Möglichst günstiges Audio Interface mit guter Latenz

von oobboo, 16.05.20.

Sponsored by
QSC
  1. oobboo

    oobboo Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.01.15
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    523
    Ort:
    Bochum
    Zustimmungen:
    96
    Kekse:
    188
    Erstellt: 16.05.20   #1
    Moin Community,

    ich habe bisher über mein HX Stomp aufgenommen und es als Interface benutzt, allerdings ist die Latenz einfach zu hoch. Bei 256 Samples bin ich weit über 30 ms, bei 128 immer noch bei 20 ms. Außerdem würde ich das Stomp gerne mobil nutzen, deshalb hätte ich gerne für meinen Heimrechner ein USB-Interface, welches eine Latenz (In+Out) von um die 10 ms hat bei 128 Samples.

    Ich würde das Interface gerne gebraucht kaufen, da sind mir sofort die Behringer UMCs ins Auge geschossen. Für das UMC22 zahle ich gebraucht unter 30€, würde das nicht schon reichen? Hat jemand Erfahrungen mit der Latenz? Ist sie viel schlechter als bei Focusrite oder Steinberg?

    Die Inputs würde ich eher selten benutzen und Gitarre über das HX Stomp laufen lassen, also keine Gitarre DI mit den Interface aufnehmen. Ich nutze Windows 10.


    Ich danke euch vielmals
    oobboo
     
  2. Stratomano

    Stratomano Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    05.10.10
    Beiträge:
    1.042
    Ort:
    Freiburg
    Zustimmungen:
    1.243
    Kekse:
    29.434
    Erstellt: 16.05.20   #2
    Was stört Dich an Focusrite? Ist es der Preis, warum es ein Behringer sein soll? Wichtig ist der Treiber-Support und der ist bei Focusrite gut. Mit Behringer habe ich keine Erfahrung.
     
  3. CSO

    CSO Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    07.04.07
    Beiträge:
    17
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    10
    Erstellt: 16.05.20   #3

    Anhänge:

    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  4. Katric

    Katric Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.09.15
    Zuletzt hier:
    5.07.20
    Beiträge:
    106
    Ort:
    Zürich
    Zustimmungen:
    34
    Kekse:
    381
    Erstellt: 16.05.20   #4
    Wenn ich dich währe würde och den Huni in ein neues Gerät Investieren.
    [​IMG]

    [​IMG]

    Nicht das die anderen Angebote schlecht währen, aber die beiden geräte haben einen sehr guten Ruf und neuwahre mit Garantie usw.
    Du findest diese Geräte aber auch zu vernünftigen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt. Es schadet auch nicht ein wenig in die Zukunft zu schauen. Vielleicht brauchst du irgendwann mal was, was aktuell noch kein Thema ist.

    Ausserdem, wer Billig kauft kauft zweimal.

    Gruss
     
  5. oobboo

    oobboo Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.01.15
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    523
    Ort:
    Bochum
    Zustimmungen:
    96
    Kekse:
    188
    Erstellt: 16.05.20   #5
    Danke das hilft schonmal sehr :). Die Latenz wirkt auf jeden Fall vernünftig. Im Netz findet man auch deutlich schlechtere Werte. Und irgendwie teile ich deine Einstellung auch, dass eh alles aus China kommt.

    @die anderen User: Ihr habt aber auch recht zwecks Treiber-Support etc, aber wenn ich für unter 50€ ein Interface ersteigere und das mit meinem aktuellen PC läuft, dann ist das für mich nicht das wichtigste.
     
  6. wjl

    wjl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.03.17
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    103
    Zustimmungen:
    46
    Kekse:
    214
    Erstellt: 16.05.20   #6
    Ich selbst hab ein Focusrite, und ich hatte meinem Bruder irgendwann ein Behringer geschenkt. Von der Latenz her nehmen die sich nicht viel, beide sind sehr brauchbar und beide würd ich somit empfehlen.

    Meins ist das Scarlett 6i6 (noch 2. Generation),
    seins ist das HD202

    Wir sind übrigens beide auf Linux unterwegs, und da die Dinger Class-compliant sind brauchen sie da und auf Macs überhaupt keine weiteren Treiber.

    Hoffe das hilft,
    Wolfgang
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  7. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    3.071
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    11.728
    Erstellt: 16.05.20   #7
    Die "kleinen" Behringer Audiointerfaces (UMC 22) bringen keinen eigenen Treiber mit, ergo geht nur der ASIO4ALL.
    Lt. einiger Aussagen im Netz läuft dieser nicht sauber unter 256 Samples und hat somit eine u.U. recht hohe Latenz.
    Ab den größeren Interfaces UMC 202/404 etc.) gibt es eigene Behringer Treiber, die stabil und latenzarm laufen.
    Es gibt aber für das "Kleine" einen Workaround.
    Behringer USB ASIO Drivers (For Xenyx Q502USB, Q802USB & Q1002USB Small Mixers) sollen auch z.B. mit dem UMC 22 laufen (mit deutlich besserer Latenz).
    Downloadlink
    Hier ein interessantes Video dazu...
    www.youtube.com/watch?time_continue=788&v=g98J36XmDhQ&feature=emb_logo
     
  8. G.A.S.Mann

    G.A.S.Mann Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    04.02.06
    Zuletzt hier:
    11.07.20
    Beiträge:
    1.850
    Zustimmungen:
    294
    Kekse:
    6.324
    Erstellt: 26.05.20   #8
    Hallo, nachdem ich auch gerade auf der Suche war, habe ich entdeckt, dass es das Steinberg UR12 vom Hersteller selbst als B-Ware für 69,-€ gibt.
    Nachdem manche Gebrauchtpreise, v.a. für die Behringer-Kisten, mir unangemessen hoch erschienen, fand ich das ein gutes Angebot.
    Vielleicht ist es ja auch was für dich:

    https://www.ebay.de/itm/264742825764
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  9. oobboo

    oobboo Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.01.15
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    523
    Ort:
    Bochum
    Zustimmungen:
    96
    Kekse:
    188
    Erstellt: 26.05.20   #9
    Danke für den Hinweis :) Ist ein gutes Angebot, leider kann das UR12 aber kein Line-Level vertragen.
     
  10. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    3.071
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    11.728
    Erstellt: 26.05.20   #10
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  11. oobboo

    oobboo Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    15.01.15
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    523
    Ort:
    Bochum
    Zustimmungen:
    96
    Kekse:
    188
    Erstellt: 26.05.20   #11
    Ebenso danke, aber auch die Presonus Audiobox ist nicht für Line In ausgelegt :/
     
  12. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    3.071
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    11.728
    Erstellt: 26.05.20   #12
    uups, danke überlesen (kenne ich gar nicht von 2 Kanal Interfaces)
    aber als Tipp, ich hab mir dann die Anleitung angeschaut und dort gibt es viele Seiten mit Grundlagen des Recordings allg. sehr gut beschrieben. Sehr lesenswert, gerade für Anfänger.
    Mikrofonierung, Dynamikbearbeitung (Kompressor, Expander, Gates), EQ, Reverb etc.
    https://pae-web.presonusmusic.com/downloads/products/pdf/AudioBoxUSB_OwnersManual_DE.pdf
     
  13. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.01.15
    Beiträge:
    1.718
    Zustimmungen:
    1.899
    Kekse:
    24.865
    Erstellt: 26.05.20   #13
    Die Presonus Audiobox hat sehr wohl Line Eingänge, in Form von XLR-Klinke Kombibuchsen. Der maximale Eingangspegel ist mit +10 dBu angegeben.
    Oder sollen noch höhere Pegel eingespeist werden?

    Nachtrag:
    Stimmt so doch nicht, siehe Beitrag weiter unten.
     
  14. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    08.01.17
    Zuletzt hier:
    12.07.20
    Beiträge:
    3.071
    Zustimmungen:
    1.518
    Kekse:
    11.728
    Erstellt: 26.05.20   #14
    Hallo @LoboMix

    kannst du mal die Werte der Line (Instrumenten Eingänge) der Audiobox vs. z.B. des Steinberg UR22C interpretieren, da sie sich doch deutlich unterscheiden.

    Presonus Audiobox USB:

    Instrumenteneingänge: (Klinke TS)
    –30dB~+50dB / 0,5MΩ

    Steinberg UR22C:

    Lineeingänge:
    Maximaler Eingangspegel: +22 dBu
    Eingangsimpedanz: 18,5 kΩ
    Verstärkungsbereich: –10 dB – +44 dB

    Instrumenteneingang Hi-Z:
    Maximaler Eingangspegel: +9,0 dBV
    Eingangsimpedanz: 1 MΩ
    Verstärkungsbereich: 0 dB – +54 dB
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
  15. LoboMix

    LoboMix Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    23.01.15
    Beiträge:
    1.718
    Zustimmungen:
    1.899
    Kekse:
    24.865
    Erstellt: 27.05.20   #15
    Das mache ich gerne, zunächst muss ich mich aber erst mal selber korrigieren. Presonus dokumentiert seine (preiswerten) Produkte leider nicht allzu gut. Ich habe mir jetzt noch mal die Spezifikationen und die Angaben zu den Eingängen weiter vorne in der Bedienungsanleitung genauer angesehen und dort ist eindeutig beschrieben, dass die Klinken-Eingänge beide "Instrumenten-" und keine "Line-"Eingänge sind. Also "Hi-Z"-Eingänge, was übersetzt "Eingänge mit hoher Impedanz" heißt.
    Um Line-Signale einzuspeisen empfiehlt Presonus, diese über eine zwischengeschaltete DI-Box an die XLR-Buchsen anzuschließen.

    In aller Deutlichkeit: die "Audiobox" hat keine Line-Eingänge!

    Das UR22C hat aber in der Tat echte Line-Eingänge (Klinke in der Kombibuchse wie eigentlich üblich), wobei der 2. Eingang auf "Hi-Z" umgeschaltet werden kann.

    "Hi-Z"-Eingänge sind für den direkten Anschluss eines passiven Pickups einer E-Gitarre/eines E-Bass u.ä. gedacht. Diese haben selber eine hohe Impedanz (z.B. ca. 5-10 k-Ohm, Mikrofone haben zum Vergleich eine Ausgangsimpedanz von nur ca. 20-200 Ohm) und eine extrem geringe Ausgangsspannung. Die Eingänge für solche hochohmigen und extrem spannungsarmen Quellen müssen ihrerseits eine sehr hohe Empfindlichkeit haben, die stets mit einer sehr hohen Eingangsimpedanz einher geht. Das Presonus hat 500 k-Ohm, das UR22C sogar 1 Mega-Ohm. An diese empfindlichen Eingänge kann man keine Signale mit hohem Pegel wie eben Line-Signal anschließen, da diese Eingänge dann stark übersteuern (man kann bzw. sollte auch keine sehr langen Kabel an solche Eingänge anschließen, da deren parasitäre Kapazität recht bald zusammen mit den hohen Impedanzen einen Tiefpass erzeugt, der normalerweise nicht gewollt ist).

    Für das Presonus findet man zudem unterschiedliche Daten, da sich die neuere Version wohl von der Vorgängerversion unterscheidet.
    Als alten Wert für den Gain des Instrumenteneingangs fand ich -30 - + 50 dB und für den Mic-Eingang 0 - +35 dB, als neuen Werte werden ausgegeben Instr.-Eingang -10 - + 30 dB und für Mic 0 - + 60 dB
    Beide haben als max. Eingangspegel für Mic. -3 dBu, den Wert + 10 für die "Line"(Instr.)-Eingänge konnte ich in den Manuals nicht wiederfinden, dort sind dazu gar keine Werte angegeben.

    Steinberg ist da viel genauer:
    Mic.: max. Pegel + 6 dBu / 4 k Impedanz / Gain + 6 - + 60 dB
    Hi-Z: max. + 9 dBV / 1 M Impedanz / Gain 0 - +54 dB
    Line: max. + 22 dBu / 18,5 k Impedanz / Gain -10 - +44 dB

    Die Line-Ins des UR22C sind also sehr pegelfest, auch die maximalen Pegel für Mic. und Hi-Z finde ich sehr gut und die Eingänge sollten alle gut übersteuerungsfest sein in Anbetracht der üblichen Maximalpegel, die die dort angeschlossenen Quellen liefern können.
     
    gefällt mir nicht mehr 1 Person(en) gefällt das
Die Seite wird geladen...

mapping