanien was, was sehr ungünstig für Kunden ist 😞

Danke für Deinen Input!
 

Falls gebraucht kaufen eine Option ist guck dir mal die Schecter Keith Merrows an, die gibts auch als Sechssaiter. Oder einfach mal eine Solar bei Thomann* kaufen, z.B. die hier

*
 
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Ich schlage mit in die Schecter-Kerbe, ich habe die Reaper (https://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Schecter-Reaper-6-Satin-Charcoal-Burst/art-GIT0048749-000, bei Thomann gibt es die Sechssaiter aktuell nicht), im Vergleich zu den SD-Pickups in meiner Charvel sind die deutlich heißer und der Hals ist sehr flach - ich habe auch eher kleine Hände und auf der Reaper fühle ich mich wohl wie auf keiner anderen Gitarre.
Generell ist Schecter mE einen Blick wert bei dem Anforderungsprofil.
 
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  • #6
Danke, schaue ich mir mal an!

Generell werden die Wizardhälse der Ibanez ja immer als die dünnsten überhaupt beschrieben. Was haltet Ihr von der Ibanez RGT1221?? Neben dem schlanken Hals kommen mir die Inlays sehr entgegen - ich kenne von früher noch die großen Sharkfin-Inlays bei Jackson und in den letzten Jahren verstärke sich immer mehr der Trend zu sehr unauffälligen, oft gar keinen Inlays. Beim Spielen nicht unbedingt ein Vorteil, zumindest nicht für mich...
 
Edit: zu langsam, Beitrag obsolet
 
Grund: zu langsam, Beitrag obsolet
In den Preisbereich würde ICH eine Ibanez Prestige gebraucht kaufen. Jüngere Modelle mit einer festen Brücke wären bspw. die RG(R)652 oder die RG5121, ansonsten fällt mir noch die RG1451 ein. Da wirds aber die letzten 20 Jahre mit Sicherheit noch weitere Modelle gegeben haben.
 
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Ich werfe mal die auf den simplen Namen RG652AHMFX hörende Ibanez RG in den Ring: Ibanez MIJ Prestige Qualität, Pickups dürften passen, wenn Dir ein ToneZone zusagt, Wizard Hals.
Neu über dem Budget, aber die 652 taucht oft auf dem Gebrauchtmarkt auf und dürfte mit etwas Geduld in Neuzustand für unter 1000€ zu ergattern sein.
Alternativ gibt es die 652 mit Fixed Bridge auch mit anderen Tops und Farben, siehe Wiki Link oben.

Wäre ich Möbelverkäufer würde ich schreiben: Habe ich selber zuhause, kann ich sehr empfehlen :ugly:

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  • #10
+1 für Schecter. Habe ebenfalls eine Reaper. Wobei die anderen Marken im Thread auch gut sind. Ich habe damals im Musicstore in Köln ein paar verschiedene angespielt und bin eben bei Schecter hängen geblieben.
 
  • Ersteller
  • #11
Hab' viel recherchiert und der Hals der Schecter wird - zumindest im Vergleich zum Wizardneck bei Ibanez und den Speednecks der Jacksons - als spürbar dicker ausgewiesen. Das ist eher nicht das, was ich suche.

Vielleicht lege ich auch noch eine Schippe drauf und bleibe bei der Jackson und nehme die SLA2 in glossy Black. Eine transparente Decke fände ich zwar schöner, aber ansonsten trifft sie fast vollständig mein Profil...:love:
 
  • #13
Hi Matze,

Ich hab das gleiche Problem mit den kurzen Fingern und schon länger eine Ibanez RG550 mit dem Super Wizard Hals, mit der komme ich super klar. Da dachte ich, das wäre die perfekte für mich...

Schecter war für mich auch komplettes Neuland, hatte ich bisher Null Kontakt mit. Seit kurzem hab ich aber auch eine Sunset Extreme und muß sagen, ich spiel inzwischen sogar lieber mit der!

Der Hals ist minimal anders, vom (subjektiven) Feeling her aber etwas angenehmer. Gemessen haben die Hälse am 1. Bund 17 mm (Ibanez) zu 19 mm (Schecter) und am 12. Bund 19 mm zu 20 mm. Der Unterschied ist nicht wirklich spürbar, auch durch die leicht rundere Gesamtform des Halses bei Schecter. Die Breite ist etwa gleich, nur sind die Griffbrettkanten minimal runder als bei Ibanez, das machts nochmal geschmeidiger.

Sie ist auch leichter und schmaler, das Sustain besser, die Pickups find ich sogar besser, knackiger als die bei Ibanez. Besonders in den SC-Stellungen sind die sehr dünn und schwach, bei der Schecter kommt da deutlich mehr raus. Verzerrt hat sie auch etwas mehr Druck. Für mich fühlen sich für die 10er Saiten beim Spielen inzwischen besser an.

Die RG652 hatte ich neulich bei Thomann in der Hand, war auch sehr fein, der Hals extrem angenehm. Aber da hatte mich der Look nicht überzeugt, fand ich sah auf den Bildern viel besser aus als in echt. Aber das ist reine Geschmackssache.

Letztendlich hab ich mich für die Schecter entschieden und die überzeugt mich seitdem jede Woche mehr und mehr....

Gruß,
Stefan
 
  • #14
Kann mich auch nur für Schecter aussprechen, sind tolle Gitarren. Die Reaper hatte ich mal in der Hand, lag mir leider nicht so, da mir der Hals zu dünn war (ein Grund, warum Ibanez und ich absolut keine Freunde werden). Heißt aber, dass die hier sehr gut passen könnten. Habe selber zwei Schecter Hellraiser (C1 und C7) mit mehr Fleisch am Hals, das sind wirklich top Gitarren.
 
  • #15
Hi,

falls Deine Suche noch nicht zu Ende ist (und sowas kann ja auch mal dauern, bis es "klick" macht): Charvel als Quasi-Vetter von Jackson hat in der Dinky-Serie zuletzt auch mehr Hardtails reingenommen. Die hier habe ich schon im Laden angespielt und war ehrlich begeistert - tolle Features wie Edelstahlbünde und sehr gut passende Duncan-HB, optisch in natura mMn um einiges schöner als auf den Bildern, und den Roasted Maple-Neck mit Ebenholzgriffbrett fand ich super in Optik und Haptik:

*

Thomann hat sie wohl gerade nicht vorrätig, kommt aber, ich habe sie bei Session angespilt. Der Hals ist nach meinem Eindruck flach (definitiv flacher als meine Charvel San Dimas), aber auch nicht extrem dünn. Ich habe selber jetzt auch keine großen Hände oder lange Finger, und habe mich darauf gleich wohlgefühlt. Bei mir wärs nur eher eine Tremolo-Variante, ich habe auch schon eine DK24 mit Floyd.

Die DK24 gibts aber auch noch in anderen Farben , dann aber deckend und (Poplar Natural, Satin Black) in seidenmatt. Das Violett kam live aber deutlich weniger kitschig rüber als auf den Bildern, wie ich finde. Überhaupt darf man als Rocker auch mal etwas mutiger sein, oder? Die hier und die Schwarze haben einen Erlenbody, die mit Pappeldecke ist aus Mahagoni. Ich finde schon, dass es einen Unterschied macht, und mag bei Superstrats Erle eigentlich immer lieber.

Ich finde allerdings, man kann auch als Hardtail-Spieler durchaus zu den anderen Versionen greifen, zumindest denen mit 2-Point Trem ohne FR. Das Ding zu blockieren ist ja eine Kleinigkeit (passenden Holzblock vor den Sustainblock, 5 Federn rein und die Federklammer angezogen, fertig), und dämpft man die Federn mit Schaumstoff ab, kann man auch eventuell befürchtete Nebengeräusche wegbekommen. Die Auswahl wird dann halt deutlich größer, und im Gegensatz zu Jackson (wo die Kopfplatte das zu einem ziemlich gewagten Unterfangen machen würde) gibts bei Charvel ja schon eine ganze Reihe Modelle mit 2-Point Trem.

Gruß, bagotrix
 
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  • #16
OMG - auf gar keinen Fall Cort. Ibanez ist ok, aber auch nur wenn du fein bist mit den Potipositionen und ggf. nicht so gut geschliffenen Bünden. Das könnte bei Ibanez passieren - muss nicht, könnte aber.

Schecter geht immer. Bisscher Preis-Leistung die solidesten gewesen.
 
  • Haha
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  • #17
In den Preisbereich würde ICH eine Ibanez Prestige gebraucht kaufen. Jüngere Modelle mit einer festen Brücke wären bspw. die RG(R)652 oder die RG5121, ansonsten fällt mir noch die RG1451 ein. Da wirds aber die letzten 20 Jahre mit Sicherheit noch weitere Modelle gegeben haben.
+1
Mit einer gebrauchten Prestige bekommst du das meiste fürs Geld und hast einen sehr schmalen Hals.
 
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