Nächste „Motif“-Generation – Wünsche und Anregungen

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defrigge
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Naja, ich hab mir den Fantom wegen solcher Stärken gekauft - nur um dann ständig in die in bester Roland Manier gleich mit eingebauten gravierenden Schwächen hineinzustolpern:
- das Bank-Management leidet unter zu kurzen Filenames (vom katastrophalen sonstigen File-Management, besonders für Samples und ganze Projekte, ganz zu schweigen). Und wenn man die Nummer eines Programms nicht weiß, macht es nicht wirklich Spass, die ganze Liste durchzuscrollen.
- das starre Effektrouting ist in meinen Augen schlicht unbrauchbar für viele Zwecke
- Transponieren kann man intern prima, nur extern direkt vom Fantom aus leider gar nicht
... etc.: ich will das jetzt nicht alles wieder aufwärmen und du weißt das ja selbst am besten.
Das war ja zuletzt immer das Problem bei Roland: ihnen fehlt es nicht an guten Ideen und Sounds, aber sie setzen das alles immer voller Bremsklötze und Spassverderber-Funktionen um.

Es gibt keine komplexen Synths ohne Schwächen. Das gilt auch für den Kronos. Aber im Alltag komme ich nach der nötigen Einarbeitungszeit meist besser zum erwünschten Ziel als mit allem, was ich sonst so kannte und kenne. Der Setlist-Mode und die Möglichkeit, verschiedene Startkonfigurationen für verschiedene Projekte von SSD zu laden, machen die Kiste ebenso flexibel wie das User Sample Streaming oder das Effekt-Routing oder viele andere sehr praktische OS-Funktionen. Die Lernphase dauert wegen des schieren Umfangs etwas länger, aber dann fluppt das meiste wie erwünscht.

Bin schon gespannt, wie Yamaha erweiterte Funktionalität und User-freundliche OS-Struktur in ihrem nächsten Gerät unter einen Hut bringen wird.
 
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Bastiab
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Und die Zehner-Tastatur nicht vergessen!
Ohne diesen Nummern-Block ist das Eingeben von Werten
ziemlich lästig. Kronos hats auch.
Und dazu: einen Fader oder Poti zuweisen können, der dann
die Werte in großen Schritten regelt. Hat der Vor-Vor-Vor-Vorgänger
alles schon gekonnt. Alle Werte am wackeligen Dial-Rad zu erdrehen
und den Rest zu tippen - ein echter Rückschritt. Ich benutze den Motif,
komme aber kaum dazu, die vielen Fader und Potis wirklich zu nutzen.
Woran liegts nur? Meine (nicht-subjektive!) Verbesserungsliste wird
immer länger. Aber der Motif-Nachfolger ist bestimmt schon längst
fertig; hoffentlich nicht wieder voll auf Kommerz getrimmt.


- - - Aktualisiert - - -

Hi mschreiner,
ein Gerät schlecht reden ist nicht mein Ziel.
Vielmehr ist es mein Wunsch, dass Firmen ihre Produkte
so gestalten, wie die Consumer es brauchen.
Sich dann noch in der Werbung rühmen, sie hätten sich
Anregungen und Wünsche von Consumern
eingeholt und nach diesen Kriterien das "verbesserte"
Nachfolgemodell entwickelt, ist eine Schelte für die,
die es WIRKLICH verbessert hätten.
An ein Nachfolge-Gerät erwarte ich Verbesserungen,
aber leider ist es fast nie der Fall. Da könnte ich etliche
Beispiele auflisten!! Klar wird auf den Kronos gemeckert,
und das auch auf hohem Niveau, aber den XF zu bemeckern,
verstehe ich als mehr gerechtfertigt.
 
steirerbua82
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Ich spiel den XS - auch wenn er für den heutigen Stand der Technik vll. etwas "in die Jahre gekommen is"... ich bin top zufrieden damit.
Das einzige, was besser sein könnt, das der Ton nicht abreisst beim Programmwechsel und ein größerer Noteshiftbereich.
 
Daddel B.
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?.......... und richtig damit beschäftigt habe ich mich auch nicht, habe eben nicht die Zeit dafür. Aber die Bedienung ist einfach nicht zeitgemäß.
Kest

Da fällt mir nichts mehr zu ein.:gruebel: .......:nix:
 
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Da fällt mir nichts mehr zu ein.:gruebel: .......:nix:
Na entschuldige mal ;-)
Okay, ich bin vielleicht der falsche, der seinen Senf dazu gibt, weil ich mich damit wenig beschäftige. Motif XS war meine erste Workstation. Keine Ahnung, wer mich damals geritten hat, denn ich wollte nur gute Pianos + vielleicht E-Pianos (das habe ich bei Motif auch bekommen)... Von vielen Möglichkeiten war ich vom ersten Tag an erschlagen. Die Übersicht hat mit einfach gefehlt. Handbuch habe ich angefangen zu lesen und es lag auch immer parat. Doch nachdem ich gesehen habe, dass ich mehr Zeit damit verbringe irgendwas einzustellen oder durch Menüs zu wursteln, statt Musik zu machen habe ich es sein gelassen.
Irgendwann mal wollte ich an Sounds "schrauben", wollte aber über externe MIDI Geräte machen, damit ich alles vor mir griffbereit habe... Ha-Ha... Die Features, die ich von der Software kannte (z.B. Midi-Learn) sind Yamaha gänzlich unbekannt... Da sollte ich also irgendwelche Sysex-MIDI Daten editieren, damit ich ganz einfache Dinge machen konnte. Nein, nicht mit mir.

Ich wollte ganz vom Rechner weg, vor allem für ganz einfache Sachen, wie schnell mal was Aufnehmen (einfache Songs). Mit dem Motif beschäftige ich mich viel länger, als wenn ich alles einfach Live nach einander einspiele.

Den Vogel hat aber mLAN abgeschossen. Das werde ich YAMAHA nie verzeihen: keine Treiber für Win 7 x64. Die ganze Integration mit Cubase kann man dann natürlich vergessen...


Ich spiele fast jeden Tag den Motif zu Hause, aber eben nur "Klavier" spielen, nichts mehr. Das reicht mir vollkommen. Mit der Band spiele den Kurzen PC361 mit Zusatztastatur. Trotz kleines Displays komme ich mit dem Kurzen besser zurecht, auch wenn auch da die Bedienung auch "komisch" ist.
Klar, heuzutage hat jeder ein iPhone, iPad und ist eben verwöhnt, so wie ich. Aber gerade bei YAMAHA haben sie doch Linux laufen lassen. Wenn sie wollten, hätten sie alles updaten können, statt den Leuten für mehr Geld und für 350 MB ROM-Speicher mehr, 700 MB weniger Samplespeicher und Flash den XF zu verkaufen! Da muss man doch überlegen, Flash-Speicher für viel Geld, wo die Workstation eh eine Minute zum Hochfahren braucht -- da fallen noch ein Paar Minuten zum Laden vom USB nicht ins Gewicht. Ach ja, die Skins kann man mittlerweile neu laden (schön bunt).

Neue Generation müsste viel mehr als nur ein Update sein, die Workstations und die Bedienung sollten selbst klärend sein.
Meine absolut Killerfeature sollte "Standby" sein. Das Gerät soll in Standby gehen, so wie Rechner das tun, alle LEDs sollten aus gehen (außer vielleicht POWER LED oder so), nur einen Tastendruck wacht dann die Workstation wieder auf. Wird aber sicherlich NIEMALS passieren, denn dann kann man die Option "FLASH" nicht mehr verkaufen. Und die sollen mit nicht erzählen, dass das nicht gehen soll.
Kest
 
osc
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Meine absolut Killerfeature sollte "Standby" sein. Das Gerät soll in Standby gehen, so wie Rechner das tun, alle LEDs sollten aus gehen (außer vielleicht POWER LED oder so), nur einen Tastendruck wacht dann die Workstation wieder auf. Wird aber sicherlich NIEMALS passieren, denn dann kann man die Option "FLASH" nicht mehr verkaufen. Und die sollen mit nicht erzählen, dass das nicht gehen soll.
Kest

Ich halte mich kurz: Warum?!

Willst du damit auf nem Gig Stromsparen oder hast du Angst dass das Bild aufm Display festbrennt, sowie bei alten Röhrenbildschirmen?
Bei der Fantom G kann man einen Bildschirmschoner aktivieren, der sich nach einer bestimmten Zeit, kann man selbst festlegen, einstellt. Dann leuchten nur noch ein paar LEDs (viele hat er ja auch nicht) und die Hintergrundbeleuchtung der Pads.

Und falls es mal beim gig oder irgendwo eine Spannungsschwankung gibt und kurz der Strom ausfällt, dann nützt nur ein USV und kein Standby mehr.

Gruß
 
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Standby bei einer Workstation?
Würde vielleicht Sinn machen zwischen Soundcheck und Gig-Beginn, aber sonst?
 
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Ich halte mich kurz: Warum?!
Gruß

ganz einfach: FLASH wird zumindest bei YAMAHA verkauft, weil man argumentiert, dass lange Lade-Zeiten entfallen. Dafür zahlt man den Aufpreis von mehreren Hundert Euro. Mit einer Standby-Funktion wäre es obsolet, weil das Gerät die ganze Zeit läuft.
Und es geht hier nicht um Stromverbrauch oder Ausfall beim Gig. iPad muss man nicht neu starten, mein Notebook läuft auch monatelang, ohne dass ich neu starten muss... Wieso geht es nicht beim einem Keyboard?
Meiner Meinung nach, wäre es ein Gewinn für jeden, der einfach eine (Soft)Taste drückt und das Gerät ist sofort spielbereit (und der Speicher immer mit den Samples und Co geladen bleibt).
Mit meinem ganzen Geschreibsel möchte ich nur sagen, dass neue Wege eingeschlagen werden müssen, damit sich die Geräte verkaufen. Mehr Speicher für Samples ist nicht der richtige Weg. Das wird aber bei der neuen Motif-Generation definitiv passieren, weil es überhaupt kein Alleinstellungsmerkmal für YAMAHA Motife mehr gibt.
 
osc
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ganz einfach: FLASH wird zumindest bei YAMAHA verkauft, weil man argumentiert, dass lange Lade-Zeiten entfallen. Dafür zahlt man den Aufpreis von mehreren Hundert Euro. Mit einer Standby-Funktion wäre es obsolet, weil das Gerät die ganze Zeit läuft.
Und es geht hier nicht um Stromverbrauch oder Ausfall beim Gig. iPad muss man nicht neu starten, mein Notebook läuft auch monatelang, ohne dass ich neu starten muss... Wieso geht es nicht beim einem Keyboard?
Meiner Meinung nach, wäre es ein Gewinn für jeden, der einfach eine (Soft)Taste drückt und das Gerät ist sofort spielbereit (und der Speicher immer mit den Samples und Co geladen bleibt)

Ipad und Notebook finktionieren auch nur deswegen, weil es neben einer Standby Taste auch einen Akku gibt. Oder ist dein Notebook bzw. Ipad immer an der Dose?
Ein Standby Modus wie beim Fernseher ist a.) vollkommen Energieuneffizient und b.) klappt das nur solange der Fernseher am Stromkreis hängt. Da ein Keyboard bewegt wird, braucht es schon mal eine Batterie. Wenn es dann noch ein veralteter Bleiakku besotzt, dann wiegt das gute Stück einiges mehr.

Flash hin oder her. Mir ist es Wurscht hauptsache ich hab einen Speicher mit Zusatzsounds, der immer funktioniert und schnell genug streamt. Und von der Aufbauzeit aufm gig ist es mir immer noch ein Rätsel warum einige denken, dass Keyboard muss schnell einsatzbereit sein. Man baut doch als erstes die schweren und unbeweglichen Geräte auf, wie boxen, keys und mischpult. Sobald dann der Strom gelegt ist, schaltet der Keyboarder sein Keyboard an und baut weiter auf. Fertig.:)
 
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Ich wünsche mir von einem neuen Motif, dass er seine bisherige Stärke - nämlich gut spielbare Sounds auf ein neues Niveau hebt. Viel zu viele Sounds in den heutigen Software-Workstations sind zwar ultrarealistisch, lassen sich aber nicht spielen. KORG hat hier mit dem Kronos etwas richtig gemacht: Die Kiste klingt besser und passt trotzdem gut in den Gesamtsound einer Band. Bei KORG fehlen mir aber viele Standardsounds, die Yamaha seit jeder besser im Angebot hat.

Wenn Yamaha es schafft, seine Workstations klanglich auf den aktuellen Stand zu bringen und dabei die Funktionen und die einfache Bedienung irgendwie da mit einzubringen, dann werde ich mir nach langer Zeit endlich wieder eine Workstation kaufen. Ich bin gespannt und warte seit langer Zeit darauf, dass Yamaha oder Roland einen Hammer präsentieren...
 
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Mein Rechner (auf Arbeit) läuft übrigens auch 24/7 (ohne Akku) ;-)

Was mir sauer aufstößt sind halt die Auf"preise" für FLASH und dazu halt der Argument, dass man die Samples nicht mehr laden muss. Ist ja toll... Ich sage mal so (ich schweife jetzt vom MOTIF ab), heutzutage kosten 16 GByte 50,- (DDR3 Speicher). Stecke diese in eine Workstation und von mir aus lade 30 Minuten alles vom USB stick... Dazu noch eine Pufferbatterie (falls man auch noch transportieren möchte) und gut ist. Aber auch Akku braucht man nicht, weil man ja, wie Du schön sagst, ein Mal Strom einschaltet und gut ist.
Technisch ist es überhaupt kein Ding. Nur wieso machen das die Hersteller nicht? ...eben... weil man dann auf die Idee kommen könnte zu sagen "wozu brauche ich dann Flash"?
Wir werden halt geschröpft bis zum gehtnichtmehr.
 
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Weil jeder Hersteller seine Hausaufgaben kann. Solange eine Produkt läuft und es kein signifikant besseres Konkurrenzprodukt gibt, muss ich mein Produkt nur pflegen und nicht vollkommen verändern. Schwere Softwarefehler in der Bedienungsstruktur werden öfters gerne als Herstellertypisch bezeichnet, insgesamt wundert es mich warum die Musikinstrumentebranche gerade im Keyboardbereich so langsam sich bewegt. Potenzial ist ja da, siehe Ipad für simple Notenanzeige.
 
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Es braucht nur jemanden zu geben, der vorprescht. Ich sehe schon: APPLE bringt ein (wirklich gutes) Stagepiano auf den Markt (für teuer Geld, aber ist egal), wo man ein iPad anschließen kann. Dazu kommt noch eine Symbiose aus Garage-Band + Logic auf dem iPad... dann können andere einpacken.
 
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:-o Ha-ha... Eigentor...
 

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