MuseScore - Textformate einstellen

Lisa2
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MuseScore bietet eine Reihe von Möglichkeiten Textformate einzustellen. Allerdings scheinen bestimmte grundlegende Eigenschaften fixiert zu sein. So z.B. das Weiterspringen von Note zu Note bei der Liedtexteingabe, sowie die automatische Erkennung der Strophe.

Um eine bestimmte Art Text in die erstellten Noten einzufügen, wählt man im Menü
Hinzufügen > Text > ...

Die Auswahl besteht aus:
Titel, Untertitel, Komponist, Texter, Auszugbezeichnung
Systemtext, Notenzeilentext, Akkordsymbol, Übungsmarke
Liedtext, Generalbass, Tempotext

Es können noch mehr Textformate aufgerufen werden, wenn man z.B. eine Silbe im erstellten Liedtext anwählt und dann im "Inspekteur" das Dropdown-Menü Text/Stil öffnet. Da sieht man dann eine Liste vordefinierter Formate. Die erreicht man über das Menü
Stil > Text
Die hier eingerichteten Formate lassen sich individuell anpassen.

So weit, so gut.

Weniger gut:
Wenn ich das Format "Fingersatz" anwenden möchte, wird mir das in dem Menü Hinzufügen > Text > ... nicht angeboten.
Ich muss also tricksen. Dieses Tricksen führt zu negativen Randerscheinungen, die ich gerne vermeiden möchte. Doch dafür habe ich noch nicht die zündende Idee.
Was mache ich und welchen Effekt hat das?

Ziel:
- jeder Note ein Griffsymbol (quasi Fingersatz) zuordnen;
- die Symbole sollen in einer geraden Reihe nebeneinander und senkrecht über oder unter der jeweiligen Note stehen.

Arbeitsanforderung:
- die Griffsymbole sollen fließend, also wie ein Strophentext eingegeben werden können

gefundenes Workaround:
- im Menü Hinzufügen > Text wähle ich "Liedtext"
>>> MuseScore wählt automatisch das Format "Liedtext ungerade Zeilen"

Vorausgesetzt, ich habe als Zeichensatz die Griffsymbole mit einer lesbaren Schriftgröße ausgewählt und den vertikalen Versatz so eingerichtet, dass die Symbole über oder unter der Notenzeile stehen, kann ich nun die Griffsymbole wie gewünscht eingeben.

Problem:
Wenn ich nun einen Liedtext einfügen möchte, ist das Format "Liedtext ungerade Zeilen" mit den Griffsymbolen belegt. Diese Lösung taugt also nur bedingt.

Die Idee, den Textstil "Fingersatz rechte Hand" oder eine der beiden anderen Alternativen zu nutzen, führte mich bislang nicht zum Ziel. Grund: ich muss über Hinzufügen > Text > "Liedtext" einsteigen und dann für das Liedtextformat "Fingersatz ..." wählen. Folge: Alle ungeraden Liedtextzeilen werden dann im Fingersatzformat geschrieben. Solange nur eine Textzeile unter die Noten geschrieben werden soll, kann man das verschmerzen. Sobald eine zweite Zeile hinzu kommt, muss man wieder tricksen, um auf das Liedtextformat für gerade Zeilen zu kommen und die falschen Abstände mit Hilfe von vertikalen Versatzeinstellungen korrigieren.

Gibt es einen einfacheren Weg zum Ziel, den ich bislang übersehen habe?

Notenbeispiel (1)
Grafik ins Board hoch laden funktioniert im Moment leider nicht.

Gruß
Lisa
 
Eigenschaft
 
Hallo Lisa,

ich weiß ja nicht, ob Dir das hilft, aber Fingersätze werden in MuseScore als "eigenes Objekt" behandelt und sind deshalb nicht unter den Text-Objekten zu finden:

Wenn ich das Format "Fingersatz" anwenden möchte, wird mir das in dem Menü Hinzufügen > Text > ... nicht angeboten.

Schau mal nicht unter "Text", sondern unter der Rubrik "Fingersatz": da kannst Du ein passendes Symbol per Drag-&-Drop auf den zugerhörigen Notenkopf ziehen oder zuerst den Notenkopf markieren und dann per Doppelklick auf das Fingersatzsymbol den Fingersatz auswählen.
Die Ziffern kommen zweimal vor - die erste Variante wird außerhalb des Notensystems angeordnet und die zweite Variante direkt neben dem Notenkopf.

"Fließende Eingabe" von Fingersätzen ist deshalb nicht vorgesehen, weil sie ja (wenn es sich nicht gerade um Lehr- oder Anfängerliteratur handelt), ja nur bei Bedarf eingegeben werden und sich zudem auf einzelne Notenköpfe beziehen. Das wird in Deinen Anwendungsfällen wahrscheinlich nicht der Fall sein (einstimmig, pädagogisch), aber so ist erst einmal der Status quo in MuseScore.

Die Fingersätze können immerhin - wie ganz "normaler" Text - nachbearbeitet werden.

Viele Grüße
Torsten
 
Problem:
Wenn ich nun einen Liedtext einfügen möchte, ist das Format "Liedtext ungerade Zeilen" mit den Griffsymbolen belegt. Diese Lösung taugt also nur bedingt.

Ist die Zuordnung der Griffbildsymbole so intuitiv, daß du die Symbole während der Eingabe nicht sehen mußt?

Dann könntest du quasi als erste Strophe die Symbole blind schreiben. Sehen würdest du nur normalen Text. Im Kontextmenü einer Silbe der ersten Strophe gibt es die Funktion, den ganzen Vers 1 auszuwählen. Wenn alle Silben ausgewählt sind, weist du im Inspektor deinen Griffbild-Textstil zu, den du vorher schon angelegt haben mußt.

Alle weiteren Strophen bleiben von der Änderung unberührt.

Das Nachjustieren der Abstände bleibt dir so aber nicht erspart. In deinem Griffbild-Textstil kannst du die Position für deine Symbole festlegen, relativ zu den anderen Strophen.
 
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Äh, Entschuldigung, daß ich so doof nachfrage, aber um welche Art von "Griffbildern" geht es denn eigentlich?

Gitarren-Akkorddiagramme werden wohl nicht gemeint sein, bei @Lisa2 tippe ich eher auf Blockflöten-Griffe o. ä.
Wenn es da einen Font mit speziellen Symbolen gibt, wäre es doch eine gute Lösung, diese Symbole als Text automatisch von einem Plugin erzeugen zu lassen. Das erspart einem einen Haufen Arbeit und falls einmal ein alternativer Griff erforderlich sein sollte, kann man diesen dann ja manuell austauschen.

In MuseScore kann man ja sehr einfach den MIDI-Notenwert abfragen (auf den, also auf die Tonhöhe, kommt es ja abseits aller enharmonischen Verwechslungen ja an) und passend zum Ton dann das entsprechende Griffsymbol auswählen und automatisch als Text zur Note über der Notenzeile anordnen.

Das wäre doch was, oder? Wenn die Noten schon da sind, sind doch die Griffe zu 99% klar und müssen nicht von Hand eingegeben werden.
Verfeinern könnte man das Plug-In dahingehend, daß es bei Tonwiederholungen das Griffbild nur einmal setzt usw.

Wäre das was?

Viele Grüße
Torsten
 
Hallo Torsten
Vielen Dank.

(1)
Ohne "Fließende Eingabe", also wie fortlaufenden Text schreiben, macht das für mich leider keinen Sinn.

Was Du beschrieben hast, habe ich mir mal angesehen.
> Fingersatz > Kasten mit Zahlen und ein paar Buchstaben, die man an ausgewählte Noten ziehen kann. Damit kann ich bei meiner Zielvorgabe nichts anfangen. :nix:
Außerdem sind meine Griffsymbole Buchstaben zugeordnet, damit ich sie intuitiv schreiben kann.

Es müsste ein Textformat sein, das im Prinzip wie die beiden Liedtextformate programmiert ist, aber unabhängig von den Liedtexten formatiert werden kann. (> Stil etc. )

(2) sehe gerade, dass noch weitere Tipps nachkamen.

Ist die Zuordnung der Griffbildsymbole so intuitiv, daß du die Symbole während der Eingabe nicht sehen mußt?
ja

Dann könntest du quasi als erste Strophe die Symbole blind schreiben. Sehen würdest du nur normalen Text.
Das habe ich schon anders gelöst. Ich sehe die Symbole beim Schreiben.

Im Kontextmenü einer Silbe der ersten Strophe gibt es die Funktion, den ganzen Vers 1 auszuwählen.
Das hatte ich noch nicht entdeckt. Werde ich mal ausprobieren.

um welche Art von "Griffbildern" geht es denn eigentlich?
Ocarinagriffe.
Siehe verlinktes Beispiel

Hier kann man noch andere Beispiele finden.


wäre natürlich auch ganz nett, ist aber komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht.
Es gibt ganz viele Griffsysteme. Deshalb müssten die Griffsymbole austauschbar sein. Ich speicher das gewünschte Griffsystem mitsamt Layout (Größe, Abstand zu den Noten etc.) als Stilvorlage ab. Damit komme ich gut klar. Das einzige, was mich bislang stört, ist das Durcheinander mit dem "richtigen" Strophentext. Aber das krieg ich auch noch irgendwie hin.

Vielen Dank für Eure Ideen :great:

Lisa
 
wäre natürlich auch ganz nett, ist aber komplexer, als es auf den ersten Blick aussieht.

Ja, das glaube ich bei der Vielzahl von Ocarina-Arte gerne. :)
Ich guck mir erst einmal Deine Beispiele an, dann kann ich mir ein besseres Bild der Anforderungen machen.

Ich fände es aber eine gute Vorstellung, pro Griffsystem einen Ocarina-Font zu haben, dessen Zeichen glieich angeordnet sind (gleiche Töne zu gleichen Buchstaben) - das wäre doch sowohl für den manuellen als auch den automatischen Plugin-Betrieb vorteilhaft:
Man kann dann nämlich durch einfaches Wechseln des Fonts Noten mit Griffbildern für verschiedene Griffsysteme erzeugen.

Viele Grüße
Torsten
 
pro Griffsystem einen Ocarina-Font
Das habe ich bereits. Noch nicht für jedes System, aber für mehrere.
Das Wechseln der Griffbilder klappt gut.

Viele Grüße
Lisa
 
Zuletzt bearbeitet:
Das habe ich schon anders gelöst. Ich sehe die Symbole beim Schreiben.
Ja, indem du den Textstil "Liedtext ungerade Zeilen" änderst.

Deshalb mein Vorschlag, nicht diesen Textstil zu ändern, wenn noch mehrere Strophen hinzukommen sollen, sondern nur der ersten Strophe einen anderen Stil zuweisen. Das funktioniert immerhin über Auswählen des Strophentextes und dann anderen Stil zuweisen.
 
nicht diesen Textstil
geht beides, wenn man mit Stilvorlagen arbeitet

Strophentextauswahl hatte ich vorher auch schon, allerdings nicht mit der geschickten von Dir beschriebenen Methode. Die habe ich eben in mein Workaround integriert. Dein Tipp hat mir also schon geholfen! :great:
 
Es gibt ganz viele Griffsysteme. Deshalb müssten die Griffsymbole austauschbar sein.

Das ginge ja mit unterschiedlichen Fonts. So machst Du das doch jetzt auch, oder?


Das einzige, was mich bislang stört, ist das Durcheinander mit dem "richtigen" Strophentext.

Liedtext ist für die Eingabe, wie Du sie vorhast, sicherlich die passendste Lösung.
Problematisch wirds, wenn Du auch noch "echten" Liedtext dabeihaben willst.

Solange es sich nur um eine Strophe handelt, wird automatisch die Textvorlage für "Liedtext gerade Zeilen" gewählt, denn wenn die Okarina-Griffe die erste (ungerade) Strophe darstellen, ist der danach erfaßte Liedtext automatisch die zweite (also gerade) Strophe.
Das ist völlig unproblematisch.

Aber was, wenn mehrer Zeilen (d. h. Strophen) Text erfaßt werden sollen?

Trick: immer eine Strophe überspringen (am Anfang einfach einmal Return drücken), so daß alle "echten" Liedtext-Zeilen gerade sind - voilà ! ;)

Problem: Der Zeilenabstand sieht doof aus, weil immer so eine große Lücke (für die fehlenden "ungeraden" Zeilen dazwischen).

Lösung (Trick 2): Im Seitenlayout (Layout -> Seiteneistellungen... -> Seite) die Höhe Liedtextzeile auf 50% (o. ä.) verringern, dann rücken die Zeilen näher zusammen:

ms-Okarina-Griffe.png


Auf diese Weise lassen sich bequem (nach Deinen Anforderungen) sowohl Okarina-Griffbilder als auch mehrstrophige Texte als Liedtexte erfassen.
Beispiel: Alle meine Entchen mit einem x-beliebigen im Netz gefundenen Okarina-Griffbilder-Font (vielleicht stimmt's sogar, aber darauf kommt es in diesem Beispiel ja nicht an).

ms-Okarina-Entchen.png


Viele Grüße
Torsten
 
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Hallo Torsten

Unterschiedliche Fonts - ja klar.

Ja, in der von Dir beschriebenen Weise bin ich vorgegangen.
Auch das Überspringen der ungeraden Liedtextzeilen habe ich gemacht.
Die Effekte der von Dir vorgeschlagene Justierung der Liedtextzeile muss ich mir mal ansehen. Ich hab da schon alles mögliche herumprobiert (aber nicht alles aufgeschrieben), um zu einem Seitenlayout zu kommen, das eine ausreichende Zeilenzahl inclusive Griffsymbole und Liedtext hat und auch noch gut lesbar ist.
Die Einstellungen für den Liedtext beziehen sich immer auf beide TextArten (ungerade/gerade Liedtextzeile). Außerdem gibt es Wechselbeziehungen zu an anderen Orten vorgenommenen Einstellungen. Das macht die Feinjustierung etwas kniffelig.

Viele Grüße
Lisa
 
Done
Die 50%-Einstellung hat bei meinem Layout nichts gebracht. Aber nach einigem hin und her Probieren passt das jetzt irgendwie mit den Zeilenabständen. Welches jetzt die entscheidende "Stellschraube" war, habe ich nicht wirklich geschnallt, da ich die Abhängigkeiten nicht systematisch "abgeklopft" habe.

unwichtige Randbemerkung
Den Font, den Du da gefunden hast, muss man anscheinend irgendwie anders benutzen. Die Kombination von Noten und Griffsymbolen macht keinen Sinn. Alle Löcher offen ist immer der höchste Ton.

Viele Grüße
Lisa
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Einstellungen für den Liedtext beziehen sich immer auf beide TextArten (ungerade/gerade Liedtextzeile). Außerdem gibt es Wechselbeziehungen zu an anderen Orten vorgenommenen Einstellungen. Das macht die Feinjustierung etwas kniffelig.

Stimmt. Der Zeilenabstand von 50% gilt für beide Textarten, solange man aber bei den Griffbildern nur eine Zeile hat und ansonsten ohnehin auch den Leerzeilen-Trick benutzen müßte, könnte man eventuell klarkommen. Die 50% beziehen sich ja nicht auf einen absoluten Wert, sondern auf wahlweise ein Spatium oder den "natürlichen" Durschuß der Schrift.

Eine Seite mit allen Elementen ansprechend zu gestalten, ist allerdings immer eine Riesen-Fummelei mit vielen Abhängigkeiten und Nebeneffekten, da kann ich Dir beipflichten. Und zwar bei jedem Programm.

So gesehen wäre der Plug-In-Ansatz gar nicht schlecht: dann sind die Okarina-Griffsymbole automatisch und wie gewünscht angeordnet, können bei Bedarf angepaßt werden und vor allem sind sie völlig unabhängig vom Liedtext und kommen ihm deshalb auch nicht in die Quere.
Den Ocarina-Font könnte man vorher auswählen oder auf irgendeinen geeigneten Font den Stil-Einstellungen zurückgreifen. Da weiß ich aber (noch) nicht ob bzw. wie das geht.

Viele Grüße
Torsten


Edit
Die Kombination von Noten und Griffsymbolen macht keinen Sinn. Alle Löcher offen ist immer der höchste Ton.

Das hätte ich auch selber merken können... :bang:
Liegt aber nicht am Font, sondern an meiner Eingabe (ich dachte, die Zeichen seien in Halbtonschritten auf q w e r t y u i usw. angeordnet und hatte die offenen und geschlossenen Löcher überhaupt nicht beachtet. :redface::nix::D

PPS: Ach, ich lese gerade in den Anmerkungen des Font-Erstellers, er habe die Zeichen versehendlich rückwärts angeordnet - das würde es erklären.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich dachte, die Zeichen seien in Halbtonschritten auf q w e r t y u i usw. angeordnet
Das habe ich mal ausprobiert. Empfand ich beim Schreiben der Griffe als höchst unpraktisch. Ich lese und schreibe die Noten als Buchstaben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast Du Deine Fonts selbst erstellt? Und wie handhabst Du das mit Nicht-Stammtönen? c, d, e, f, g, ... ist naheliegend. Wo liegt bei Dir beispielsweise das fis?
Ich könnte mir auch eine Anordnung so vorstellen, daß man die Computer-Tastatur wie eine Klavier-Tastatur benutzen kann, also z. B. in Halbtonschritten:
a w s e d f t g z h u j k

z und y sind natürlich bei deutscher/amerikanischer Tastatur ein Ausreißer und Franzosen können sowieso alles vergesen. ;)
Daher ist Deine Tonnamen-Beizeichnung naheliegen. So gibt man in MuseScore ja auch die Noten ein.
 
Tastatur wie Klaviertastatur benutzen habe ich auch schon ausprobiert. War für mich nicht das Richtige. Die Stammtöne sind ja der Anfang des Alphabets. Dieses Prinzip kann man erweitern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Erster Versuch eines Ocarina-Plug-Ins (geht natürlich genauso mit anderen "Griffbildern", die auf irgendwelchen Buchstaben eines geeigneten Fonts liegen:

Ich habe den MIDI-Notennummern (beginnend bei 60 für c') die passenden "Buchstaben" des Ocarina-Fonts zugewiesen und diese als "Zeilentext" automatisch an die Noten gehängt.
Die Eigenschaften, die man im Stil für "Zeilentext" einstellen kann (Schriftart, Größe, Positionierung...) ziehen dann automatisch.

Schöner wäre es, eine ansonsten garantiert unbenutzte Textart (Genearlbaß oder so) dafür zu verwenden, um nichts in die Quere zu kommen.
Aber ich weiß auf die Schnelle nicht, wie diese Textart intern heißt und ob die sich ohne weiteres per Plug-In erzeugen läßt.

Was es bisher gibt:

Man schreibt seine Melodie, markiert die Passage und führt das Plug-In "Ocarina" aus:

ms-oca-2.png


Ergebnis

ms-oca-3.png


Über jeder Note steht jetzt das passende Symbol (ich habe bei der Zuordnung diesmal wirklich auf die Griffbilder geachtet, jetzt müßte es stimmen).

Das ist völlig unproblematisch, kann bei Bedarf manuell nachbearbeitet werden, geht blitzschnell und blockiert keine zusätzlich benötigten Liedtexte.

Viele Grüße
Torsten
 
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Hallo Torsten
Das sieht sehr gut aus! :great:
Du hast das Englische 4-Loch-Griffsystem erwischt.

Gruß
Lisa
 
So nun hab ich mal einiges ausprobiert.
Unter anderem habe ich das Mundharmonika-Tab-Plugin ans Laufen bekommen und da auf Verdacht irgendwo ein paar Ocarina-Tabs reingepfriemelt. Die MuHa-Tabs sind meistens klein. Da scheint die Idee, den Tab-Text in den Textstil "Notenzeile" zu setzen ganz gut zu funktionieren. Nun kommt der große Haken.
Der Anfang des Notenzeilentextes wird auf eine Note gezogen und dann breitet er sich aus, ohne die Position der nachfolgenden Noten zu beeinflussen. Das ist ein wichtiger Unterschied zum Liedtext-Stil, der in Partituren aus verschiedenen Gründen sehr nützlich ist.
Solange die Notenzeilen nur dünn besetzt sind und sich die Noten automatisch in großen Abständen verteilen, kommen sich auch die an jede Note angehängten Tabsymbole nicht ins Gehege. Doch dazu muss man die Zeilenumbrüche händisch herstellen. Die automatische Notenverteilung in den Zeilen richtet sich bei dicht stehenden Noten (kleine Notenwerte) ausschließlich nach den Textsilben. Sind diese kürzer als die Tabsymbole breit sind, rutschen die Tabsymbole übereinander.

Der Notenzeilen-Textstil ist somit für große Tabsymbole ungeeignet.

Schade. Muss ich nach anderen Ideen suchen, bzw. wie bisher die Tabs als "Liedtext" eingeben.

Gruß
Lisa
 

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