Muss der Kehlkopf unten bleiben?

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Tupacshakur
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Wenn ich z.b. eine tonleiter singe und tief anfange mit dem vokal "a", ist der kehlkopf am anfang unten. Je höher ich mit den ton gehe, geht auch der kehlkopf nach oben.
Ist das in ordnung oder muss der kehlkopf mit den höheren tönen auch unten bleiben?
 
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Was für eine Technik willst du denn singen?

Aus klassischer Perspektive würde ich eindeutig unten sagen, aber ich vermute mal stark, dass die Kollegen aus der Pop-Ecke da vollkommen konträr antworten. *G*
 
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Tupacshakur
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Was für eine Technik willst du denn singen?

Aus klassischer Perspektive würde ich eindeutig unten sagen, aber ich vermute mal stark, dass die Kollegen aus der Pop-Ecke da vollkommen konträr antworten. *G*

Danke für deine schnelle antwort. Also klassik will ich nicht singen, sondern rock/pop.
Welchen sinn hat eigentlich das mit dem kehlkopf unten blieben?
 
jimmyd
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naja was heisst fue dich unten?Optimal sollte der kehlkopf(Larynx) eine neutral stellung einnehmen.Das heisst wenn ich normal spreche stellt sich die oder der Larynx?egal eine neutralstellung ausser ich spreche nicht normal dann habe ich auch probleme beim singen:redface:
Natuerlich bewegt sich die larynx flexibel mit aber sie darf weder nach unten gedrueckt oder nach oben gedrueckt werden.Nach unten gedrueckt bekomme ich einen dumpfen ,zombie klang wenn er hoch geht schnuere ich meine kehle zu.Finde die Balance

mach einfache lip rolls da stellt sich die larynx in eine neutral stellung ein.Unterschaetze einfache uebungen nicht;)

Der sinn hat mehrer gruende bruchlose Registerübergänge, ausgeglichene und klangvolle Tonproduktion(gibt natuerlich noch mehr gruende werden sicherlich noch von echetn experten ausgefuehrt:)


ich selber lerne das auch gerade ist schon interessant....Wenn du willst kann ich ja mal ein kleines video posten wenns dich interessiert
 
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Wenn ich z.b. eine tonleiter singe und tief anfange mit dem vokal "a", ist der kehlkopf am anfang unten. Je höher ich mit den ton gehe, geht auch der kehlkopf nach oben.
Ist das in ordnung oder muss der kehlkopf mit den höheren tönen auch unten bleiben?

Das ist grundsätzlich mal in Ordnung, würde ich sagen, solange im Hals kein Gefühl der Enge oder Spannung entsteht.

Die tiefe Kehlkopfposition wird oft und gerne propagiert, vor allem weil Weite schafft. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass nur diese Kehlkopfstellung eine gute Atemanbindung ermöglicht.

Es ist natürlich, dass der Kehlkopf mit steigender Tonhöhe steigt, das hat auch physikalisch-akustische Gründe und hängt ganz nebenbei noch vom Vokal ab. "Unten bleiben" ist relativ zu sein: auch bei klassischen Sängern wird der Kehlkopf mit zunehmender Tonhöhe steigen. Aber er sitzt dann immer noch verhältnismäßig tief.

Im modernen Musical, gerade in den USA, wird zunehmend auch teilweise mit hohem Kehlkopf gesungen. Auch wenn viele Klassiker das behaupten, ist das nicht per se belastend für die Stimme und es muss auch nicht zwangsläufig "eng" klingen. Es gibt allerdings Diskussionen darüber, ob der Kehlkopf beim Belting klassisch stehen sollte, oder sogar im Gegenteil sehr hoch.

Ich denke, man sollte am Kehlkopf nicht zu viel herumdoktorn. Ihn bewusst nach unten drücken (womöglich mit dem Zungengrund *schauder*) oder nach oben ziehen halte ich jedenfalls für wenig nutzbringend bis gefährlich. Bei einer gesunden Atemanbindung und guter Technik sollte der Kehlkopf eigentlich automatisch in der richtigen Position sein. Dann spielt er höchstens noch eine Rolle für Klangfärbung.
 
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naja was heisst fue dich unten?Optimal sollte der kehlkopf(Larynx) eine neutral stellung einnehmen.Das heisst wenn ich normal spreche stellt sich die oder der Larynx?egal eine neutralstellung ausser ich spreche nicht normal dann habe ich auch probleme beim singen:redface:
Natuerlich bewegt sich die larynx flexibel mit aber sie darf weder nach unten gedrueckt oder nach oben gedrueckt werden.Nach unten gedrueckt bekomme ich einen dumpfen ,zombie klang wenn er hoch geht schnuere ich meine kehle zu.Finde die Balance

mach einfache lip rolls da stellt sich die larynx in eine neutral stellung ein.Unterschaetze einfache uebungen nicht;)

Der sinn hat mehrer gruende bruchlose Registerübergänge, ausgeglichene und klangvolle Tonproduktion(gibt natuerlich noch mehr gruende werden sicherlich noch von echetn experten ausgefuehrt:)


ich selber lerne das auch gerade ist schon interessant....Wenn du willst kann ich ja mal ein kleines video posten wenns dich interessiert

Klar, das video kannst du gerne posten. Würde ich gerne sehen.
 
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ja, oliverFoxx hat es schon ganz gut erklärt. Aus klassischer Sicht schafft man Weite, aber man drückt ihn auch nicht künstlich nach unten, man belässt ihn ungefähr an der Position, wenn man ein o spricht. In der Höhe hilft da nach hinten denken, weil man mit ner Kehlstellung wie bei einem i nicht richtig hoch kommt. Aber da du ja keine Klassik singst, überlass ich hier mal den Pop/Rock- Kollegen das Feld. :)
 
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Ich dachte, das sei ein alter Thread, weil ich auf einem mit selben Titel schon mal geantwortet habe. Mag ich jetzt aber nicht suchen. Dann halt nochmal:

Der Kehlkopf geht mit der Tonhöhe IMMER nach oben! Das ist physiologisch richtig so. Man sagt beim Unterricht nur dass man ihn in einer relativ tiefen Position belassen soll und nicht durch Anspannung in Mund- und Rachenraum hochziehen soll, was Anfänger gerne machen. Den Kehlkopf NIEMALS nach unten drücken oder festhalten! Sondern Spannungen vermeiden, die ihn hochziehen. Der Kehlkopf steht dann automatisch in einer relativ tiefen Position. Ganz ohne Druck und Anspannung.
Ich würde auch den wenigsten empfehlen bei hohen Tönen nach hinten zu denken, weil bei vielen dann der Stimmsitz nach hinten wegrutscht. Besser tief oder weit denken. Man stellt sich vor, dass man den Ton weit von sich weg schleudern will, dass auch unten vor der Bühne in der letzten Reihe die Zuschauer den Ton um die Ohren gehauen bekommen. Der Kehlkopf bleibt dann von alleine in einer relativ tiefen Position mit großer Weite. Und nicht die ganze Zeit am Kehlkopf fummeln und im Spiegel fixieren. Für den klassischen Ton denkt man sich lieber, dass der Ton sich wie eine Kuppel in alle Richtungen entfaltet.
 
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Um's mal so einfach wie möglich auszudrücken: Scher' Dich nicht drum, der Kehlkopf macht das schon von alleine richtig.
 
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@sing-it
damit gehe ich leider nicht ganz konform.
ich hatte (und hab immernoch) relativ große probleme mit hohen tonlagen (bzw den übergängen).
beim übergeng von brust- zu kopfstimme macht mein kehlkopf nicht genau was er soll.
ich bin zur zeit dran, das mit meinem gesangslehrer zu ändern.
ich kann leider nur ihn zitieren und sagen, dass der kehlkopf bei jedem ton in einer neutralen lage bleiben soll und man "scheinbar unerreichbare" tonlagen mit der richtgen technik und resonanzraumnutzung erreichen sollte.
wenn ich da irgendetwas falsch verstanden habe bitte ich um aufklärung.
 
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Ohne Dich gesehen und gehört zu haben, kann man da schlecht was zu sagen. Die Ausdrücke "neutrale Lage" und "scheinbar unerreichbar" sind reichlich relativ und sagen zunächst mal recht wenig aus.
Selbstverständlich gibt's hier keinen Pauschalrat, der für jeden paßt. Drum sagte ich: "um's mal so einfach wie möglich auszudrücken"
Grundsätzllich kann man aber sagen, daß beim Selbst-am-Kehlkopf-Herumwurschteln nix gutes rauskommt. Dafür braucht es fachkundige Anleitung - allen anderen würde ich dringend davon abraten.
 
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Grundsätzllich kann man aber sagen, daß beim Selbst-am-Kehlkopf-Herumwurschteln nix gutes rauskommt. Dafür braucht es fachkundige Anleitung - allen anderen würde ich dringend davon abraten.
Das sehe ich ähnlich, aber die Aussage, der Kehlkopf mache schon von alleine alles richtig, finde ich selbst "so einfach wie möglich ausgedrückt" eher unglücklich. ;)
 
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Unglücklich oder nicht, meines Erachtens nach der einzig sinnvolle Rat für einen anfangenden Autodidakten.
 
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Allgemein kann man sagen:
im klassischen Gesang wandert die Kehle bei zunehmender Höhe langsam nach unten, in Pop-Gesang bleibt er ungefähr an der Stelle oder wandert leicht nach oben.
Das ist tatsächlich ein entscheidender Unterschied zwischen den Gesangstechniken.
Ich kenne aber auch Sänger, die trotz guter Kehlkopfstellung schlecht singen. Das liegt daran, daß die Stimme von mehreren Muskeln gesteuert wird, nicht nur vom "Kehlkopfsenker".
Auch Atmung und "Resonanz"-Nutzung wirken sich auf die Stimme aus, auch wenn die Kehle an derselben Stelle bleibt.
 
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Also ich meine, dass das nicht stimmt. Auch beim klassischen Gesang wandert der Kehlkopf mit der Tonhöhe nach oben. Im Vergleich zu Popgesang eben nur relativ tiefer. Deswegen ist das Ansatzrohr bei klassischem Gesang größer. Fixiert sollte der Kehlkopf bei keinem sein. Hoch geht er bei allen, wenn man höher singt. Das ist ganz normal. Er soll nur eben nicht ganz hoch schnellen und die Kehle verengen. Die Kehlkopfsenker soll man bitte auch nicht ansteuern wollen. Was soll denn das Kehlkopfruntergezerre? Stattdessen soll man sich im Hals nicht verkrampfen, also die Kehlkopfheber leicht entspannen. Dann geht der Kehlkopf automatisch in die richtige Position.
 
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Anatomisch hast Du da sicher recht, vom Gefuehl her wuerde ich aber Dirk rechtgeben. (Auch wenn ich nicht wirklich klassisch singe. )
Das wird aber nicht durch ein aktives nach unten Zerren erreicht, sondern eher ueber die Vokalfaerbung nach o/u in den Hoehen. Grob beschrieben, natuerlich spielt da noch mehr rein.
 

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