Neuanschaffung : Shure vs Sennheiser - diverse "Probleme"

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Hallo Forum

Ich möchte von Kabel auf Funk umsteigen, dabei auch zusätzlich auf ein Headset. Ich recherchiere in den üblichen Shops, was die Platzhirschen anbieten. Shure nichts, weil scheinbar komplett nichts lieferbar ist und bei Sennheiser kenn ich mich mit dem Product-Lineup nicht aus. Deshalb hier die Bitte um Tipps oder Hinweise.

Folgende Ausgangssituation : Es geht um zwei Bands mit jeweils 4 Sängern. Band 1 singt mit Handsendern und will auf Funkhandsender umsteigen, Band 2 will neu ein Funk-Headset einsetzen. Zwei der Sänger singen in beiden Bands, dazu gehöre ich. Es wäre also schön, wenn die Funkstrecke der zwei Sänger sowohl mit dem Handmikrofon, wie auch mit einem Headset-Sender für beide Bands nutzbar wäre.

Die Sänger aus Band 1, die auf Handsender umsteigen wollen, haben Ihr kabel KMS 105 und KSM 9 liebgewonnen und würden diese Kapsel auch gerne in der Funkstrecke nutzen. (Die restlichen zwei Sänger haben ein Beta 58A, da sähe ich aber ein Upgrade auf Beta 87A beim Neukauf Handsender)

Fragen :
  • Habe ich das richtig recherchiert, dass eine KMS 105 Kapsel ausschliesslich mit einer Sennheiser Funkstrecke betrieben werden könnte? (Soweit ich das mal überschlagen habe, käme das aber sinnlos teuer)
  • Was wäre bei Sennheiser vergleichbares Modell zum KMS 105, für den Fall, dass eine Senneheiser Funkstrecke gekauft würde? Was wäre das KSM 9 Equivalent?
  • Welche Funkstrecke bei Sennheiser entspicht dem "Upper-Segment", welches man für den Betrieb eines DPA 6060 Headset einsetzen könnte? (Equivalent einer QLXD, oder SLXD Funkstrecke bei Shure)
Im Grunde hätte ich gerne eine QLXD, oder SLXD Strecke von Shure gekauft mit KSM 9, und/oder Beta 87A Handsendern und parallel das DPA 6060 verwendet. (Ist aber einfach nichts lieferbar und irgendwann im Verlauf des Jahres soll die Funkstrecke angeschafft werden.)

Vielleicht hat mir jemand einen Tipp, oder konkret auch eine Antwort auf die Fragen, oder einen Hinweis, was ich bei der Sache komplett vergesse :-D Danke!

neisgei

PS: muss eigentlich beim Betrieb von 4 Funkstrecken immer noch ein Antennen-Splitter (oder wie das Ding heisst) eingesetzt werden?
 
Schnabelrock
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Neumann gehört seit Anfang der 90er Jahre zu Sennheiser. Das erklärt die Funkkompatibilität und auch, warum Sennheiser keine Konkurrenz zu den KMS-Mikrofonen herstellt.
 
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Ich hatte im Verleih öfters mit den Sennheiser Funkstrecken zu tun, allerdings mit den schweineteuren - die waren halt auch sehr, sehr gut. Was bei meinen Zusammenstössen mit Shure nicht durchgehend der Fall war, aber meine Erfahrungen sind da sicher nicht das unabhängige Maß aller Dinge. Daß du mit etwas mehr Etat einsteigen willst ist schonmal eine gute Idee.
 
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Bei Sennheiser klappt das ab der kleinen ew-100 Strecke, dass man einen Empfänger mit verschiedenen Sendern betreiben kann, ich mache das seit Jahren so. Natürlich immer nur abwechselnd, ent oder weder, Headset oder Handfunke. Bei den größeren Strecken und den Digitalfunken von Sennheiser genauso.
 
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Wenn es Sennheiser werden soll, empfehle ich unbedingt den Blick auf die neue EW-D Serie. Da ist ihnen schon ein ziemlicher Wurf gelungen. Preislich im Bereich der ew100, aber durch die digitale Funkstrecke betriebssicherer und auch eine höhere Reichweite (wir haben es letztens A/B verglichen). Zumal ich bei den analogen ew aus der G3/G4 Serie immer irgendwie ein ungutes Gefühl hatte. Speziell wenn bei Vortragssälen & Co. ein Laptop mit angeschlossenem HDMI-Kabel in der Nähe stand, konnte es schon mal sein, dass bei ausgeschaltetem Sender der Empfänger irgendeinen HF-Müll "sieht" und einfach aufmacht, vermeintlichen Pilotton-Mute hin oder her. So Rauschfahnen mit vollem Pegel sind wirklich nicht der Hit. Das ist mir nicht nur einmal passiert.
Die G2 war da irgendwie noch robuster, da habe ich sowas nie erlebt...
 
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Ich kann über meine SLXD eigentlich nichts negatives berichten, ausser daß es momentan schwer zu bekommen ist. ☹️

Wird aber mit Sicherheit auch mal wieder besser. 🙂

So richtig was falsch machen kann man aber in dieser Preisklasse meiner Meinung nach nicht mehr, egal was auf dem System drauf steht.
 
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Es gibt bzw. Gab von Sound Tools mal einen Adapter, um Sennheiser Kapseln auf Shure Handsender zu adaptieren. Wäre evtl eine Möglichkeit.

Super, danke für den Tipp!
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Die Geräte sind grundsätzlich schwer zu krigen :cautious:

Wie verhält es sich eigentlich, wenn ich 4 Funkstrecken brauche : nehme ich 4 im exakt gleichen Frequenz-Band, oder ist es sogar besser, wenn man die Bänder mischt?

Also z.B. bei Sennheiser 2x ein A-Band und dazu 2x ein E-Band? Oder gibt es Gründe möglichst für alle 4 im selben Band zu haben?
 
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Bei den aktuellen Modellen in der mittleren Preisklasse passen 4 Kanäle problemlos in ein Band. Sollte InEar per Funk dazukommen, kann das dann in ein anderes Band.
 
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Bei Sennheiser klappt das ab der kleinen ew-100 Strecke, dass man einen Empfänger mit verschiedenen Sendern betreiben kann, ich mache das seit Jahren so. Natürlich immer nur abwechselnd, ent oder weder, Headset oder Handfunke. Bei den größeren Strecken und den Digitalfunken von Sennheiser genauso.
Das klappt sogar schon bei den XSW Modellen. Ich habe hier zwei Empfänger, an denen ich Wahlweise eine Handmikro oder ein Bodypack betreibe.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Also z.B. bei Sennheiser 2x ein A-Band und dazu 2x ein E-Band? Oder gibt es Gründe möglichst für alle 4 im selben Band zu haben?
Also 6 Strecken im Bereich 823-865 MHz (Sennheiser E-Band) laufen problemlos (Nutze ich jedes Jahr. Hatte auch schon 8 laufen.). Bis zu 10 gleichzeitig sollte man dort unterbringen können. 3-4 im Bereich 863-865 MHz und den Rest im Bereich 823-832 MHz
 
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Also 6 Strecken im Bereich 823-865 MHz (Sennheiser E-Band) laufen problemlos (Nutze ich jedes Jahr. Hatte auch schon 8 laufen.). Bis zu 10 gleichzeitig sollte man dort unterbringen können. 3-4 im Bereich 863-865 MHz und den Rest im Bereich 823-832 MHz

Ja genau, also es geht mir um die Frage - gibt es Argumente alles im selben Band zu betreiben? Ich werde wie gesagt 4 Empfänger brauchen und frage mich nach vor- und nachteilen, wenn ich bewusst NICHT alle 4 im selben Band betreibe. Tut es weh, zwei Shure im Band 500 irgendwas und zwei Sennheiser im Band 800 irgendwas zu betreiben?
 
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Hallo!

Wenn es Sennheiser werden soll, empfehle ich unbedingt den Blick auf die neue EW-D Serie. Da ist ihnen schon ein ziemlicher Wurf gelungen. Preislich im Bereich der ew100, aber durch die digitale Funkstrecke betriebssicherer und auch eine höhere Reichweite (wir haben es letztens A/B verglichen). Zumal ich bei den analogen ew aus der G3/G4 Serie immer irgendwie ein ungutes Gefühl hatte. Speziell wenn bei Vortragssälen & Co. ein Laptop mit angeschlossenem HDMI-Kabel in der Nähe stand, konnte es schon mal sein, dass bei ausgeschaltetem Sender der Empfänger irgendeinen HF-Müll "sieht" und einfach aufmacht, vermeintlichen Pilotton-Mute hin oder her. So Rauschfahnen mit vollem Pegel sind wirklich nicht der Hit. Das ist mir nicht nur einmal passiert.
Die G2 war da irgendwie noch robuster, da habe ich sowas nie erlebt...

Die EW-D Serie würde ich Dir auch ans Herz legen.
Sehr viel günstiger als die EW Serie und sehr viel besser, da voll digital.
Unser Gitarrist hat eine Funkstrecke für seine Gitarre von der EW-D Serie. Ist absoluter Hammer.

Ich selber habe die EW Funkstrecken (die 500er). 2 mit Handsendern. Kapseln sind 1x 935er und 1x945er
Dazu dann noch die Sennheiser InEar Funkstrecke.
Da kostet allerdings auch eine Funkstrecke mal eben 1000 Euro.

Würde ich heute Funkstrecken kaufen, würde ich die EW-D nehmen.

Gruß
sven
 
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Sehr viel günstiger als die EW Serie und sehr viel besser, da voll digital.

Allerdings muss Du bei den digitalen Stecken mehr auf die Latenzen achten.
Der Sender macht schon eine A/D Wandlung, dann muss der Empfänger das wieder D/A wandeln, und zu guter Letzt erfolgt im Pult bzw. der Stage Box wieder eine A/D Wandlung. Dann kommen ggf. noch Effekte dazu. Das kostet alles Zeit. Analog ist da "schneller" und du hast nur eine A/D Wandlung.

Ich habe jetzt spontan keine Informationen gefunden, mit welcher Auflösung das Signal gewandelt wird. Aber jede Wandlung von Analog nach Digital ist verlustbehaftet (fällt bei Sprache kaum auf, bei A-Gitarren für geübte Hörer schon).

Die richtigen "voll digitalen" Systeme (z.B. EM 6000) haben auch digitale Ausgänge (z.B. AES oder Dante-Interface). Da erfolgt dann nur eine A/D Wandlung in der ganzen Verarbeitungskette. (Und D/A erst wieder in der Endstufe).
 
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, konnte es schon mal sein, dass bei ausgeschaltetem Sender der Empfänger irgendeinen HF-Müll "sieht" und einfach aufmacht, vermeintlichen Pilotton-Mute hin oder her. So Rauschfahnen mit vollem Pegel sind wirklich nicht der Hit. Das ist mir nicht nur einmal passiert.
Dem schließe ich mich an. Auch ohne hdmi Kabel in der Nähe.
 
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svenyeng
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Hallo!

Allerdings muss Du bei den digitalen Stecken mehr auf die Latenzen achten.

Die EWD Serie hat eine Latenz von 1,9ms
Unser Gitarrist nutzt ja die Gitarrenfunkstrecke und der ist in Sachen Latenzen mehr als empfindlich.

Gruß
sven
 
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Unser Gitarrist nutzt ja die Gitarrenfunkstrecke und der ist in Sachen Latenzen mehr als empfindlich.
:LOL::ROFLMAO: - der stand auch schon früher nie weiter als max 1m von seinem Lautsprecher entfernt, weil er Latenzen von mehr als 3ms unmöglich verkraftet.

Einbildung ist auch eine Bildung :facepalm1:
 
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