Neue Pickups H-H o. H-P90 für Clean/Crunch


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Meine FGN Iliad HH Gitarre hat als Pickup-Kombination Seymor Duncan TB-4 (Brücke) und SH-1 (Hals). Die Gitarre spielt sich zwar vom Handling her sehr gut (und genau deshalb habe ich sie angeschafft), aber die Pickups mag ich irgendwie nicht. Speziell der TB-4 an der Brücke ist so gar nicht mein Fall. Clean gespielt ist er viel zu höhenreich, aber nicht "glockig" wie ein Singlecoil. Im Coilsplit-Modus passt er gerade noch so zu Country, aber das spiele ich selten. Verzerrt... nun ja. Bei richtig viel Zerre geht er (spiele ich im Moment immer seltener), für Clean oder leicht verzerrt taugt er nicht viel.

Komisch, das ist der meistverkaufte Humbucker bei Thomann... Für welche Sounds taugt der? Ich habe hier kürzlich im Forum auch negatives über den gelesen.

In letzter Zeit sind mir sauber klingende Cleansounds sehr wichtig. Ich habe festgestellt, dass man am Amp mit genügend Gain jeden Pickup ordentlich verzerren kann. Mit der richtigen Kompression und Gain konnte ich bisher aus allen Pickups ganz gute metalähnliche Sounds rausholen. Aber wenn die Cleansounds nicht stimmen, kann man eigentlich gar nichts mehr machen. Korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege.

Lange Rede, kurzer Sinn - ich suche neue Pickups. Mindestens den unten an der Brücke, aber gern auch gleich beide, wenn denn schon Hand angelegt wird.

Cleansounds sollen gut rüberkommen. Sagen wir mal "mittelmäßig warm". Sie sollten nicht zu viel Output haben (sonst wirds zu rauh), aber auch nicht zu leise sein. Und auf jeden Fall fähig für Coil Split. Nach meinen bescheidenen Erfahrungen wären vermutlich Alnico Magneten am besten.

Ich habe auch schon schon zwei bis drei Kombinationen im Auge:

Variante 1 (H-P90):

Brücke: Seymor Duncan Custom 5 (F-spaced)
Hals: Seymor Duncan Phat Cat
Die sind in der Yamaha Pacifica 611 verbaut. Hatte ich noch nicht in der Hand, aber wenn der Sound ähnlich ist wie die der hauseigenen Yamaha-Pickups in der 311 (oder sogar noch besser), dann sind sie auf jeden Fall hoch im Rennen.

Variante 2 (H-H):

Brücke: DiMarzio The Tone Zone (F-spaced)
Hals: DiMArzio Air Norton
Verglichen mit den Seymor Duncans an der FGN haben die wohl noch einen recht moderaten Output. Ich hatte so eine Gitarre vor einem Jahr mal in der Hand und war ganz angetan von Sound. Allerdings hat sich im letzten Jahr auch verändert, worauf ich Wert lege.

Variante 3 (H-H):

Die Pickups dieser Gitarre sprachen mich auch sehr an: G&L Asat Deluxe
Diese von Paul Gagon designten Humbucker kann man leider nicht separat kaufen, und man findet auch kaum Spezifikation (außer der Windungszahl der Spulen...) im Netz. Vielleicht kennt die jemand und kann ähnliches empfehlen.

--------

Im Moment ist Variante 1 mein Favorit.

Es gibt ein Stück, bei dem ich immer ganz gut sehe, ob die Pickups klingen. Das ist das Intro von "Simple Man" von Lynyrd Skynyrd. Wenn das mit beiden Pickups zusammen gut klingt, dann passt der Sound für mich.

Nun konkrete Fragen:

(1) Bringt es was, andere Gitarren im Laden mit genau dieser Kombination von Pickups anzuspielen? Kann ich daraus genug Rückschlüsse für meine Giarre ziehen? Vermutlich schon.

(2) Übersehe ich was? Sind meine Überlegungen blöd (ich habe noch nie Pickups getauscht)? Welche der Kombis würdet ihr empfehlen?

(3) Zu Variante 3 - die G&L Gitarre anschaffen, die Pickups ausschlachten und den Rest der Gitarre verticken? Vermutlich eine Schnapsidee...

(4) Gibts andere Empfehlungen?

(5) Wie tauscht man die eigentlich? Ich hätte jemanden, der mir das macht, aber ich möchte trotzdem nicht so völlig unwissend da ankommen. Vermutlich muss man den Pickguard abschrauben, von hinten kommt man nicht ran. Dann "Kabel ab - alten Pickup raus - neuen Pickup rein - Kabel dran", oder stelle ich mir das zu einfach vor?
 
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Bringt es was, andere Gitarren im Laden mit genau dieser Kombination von Pickups anzuspielen? Kann ich daraus genug Rückschlüsse für meine Giarre ziehen? Vermutlich schon.
Jein.
Man kann die Tonabnehmer im Verhältnis zu einander testen, aber sie können dann total anders bei einer anderen Gitarre kommen.
Bei der einen können die sehr fett klingen, bei der anderen klingen sie dann total dünn. Nicht pauschalisierbar.
Welche der Kombis würdet ihr empfehlen?
Pauschal keine, weil ich Deine Gitarre nicht kenne und Deinen gewünschten Sound nicht kenne.
Gibts andere Empfehlungen?
Für die totale tonale Flexibilität würde ich noch P-Rails ins Rennen schicken.
Die haben eben beide Sounds ziemlich authentisch, und sind auch nicht teurer als normale Tonabnehmer.
Geht vom Gefühl irgendwo in die SH4-Schiene, aber ohne das nervige im Klang.
Wie tauscht man die eigentlich?
Pickguard bzw. Tonabnehmerrahmen rausbauen, dann die Kabel ablöten, Tonabnehmer rausbauen, neue reinbauen, ranlöten, tadaa :)
 
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Hi,

viel clean spielen und der JB - das wundert mich jetzt nicht wirklich, dass das nicht die große Liebe wurde...

Aber im Ernst: eigentlich sind alle PUs, die Du nennst, für solche Sounds nicht besonders geeignet. Der Tone Zone und der Air Norton sind ein tolles Pärchen für fette Rocksounds (insbesondere auch in Gitarren, die von Haus aus eher dünn klingen), der Custom 5 ist ein PU, der auch nicht viel weniger Output als der JB hat und genau ins Gegenteil tendiert - keine Mitten, mächtige Bässe und bissige Höhen. Der Phat Cat würde noch am ehesten passen, seine Stärken sehe ich aber auch eher im angezerrten Blues- und Rockbereich.

Was Du suchst, ist im Grunde das, was in "Simple Man" auch besungen wird - das einfache, straighte, echte ohne Drumherum. Text und Sound passen da (mal wieder bei LS) 100 % zusammen. Was mir aufgefallen ist, ist dass hier auch nicht so auffällig starke Höhen vorhanden sind wie bei den Vintage PAF-Versionen, die in letzter Zeit besonders beliebt sind. Eher betont ausgeglichen und warm, ohne zu matschen.

Von daher würde ich ein Pärchen Gibson '57 Classic und Classic Plus vorschlagen - eventuell musst Du ein wenig suchen, um welche in splitbarer Ausführung zu finden.

Eine etwas günstigere (und qualitativ keineswegs schlechtere) Alternative käme von Dimarzio: der 36th Anniversary PAF (DP103N mit Cover) und PAF Bridge (DP223). Das waren die HB, die mir mit einem Cleansound bisher von allen am besten gefallen haben. Gerade bei StegHB ist das ja leider echt selten, finde ich.

Wenn Dir der HalsPU grundsätzlich gefällt, kanst Du den natürlich auch drin lassen und nur den BridgePU tauschen. Beim Dimarzio PAF Bridge als Partner müsstest Du allerdings drauf achten, dass der dann phasenverdreht eingebaut werden muss, also Ground + Hot vertauscht sein müssen, sonst wäre die Zwischenposition Out Of Phase.

Gruß, bagotrix
 
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Statt eins P90 würde ich mal den DiMarzio Bluesbucker empfehlen. Das Teil hat alle Vorteile eines Humbuckers bei einem P90-ähnlichen Klang (je nachdem wie rum man ihn montiert). Eine der Spulen liefert geringfügiger weniger (oder mehr, je nachdem, wie man es jetzt betrachten möchte) als die andere, so dass der Single-Coil-Attack auch bei reinem Humbucker-Betrieb weitestgehend erhalten bleibt, das Signal aber satt bleibt, wie bei einem Humbucker.

Ich habe den damals auf der Suche nach einem richtig klaren Hals-Clean-Ton entdeckt und würde ihn nicht mehr missen wollen.
 
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Wow, ihr seit gut! So viele Ratschläge über Nacht. :great:

Pauschal keine, weil ich Deine Gitarre nicht kenne und Deinen gewünschten Sound nicht kenne.
Schwer zu definieren, das kann ich selbst wohl kaum... Wenn ich mit meiner Kollegin spiele, dann machen wir meistens sowas in dem Dreh Westerngitarre + E-Gitarre - alte Songs neu interpretieren. Die Sounds gehen dann von Clean bis verzerrt (aber nicht High-Gain), vom Stil her meistens rockig, ein wenig Country. Wir haben so auch schon ein paar Hardrock- bzw. Metal-Stücke interpretiert, das kam gut an bei den Zuhörern.

Insofern nutzen wir natürlich auch verzerrte Sounds (z.B. Pixies - Where is my mind).

Was ich gar nicht mag oder spiele ist Blues. Wenn eine Gitarre "bluesig" klingt, dann rollen sich mir die Zehennägel hoch. Ich kann aber nicht nicht genau definieren, was ich mit "bluesig" meine. Das höre ich einfach.

Für die totale tonale Flexibilität würde ich noch P-Rails ins Rennen schicken.
Die haben eben beide Sounds ziemlich authentisch, und sind auch nicht teurer als normale Tonabnehmer.
Was es nicht alles gibt. :) War mir völlig neu. Wo kann man denn sowas mal testen?

Der Tone Zone und der Air Norton sind ein tolles Pärchen für fette Rocksounds
Hmmm... blöde Frage, aber machen Lynyrd Skynyrd nicht fette Rocksounds? Mir sind die Begrifflichkeiten offenbar doch nicht so geläufig... aber schließt der Begriff "fetter Rocksound" nicht auch ein, dass cleane Passagen gut rüberkommen?

...der Custom 5 ist ein PU, der auch nicht viel weniger Output als der JB hat und genau ins Gegenteil tendiert - keine Mitten, mächtige Bässe und bissige Höhen. Der Phat Cat würde noch am ehesten passen, seine Stärken sehe ich aber auch eher im angezerrten Blues- und Rockbereich.
Der Gedanke hinter dem Custom 5 an der Brücke ist folgender:

Wenn der Halspickup im Clean- oder Crunch-Modus einen ganz schönen Ton macht, dann kann ich den Steg-Humbucker zuschalten, um das rockiger/bissiger klingen zu lassen, oder den gesplitteten Humbucker für höhenreicheren Sound. Diese Kombi gefällt mir sehr gut (habe ich an einer anderen Gitarre), ggf. müsste man die Gitarre so umschalten, dass nur der Bridge-Pickup gesplittet wird (bei einem P90 am Hals natürlich unnötig).

Und wenn es dann doch mal härter zu Sache gehen soll, dann eben nur den Custom 5 ohne Halspickup.

Oder suche ich damit die eierlegende Wollmiclhsau, die es nicht gibt?

Eine etwas günstigere (und qualitativ keineswegs schlechtere) Alternative käme von Dimarzio: der 36th Anniversary PAF (DP103N mit Cover) und PAF Bridge (DP223). Das waren die HB, die mir mit einem Cleansound bisher von allen am besten gefallen haben. Gerade bei StegHB ist das ja leider echt selten, finde ich.
Das ist ein guter Tipp, danke! :) Auch diese Kombi würde ich natürlich vorher gern mal testen...

Wenn Dir der HalsPU grundsätzlich gefällt, kanst Du den natürlich auch drin lassen und nur den BridgePU tauschen.
Ja, es wäre wahrscheinlich besser, sich an den Sound ranzustasten. Also erst mal nur einen tauschen statt gleich beide. Steg-HB wäre auch einfacher, da kann der Pickguard dranbleiben. Ich wäre ja geneigt, es mit dem Custom 5 zu versuchen. Wenn es mir nicht zusagt, hätte ich anderweitig Verwendung (wäre also keine verschwendete Anschaffung).

Oder hätte noch jemand einen Tipp für einen splitbaren Steg-HB, der mit dem SH-1 gut zusammenarbeitet?

Statt eins P90 würde ich mal den DiMarzio Bluesbucker empfehlen. Das Teil hat alle Vorteile eines Humbuckers bei einem P90-ähnlichen Klang (je nachdem wie rum man ihn montiert). Eine der Spulen liefert geringfügiger weniger (oder mehr, je nachdem, wie man es jetzt betrachten möchte) als die andere, so dass der Single-Coil-Attack auch bei reinem Humbucker-Betrieb weitestgehend erhalten bleibt, das Signal aber satt bleibt, wie bei einem Humbucker.
Guter Tipp, danke! Gibts sowas auch als Stegversion? Ich habe bisher festgestellt, dass das Splitten des Halshumbuckers mir nicht so wichtig ist (ich nehme es halt mit, weil es eingebaut ist...).

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Achso - bisher hat noch keiner was zu der Idee gesagt, die Pickups einer G&L auszuschlachten. Wenn es eine dumme Idee ist, könnt ihr mir das ruhig sagen...
 
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Schwierig, wie so oft. Ich brauche auch tolle Clean sounds, spiele aber auch Rock/PunkRock mit Zerre (Auch Pixies u.a.). Natürlich spielt der Amp auch eine Rolle. Vielleicht mal ein paar hiesige PU-Bauer anschreiben und mitteilen, was du suchst. Da gibts viele sehr gute, die ggf sogar für Dich was wickeln. Viel Teurer ist es dann auch nicht, wenn Du eben genau DEINEN PU bekommst. Ich z.B. kann gut mit Häussel. In meiner Haupgitarre, einer USA Tele, ist ein BigMag an der Bridge und ein p90 im HB Format am Hals. Klingt zusammen super, aber auch alleine. Gerade am Hals schön "Warm" im cleanen, verzerrt ein singender Traum.
 
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Oder hätte noch jemand einen Tipp für einen splitbaren Steg-HB, der mit dem SH-1 gut zusammenarbeitet?

Nun, die naheliegendste Möglichkeit wäre natürlich die, die der Hersteller im Programm hat: den SH-1b. Das ist das etwas heißer gewickelte Pendant für die Bridgeposition. Wenn Dir der HalsPU gut gefällt, spricht viel dafür. Mir persönlich haben beide etwas zu wenig Mitten, aber wenn Du den Custom 5 (der praktisch gar keine hat) magst, kannst Du damit eigentlich nicht viel falsch machen. Die Differenz im Output ist beim Custom 5 halt schon ziemlich hoch, und in der Zwischenposition dominiert er neben einem SH-1n am Hals immer stark. Den SH-1b bietet Duncan schon aus gutem Grund an.

Eine interssante Zwischenlösung wäre der '59/Custom Hybrid SH-16. Der ist praktisch ein Bastard mit einer Spule des '59 und einer des Custom. Ich spiele den in meiner "Go-To"-Gitarre, die eigentlich für alles passt. Sehr viel ausgewogener als der Custom 5, die Cleansounds sind deutlich besser als bei heißeren PUs, er hat aber schon etwas mehr Output und klingt verzerrt ausgezeichnet. Die Spule ohne Schrauben läuft beim Splitten, und weil sie die stärker gewickelte ist, wird der Sound beim Splitten nicht so unangenehm schrill wie es bei einem PAF am Steg gerne passiert.

PUs testen ist so ne Sache. Neben dem Umstand, dass man viele interessante Typen ab Werk leider kaum findet, klingen sie halt auch in jeder Gitarre anders. Da hlft nur Erfahrungen austauschen, Soundclips der Hersteller anhören und Videos anschauen. Der erste Punkt bleibt wichtig, um das Gehörte zu hinterfragen.

Hmmm... blöde Frage, aber machen Lynyrd Skynyrd nicht fette Rocksounds? Mir sind die Begrifflichkeiten offenbar doch nicht so geläufig... aber schließt der Begriff "fetter Rocksound" nicht auch ein, dass cleane Passagen gut rüberkommen?

Nicht in dem Kontext, nein. Tatsache ist, dass die weitaus meisten (auch richtig harten) Bands ihre Cleansounds im Studio mit anderen Gitarren einspielen, die PUs mit viel weniger Output haben als die Gitarren, für die sie bekannt sind. Live spielen sie halt das, was ihren Hauptsound mit viel Zerre bringt (und weniger Nebengeräusche, weil man das Gain dann nicht so aufdrehen muss), aber die Cleansounds sind da oft eher Notlösungen bzw. werden erzeugt, indem das Signal ordentlich verbogen wird, um die Gitte zu bändigen.

Umgekehrt kann man fette Sounds mMn sehr gut aus "klassischen" PUs ohne Mords-Output rausholen. Boosten geht immer, wens denn sein muss. Lynyrd Skynyrd spielen praktisch ausschließlich Gitarren mit Low Output-Pickups wie Vintage-Les Pauls, SGs, Firebirds oder gar Strats. Das Eingangsriff von Simple Man spielt Ricky Medlocke live auf dem StegHB seiner 58er Explorer. im Studio wars wohl eine Vintage Les Paul. Kriegt man so weder mit einem HalsPU hin noch mit einem zu heißen StegPU.

Gruß, bagotrix
 
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Ich würde den SH-1 '59 aber mit Alnio 8 empfehlen. Besser geeignet für verzerrte Sounds, da kein Mittenloch und straffere Bässe, aber trotzdem noch eindeutig ein Vintage-HB, der auch Clean eine gute Figur macht.
 
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@bagotrix: Danke für die interessanten Auführungen, das war mir so nicht bewusst! :)

Ich habe in den letzten Tage viel gelesen, recherchiert und auch ein wenig getestet.

Zur Recherche - die Webseite von Seymour Duncan ist ja grauenhaft und ziemlich verbuggt... :mad: Die Suchfunktion funktioniert nicht, und die Klangbeispiele funktioneren auch nicht. Wenn ich oben etwas ins Suchfeld eingebe, dann kommt ewig lange dieses sich drehende Feld, aber es werden keine Ergebnisse angezeigt (auch nach 1 h nicht). Zum Glück funktioniert die Google-Suche ganz gut. Und die Klangbeispiele - da kommt wirklich immer derselbe Sound raus, ganz egal, welche Pickups ich auch auswähle. Also unbrauchbar. :( Ich habe das an mehreren verschiedenen Computern versucht - immer das gleiche Spiel.

Ist das bei euch auch so, oder mach ich irgendwas falsch?

Die Webseite von DiMarzio ist besser, aber ohne Klangbeispiele. Und beim Vergleich fiel mir auf, dass die meisten DiMarzio-Humbucker recht viele Mitten haben, und die meisten von Seymour Duncan eher abgesenkte Mitten (mit ein paar Ausnahmen). Ist das wirklich so, oder benutzen die andere Kalibrierungen?

Nun zum Test.

Ich habe ein Gitarre mit DiMarzio Tone Zone und Air Norton gespielt. Clean ganz gut, aber auf Dauer fehlen dann doch die crispen Hochtöne. Und angzerrt eher nicht so mein Fall. Die sind aus dem Rennen.

Dann eine Gitarre mit Seymour Duncan Custom 5 (SH-14) und Phat Cat. Der SH-14 am Steg hat mir außerordentlich gut gefallen, sowohl clean, als auch crunchy und ordentlich verzerrt. Der käme auf jeden Fall in die engere Wahl. Der Phat Cat am Hals macht clean einen schönen warmen Ton, auch sehr gut. Verzerrt klang er ein bisschen matschig, aber das kann am Amp gelegen haben (war ein Class-A). Die Zusammenarbeit zwischen beiden lief clean ganz gut (warmer Halspickup + kalter Stegpickup hat sich bei mir immer bewährt), aber angezerrt wars noch nicht perfekt. Und den angezerrten Sound brauche ich auch für einige Stücke. Vielleicht waren die Pickups nicht gut aufeinander eingestellt, aber ich konnte im Laden jetzt nicht den Schraubenzieher auspacken und rumbasteln...

Dann habe ich noch mit einem Gitarrenbauer geredet. Und der meinte, vielleicht wäre es sinnvoller, zum Custom 5 keinen Single Coil zu nehmen, sondern einen dem Phat Cat ähnlichen warmen Humbucker (quasi PAF-like). Dann rauscht es auch weniger. Nun hat Seymour Duncan aber nur wenige warme Halspickups im Angebot. Aufgefallen sind mir die beiden:

Seymour Duncan SH-18N (Whole Lotta Humbucker)
Seymour duncan SH-55N (Seth Lover)

Beide werden als PAF-ähnlich beschrieben. Die würden als zum Custom 5 am Steg die Mitten hinzufügen, bzw. alleine recht klar klingen. Kann jemand was zu den beiden sagen, oder zu meinen Überlegungen?

Noch eine blöde Frage: Kann man einen Pickup von Seymour Duncan verbauen und einen von DiMarzio? Oder wollen die nicht miteinander?

Nun noch noch was ganz anderes:

Ich habe an der Gitarre mit SH-4 / SH-1 Pickups viel rumprobiert und Einstellkungen am Amp und an den Potis der Gitarre getestet. Mittlerweile bekomme ich auch mit dieser Pickup-Kombination ganz brauchbare Sound heraus, auch Cleansounds. :great: Die Einstellerei hatte ich am Anfang wirklich unterschätzt. Es klingt jetzt viel besser als am Anfang, aber perfekt ist es eben noch nicht.
 
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Und die Klangbeispiele - da kommt wirklich immer derselbe Sound raus, ganz egal, welche Pickups ich auch auswähle. Also unbrauchbar.

Na ja, es sind alles Pickups... Nun, ganz so ist es nicht, aber halt schon so, dass es eher um Nuancen als um völlig andere Charaktere geht. Am differenziertesten hört man die Unterschiede mMn bei den cleanen Tonspuren ohne Begleitband. Distortion ist akustisch immer ein Gleichmacher, aber beim Spielen fühlt man die Unterschiede mMn sehr viel deutlicher. Selbst wenn ich einen Rock-PU suche, höre ich mir in erster Linie die cleanen Beispiele an, aus denen kann man besser darauf schließen, was dann am Amp rauskommt als wenn mans nur verzerrt hört.

Ach ja, man braucht schon ziemlich gute Lautsprecher, um diese feinen Unterschiede zu hören. Laptop? Vergiss es. Es sollten schon etwas musikalischere Speaker sein, ich hab zB kleine Edirol-Monitore. Waren gar nicht so teuer, aber sind schon eine ganz andere Welt als die ganzen LS aus den Computerabteilungen, die in erster unten rummsen und oben zischen sollen. Für unter 100 € bis 200 € das Paar gibts auch heute ähnliche Teile von Mackie, Alesis, Tascam usw., die zum differenzierten Hören einfach viel besser sind als PC-Tröten.

SH-18 und SH-55 sind schon etwas unterschiedlich, der WLH ist ein Stück lauter und hat ein paar Mitten mehr als der SH-1, den Du schon hast. Keine Einwände von mir, auch wenn ich grundsätzlich am Hals HB mit Al2-Magneten lieber mag. Der SH-55 wiederum hat angeblich sogar die gleiche Wicklung wie der SH-1, nur mit einem AlNiCo II-Magneten statt AlNiCo V. Er ist aber mWn nicht gewachst, verzerrt mit höherer Lautstärke kann schon mal zu Mikrophonie führen. Außerdem gibts ihn nicht splittbar, außer als Sonderbestellung im Duncan Custom Shop.

Der Custom 5 hat sich bei mir als ein HB erwiesen, der zuerst sehr eindrucksvoll klang - eben wegen der mächtigen Tiefen und brillanten Höhen -, mich aber auf Dauer nur noch genervt hat, weil er für meine Ohren immer künstlich aufgeblasen klingt, einfach nicht natürlich. Wie eine HiFi-Anlage mit eingeschalteter Loudness-Taste.

Ich hab ja meine Favoriten schon genannt. Den Hybrid finde ich persönlich halt um Welten besser als den Custom 5, viel ausgeglichener. Am Hals lässt er sich sowohl mit dem SH-1n oder dem SH-18n kombinieren als auch sehr gut mit dem Pearly Gates, der mMn einer der besten HalsPUs überhaupt ist. Im Ergebnis es für einen Ton wie in "Simple Man" mMn unerlässlich, dass auch der StegPU nicht zu heiß ist. Da ist der Hybrid schon ziemlich das Ende der Fahnenstange, würde ich sagen.

Was das Dimarzio PAF-Pärchen betrifft, so haben die übrigens mit Tone Zone/Air Norton gar nichts gemeinsam, nur falls Du aus dem Hersteller schließen solltest. DP223 und DP103 waren eher ein (mMn sehr gelungener) Schritt weg von der vorherigen Firmenphilosophie, die vor allem aus der intensiven Zusammenarbeit mit Ibanez gespeist wurde. Nimm eine dünne Gitarre mit dünnem Hals und mach sie mit den PUs fett und groß im Sound... Okay, war jetzt grob vereinfacht, aber ein großer Teil der PUs ging halt in die Richtung. Die 36th Anniversary sind eben ganz anders, eher klassisch, nur mit etwas mehr Power am Steg.

Gruß, bagotrix
 
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Vielen Dank!

Den Pearly Gates hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm... auf jeden Fall ein interessantes Modell! :)

Die 36th Anniversary (DP223 & DP103) sind schon interessant. Wie klingen die denn verzerrt, kannst du was dazu sagen? Und gibt es die Möglichkeit, die irgendwo zu testen? Sind die vielleicht in irgendeiner Gitarre standardmäßig verbaut?
 
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Die einzige Gitarre, die mir da einfällt, war eine Gibson Les Paul Gold Top mit offenen Dimarzios in "Double Cream", was die sich als Markenzeichen haben schützen lassen. War nur eine kleine Auflage, die man wohl selten in denLäden finden wird.

Im Flohmarkt war gerade ein Pärchen, ist aber leider schon weg. Man findet die Dimarzios schon öfter mal. Ich würde PUs immer nach Möglichkeit gebraucht kaufen, dann hat man meist kaum Verlust bei einem Verkauf. Übrigens funktioniert auch die F-spaced Version sehr gut in Gibsons (ich hab sie auch), und Kappen kann man auch nachträglich draufmachen, wenn die denn sein müssen. Auch dazu gibts Hilfe im MB.

Gruß, bagotrix
 
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Na ja, es sind alles Pickups... Nun, ganz so ist es nicht, aber halt schon so, dass es eher um Nuancen als um völlig andere Charaktere geht. Am differenziertesten hört man die Unterschiede mMn bei den cleanen Tonspuren ohne Begleitband. Distortion ist akustisch immer ein Gleichmacher, aber beim Spielen fühlt man die Unterschiede mMn sehr viel deutlicher. Selbst wenn ich einen Rock-PU suche, höre ich mir in erster Linie die cleanen Beispiele an, aus denen kann man besser darauf schließen, was dann am Amp rauskommt als wenn mans nur verzerrt hört.

Ach ja, man braucht schon ziemlich gute Lautsprecher, um diese feinen Unterschiede zu hören. Laptop? Vergiss es. Es sollten schon etwas musikalischere Speaker sein, ich hab zB kleine Edirol-Monitore.
Ich habe mich hingesetzt, und sowohl mit der Stereoanlage als auch mit den HiFi-Kopfhörern (>100€) experimentiert, um die Unterschiede zwischen Klangbeispielen von Seymour Duncan zu hören. Ergebnis ist nach wie vor Null.

Ich glaube ernsthaft, dass die Seite verbuggt ist. Den Unterschied zwischen einem SH-4 und einem SH-14 im Cleansound würde ich definitiv hören. Nichts. Es kommt immer exakt der gleiche Sound. :(
 
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Kann ich bei mir nicht nachvollziehen. Damit wir auch von den gleichen Clips sprechen - ich hab mal diese Seiten hier aufgerufen:

https://www.seymourduncan.com/pickup/duncan-custom?__uuid_ref=5c0b118d22d9a

https://www.seymourduncan.com/pickup/custom-5?__uuid_ref=5c0b125cd0eec

https://www.seymourduncan.com/pickup/jb?__uuid_ref=5c0b110280369

Ich hab dann die Clips in dem Feld in Amp-Optik unter "Sound Samples" angehört, jeweils als "Guitar Only". Sowohl unter "Clean" als auch unter "Dirty Amp" sind da schon die Unterschiede zu hören, mit denen ich diese PUs auch in verschiedenen Gitarren kennengelernt habe. Der Custom relativ neutral, vielleicht etwas spitz in den Höhen, der Custom 5 dann mit seinem typischen aufgeblähten Bassbereich und der JB mit einem deutlichen Mittenpeak und clean etwas "wattig" in den Höhen.

Einen Bug kann ich zumindest an meinem PC schon deshalb ausschließen, weil die Licks unter "Dirty Amp" auch ein paar Unterschiede in der Phrasierung aufweisen. Was ich nachvollziehen kann, ist allerdings, dass einem die Unterschiede beim Selberspielen deutlich größer erscheinen als beim bloßen Abhören. Vielleicht erwartest Du in der Hinsicht auch nur ein bisschen zu viel.

Gruß, bagotrix
 
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Hmmmmm..... wenn die Unterschiede wirklich so minimal sind, dann bleibt wohl doch nur die Selbstprobe. Ich habe schon überlegt, eine günstige (gebrauchte?) GItarre anzuschaffen, um die Umbauerei mal zu üben.
 
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viel clean spielen und der JB - das wundert mich jetzt nicht wirklich, dass das nicht die große Liebe wurde...

...

Eine etwas günstigere (und qualitativ keineswegs schlechtere) Alternative käme von Dimarzio: der 36th Anniversary PAF (DP103N mit Cover) und PAF Bridge (DP223). Das waren die HB, die mir mit einem Cleansound bisher von allen am besten gefallen haben. Gerade bei StegHB ist das ja leider echt selten, finde ich.
Anderhalb Jahre später melde ich mich zurück. Es hat aus diversen Gründen so lange gedauert. Lange Rede - kurzer Sinn: Die Kombination SH-1 + SH-4 ist in der Gitarre immer noch drin. Die spielt jetzt meine Mitgitarristin, die fand das gut. Geschmack ist bekanntlich verschieden...

Wir haben dafür eine zweite FGN Boundary Iliad HH angeschafft mit No-Name Pickups, also Hausmarke.
https://www.fgnguitars.de/serienuebersicht-gitarren-baesse/boundary-iliad/iliad-ghh.html

Deutlich günstiger als als die J-Standard HH (Linde-Körper statt Erle, kein Binding, unlackierter Hals und Kopfplatte), aber genauso gut zu bespielen. Und das ist die Hauptsache. :)

Und zusätzlich die von dir empfohlenen Pickups:

FGN vorher.jpg

Eingebaut hat sie mein Gitarrenlehrer. Der wollte auch gleich den alten Halspickup behalten, eine Hand wäscht die andere. Das ist das Ergebnis:

FGN nachher.jpg

Was soll ich sagen - ja, das hat sich gelohnt. :great: Das hört sich für mein Ohr ganz definitiv besser als die Kombination SH-1 + SH-4. :D Ich gebe dir recht, das ist wirklich ein Steghumbucker, den man auch clean spielen kann. Der ist brillant und hat trotzdem die erwartete Wärme (da wo der SH-4 einfach nur schrill klingt). Ich bin wirklich zufrieden. Und obendrein sind die Pickups auch noch relativ günstig, wenn man sie mit anderen vergleicht.

Auch gesplittet einigermaßen zu gebrauchen, auch wenn man da den Verstärker deutlich mehr aufdrehen muss, als ich erwartet hätte.

Ach ja, hier noch mal die aktuelle Übungsecke:

uebungsecke.jpg

Vielleicht sollte ich doch noch mal anfangen, löten zu lernen, damit ich nicht immer auf fremde Hilfe angewiesen bin.
 
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bagotrix
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Ein Jahr oder auch mehr, so ein Feedback ist doch immer was schönes - und sicher auch für den Mitleser oder "Späterentdecker" von Interesse. Die wissen ja sonst auch nicht immer, ob der Tipp am Schluss was getaugt hat...

Ich finde übrigens, dass die Tele so auch super aussieht - der HalsHB mit Cover auf dem schwarzen Pickuard als optisches Gegenstück zum Chromrahmen um den schwarzen StegHB. Wer in aller Welt war bei FGN eigentlich auf diese cremefarbenen bzw. Zebra-PUs bei einer sonst ganz schwarz/chromfarbenen Gitarre gekommen...? Jetzt ist das mal richtig rund :great:.

Vielleicht sollte ich doch noch mal anfangen, löten zu lernen, damit ich nicht immer auf fremde Hilfe angewiesen bin.

Dazu kann ich nur raten. Neben der Möglichkeit, beim Austausch von PUs Zeit und Geld zu sparen, kann so auch mal die Schaltung ändern bzw. erweitern (Coil split, Reihenschaltung...) oder schlichtweg was reparieren, wie einen abgerissenen Draht o.ä..

Löten ist kein Hexenwerk, aber man sollte nicht am falschen Ende sparen, sondern gutes Werkzeug kaufen. Bleihaltiges Lot erleichtert die Arbeit und ist für privat auch noch zulässig und erhältlich, ein zusätzlicher Mini-Gaslötkolben macht Masseverbindungen zum Kinderspiel, und wenn Du noch ein paar Tipps brauchst, benutz mal die SuFu und stell hier die Fragen, die dann noch für Dich noch offen sind.

Eine erste Idee wäre es übrigens, den Draht zur Masse am Split-Schalter durch einen Kondensator mit 47 bis 220 nF zu ersetzen. Dann läuft der HB im Bass weiter auf beiden Spulen, wodurch der Sound trotz "singlecoiliger" Höhen im Bass fetter und damit lauter bleibt - angenehmer Nebeneffekt ist zugleich eine Reduzierung des Netzbrummens im Split, da sich letzteres ja auch Bassbereich abspielt (50 Hz).

Gruß, bagotrix
 

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