Neue Saiten = Hals justieren ?!

von Monkey Man, 11.10.06.

  1. Monkey Man

    Monkey Man Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #1
    Hallo

    Spiele nen einfachen Ibanez BTB200 Bass
    Die Saiten, welche ab Werk drauf waren, haben mir vom Sound her gar nicht gefallen.
    Daher habe ich folgendes gemacht :
    Habe einen 45-105er Satz von DAddario drauf gezogen.

    Nun meine ich, dass der Hals etwas nachgegeben hat - sprich : die schön niedrige (so wie ab Werk) Saitenlage, die für mich als eigentlicher Giatrrist und nur Homerecording-Bassist sehr wichtig ist, ist irgendwie futsch. Saiten liegen also höher -> Hals hat wohl nachgegeben

    Ist das so möglich ?

    Nun habe ich 2 Optionen :

    a) Ich haue wieder einen 40-60-80-100 oder 45-65-80-100 Satz drauf
    - Bewegt der Hals sich dann dadurch wieder in seine ursprüngliche (niedrige Saiten-) Lage ?

    b) Ich lasse den "dicken" Saitensatz drauf und verstelle dann den Hals über die Einstellschraube
    - kann ich dadurch wieder eine niedrigere Saitenlage erreichen ?

    DAZU dann mein Problem : Wie mache ich das ? Habe es noch nie gemacht und besitze eigentlich einen ziemlichen Respekt davor, da ich die Angst habe, dadurch das Instrument total zu verwursten, so dass ich es selber nicht mehr hin bekomme (ergo : es muß zur Reparatur....)
     
  2. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.10.06   #2
    Hallo Monkey Man!

    Ja, das kann bei anderen (härteren) Saiten passieren.

    Eventuell. Die Saitendicke hat nicht unbedingt etwas mit dem Zug zu tun.

    Ja.

    Im Zweifelsfall: Nicht selber. Die meisten Musikgeschäfte können das für Dich professioneller erledigen, als Du selbst. Das kost' vielleicht einen Zehner, aber den sollte es Dir wert sein.
    Ansonsten: Schau' mal unter Just Chords: Die Deutschen Bass&Gitarren-Seiten

    Grüße

    Ice
     
  3. GoodYear

    GoodYear Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #3
    Genau, IcePrincess ist weise!

    Ich würde einfach mal mit Inbus+Gefühl ne Vierteldrehung nach rechts drehen, dann ne Zeitlang spielen, dann wieder eine Vierteldrehung nach Rechts, wieder ne Zeitlang spielen ... und so weiter, bis die Saitenlage zu niedrig ist und es schnarrt. Dann wieder ne Viertel Drehung zurück, ferig.

    Gruß,

    Pablo
     
  4. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 11.10.06   #4
    alles soweit korrekt. ich würde allerdings erstmal 1/8 zurückgehen, vor der dreherei übervorsichtig jeweils noch den saitenzug zur schonung des gewindes wegnehmen, dann wieder stimmen, und nach jeder dreherei den hals mindestens über nacht ruhen lassen.
     
  5. Torchy

    Torchy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.06   #5
    Habe auch diese Erfahrung gemacht. Vorher GHS Boomers drauf gehabt (davor Red Label), den Bass sehr sorgfältig eingestellt (Saitenlage wirklich Klasse über alle 5 Seiten, 100% Bundreinheit, ist beim Spector mit den nicht fixierten Böcken nicht ganz einfach). Dann gefielen mir die GHS nicht mehr und wollte mal wieder wieder D´addario XL ausprobieren (gleiche Stärke) und siehe da, Hals zu gerade, Lage übers Griffbrett ungleichmäßig, Bundreinheit futsch! Obwohl ich die Saiten brav nacheinader wechsel und auch die Böcke nicht verstellt habe. :mad:

    Jetzt bin ich ernsthaft am Überlegen, so noch ein paar Proben zu überleben, dann wieder Stahlsaiten drauf und mir dann erst die Mühe des Einstellens zu machen. Ist schon ärgerlich! Passiert Euch das bei Wechsel der Saitenmarke auch oder ist mein Spector da überempfindlich?
     
  6. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 31.10.06   #6
    Gleiche Stärke heißt nicht gleicher Saitenzug und der ist es, der den Hals beeinflußt. Generell ist beim Wechsel der Saitenmarke oder auch des Saitentyps damit zu rechnen, dass Du Hals und Bundreinheit neu einstellen mußt.
     
  7. Torchy

    Torchy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.06   #7
    @IcePrincess
    War mir soweit auch klar, habe es nur noch nicht erlebt, dass die Unterschiede so groß sind. Von perfekter Einstellung zu Müll! Nuancen habe ich vorher selber schon öfter bemerkt (und behoben). Die Frage war eigentlich (habe ich mich schief ausgedrückt), ob Ihr aus Erfahrung sagen könnt, dass z. B. Stahlsaiten generell bei gleicher Stärke einen höherne Zug haben als vernickelte oder andere??
     
  8. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.11.06   #8
    Huh... schwer zu sagen oder... naja eigentlich doch. Die Yamaha-Saiten sind... Stainless Steel. Ja. Dann habe ich mir RotoSounds (Swing Bass in der gleichen Stärke) draufgezogen und die bis dato sehr gute Einstellung war für'n Müll, die Saitenlage viel zu hoch. Da mir der Sound nicht gefallen hat, habe ich nur minimalst am Bass geschraubt, was Halseinstellung etc. anbelangt.

    Jetzt habe ich LaBella SuperSteps im Test, diesmal in dünner. Aber die "alte" also Yamaha-Saiten-Einstellung hat immer noch nicht funktioniert.

    Also kann man sagen, dass auch von Stainless Steel zu Stainless Steel ein immenser Unterschied besteht.

    ...vielleicht sind wir auch nur empfindlich, was die Güte der Saitenlage anbelangt. Ich seh's positiv. Ich hab' mir 'nen Imbus-Satz gekauft und erst mal dem Probenraumbass eine neuen Einstellung verpasst, jetzt arbeite ich an meinem und glaube, dass es immer besser wird.
     
  9. d'Averc

    d'Averc Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 07.11.06   #9
    m.e. nein. ich unterstelle ´mal in´s blaue, dass der diameter und die form des saitenkerns einen größeren einfluss haben als der gesamtdurchmesser, der wesentlich durch die anzahl und stärke der wicklungen bzw. deren materialien bestimmt wird.

    @princess: imbusschlüssel :eek: ... (genau genommen existieren allerdings auch keine schraubenzieher, schieblehren ...) ;)
     
  10. Torchy

    Torchy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.06   #10
    @IcePrincess. Also ist es dir genauso ergangen. Beruhgt mich, habe schon gedacht, mein Bass wird zickig!

    Wäre ja ganz witzig, bei den Saitenspezifikationen sowas wie die Zugkraft oder den Dehnungsfaktor (wie immer man sowas nennen will) zum Vergleich anzugeben.

    Aber ist wohl alles Firlefanz! Da bleibt nur der Griff zum "Werkzeug" und die Hoffnung, dass man sich irgendwann auf Dauer auf eine Saite einschießt.

    Außerdem schafft das Einstellen ja noch eine besonders intime Beziehung zum Instrument!:p
     
  11. MMBassboy

    MMBassboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.06   #11
    Ja, auch ich musste gelegentlich schon mal den Hals einstellen... ganz normal, es ist höchst unwahrscheinlich das die einmal eingestellte "perfekte" Saitenlage ein ganzes Instrumentenleben hält. Stichwort Wetter etc!
    Und ich bin bei dem Thema noch nicht mal anspruchsvoll. Ich mag es lieber ein bissel höher, aber wenn sie zu tief ist und es ein bischen anfängt zu scheppern ist es mir auch wurscht solange es nicht überhand nimmt.
    Wenn man weiß wie es geht, was man unbedingt bleiben lassen sollte und vor allem wie man das Ergebniss kontrolliert (dann brauch man auch nicht lange rumprobieren sondern stellt die Saitenlage einfach ein, kontrolliert sie vieleicht nochmal ein, zwei Tage später wenn sich das Holz angepasst hat und feddich is die Laube...) ist das aber auch kein Problem. Allerdings rächt sich spätestens hier unser aller Hang zum sparen, denn bei Low-Budget-Bässen ist zwar der Einstellstab auch immer drin, aber ob das Ding dann auch funktioniert steht immer noch auf 'nem anderen Blatt. Entweder verklebt, locker, falsch positioniert oder was weiß ich noch alles.
    Pech ist auch gehabt wenn mann zum Saitenlage einstellen den Hals abauen muss. Ich liebe meinen Japan-Preci abgöttisch, aber dabei hätte ich ihn neulich wirklich fast auf den Müll geworfen.... :mad: :screwy:
     
  12. MMBassboy

    MMBassboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.06   #12
    Edit: der Post ist irgendwie zweimal hier gelandet, kann das hier mal wer löschen?!
     
  13. bullschmitt

    bullschmitt Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.06   #13
    Das Akronym leitet sich ab von der Herstellerfirma Bauer & Schaurte Karcher in Mavideniz (heute zum Mavideniz-Konzern gehörend) und steht für Innensechskantschraube Bauer und Schaurte, die diese neue Schraubenart 1936 auf den Markt brachte.
    :D
     
  14. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 10.11.06   #14
    Okayokayokayokay... ich neige mein Haupt in Scham und wende mich Dingen zu, von denen ich was verstehe. Eigentlich weiss ich doch, das IN- wie Innensechskant.
     
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