Musiker oder Instrumentalist?

von Qbelle, 03.02.17.

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Musiker oder Instrumentalist?

  1. Musiker

    8 Stimme(n)
    72,7%
  2. Instrumentalist

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Unentschieden

    3 Stimme(n)
    27,3%
  1. Qbelle

    Qbelle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #1
    Hallo,

    mich würde mal interessieren, ob ihr euch eher als Musiker seht oder als Gitarrist, Bassist, Schlagzeuger etc., also Instrumentalist.

    Gruß Drumesse
     
  2. winterd

    winterd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #2
    Wo ist der Unterschied? :confused:
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 03.02.17   #3
    Also müssen alle Sänger Musiker sein ... ;)

    ... und Schlagzeuger immer Instrumentalisten? :D
     
  4. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.02.17   #4
    Also der Musiker als Kunstform schaffender Mensch bei dem die kreativität und der persönliche Ausdruck im Vordergrund steht... Oder der reine Instrumentalist der sein Instrument wie Handwerk verteht.
    So interpretiere ich das mal ... xD
    Ich enthalte mich einer Entscheidung meinerseits.
     
  5. Qbelle

    Qbelle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #5
    Gute Frage. Ich hab darüber nachgedacht und für mich gab es da gefühlt einen Unterschied, den ich nur nicht in Worte fassen konnte. Also dachte ich frage mal wie das andere sehen.

    Ich sehe die Smilies. Ich verstehe es aber nicht. Wieso können Sänger keine Instrumentalisten sein? Zählen Stimmbänder nicht als Instrument? Und wie folgt daraus der Umkehrschluss auf Schlagzeuger? Und was sagt das über Gitarristen aus? Weder, noch? (Irgendwie funktioniert das hier grade nicht Smilies einzufügen).

    Ich merke schon, ich habe die Frage tatsächlich ernst gemeint.

    Ja, das ist sicher eine Interpretation die denkbar ist, war aber nicht was ich im Kopf hatte.

    Mir fällt grade auf das es mir gedanklich darum ging, ob man eher um sich und sein Instrument kreist oder eben musiziert, was ich mehr als Gruppenaktivität auffasse, weil alleine klingt das ja nicht richtig. Anderseits muss man sich ja auch mit seinem Instrument auseinander setzen, um mit anderen spielen zu können. Also ist eine Unterscheidung tatsächlich nicht sinnvoll, aber ich hab es ja mehr auf sozialer Ebene gesehen, als auf dem tatsächlichen spielen.

    Vielen Dank für die Antworten, das hat die Frage wo für mich der Unterschied lag geklärt. D.h. ich kann aufhören über die Frage nachzudenken und die Zeit in mehr Üben investieren.
     
  6. Tolayon

    Tolayon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #6
    Alleine kann man durchaus etwas zustandebringen, sofern man entweder Multi-Instrumentalist oder Tastenmensch mit Workstation/ DAW/ Mehrspur-Audiorekorder ist.

    Ist letzterer deshalb automatisch kein "Musiker"? Ebenso wenig wie der Alleinunterhalter mit seinem Arranger-Keyboard?
     
  7. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.02.17   #7
    Obwohl sich die Grenzen auflösen (auch ohne Kenntnisse eines Instrumentes kann man mittlerweile Musik erzeugen und darbieten - ich werte das auch nicht, sondern stelle das nur fest), ist für mich bei der Unterscheidung schon ein "klassischer" oder "traditioneller" Unterschied gemeint, der irgendwie auch etwas trifft, was ich in der Realität so wahrnehme.

    Ein Instrumentalist "denkt" und arbeitet von seinem Instrument als Mittelpunkt des Geschehens. Ein Bassist hört und versteht Musik anders als ein Schlagzeuger, dieser anders als ein Sänger etc. (Das habe ich definitiv als Schlagzeuger so erfahren als wir in der Band mal unsere Aufzeichnungen (keine Noten, sondern was sich jeder als wichtig für den song notierte) von einem neuen song verglichen - jeder hatte eigene "Wegmarken" des songs und achtete auf andere Dinge.)

    Ein Komponist oder Arrangeur hat mehr den Gesamtklang, den Klangkörper, den sound und Aufbau im Blick. Er setzt die Instrumente so ein wie er es für richtig hält.

    Das ist für mich der Hauptunterschied.

    Allerdings sind das für mich eher Pole, zwischen denen sich das musikalische Schaffen abspielt, denn unüberbrückbare Gegensätze.

    Wer mehrere Instrumente spielt, überwindet die Grenzen eines Instrumentes. Wer in einer Band spielt, wo man gemeinsam an songs arbeit, hat auch ein Augenmerk auf die Gesamtwirkung - das passiert schon, wenn man sich gemeinsam die Aufnahme eines songs anhört: jede/r hört besonders sein/ihr Instrument, aber der Gesamtsong ist auch wichtig.

    Jeder Komponist spielt - meines Wissens - mindestens ein Instrument, wahrscheinlich eher mehrere.

    Ganz am einen Pol wäre ein Instrumentalist, der genau nach Noten bzw. den Anweisungen des Dirigenten spielt - er wäre (auch das nicht wertend gemeint) handwerklich Ausführender - also (reiner) Instrumentalist.

    Ein Komponist oder Arrangeur ohne jegliche instrumentelle Fähigkeiten wäre am anderen Pol.

    wären jedenfalls meine 3,28 cent ...

    x-Riff
     
  8. Qbelle

    Qbelle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #8
    Das ist zum Beispiel eine Ebene die ich auch gar nicht mit auf dem Schirm hatte, als ich darüber nachgedacht habe. Offensichtlich sind die Meinungen und Sichtweisen mal wieder sehr viel vielseitiger als zu erfassen war.

    Wobei das worüber ich nachgedacht habe, bei Lichte betrachtet auch gar nicht wirklich was mit Musik machen / Instrumenten zu tun hatte, sondern mehr allgemein darum ging, wie sehr man sich von Leuten abgrenzt, oder ihnen annähert. Soziale Interaktionen allgemein. Hab halt nur im Kontext meines neuen Hobbies drüber nachgedacht und war der Meinung das ich das daran festmachen / definieren könnte. Was ja auch für mich geklappt hat, selbst wenn ich damit offensichtlich Verwirrung gestiftet habe.
     
  9. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 04.02.17   #9
    Na ja - je nachdem ist es halt eine produktive verwirrung ... oder einfach nur ... verwirrung ...

    Da Du noch neu am Board bist (Herzlich Willkommen!), an dieser Stelle mal ein Hinweis:
    Man kann gerne und gut einen thread mit einer "unscharfen" Frage eröffnen - im Verlauf des threads ergeben sich dann oft überraschende Perspektiven und Wendungen, Begriffserweiterungen etc., woraufhin sich - zumindest für den threadersteller - die Frage selbst oft schärft und hinreichend definieren läßt, was man meint - um dann eine Umfrage zu starten.

    Umfragen machen nur Sinn, wenn alle, die daran teilnehmen, das gleiche unter der Frage und den Antwortoptionen verstehen.

    Einfach nur mal so, für die Zukunft hier am Board.

    Bei mir ist es halt so, dass ich als drummer gestartet bin, irgendwann A-Klampfe dazu kam, dann E-Klampfe und seit 2 Jahren noch E-Bass.
    Seit etlichen Jahren mache ich auch eigene songs, oft als rudimentäre Ideen, wenn ich in Bands war, seit einiger Zeit beim homerecording (das war auch der Anreiz, mit einen E-Bass anzuschaffen). Und ich stelle mit jedem neuen Instrument fest, dass sich mein Blick auf einen song und seine Möglichkeiten ändert. Und ich stelle beispielsweise fest, dass mir bei der Grundidee eines songs (quasi in der Funktion eines Komponisten - obwohl ich das tief hängen möchte, da es sich um recht unkomplexe songs handelt, ich weder Noten noch Partituren erarbeite und ich eher im creating-by-doing-Verfahrungen zu Hause bin) beispielsweise ein Schlagzeug vorschwebt, was sich aber bis jetzt jedesmal (!) ziemlich grundlegend verändert hat, wenn ich es als schlagzeuger (also in der Funktion als Instrumentalist) einspiele bzw. vorher daran rumexperimentiere. Mir fallen sozusagen als Instrumentalist beim Spielen Varianten ein, die ich noch nicht auf dem Schirm hatte, als ich an der Grundidee am Werkeln war ...

    Seltsam aber wahr ...

    x-Riff
     
  10. Filztier

    Filztier Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #10
    Festzustellen ist auch, dass ein Song einen ganz besonderem Charakter hat, je nachdem mit welchem Instrument man beim Writing anfängt.
    Spielt man zuerst eine knackige Bassline ein und baut alles andere drum herum, wirkt es anders als wenn man erst mit der Gitarre oder dem Schlagwerk anfängt und den Bass drum herum einbaut.
    Wie schon beschrieben hat man mit verschiedenen Instrumenten auch vershiedene Denkmuster.
    Übergreifend dazu kann ich mir keine Differenzierung zwischen Musiker und Instrumentalist vorstellen. (ich zähle auch die Stimmbänder zu den Instrumenten). Denn jeder Musiker spielt mindestens ein Instrument, und im Umkehrschluss ist jeder der mindestens ein Instrument beherrscht auch Musiker.
     
  11. Errraddicator

    Errraddicator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.02.17   #11
    Würde mich der Einteilung in Musiker, Komponist und Instrumentalist anschließen.
    Die empfinde ich als sinnig und einigermaßen vollständig.

    Ich selbst bin dabei wohl am ehesten Komponist.
    Mir liegt es am besten den Song oder dessen Parts im Gesamten zu betrachten, zu arrangieren, zu verfeinern usw.
    Weder bin ich sonderlich kreativ (Musiker) noch bin ich der beste Spieler (Instrumentalist).
    Von daher komme ich mit der Rolle gut klar. :)
     
  12. Qbelle

    Qbelle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #12
    Vielen Dank für das Willkommen. Das habe ich mir nach den ersten Antworten auch gedacht, das eine Umfrage da überflüssig war, da sie die Frage für mich ja auch schon geklärt hatten. Wobei dann die Frage wäre ob es überhaupt Fragen gibt unter denen alle das gleiche verstehen. Da ist Meinungsaustausch wahrscheinlich immer die bessere Option.

    Na dann bin ich mal gespannt wohin sich das bei mir noch entwickelt, wenn da so viele sich mit unterschiedlichen Instrumenten und Schwerpunkten auseinandersetzen. Eine der ersten Reaktion auf den beginnenden Schlagzeugunterricht war einen Sontext zu schreiben. Das verfolge ich aber aktuell nicht weiter, zu viel auf einmal.
     
  13. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.02.17   #13
    Na ja - es gibt beispielsweise Umfragen, wie viele Instrumente man hat oder wie viel man für die Musik ausgibt oder wen von den angegebenen beispielsweise Gitarristen man für die einflußreichsten hält.
    Da ist die Frage schon präzise genug gestellt. Mal unabhängig davon, was man von so einer Umfrage hält oder was man mit so einem Ergebnis (auch angesichts einer nicht wirklich gegebenen Repräsentativität) anfangen kann.

    Das ist ja mal Hammer!
    Für mich (selbst drummer und songtexter) ein eher unerwarteter Nebeneffekt ... hat Dich denn der Rhytmus inspiriert oder was war es?

    Übrigens: Falls Du den Weg mit dem Songtext doch weiter verfolgen willst: hier gibt es (unter Vocals) einen Bereich, in dem man seine songtexte bzw. Entwürfe vorstellen kann - und in etlichen Fällen gibt es dann ein Feedback.

    x-Riff
     
  14. Qbelle

    Qbelle Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.02.17   #14
    War nicht beim Spielen selber sondern mehr so ein mentaler Befreiungsschlag für manches Worte gefunden zu haben, die mir zu vor gefehlt haben. Jetzt endlich ein Ausdrucksmittel zu haben. Unerwartet war das definitiv. Vermutlich werde ich das schon noch irgendwann verfolgen, denn meine frühsten Erinnerungen Texte schreiben zu wollen sind so alt wie die an das Schlagzeug spielen wollen. Jetzt bin ich froh endlich mal beim üben Routine gefunden zu haben und das Setup und Spielweise von den gröbsten Fehlern befreit zu haben.

    Aber ist ja schön das es die Kombi Schlagzeug / Texten öfters existiert, wo da so viele Witze drüber gerissen werden. :)
     
  15. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.17   #15
    Und Schlagzeuger und Bassisten werden mal wieder diskriminiert. Die haben nichts zur Auswahl.

    *duckundwech*


    Martman
     
  16. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 16.02.17   #16
    Gibt doch grundsätzlich die Rubrik "sonstiges" ... :cool: