musikstil->bassmodell

von maschaa-, 02.06.07.

  1. maschaa-

    maschaa- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #1
    welche bass modelle nimmt man für welchen musikstil?
    dass warwick wohl hauptsächlich für metal genommen wird sieht man wohl am aussehen...
    aber wie ist das in den genres: rock/punk/funk
    nimmt man da lieber nen j- oder nen p-bass? oder doch i-was andres wie zB epiphone, ibanez, peavey usw.?

    klärt mich darüber mal bitte auf!
     
  2. Nashrakh

    Nashrakh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #2
    Generell kann man nehmen, was man möchte (oder besser:was gefällt), denke ich...
    Muss man dann halt nur etwas einstellen, den Sound.

    Alex Webster hat für "Eaten Back to Life" von Cannibal Corpse nen Preci genommen...lol es muss nicht immer Metal sein^^
     
  3. Dwarf_berserk

    Dwarf_berserk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #3
    wobei für mich die warwicks vom aussehen her eher ned metal sind...höchstens der Vampyre.

    du kannst mit allem alles spielen^^ who cares? es wird sicher keiner verbieten, zb mit nem Warlock jazz zu spielen^^ reine geschmackssache
     
  4. Tobbse

    Tobbse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #4
    pf ich spiele mit einem thunderbird funk von daher kann man da keine pauschalaussage treffen wie ich finde.

    persönlicher geschmack->bassmodel+musikstil

    mehr kann ich dazu nicht sagen^^
     
  5. Euphemismus

    Euphemismus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #5
    Jepp, geb Dir (fast) voll und ganz Recht ;)
    Jeder Bass hat seinen Grundcharakter - das wird hier gemeinhin mit "knurrig", "fett", "transparent" etc. beschrieben. Man kann aber mit der Anlage/Combo/Whatever SEHR viel machen.
    Beispiel: Der Thunderbird von Epiphone ist eigentlich ein Rockbass. Ich spiel damit aber genauso auch irgendwelchen pop oder Oldies - alles Einstellungssache. Such Dir erstmal einen Bass der Dir passt... der Rest findet sich :)
     
  6. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.06.07   #6
    Was heist schon Rock? Art Rock, Blues Rock, Stadion Rock? Was ist Punk? Ramones, Blink 182, NOFX? Was ist Funk? Da gibt es nicht den Basssound und dementsprechend nicht den Bass.

    Warwick nur für Metal? Schau dir mal die Endorserliste von Warwick an, ein Großteil der dort aufgeführten Bassisten ist alles andere als Metaller:
    Stefan Brings Brings
    Steffi Stephan Udo Lindenberg
    Chris Brown Kylie minogue
    Earl Falkner UB 40
    Jack Bruce CREAM, Jack Bruce Band"

    Grundsätzlich erstmal, erlaubt ist, was gefällt. Allein die Liste von Newsted (Ex-Metallica) ließt sich wie eine Auflistung aller bekannten Bassdesigns:

    SADOWSKY BASS GUITARS
    4 Strings:
    Lake Placid Blue Vintage -Alder body, Morado finger board
    Black Vintage -Ash body
    PJ - Cherry Sunburst
    PJ - Caramel Sunburst
    5 strings:
    2 - Vintage - Black
    Vintage - Cherry Sunburst
    2 - 24 Fret - Black w/EMG-40J pick ups

    OTHER BASS GUITARS
    1958 Fender Prescision
    1981 Spector NS 4-string
    Zon fretless
    1963 Gibson EB-3
    Gibosn EB-6 (six string)
    1968 Fender Telecaster Paisley Bass

    Für den Anfang empfiehlt sich beispielsweie einen Allrounder zuzulegen, wie 'nen Jazzbass oder 'nen Precis mit Bridgetonabnehmer (ne Kopie oder 'nen Squier). Oder wenn man auf modernere Optik steht 'nen Rockbass (by Warwick),'nen günstigen Ibanez, Yamaha und so weiter. Damit kann man erstmal alles[tm] machen, bis man es besser weis.

    Je nachdem in welche Richtung es später geht kann man seine Vorlieben weiterentwickeln. Der andere Weg ist einfach zu kaufen was einem optisch zusagt (vorher hier fragen, ob das Ding technisch taucht) und sich vielleicht später ein anderes Instrument, mit einem anderen Charakter zulegt.

    Gruesse, Pablo
     
  7. Driver 8

    Driver 8 Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.06.07   #7
    Pablo hat absolut recht! Und zwar vollkommen. Es gibt keine Metalbässe, keine Rockbässe, keine Funkbässe. Gut, man kann sagen, dass sich ein Höfner vielleicht mehr für Beat eignet als für Metal, aber man schaue sich mal Beatallica an. ;)

    Für den einen ist bspw. der Preci der beste Bass überhaupt und er spielt darauf alles, der andere nimmt ihn hauptsächlich für Blues, Blues und Hard Rock, während er für Funk und Pop dann den Jazz Bass auspackt, für Metal vielleicht einen StingRay und bevorzugt. Und der Dritte findet den Preci sowas von beschissen, dass er ihn nie spielen würde und spielt fröhlich seinen WAL und seinen Steinberger sowie seinen bundlosen Thumb.

    Welcher Bass wann, wie, wo und unter welchen Umständen für einen persönlich vorteilhaft ist, lässt sich nur durch Testen, Erfahrung und vor allem in der harten Praxis und im Alltag herausfinden. So merkt man manchmal, wie sich auch der eigene Bassgeschmack mit der Zeit wandelt, oder entwickelt ganz feste Anforderungen.
    Kleines Beispiel von mir: Als ich anfing, wollte ich unbedingt einen Fender Precision Bass, aber nur weil Mike Mills von R.E.M. einen spielte und ich über den an den Bass kam. Doch wenig später wollte ich einen fünfsaitigen Warwick Streamer, weil mein Lehrer einen spielte und der unheimlich geil klang. Doch für mich war er dann doch nichts und außerdem preislich nicht ganz in meiner Liga. Aber ein Fünfer sollte es sein. Nach Liebäugeleien mit einem OLP StingRay, einer RockBass Corvette und einem Yamaha RBX 375 landete ich bei einem Fender Jazz Bass V. Mit dem war ich dann auch sehr glücklich, doch irgendwann hatte der zu wenig Durchsetzungskraft. Anfang 2007 geriet ich dann doch an einen Preci, und seitdem stand der Jazz Bass V nur noch in der Ecke. Nach dem Gedanken, ihn durch einen Ibanez ATK zu ersetzen, denke ich nun eher, ihn durch einen Jazz Bass mit nur vier Saiten zu ersetzen, weil Jazzy halt auch geil ist. Aber ein Fretless wäre auch was tolles...
    Was lernt man daraus? Man muss viel testen und spielen, um was passendes zu finden. Aber neben dem Liebäugeln mit neuen Bässen oder auch endlich mal einem Half Stack sollte das Üben nicht auf der Strecke bleiben. Denn auch ein Warwick Infinity nutzt nichts, wenn man ihn nicht spielen kann.

    Also, testen, spielen, hören, fühlen, erleben, Fehler machen. Nur so findet man, was man wirklich will. ;)

    Gruß,
    Carsten.
     
  8. User X Y Z

    User X Y Z Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.06.07   #8
    Ich finde auch, dass man mit jedem Bass jede Stilrichtung spielen kann! Wer schreibt einem denn vor wie sich der Bass in einer bestimmten Stilistik anzuhören hat? Ist doch alles immer eine Frage des persönlichen Geschmacks und des Style des Bassisten. Ich selbst habe z.B. mit einem Stingray schon Jazz in einer Big-Band gespielt. Genauso benutze ich aber auch meinen Lakland Jazzbass manchmal in einer Deathmetalband. Hört sich in meinen Ohren alles gut an. Für mich ist das wichtigste Kriterium bei einem Bass, dass ich mich darauf wohlfühle beim spielen. Dann schaue ich wie sich damit "mein" Sound realisieren lässt. Ob der Bass letztendlich vom Aussehen bzw. nach Meinung anderer in die Band passt ist mir ziemlich egal.
     
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