Mourning Sun (Prog-Akkustik-Pop mit Metalversatzstücken :P )

von TGCD, 07.09.06.

  1. TGCD

    TGCD Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.06   #1
    An das hungrige Volk hier.

    Wohl eines meiner hmm... avantgardistischsten Werke.

    Kommentare wären nett.
     

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  2. Psialli

    Psialli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.09.06   #2
    hehe.. is lustig geworden, ich hörs grad in Dauerschleife, vorallem das Riffing spricht mich doch sehr an.. Intro is wie gewohnt von dir akustisch.. naja, jedenfalls n netter Streifen und halt n echter 123=7 Schinken ;) :D
     
  3. TGCD

    TGCD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.06   #3
    Findest du? Ich glaube so viele soloartige Leads hatte ich noch nie in meinen Songs. Und auch das gegen Ende hin beinahe banale Riffing ist nicht unbedingt 123=7esque ;)

    Aber egal, gibts noch Meinungen dazu?
     
  4. strongtone

    strongtone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #4
    *schlabber* geile Sache ... ich hab ohnehin immer einen Heidenrespekt vor den Prog sachen die hier gepostet werden, aber ich glaube das ist das erste wo ich sagen kann, das gefällt mir zu 100%! ... bin beim ersten Hören über keinen Übergang gestolpert, wo ich mir dachte "hm...warum das denn jetzt?" ... und überhaupt ^^ ...
    ein richtig geiles Teil, ... obs gut ist müssen andere bewerten, ich kenn mich in der Richtung nich aus ... aber gefallen tut es mir von vorne bis hinten !!

    lg strongtone
     
  5. steffn

    steffn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #5
    kann mich meinem vorredner nur anschließen, gefällt mir sehr!
     
  6. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #6
    erstklassige arbeit - keine frage. für meinen geschmack sind ein paar arg viele "motive" drin und letztendlich bleibt nicht viel davon hängen. die eingesetzten harmonien stammen auch größtenteils aus dem moll-umfeld, vielleicht könnte man da noch ansetzen und, wie das zwischendurch auch in dem staccato-artigen uni sono-part bereits der fall war, ein paar interessante harmonien und anderes tonmaterial reinbringen.
    das sind aber eher kleinigkeiten, damit mir überhaupt noch was an "konstruktiver kritik" einfällt. trotzdem wie gesagt: großartiger song.:great:
     
  7. TGCD

    TGCD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #7
    Wow, da kommt ja doch noch was ;)

    Erstmal danke für eure Kommentare. Muss da noch ein paar Sachen loswerden:

    Mit den vielen Motiven geb ich dir Recht. Allerdings sprudelt es manchmal förmlich aus mir heraus und ich versuche möglichst alles unter einen Hut zu bringen... da leidet manchaml natürlich die Variation der Motive drunter. Das Problem ist mir bewußt, mal schauen wie ich es umzusetzen weiß.

    Zum Moll-Umfeld... (ein Part ist übrigens in Phrygisch ;) )
    Hat wohl auch was mit meinen persönlichen Hörangewohnheiten zu tun. Moll ist praktisch der Ausdruck, den ich zu vermitteln versuche. Songs sollten, finde ich, immer ein Spiegel der Seele sein. Ich bin nicht umbedingt ein Dauergrinser und ich bin auch eher ein melancholisch geprägter Charakter, aber ich finde allein von der Harmonik das Lied nicht allzu mollig. Ich benutze ja relativ häufig die Parallelen.
    Ich schreibe auch nie einen Song mit dem Hintergedanken, dass ich diese und diese Tonart unterbringen muss/will, es entsteht einfach. Es ist schwer sich zu dieser Anregeung zu äußern...

    Aber ich muss euch wirklich danken für eure Kritik. Mit der kann man was anfangen. :great:
     
  8. Houellebecq!

    Houellebecq! Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.06   #8
    phrygisch=nat. moll(b2):p

    ansonsten kann ich deine argumentation bestens verstehen. das mit dem tonmaterial war mir halt spontan aufgefallen. ich denke aber schon, dass auch melancholische musik harmonisch/ modal noch mehr ausdrucksmöglichkeiten haben kann.
     
  9. TGCD

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    Erstellt: 09.09.06   #9
    Mir ist durchaus bewußt, dass phrygisch ein gewisses Moll-Feeling inne hat, heißt ja auch nicht umsonst "spanisches Moll". Aber es bricht halt aus dem gängigen natürlich/harmonisch moll-Klang heraus.

    Du hast natürlich Recht. Betrachtet man z.B. Anathema harmonisch etwas genauer, wird man merken, dass die meisten Lieder in Dur geschrieben sind, aber wenn Anathema nicht melancholisch sind, wer dann? Auf jeden Fall Danke für deine Anregungen, werd ich mit Sicherheit in Zukunft bewußter beachten.
     
  10. FACELESS UNKNOWN

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    Erstellt: 12.09.06   #10
    es gibt tatsächlich noch leute die sich mit ihrer musik mühe geben, definitiv das beste was ich hier seit langem auf dem board gehört habe (was gp4-5 angeht), nicht diese typischen Metallica/inFlames/hsb patterns

    Gefällt mir sehr, musikalisch erste Sahne und jedem zu empfehlen der Psychotic Waltz hört
     
  11. strongtone

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    Erstellt: 12.09.06   #11
    ich glaube hier darf man sich als nicht-progger persönlich angegriffen fühlen. unerhört !
     
  12. FACELESS UNKNOWN

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    Erstellt: 12.09.06   #12
    sagen wir mal so ich hab das Board schon lange nicht mehr besucht, und die ersten 4 gp5 die mir ums ohr gehauen wurden (ich nenn mal keine namen) waren entweder immer nach der methode a oder einfach nur stinklangweilig
     
  13. strongtone

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    Erstellt: 12.09.06   #13
    Konventionelle Musik zu machen, heisst aber nicht, sich keine Mühe mit seiner Musik zu geben, ich fühle mich da wirklich von dir verurteilt ...
     
  14. FACELESS UNKNOWN

    FACELESS UNKNOWN Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.06   #14
    boah ich wollte das nicht ausarten lassen aber...

    es geht mir darum, das es Leute gibt die sich doch zu sehr von anderen Bands beeinflußen lassen. Lese ich im Topic-Titel METALCORE weiß ich schon ganz genau was für Harmonien und welches Arrangement auf mich zukommen. Seltsamerweise werden diese von vielen Usern addoptiert, was soviel heißt das wir 20 Stücke haben die auf den Namen 'Metalcore' hören und fast genau gleich klingen.

    Es gibt selten Leute die sich wirklich auf dem Hosenboden setzen und sich mal ne originelle Melodie/Arrangements ausdenken, sei es nun Prog, Pop, Metal oder usw. Mehr klingt alles gleichförmig und die Leute kriegen den noch zuspruch der Marke 'Boah wie was für ne geniale Idee'.

    Ich selbst mache selbst konventionelle (für meinen GEschmack auch manchmal eintönige) Musik und bin weit davon entfernt derartiges wie der Topic-Ersteller zu erschaffen. Er drückt damit aus, er ist ein dickkopf und ich mach das was mir gefällt, nicht nachdem Motto 'ich will nen In-Flames/Jeanette Biedermann/nickelback'-song schreiben.
     
  15. strongtone

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    Erstellt: 12.09.06   #15
    seh ich genauso wie du, ging mir nur um die schlimme verallgemeinerung ... =)

    und sorry für das graue haar .. :)

    //edit .. : äh...ne gar nich ...das meint ich gar nich ... ich denke, dass sich fast jeder der hier was postet sich mühe gibt, also, über originalität kannst du urteilen, aber nicht über die mühe die sich hier jemand gibt ! =)

    lg strongtone
     
  16. BlackAutumn

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    Erstellt: 12.09.06   #16
    Es ist sowieso sehr schwierig heutzutage noch etwas wirklich Originelles zu schreiben. ;)
    Außerdem fängt jeder mal mit dem Songwriting an und am leichtesten lernt man es nunmal, wenn man sich die Songs anderer (guter) Künstler nimmt und diese dann so lange verändert, bis man einen eigenen Song hat.
     
  17. TGCD

    TGCD Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.06   #17
    Huiui, eine handfeste Diskussion ;)

    Erstmal Danke für die schmeichelnden Worte, Faceless Unknown, ich weiß das wirklich zu schätzen.
    Musik sollte immer dem Ausdruck dienen. Ich finde meine Verwirklichung in solchen Song- und Kompositionsstrukturen, andere Leute finden diese Verwirklichung anderwertig. Von dem her steht der Begriff "Mühe" etwas leer im Raum, da wohl so ziemlich hinter jeder Musik Mühe steckt/stecken sollte.
    Ich glaube, was Faceless Unknown ausdrücken wollte, ist die teils fehlende Originalität einiger Stücke die hier gepostet werden. BlackAutumn hat das ja auch bereits angesprochen. Hier kann sich angegriffen fühlen, wer will. Originalität kommt nicht von Anfang an, bei mir hat es auch ne Weile gebraucht, bis ich "meinen Stil" entwickelt habe. Anfangs ist man natürlich von Bands und Songs beeindruckt und hält sich stilistisch mögliche nahe an diese, das wird aber mit der Zeit geringer, zumindest bei mir. Inzwischen bin ich soweit, dass ich meine eigenen musikalischen Phantasien relativ gut auf Papier kriege und auch gewisse Stimmungsschwankungen transportieren kann. Ich habe mittlerweile auch gut 55 Songs geschrieben und das auf ne Distanz von etwa 3 Jahren und wirklich verwertbare Sachen sind auch erst ab dem 25-30. rum entstanden... ach herrje, ich verzettel mich mal wieder.
    Um einen Schlusspunkt zu setzen: Ich denke es ist falsch, einen Song über einen anderen stellen zu wollen, da spielen einfach so viel Geschmäcker und Vorlieben mit, dass es kein Ranking geben kann. Auch wenn ich mich sehr geehrt fühle, was Faceless Unknown über meinen Song geschrieben hat :)
     
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