epplkahn
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- Weltmetropole Mutlebutzle
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Denn, "Nobody sings Dylan like Dylan".
frinderman schrieb:Die Abkopplung von lyrics and music, gerade in diesem speziellen Fall, ist einfach nur peinlich (Byrds) und gibt einem mal wieder den schlechten Geschmack von Fastfood sowohl kulturell als auch intellektuell.


Na,ja, das kann nicht unwidersprochen bleiben: @ rockbuerosued = zur Erinnerung für alle die sich auf Musiker-Recht etc kaprizieren: eine Komposition ist noch immer das geistige Eigentum des Komponisten und eine Coverversion, die zwar vom entsprechenden Verlag legitimiert wurde und im vorliegenden Falle nicht vom Komponisten (Dylan vs Byrds), ist und bleibt nun mal (im Sinne des Komponisten) ein unerlaubter Eingriff in die Werktreue.
Man muss ja auch bedenken, dass Dylan seinen "Mainstream"-Fans und -Coverbands durchaus auch zu verdanken hat, dass seine Musik bekannt wurde. Mein Dad beispielsweise (in den 60ern in seinen 20ern, genau im Alter für solche Sachen) ist auf Dylan überhaupt erst durch diese "Cover" gekommen.
In der Folk/Country-Ecke ist es eh so, dass die Interpretation eines Stücks durch einen vom Schreiber halbwegs anerkannten anderen Künstler als absolute Ehre gilt und offenbar ohne Stress und viel getue abläuft, auch wenn - oder gerade weil - dabei Änderungen passieren. Man nimmt ein Stück Kunst und sieht, was man selbst draus machen kann. Ist ja kein Gemälde wo man mit ein paar Pinselstrichen alles kaputt machen kann - das "Original" exisitert ja trotzdem weiterhin. Ebenso im klassischen Blues: Man nimmt einen Text und/oder einen Song und bastelt das dazu, was man selber dazu beitragen will. Ganz normal.