Musikraum für Songwriting und Demo Mixe

Tolle Messungen und schön erklärt! :great:

Das letzte Bild würde ich auch noch nicht als totgedämpft bezeichnen. Es ist allerdings schon ein recht "trockener" Raum. Das kann ja aber gerade das sein, was du möchtest.

Der Bassbereich sieht bis auf die eine Resonanz ja auch recht ordentlich aus, falls das Bild von deinem Beitrag weiter oben noch aktuell ist. Hier könntest du ggf mit Resonatoren gegenwirken?

So Far...
Laguna
 
Danke schön :redface:

Das letzte Bild würde ich auch noch nicht als totgedämpft bezeichnen. Es ist allerdings schon ein recht "trockener" Raum. Das kann ja aber gerade das sein, was du möchtest.
Ja, genau das möchte ich erreichen. Alle meine vorherigen Recherchen haben für mich ergeben, dass es in dem Raum ziemlich vergebene Liebesmüh wäre etwas anderes zu versuchen, nicht bei den Ausmaßen, Deckenhöhe und mehr oder weniger schlechten Symetrien. Das ist soweit auch absolut ok für mich. :)

Der Bassbereich sieht bis auf die eine Resonanz ja auch recht ordentlich aus, falls das Bild von deinem Beitrag weiter oben noch aktuell ist. Hier könntest du ggf mit Resonatoren gegenwirken?
Ja, da hat sich nicht mehr viel getan seitdem. Bis auf die Resonanz ist alles stabil bei ca. 200ms. Die Resonanz ~36Hz ist bei beiden Boxen gleichmäßig zu messen und summiert sich dementsprechend auch ganz gut auf.
Zuerst hatte ich jetzt vor, die Reflektionen soweit zu behandeln und mich um den Arbeitsplatz zu kümmern. Danach wollte ich zusammen mit dem Arbeitsplatz noch ein Finetuning vornehmen. Also Boxenhöhe nochmal durchchecken, eventuell noch ein paar Winkel testen usw. Irgendwie muss ich mir noch ein Konzept für meine Bildschirme überlegen, die ich zwischen den Boxen leicht angeschrägt verbauen will... Dann werde ich versuchen, den Tisch so zu bauen, dass ich vielleicht noch diese ganz frühe Reflektion an der Sitzposition vorbei geleitet kriege... keine Ahnung ob ich das schaffe. :rolleyes:
Und dann hatte ich vor, den Feinschliff an dieser Stelle anzusetzen. Platz genug um irgendwo noch mit einem Resonator zu arbeiten hab ich, ich muss nur die Stelle mit der meisten Energie finden.

Einmal etwas Offtopic zwischendurch...
Meine aktuelle Playliste zum Probehören vom Raum ist übrigens:
Phil Collins - Papa was a rolling stone - Ich finde das ganze Album einfach sau gut, toll produziert und der Song ist einfach der Hammer.
Bruno Mars - Uptown funk - Hat eine irre präzise Sounddichte. Es ist halt total überproduziert, aber die Präzision der Sounds ist toll und da passiert im Stereo richtig was, das hab ich im Auto nie gehört.*g*
Hugh Laurie - das ganze Let Them Talk Album - Das zweite Album ist auch toll, aber das erste ist so abwechslungsreich und einfach ein Genuss.
Slash - Das World on Fire Album: Für mich persönlich sowohl musikalisch, als auch vom Mix her einfach toll. Für den Drumsound würd ich meine Seele verkaufen. :D
Dafür, dass ich hauptsächlich Metal/Rock mache und auch sonst eher sowas höre ist bei meiner Referenzauswahl wenig dabei ;) Schmeiß ich natürlich auch mal rein, zwischendurch ;)

So, eine Sache hätte ich noch, über die ich mir gerade Gedanken mache. :) Wenn ich jetzt die Absorber an die Wand bringe bleibt trotzdem noch ein leichtes Flattern im Raum übrig. Das ist schon extrem punktuell und auch nur dann auszumachen, wenn man einen Knall reingibt. Beim Musik hören ist es für mich nicht auszumachen. Ich weiß, dass das natürlich noch deutlich anders wird, sobald ein paar weitere Einrichtungsgegenstände rein kommen. Das Flattern kommt sehr sicher von einem Decken/Boden Echo. Ein Teppich würde hier eventuell was bringen, aber ich finde den Laminat Boden gerade so schön. :) Außerdem habe ich den Eindruck, dass der ein wenig "Frische" im Raum hält. Deswegen bin ich am überlegen, ob ich da auch mit 5cm Basotect an der Decke arbeiten könnte und punktuell dann dagegen wirke. Vielleicht bastel ich mir auch aus Sonrock Resten noch kleine Mini-Echo-Zerstörer für die Decke... Ein ganzes Paket Termarock kriege ich wahrscheinlich gar nicht mehr verarbeitet. :) Über Ideen würde ich mich sehr freuen. :)
 
Phil Collins - Papa was a rolling stone - Ich finde das ganze Album einfach sau gut, toll produziert und der Song ist einfach der Hammer.
Bruno Mars - Uptown funk - Hat eine irre präzise Sounddichte. Es ist halt total überproduziert, aber die Präzision der Sounds ist toll und da passiert im Stereo richtig was, das hab ich im Auto nie gehört.*g*
Hugh Laurie - das ganze Let Them Talk Album - Das zweite Album ist auch toll, aber das erste ist so abwechslungsreich und einfach ein Genuss.
Slash - Das World on Fire Album: Für mich persönlich sowohl musikalisch, als auch vom Mix her einfach toll. Für den Drumsound würd ich meine Seele verkaufen. :D
Dafür, dass ich hauptsächlich Metal/Rock mache und auch sonst eher sowas höre ist bei meiner Referenzauswahl wenig dabei ;) Schmeiß ich natürlich auch mal rein, zwischendurch ;)
Schöne Auswahl! Gerade Slash ist echt gut zum Austesten der Akustik. Falls du noch Empfehlungen brauchst: Tool Lateralus (mit dem Titeltrack "Lateralus", aber auch insgesamt meiner Meinung eines der best gemischten Alben überhaupt. Selten so einen crispen Sound im Gesicht gehabt) sowie Peter Fox - Stadtaffe (Hammer, wie geil die Percussions kommen) und Daft Punk - Random Acces Memories ("Touch" oder "Get Lucky") sind drei absolute Anspieltipps.


Deswegen bin ich am überlegen, ob ich da auch mit 5cm Basotect an der Decke arbeiten könnte und punktuell dann dagegen wirke. Vielleicht bastel ich mir auch aus Sonrock Resten noch kleine Mini-Echo-Zerstörer für die Decke... Ein ganzes Paket Termarock kriege ich wahrscheinlich gar nicht mehr verarbeitet. :) Über Ideen würde ich mich sehr freuen. :)
Bei mir haben sich auf jeder Seite zwei Platten Basotect (10cm) den Sound nochmal richtig aufgeräumt. Das hat sich in der Frequenzmessung garnicht so arg niedergeschlagen, in den Erstreflexionen dafür umso deutlicher. Ich denke ein oder zwei Platten an der Decke dürften bei dir sicherlich gut funktionieren.
Die Basotect Teile wiegen ja auch nichts, die bekommt man im Zweifelsfall auch sehr gut an die Decke.

So Far...
Laguna
 
Schöne Auswahl! Gerade Slash ist echt gut zum Austesten der Akustik. Falls du noch Empfehlungen brauchst: Tool Lateralus (mit dem Titeltrack "Lateralus", aber auch insgesamt meiner Meinung eines der best gemischten Alben überhaupt. Selten so einen crispen Sound im Gesicht gehabt) sowie Peter Fox - Stadtaffe (Hammer, wie geil die Percussions kommen) und Daft Punk - Random Acces Memories ("Touch" oder "Get Lucky") sind drei absolute Anspieltipps.
Absolut! Lateralus ist für mich eines der absoluten Must Have Alben, das ist so düster, proggi und gleichzeitig catchy. Der Mix ist Wahnsinn, gerade auch was die Dynamik der Arrangements angeht. :) Peter Fox ist (wie Seeed auch) unglaublich toll. Auch die Auswahl der Instrumentierung und die Sounds sind so abwechslungsreich und perfekt auf die Songs abgestimmt. Zu Daft Punk hab ich leider nie so richtig Zugang gefunden. :redface: Toll zum checken sind aber auch mal gute Live Alben, davon gibt es natürlich auch sehr, sehr viele, ich hab da eine tolle Alan Parsons Project live und eine Anouk live Scheibe, die beide eine ganze tolle Stimmung einfangen. Da verstecken sich manchmal Details die man schon genau hören muss... Gibt natürlich noch sooo viel mehr. :)

Bei mir haben sich auf jeder Seite zwei Platten Basotect (10cm) den Sound nochmal richtig aufgeräumt. Das hat sich in der Frequenzmessung garnicht so arg niedergeschlagen, in den Erstreflexionen dafür umso deutlicher. Ich denke ein oder zwei Platten an der Decke dürften bei dir sicherlich gut funktionieren.
Die Basotect Teile wiegen ja auch nichts, die bekommt man im Zweifelsfall auch sehr gut an die Decke.

Mit am schwierigsten finde ich, die richtige Menge an Material zu bestimmen, damit kämpfe ich die ganze Zeit. Ich finde auch, dass es dem Raum und der Gesamt Nachhallzeit gut tut, wenn auch an den Wänden was ist. Aber an ein paar Punkte an der Decke muss ich eigentlich auch noch was bringen.
Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich jetzt insgesamt mit Material < 10cm arbeiten sollte oder besser auf Nummer sicher gehe und 10cm oder mehr nehme. Ich hab Termarock in 6cm Stärke, dass ich für die "Cloud" über dem späteren Abhörplatz und für die den Boxen gegenüberliegende Wand doppelt nehme und auf ein Maß von 123x100cm bringe. Das scheint gut zu passen.
Da ich ja festgestellt habe, dass die seitlichen Wände keine wirklichen Erstreflektionen haben (was ich natürlich noch mal doppelt checke), dafür eine gewisse Absorbtion sich positiv auf den Raumeindruck auswirkt müsste ich ja eigentlich mit 6cm auskommen wenn es mir hauptsächlich um Frequenzen oberhalb ~800Hz geht. Bis 750-850Hz bin ich mit den Nachhallzeiten schon ziemlich weit runter. Mit Decke + Rückwand habe ich am Abhörplatz selber eigentlich konstant überall unter 200ms, bis auf einen Bereich zwischen 2k und 6k. Wenn ich jetzt noch die restlichen "echten" Erstreflektionen identifizieren kann, denen mit entsprechend dickem Material die Energie entziehe und danach für den Gesamt - Raumeindruck nur punktuell mit weniger Material arbeite müsste ich zumindest nach meinem Eindruck her auf die richtige Spur kommen. :redface::rolleyes::igitt:
 
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Ha, da hab ich die gemeine Reflektion bei 17,5ms heute doch noch gefunden :) Und zwar war es tatsächlich eine Reflektion über Bande, die von der Innenecke zwischen Decke und Wand verursacht wurde. Ich hab fast zwei Stunden gebraucht um die Stelle zu finden und anschließend eine optimale Position für den Absorber auszumachen. Aber endlich hängt er an der Wand und ich kann mich an die nächsten Stellen machen :)

So sieht es aktuell für den rechten Lautsprecher aus. Der Ausschnitt ist wieder 30ms auf der x-Achse und -30dB auf der y-Achse.

right_cloud_und_rückwand.jpg

Als nächstes schaue ich mir noch die Reflektion bei 9,8ms an, da weiß ich schon wo sie ist. Mir fällt auf, dass bei der Installation der Absorber meistens nochmal eine Steigerung der Effektivität zu sehen ist im Gegensatz zu den Vorabmessungen zu sehen ist.... :)

Wahrscheinlich brauche ich für den Rest deutlich kleinere Absorber als ursprünglich gedacht... gut dass ich noch so ein großes, schweres Monster gebaut hab. :) Naja... daran hab ich mich gewöhnt... ;)
 
Was mich auch noch nicht loslässt ist die Decke.
Aktuell habe ich mir eine Cloud in 12cm Stärke in der Größe 123x100 cm aus Termarock 50 zum testen aufgehängt. Moment sieht das noch etwas gebastelt aus, weil ich die Konstruktion einfach nur mit Stoff bespannt habe und die jetzt an ein paar Haken mit Ketten von der Decke baumelt. Ich hab da noch ca. 7-8cm Luft zwischen Decke und Absorber, was auch beabsichtigt ist.
Durch das hohe Gewicht drücken die Termarock Platten den Stoff natürlich etwas durch. Da müsste man eigentlich vorne noch eine Verstrebung einbauen, die das etwas besser in Form hält. Die andere Alternative wäre, für alle Decken - Installationen entweder Basotect, oder PUR25 zu verwenden, die mit ähnlichen Eigenschaften daher kommen.
Vorteil wäre hier ein geringeres Gewicht und ich könnte noch einen abschließenden Rahmen drum herum bauen, der dem ganzen einen etwas besseren Look gibt, ohne dass es gleich nach "Spannbettlaken" aussieht *g*. Außerdem wollte ich in die endgültige Cloud auch noch einen LED Spot einbauen, der dann etwas Licht von oben auf die Arbeitsfläche gibt. Alles Dinge, die natürlich leichter zu realisieren sind, wenn das Ding nicht von Haus aus schon 10 Kilo wiegt. Das Termarock kann ich dann ja gut weiter für die Wände verbauen...
 
Die reflexion bei ~4ms ist der boden oder?
 
Die reflexion bei ~4ms ist der boden oder?

Ja genau, die versuche ich mit dem Tisch etwas “wegzubiegen“, wenn es mir gelingt. :) das soll ja nicht ganz so einfach sein. Da versuche ich dann mit einem OSB Prototyp den besten Winkel für die Tischplatte zu finden...
 
So, die Erstreflektionen habe ich ganz gut im Griff. Ein paar Messungen poste ich auchsich dazu noch mal. Hier habe ich auch für noch noch herausgefunden, dass “man“ nicht zu sparsam mit dem Material sein sollte. Ich habe für noch mal verglichen, wie der Unterschied zwischen 6cm Termarock 50 und 12cm Termarock sind. Im ersten Moment erkennt man im ETC kaum einen Unterschied. Schaut man sich dann noch das Wasserfall Diagramm dazu an, dann erkennt man, dass mehr Material sich auch positiv im Bassbereich auswirkt.

Jetzt habe ich noch ein mehr oder weniger großes Problem. Meine rechte Box erzeugt bei 64.4 Hz eine sehr schmalbandige Auslöschung am Abhörpunkt. Dazu natürlich entsprechend an der linken Seitenwand eine ziemlich starke Dröhnung... Durch verschieben der Box ändert sich kaum etwas, weder Frequenz noch Intensität. Es gibt natürlich eine “am wenigsten schlimme Position“.
Jetzt hab ich nochmal etwas Absorbtionsmaterial dort am Maximum positioniert und ich kriege das auch schon etwas bedämpft. Jetzt wäre natürlich grade für so eine schmalbandige Geschichte ein Resonator auch möglich, nur dachte ich, dass man die eher noch tiefer einsetzt.
Tja, so ganz genau weiß ich noch nicht was das richtige Mittel der Wahl ist. Für alles habe ich eigentlich genug Platz, auch für eine Kombination... Was sagt ihr?
 
Soweit ich weis, sind 60Hz durchaus eine normale Frequenz für einen Hohlraum-Resonator.

So Far...
Laguna
 
Soweit ich weis, sind 60Hz durchaus eine normale Frequenz für einen Hohlraum-Resonator.So Far... Laguna

Bei meinen Recherchen dazu habe ich den Eindruck gewonnen, dass z.B. auf Gearslutz sehr schnell von HH Resonatoren abgeraten wird und in deutschsprachigen Foren es durchaus öfters zum Einsatz kommt. Wenn ich das richtig durchgerechnet habe müsste für ~60Hz etwas weniger Volumen gut möglich sein, dafür könnte ich mehrere davon bauen und versuchen die möglichst optimal und gezielt zu verteilen. Wahrscheinlich hilft auch nur hier wieder testbauen... :redface:
 
Also...die Devise lautet nicht lang fackeln, testen ;) gesagt, getan und kurz im Kopf überschlagen kostet ein wenig Sperrholz für einen ersten Test ja auch nicht die Welt... (genau genommen keine 10€)
Über einen der zahlreichen Rechner im Netz habe ich mir kurzerhand ein paar Maße überlegt und bin auf ein Innenvolumen von 72l gekommen. Das entspricht Maßen von 60x40x30 (Höhe,Breite,Tiefe). Nicht besonders groß, aber ich wollte für einen schnellen Test jetzt auch nicht einen Wandschrank bauen. Beim nächsten Mal nehme ich auf jeden Fall dickere Platten, 1cm Sperrholz ist ... naja... schwerer mit den Schrauben präzise zu treffen. :redface:
Dann hab ich innen noch schnell alles mit Acryl abgezogen und dann dicht gemacht.
Zum Stimmen habe ich erstmal wie ein Bekloppter darauf herum geklopft und mit meinem Mikrofon versucht, auf einem FFT irgendwas vernünftiges zu sehen. Das hat erstmal nicht besonders gut geklappt. Durch den Internet Rechner wusste ich ja, dass ich schon ein paar Löchlein hinein bohren muss und hab die Hälfte der errechneten Fläche gebohrt. Dann ist mein Blick auf den Gummihammer gefallen und damit ging dann auch die Messung prima. Der hat nämlich einen wunderschönen Impuls ausgelöst. Tatsächlich ließ sich dann die Box auch ziemlich gut auf ca. 62-65Hz "stimmen", danach hab ich mich erstmal nicht getraut um nicht auf einmal etwas kaputt zu machen.
Dann hab ich im REW einen Sinuston von 64Hz angeschmissen und gleichzeitig das RTA angemacht. Damit habe ich dann den Resonator versucht so zu platzieren, dass im Abhörplatz die größt mögliche Energie gemessen wurde, denn dann müsste der Resonator ja entsprechend viel davon absorbieren und die Auslöschung zurückgehen.

Und hier die entsprechenden Messungen ab Abhörplatz. Natürlich auch mit einer Vorher Messung als Referenz. Hier ist schön die problematische Stelle bei 64Hz zu sehen. Hier liegen natürlich wichtige Bassdrum Frequenzen und da ich auch Metal mit Bass in der Bassdrum mische hätte ich auch gerne etwas davon da. :)

hh_vorher.jpg

und danach mit dem Versuch den Resonator am Energie Maximum zu platzieren.

hh_positioniert.jpg

Für mich persönlich spricht die Messung für sich. :) Es kommt mir natürlich absolut zu Gute, dass die Frequenz sehr schmalbandig ausfällt.

Jetzt muss ich antürlich überlegen, ob ich versuche mit einem zweiten Resonator zu arbeiten, oder eventuell einen Größeren baue. Dieser hier steht jetzt auf dem Fußboden. Einen Zweiten könnte ich zum Beispiel unter die Decke packen in der Vermutung, dass dort ebenfalls noch viel Energie verarbeitet werden kann. Aber das muss ich mir mal anhören und ggf. messen. Ich könnte mir auch einen "Turm" bauen, der unten und oben einen Resonator beherbergt und die Mitte mit Sonorock ausfüllen...
 
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Puh... so langsam nähere ich mich dem Ende des ersten Bauabschnitts ;)
Ich habe meine Absorber soweit mit Stoff verkleidet und fange an den Tisch und den Arbeitsplatz zu gestalten. Zum Testen habe ich erstmal eine einfache Tischplatte auf ein paar Böcke gelegt.
Und schon geht's schief :)

Hier mal ein SPL ohne Tisch...

spl_ohne_tisch_r1.jpg

Hier mit Tischplatte:

spl_tisch_r1.jpg waterfall_tisch_r1.jpg

Da werde ich jetzt eine Menge Arbeit in den Arbeitsplatz stecken müssen... Um mal zu schauen was passiert habe ich die Platte angeschrägt, allerdings ohne dass es eine nennenswerte Verbesserung gebracht hat. Im ersten Schritt würde ich jetzt versuchen die minimal notwendige Fläche herauszufinden die ich für Tastatur, Maus und Controller brauche. Für Ideen bin ich natürlich immer dankbar :)
 
Meine neuen Stative sind fertig :)

FB_IMG_1457817970582.jpg
 
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Und es geht weiter :) Ich habe an meinem neuem Arbeitsplatz gearbeitet und einen Prototypen für meinen Tisch gebaut. Und das ist auch gut so... eigentlich hatte ich eine Arbeitsplattenhöhe von 77cm geplant. Das hat sich aber als zu viel herausgestellt und ich konnte das so korrigieren, dass es sich für mich gut anfühlt.
Die Tischplatte wird eine leichte Neigung von 3 Grad bekommen. Das hat kaum Auswirkungen auf die Akustik, ich kann die frühen Reflektionen der Platte ziemlich gut mit relativ kleinen Absorbern auf der Platte bekämpfen.
Für den Prototypen habe ich eine OSB Platte benutzt und eine alte IKEA Tischplatte die ich nicht mehr brauche. Das finale Design wird aus MDF und einer weißen Arbeitsplatte bestehen.

proto1.jpg proto3.jpg
 

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