Optimierung im Homerecording mit welcher Grundaufbau-Logik ?

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Redo
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Hallo Musiker und Techniker,

ich hoffe, Ihr könnt mir eine prinzipielle sinnvolle Richtlinie für mein Vorhaben geben... ich bin leidenschaftlicher Hobby-Musiker und spiele seit 30 Jahren immer mal wieder in verschiedenen Formationen, möchte mich aber generell in "meinem Reich" unabhängig und ungeniert meiner Musik widmen können.. Das ist in erster Linie mit Akustik-/Jazz-/E-Gitarre, Gesang und E-Piano/Keyboard....
Nun wollte ich mich dafür jetzt in meinem eigenen Heim, Reihenhaus (ca. 6,3m breit), grundsätzlich in einem Kellerraum mit Homerecording einrichten bzw. nachdem ich mein vorhandenes Equipment einfach mal gerade so in dem Raum installiert habe, für die Zukunft optimieren, bzw. richtig tauglich machen...

1.) Dämmung nach außen/zu den Nachbarn:
ich sitze erstmal in einem reinen Betonraum 4 x 6 m (und nur knapp 2 m hoch) und mit den Stirnseiten zwischen 2 Nachbarn. Ein kleines modernes Kellerfenster (60 x 60 cm) auf der Längsseite und einer super veralteten (Bj.1969) Einfachst-Zugangstüre auf der gegenüberliegenden Längsseite. Boden ist mit Laminat ausgelegt. Wände und Decke sind leicht rauh geweißelt....
Mein "Schwager" und Schreiner schaut sich gerade um, um mir eine optimale Türe verbauen zu können. Er denkt Richtung Hauseingangstür die sich auch mehrfach am Rahmen zuzieht und beim Schließen nach unten eine dicke Gummilippe an den Boden presst, damit im Keller wenig nach außen in den Gang / zur Familie nach oben dringt. Den dazu passenden Türrahmen verbaut er auf den noch alten von guter Substanz bereits bestehenden.....
Das Fenster werde ich mit einem entsprechenden Schaumstoffklotz zusätzlich "verstopfen", da es 20 cm nach außen in der Wand versetzt verbaut ist.
...
Dann möchte ich ersteinmal testen, ob ich generell mal überhaupt mal z.B. gesanglich frei von der Leber singen kann, ohne daß der empfindliche Nachbar zur einen Seite zum Meckern anfängt.... z.Zt. kann ich nur Instrumental über dem Kopfhörer arbeiten, was natürlichgewaltig nervt.

Ein bauliches Problem ist mit den Decken der Reihenhäuser gegeben, da die Decken generell bei immer 2 Reihenhäusern durchgehend verbaut worden sind, trägt natürlich enorm der Trittschall/Bass weiter...ratet mal, mit welchem Nachbarn ich eine "Einheit" bilde ? :-(... gut, ich habe ja selbst Familie über mir, aber werde meist am Abend oder Nachts an der Musik arbeiten....

Läßt sich da in Richtung Schalldämmung überhaupt noch was bei dieser Konstellation sinnvoll verbessern, außer die Raum-in-Raum Lösung anzupeilen ?

2.) Raum in Raum:
Somit kommen wir wahrscheinlich schon fast zur Schlußfolgerung, daß nur leider der Raum in Raum eine wirkliche effektive Alternative darstellt.... und das bei gerade mal 1,97 m Raumhöhe ! (Ich selbst bin 1,80 m)

Dazu kommt nun meine eigentliche Frage. Ich sitze als Gitarrist, Keyboarder oder Sänger zwischen meinem ganzen Equipment und nehme normalerweise alles der Reihe nach Track für Track, etc. auf. (Bei mir ist das immer noch eine alte 16-Spur Tascam MSR-16 Tonband-Maschine)....

Ist es denn nur möglich und sinnvoll dann den ganzen Raum in ein Raum-in-Raum "Studio" zu verwandeln, oder könnte ich nur einen Teilbereich von ca. 2 x 2,50 m in Erwägung ziehen, wo ich mein ganzes Equipment versuche unterzubringen ?

...oder z.B. eine noch kleinere Kabine, wo ich gerade mal für den Gesang und (Akustischen)-Gitarren nutze (wenn man davon ausgeht, daß Keyboard immer direkt einzuspielen) ?
Aber ich bin ja schließlich alleine (also Homerecording) und kann nicht meine kpl. Steuerung außerhalb haben... das dürfte ja wohl nicht machbar sein, nur mit der Fernbedienung der Machine bewaffnet zu sein ....

Also stelle ich mir vor, ich pack´ mein ganzes Equ. in die Kabine, denke mir also aus, den 32-Kanal Mixer an die Kabinenwand zu hängen, gleich drunter ein 88ér E-Piano zu setzten, links und rechts 19´´ Racks, die Abhöre drüber, die Micros platzierend, die Gitarren evntl. an der Rückwand, etc. alles platzsparend zu montieren und nur durch ein eingebautes gutes Fenster in der Kabine die Tonbandmaschine über die Fernbedienung zu bedienen, um sichtbar die Pegalanzeigen beobachten zu können. Für den Wechsel der Spulen einfach dann kurz Fenster öffnen, etc. etc....


Nun, denke ich da ein bißchen in die falsche Richtung ?..... irgendwie, dreh´ ich mich da gerade im Kreis, wie ich das denn im Fall der Fälle sinnvoll anpacken kann. Da die Maßnahme, die Türe erstmal zu optimieren nie verkehrt sein kann, werd´ ich natürlich gespannt sein, ob ich (bzw. die Nachbarn) damit schon leben können, aber wenn nicht, was steht denn dann auf dem Lösungsplan ?


Ich Danke Euch erstmal vorab und hoffe auf ein paar Anregungen.

Grüsse

Redo

P.S.: Gut, ich werde zu 98% für mich arbeiten, aber natürlich könnte ein Freund genauso mal dabei sein und eine Gesangsstimme oder eine zusätzlich Gitarre einspielen wollen, dann sollte das natürlich auch noch organisierbar sein....
 
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Also ich bin selbst kein recording-Profi, hab aber schon so einiges an Studios und Heimstudios gesehen...Mir wäre die Version mit der "Aufnahmekabine" am sympathischsten.Denn: einspielen tut man ja eigentlich eh immer mit einem Kopfhörer. Was spricht gegen eine schallgedämmte Kabine, die wahlweise einen Mann mit Gitarre, einen Sänger oder auch nur die Box des Keyboard/Gitarrenverstärkers beinhalten kann?Aber gut, ich bin auch bastelfaul...unser Schlagzeuger hat sich eine komplette Raum in Raum-Konstruktion in einem alten Dachboden gebaut....und ich selbst hab nichtmal Dämmaterial in meinem "Heimstudio"...trotzdem sind meine zu Hause aufgenommenen Gitarrentracks so einigermaßen studiotauglich...es gibt viele Wege ;-)
 
stonarocka
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Ich denke auch gerade darüber einen frei gewordenen Raum dementsprechend umzubasteln und tendiere zur Raum im Raum Lösung. Einfach weil ich mich dann frei bewegen kann ohne nochmal durch extra Türen oder Fenster hantieren zu müssen.
Und gerade beim singen fühl ich mich gern nicht ganz so eingeengt ;).

Ich stell mir da als Schalldämmung oben (und in meinem Fall auch unten) 5cm starke Dämmplatten plus 12mm Gips vor.
Kommt auf 62 mm an der Decke, in deinem Fall reicht am Boden evtl ein Teppich, du könntest also noch bequem aufrecht stehen .

Am Boden würde ich OSB Platten über der Dämmung auslegen, trägt ähnlich stark auf, dir würden also immer noch über 1,80m bleiben.

(Und wann steht man schon mal Kerzengerade ?)

Bin gespannt wie du das löst ...

Grüsse,
Stona
 
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Hallo Redo

wie du ja schon selber geschrieben hast,sind die baulichen vorgaben ,sprich deckenhöhe,nicht optimal.
bedenke das du bei einer gesangskabine aber auch bei einer Raum in Raum lösung dich auch vom boden und der decke entkopplen mußt.das wird bei deiner raumhöhe in verbindung mit deiner körpergröße problematisch bzw. unmöglich.

hast du denn schon mal in dem raum die lautsärke dementsprechend hochgefahren und auf die reaktion gewartet bzw. das gespräch mit dem nachbarn gesucht?
vll. ist es garnicht so schlimm wie du annimmst.

ansonsten sind deine überlegungen mit der tür schon mal richtig und gut.
auch vom fußboden her ,gibt es keinen einwand,laminat ist völling ok.
das kleine kellerfenster,mit einem absobermaterial verdecken ist ausreichend.(ich nehme an es ist doppelverglasung) ;)

zu deinen wänden:die kannst du ,wenn du dir über die aufteilung/anordnung des equipments klar bist,mit absorbern (zb. an den erstreflexionspunkten & cloud)
dementsprechend bearbeiten.
in den ecken wirst du bassabsorber brauchen .in allen 4 ecken vom boden bis zur decke.

nun, das hauptproblem liegt sicherlich an der betondecke.das mußt du erst mit deinem nachbarn klären.......;)
dann kann man weiter sehen.

vg,didi
ps:
vll. kannst du ja auch einen anderen raum (evtl. dachboden) für deine zwecke nutzen
 
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Ich hätte mal ne Frage bezüglich einer Absorber-Lösung!
Es wird ja immer wieder gerne Absorbieren und Dämmen in einen Topf geworfen...
Wenn ich "GUTE" Bedingunen für meinen Raum schaffen will, habe ich mir zb. schon überlegt selbst hand anzulegen. Ich habe mir aus Holzlatten 0.5m² große Rahmen gebaut,
die mit Steinwolle gefüllt und mit einem hauchdünnen Stoff bezogen. Dann wie Bilder, gezielt an die Wand gehängt. Eine Besserung ist auf jedenfall da!
Allerdings nur was die Nahfeldmonitore anbelangt. Wenn ich jetzt andere Soundquellen im Raum aufstelle, dann müsste ich auch wieder da die Winkel ausmessen und wieder neue, gezielte Absorber anbringen :/
Meine Frage.... Bringt Steinwolle tatsächlich was, oder ist das nur, weil einfach iwas an der Wand hängt. so nach dem Motto besser irgendwas, als garnix ;)
 
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Absorber für die Raumakustik sind ein komplett anderes Thema als Schalldämmung nach aussen.
 
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deswegen ja auch mein tipp,erstmal mit dem nachbarn sprechen/hören.
da er letztendlich dann baer auch "Homerecording" betreiben will war mein nächster ansatz die raumakustik.

wie aus seiner frage ja hervorgeht :cool:

Optimierung im Homerecording mit welcher Grundaufbau-Logik ?
 
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Hallo ,

ich danke schon mal sehr für die Anregungen von Euch, die Ihr mir an den Tag legt. Ganz klar, nach der Türverbesserungsaktion, werd´ ich mal experimentieren, was noch prinzipiell an Lautstärke/Bass nach außen/nebenan dringt.... also bei einer beengten Kabinenversion sehne ich mich nicht gerade, aber man wir seh´n/hör´n....
Mit meinem Nachbarn, Jahrgang 1926, ist nicht gut Kirschenessen, da werd´ ich mit guten Worten nicht viel weiter kommen, da er schon gegen die Wand hämmert/klopft, wenn mein 7 -jähriger Sohn in Strümpfen mal im 1.Stock über den Laminat läuft und sich somit schon mehr als gestört fühlt. Er gibt ja schon zu nicht mehr gut zu hören, wenn man z.B. ein paar Worte wechselt, wie "Grüß Gott", aber dies dürfte die typ. Alterskrankheit sein, daß einem die Höhenanteile verloren gehen, aber Bässe und Bumpern durchaus noch zu gehör kommen. Der Mann ist verdammt rüstig in seinem Alter und ein ehemaliger Architekt, der genau von unseren Bausubstanzen Bescheid weiß. Er ist auch schließlich 1. Besitzer seit 1969. Von seinen anfänglichen Versuchen im Erdgeschoss selber die Trennwände zu uns zusätzlich bei sich zu verschalen, ist er nach kurzer Erfahrung wieder abgekommen und hat das ganze Zeug wieder weggerissen, da wir einfach über die Decken/Böden ultrabescheuert verbunden sind :-(

Der Keller ist auf jedenfall der beste Raum, welches das Haus noch hergeben kann, da ich nur Decke und nicht noch mit dem Boden zu kämpfen habe, wenn auch sehr niedrig in der Bauhöhe...


Grüsse

Redo

P.S.: Ich werde mal mit den anderen Nachbarn zur anderen Seite reden, die sind super nett und entschuldigen sich immer, wenn der Mann mit über 80 Jahren etwas zu laut TV schaut/hört. Da kann ich sicherlich sogar mal ins Haus rein und meine Frau bitten, die Anlage immer mal bei uns im Keller etwas höher zu fahren.... Nur der Nachbar ist ja mit den Decken entkoppelt.....

P.P.S.: ...der Laminat am Kellerboden scheint ja dann schon zunächst ganz brauchbar, die letzten Reserven an Höhe müßte ich also dann für eine möglichst gute Deckenisolierung investieren.... das kleine Fenster ist doppelglasig, da sehe ich zunächst auch weniger Probleme.
 
stonarocka
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Laminat wird in der Regel schwimmend verlegt, dürfte also vom Boden entkoppelt sein. Selbst wenn es "geklebt" ist, ist eine gewisse Entkoppelung zum Boden gegeben.
Für Wand und Decke musst du mindestens 65 mm abrechnen ,wenn du es nach meiner Idee machen würdest, ist dann auch nur ein Mindestmaß an Dämmung ...bringt aber schon Einiges .
Bei Bedarf kann ich dir gern eine genaue Beschreibung und Zeichnungen anfertigen (hab als Zimmermann beruflich manchmal mit solchen Dingen zu tun)... aber teste erstmal, ist doch irgendwie viel Arbeit :D.
 
ThomasT
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Raumakustik bitte erstmal getrennt vom Lärmproblem behandeln!

Grunsätzlich wird es nur mit einem Raum-In-Raum-Konzept realisierbar sein. Selbst mit passender Tür (schwer!!!, komplett luftdicht).
Mit 12mm Gipskarton wird das auch nichts werden. 3x12mm schon eher. Bitte beachten: die Dämmplatten - meist Mineralwolle - dämmen so gut wie gar nicht! In der Gesamtkonstruktion leisten sie nur einen geringen Beitrag. Auch wenn es immer toll aussieht. "Das wird ordentlich dämmen." Ja, ein bissel die Höhen im direkten AB-Vergleich. Die Bässe und Tiefmitten lachen sich tot.

Auch das hab ich hier unten mal dargestellt: http://www.coldgroundstudio.de/tontechnik/homestudio.html

Es sind nur wenige dB. Dämmen tun die Gipskarton-Wand und die andere Wand.
Und hier musst du im Bassbereich auf mindestens ca. 40dB kommen. Das ist sportlich! 40dB bei 100Hz sind nach mass law 64dB bei 1600 Hz. Also ca. ein Schalldämmmaß von 65dB. Kannst ja mal bei Knauf entsprechende Konstruktionen anschauen. Für den ersten Eindruck.

Ich sehe zwei Probleme, die beide eigentlich ein KO-Kriterium sind:

1. der blöde Nachbar - auch wenn du den Schall unter 30dB in seinen Räumen drückst, kann er sich mit Recht beschweren. Wenn z.B. die Musik ihn am schlafen hindert. Allerdings gibt es Richtlinien dass am Tag 1-2h Musizieren erlaubt ist ausserhalb der Ruhezeiten.

2. Die Deckenhöhe von 2m die das Raum-In-Raum-Konzept etwas torpediert. Ich mein, ich bin nur 1.70m groß. Mich würde es nicht so stören ... 10cm verlierst du mindestens durch die Konstruktion. Eher mehr. Und dann brauchst du nochmal für die Raumakustik mindestens 5cm für die Dämmung unterhalb der Zwischendecke. Also verlierst du mindestens 15cm. 3x12mm Gipskarton sind 36 mm, dazu 50 mm Zwischenraum, dazu 50 mm Dämmung. Raumhöhe dann 1.85m. Wenn das noch geht?
 
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Zusätzlich noch 50mm Zwischenraum ? Ich habe bisher die gedämmten 50mm als Zwischenraum angesehen ... wieder was gelernt ;)
 
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10cm verlierst du mindestens durch die Konstruktion. Eher mehr. Und dann brauchst du nochmal für die Raumakustik mindestens 5cm für die Dämmung unterhalb der Zwischendecke. Also verlierst du mindestens 15cm. 3x12mm Gipskarton sind 36 mm, dazu 50 mm Zwischenraum, dazu 50 mm Dämmung. Raumhöhe dann 1.85m.

also ganz ehrlich,wer von uns möchte in einem raum stehen seiner leidenschaft dem musizieren nachgehen (also sich länger drin bewegen) im "besten fall" nur 5cm platz zur decke haben um dann immernoch lärm zum nachbarn rüberzubringen?

und mal weiter gedacht........
wenn ihr baulich die gleiche decke habt(bzw. verbunden seid),wie siehts denn mit der bodenplatte aus?

den aufwand/nutzen vergleich betrachtet würde ich die 1-2 h/tag musizieren im eigenen haus frei ausnutzen :rolleyes:

vg,didi
 
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Zusätzlich noch 50mm Zwischenraum ? Ich habe bisher die gedämmten 50mm als Zwischenraum angesehen ... wieder was gelernt ;)

Nein, nein. Die 50mm sind der Zwischenraum. Die Dämmung ist genaugenommen immer nur für den Zwischenraum. Sie verhindern und mindert Resonanzen in dem notwendigen Zwischenraum.
50mm sind aber arg knapp. Bei so sportlichen Anforderungen wären 20cm und mehr angebracht.
Was ich meinte, dass du unter der Decke noch 50mm für Raumakustik brauchst.
 

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