Modular-Synth für die Hosentasche: Das littleBits KORG Synth Kit!

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Bildquelle: synthopia.com

Wer nach MicroPiano, MicroKorg, MS-20 Mini, Monotribe, der Volca-Serie und den Monotrons dachte, Korg würde keine noch kleineren Geräte rausbringen, der darf sich eines Besseren belehrt fühlen: In Zusammenarbeit mit der amerikanischen Firma littlebits bringt Korg demnächst eine Art Baukasten zum Basteln von synthetischen Klängen auf dem Markt. Dabei werden die einzelnen Elemente mit Magneten miteinander verbunden. Das Kit beinhaltet 12 Elemente, darunter 2 Oszillatoren, den Filter des MS-20 (!), einen Vier-Schritte-Sequencer, eine Hüllkurve und einen Lautsprecher. In Japan soll das Set für 16.000¥ angeboten werden (laut aktuellem Wechselkurs wären das ziemlich genau 120€).

Nähere Infos zum Inhalt des Kits und mehr Bilder findet ihr in diesem Bonedo-Artikel.
 
Eigenschaft
 
Das ist ja eine geniale Idee! Lego für modular Synths :D Ich bin gespannt, wie robust die Verbindungen sind. Wenn ich an meinen Physikunterricht zurückdenke, gab es dort auch Elektronikbaukästen mit Magnetverbindungen, da hat man einmal geatmet und nichts ging mehr...

Aber das ist auch schon eine Weile her, ich lasse mich gern überraschen! :great:
 
Bin gespannt, wann Korg
Elektronik-Experimentier-Kästen anbietet...
 
Bin gespannt, ob es das Synth Kit überhaupt in Europa geben wird (?). Und warum sollte dann die Lieferbarkeit anders als bei den Volcas sein ? Schaun mer ma …
 
Hmm. Hier sind wohl Testberichte abzuwarten, wie das nun wirklich wird.
Auf Amazona habe ich gelesen, dass dieses Kit eigentlich als Lehrmaterial gedacht ist, um Schüler an Elektronik und / oder elektronische Klangerzeugung heranzuführen.
Ob das "nur" ein nettes Gadget wird oder ob man damit ernsthaft was anfangen kann, wird wohl erst zeigen, denk ich.
 
ist schon wieder april? das ist doch bestimmt ein scherz :D

ich finde es schade, dass das so spielzeug-charakter (wie auch die volca) hat.
warum baut man nicht gleich richtige instrumente, die dann eben auch etwas mehr kosten können? der ms-20 mini war ja schon ein guter schritt anfang :) !
 
Ich vermute, es geht darum a) den Markt abzutasten und b) Gewinn einzufahren. Ich kann mir gut vorstellen, daß viele zugegriffen haben als die Monotrons rausgekommen sind. Dann haben sie eine Monotribe gekauft. Dann vllt die 3 Volcas. Es läßt sich doch wunderbar vermarkten und jede Stufe der Entwicklung in bares Geld umsetzen. Auf diesen Entwicklungen baut dann die nächste Produktgeneration auf usw. So sichert man sich einen stetigen Gewinn und behält den Marktüberblick.

Bevor blind viel Zeit und Geld in einen großen Analogen investiert wird, würde ich es genau so auch machen...
 
ist schon wieder april? das ist doch bestimmt ein scherz :D

ich finde es schade, dass das so spielzeug-charakter (wie auch die volca) hat.
warum baut man nicht gleich richtige instrumente, die dann eben auch etwas mehr kosten können? der ms-20 mini war ja schon ein guter schritt anfang :) !
Ganz einfach. Dieses "Spielzeug" (ist es tatsächlich) ist kostengünstig, das kann man verschmerzen, das mal nebenher zu kaufen. Und so manch ein Experimental-Elektroniker wird das sicherlich tatsächlich für Produktionen einsetzen.

Jetzt stell dir mal vor, Korg würde den Polysix oder den PS-3300 praktisch 1:1 (zuzüglich voller MIDI-Implementation und USB) echtanalog wieder auflegen. Wer bitte wird den fünfstelligen Preis für einen neuen PS-3300 aufbringen?

Oder andere Vorstellung: Korg entwickelt tatsächlich einen komplett neuen analogen State-of-the-art-Polysynth, so wie seinerzeit Alesis Andromeda. Mindestens 8, wenn nicht gar 12 Stimmen, um die virusverwöhnte "Mimimi, nicht genug Stimmen"-Fraktion zu beschwichtigen, jeweils zwei, am besten drei VCOs pro Stimme, verarbeitet wie ein Panzer, daß selbst Kronos-Nutzer neidisch werden. Und dann verlangen sie dafür mindestens 5.000 €. Diejenigen, die einen Echtanalogen wollen, holen sich für das Geld lieber einen Jupiter-6 oder Andromeda. Das Ding wird sich kaum verkaufen, wird mangels Erfolg nach zwei Jahren vom Markt genommen, und von da an werden die wenigen Exemplare auf dem Gebrauchtmarkt fast zum Neupreis gehandelt.


Martman
 
Azuma Hitomi desu~ :<3: Damit ist die Zielgruppe doch eindeutig :p

 
DAS wäre doch einmal etwas für die musikalische Früherziehung, ergänzend zum obligatorischen Glockenspiel. :great:

Den Physikunterricht könnte man mit sowas (+ Oszilloskop, gibts ja auch in Software und für Audio reicht das schon) sicher auch ordentlich aufpeppen.
 
Wäre ja interessant um es mit dem ModularSystem zu koppeln
 
Und ein erstes unboxing Video, Review folgt sicherlich bald.

 
Das angekündigte Review:

 
Ich würd sagen, wenn man sich die littleBits-Welt (http://littlebits.cc/) anschaut und danach nochmal das Synth Kit von Korg, dann sieht die Sache etwas anders aus. Dann ist das Synth Kit nicht das spartanische Mini-Modular-Paket zu Erforschung neuer Märkte, sondern die musikalische Erweiterung einer bestehenden Hardware-Bastelwelt (und gleichzeitiges Angeln im Hackerspace nach neuen Korg-Kunden ;) ).
 
Auf bonedo.de gibt es nun einen ausführlichen Testbericht mit Bildern, Video und Soundbeispielen.

Ist für mich ein wenig zu spielzeughaft, als dass ich es mir holen würde, da haben erst noch ein paar Controller und Plugins Vorrang.
Aber wer Kinder/Enkel/Nichten/Neffen hat und diese schon im frühen Alter mit synthetischer Klangerzeugung anfixen will, der weiß, was er ihnen schenken kann. :D
 
Ein weiteres Review / Demo :great:

 

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