Neuer Bridge-Pickup für Ibanez RG

von kayone, 28.02.17.

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  1. kayone

    kayone Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.02.17   #1
    Hallo Zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einem neuen Bridge-Pickup für meine Ibanez RG421 MOL (Mahagony Body). Die Gitarre wurde im Jahr 2015 gebaut, es sollten also Quantum-PU momentan verbaut sein.
    Ich spiele über einen 5150 III 50W Head mit einem Palmer 2x2 Cab (V30 & Greenback) oder eine Marshal 4X12 mit 12-75 Speakern (JCM900). Budget: Umso günstiger, umso besser - wenn jemand aber den ultimativen Tip hat bin ich bereit an die 150-200 Euro auszugeben. Generell bevorzuge ich aber Preis-Leistungs-Knaller.

    Ich habe bereits Locking-Tuner gekauft und möchte die Gitarre weiter aufrüsten, da sie mir vom Handling sehr zusagt. Ich spiele hauptsächlich Hardcore/Mathcore (vgl. Bands: Blacklisted, Every Time I Die, Norma Jean, The Chariot). Hier könnt ihr bei meiner Band reinhöern: https://codebluecoma.bandcamp.com
    Manchmal spiele ich auch Sachen Richtung Architects, Counterparts also etwas "technischeren" Kram. Der Pickup sollte alle diese Sounds abdecken können. Schöne Cleans wären ein Bonus.
    Für alles andere habe ich noch meine Telecaster.

    Ich habe inzwischen oft gelesen, dass ein Pickup mit geringerem Output in Sachen Definition und Klarheit besser ist, als die High-Output-Konkurrenz. Ist das richtig?

    Der neue Pickup sollte mir vor allem mehr Klarheit und Definition im Sound bringen, da ich viel Single-Note-Kram spiele und das alles nicht im Soundmix verloren gehen sollte.

    Bisherige Favoriten (geht wie gesagt nur um die Bridge):
    1. Dimarzio Titan
    2. SD Black Winter
    3. BK Juggernaut
    4. SD SH-6

    Haben die eher auf "Djent" getrimmten Pickups genügend Aggressivität oder klingen sie zu steril und tight für meine Zwecke?

    Danke für eure Hilfe!
     
  2. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.17   #2
    Mein Tip, ein Jackson J90C aus den 80ern, für mich der beste Metal Pickup.
     
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  3. AgentOrange

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    Erstellt: 03.03.17   #3
    Das mit geringem Output und mehr Klarheit ist z.T. richtig.

    Pickups mit hohem Output können auch sehr definiert und "chunky" klingen, die haben dann aber idR einen Keramik-Magneten. Das sorgt oft für einen etwas "kalt" empfundenen Sound, v.a. clean.
    Der SH-6 ist ein gutes Beispiel. Ultra-aggressiv, sehr mittig, Mega definiert. Nur leider ein mieser clean-Sound, je nach amp und Gitarre klingt der etwas, als würde man ein WahWah-Pedal vor dem amp haben. Aber super Durchsetzungskraft im Bandgefüge, alleine gespielt nicht so der Bringer.


    Was ich da immer cool fand, war der SH-10 "Full shred". Der hat moderaten Output, Alnico5-Magnet, klingt aber trotzdem bissig, ohne kalt zu werden.

    Der neue JasonBecker Humbucker soll auch in die Richtung gehen, hab ich aber noch nicht Probiert.
     
  4. makkohille

    makkohille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.03.17   #4
    Beim SH6 kommt es auf die Gitarre an. Mir war er, in einer Paula, immer zu harsch und aggressiv, aber ich habe seit ein paar Wochen eine Mensinger Foreigner Powerstrat mit Erle Korpus und Eye Popular Top, da macht der SH6 sich super, nicht so aggressiv, aber mittig und definiert. Wie gesagt, in einer Mahagonie Gitarre der J90C, oder ein SH5. Der J90C liegt irgendwo zwischen SH5 und SH6.
     
  5. LHHC

    LHHC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.17   #5
    Seriell ist der Clean wirklich nicht der Bringer, zudem hat er soviel Output das je nach Verstärker Clean sowieso etwas schwierig wird.
    Schaltet man allerdings eine Spule ab, ändert sich das meiner Meinung nach total, Aggressivität und Rotz treten zurück, die Höhen treten stärker in den Vordergrung und man bekommt einen schönen perligen Cleansound.
     
  6. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.03.17   #6
    Ja, das kann gut sein. Beim sh5 ist es genauso, den SH6 hab ich aber nie gesplittet.
     
  7. Stratz

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    Erstellt: 05.03.17   #7
    Wenn Wert auf gute Splitsounds gelegt wird, würde ich auf jeden Fall den Black Winter in Betracht ziehen. Der geht ja in eine ähnliche Richtung wie der SH-6 Distortion, ist aber noch klarer und straffer. Die Splitsounds sind aber wirklich gut, was den PU trotz des hohen Outputs sehr flexibel macht. Der Sound ist schon richtig stratig mit Twang.
    Mir gefällt er gesplittet auch besser als der Custom 8 (SH-5 mit Alnico 8).
     
  8. kayone

    kayone Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.17   #8
    Habe mir jetzt den Dimarzio Titan gekauft. Der hat mir in Videos am meisten zugesagt, leider gibt es kaum User hier, die den auch verwenden :(
     
  9. Stratz

    Stratz Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.03.17   #9
    Dann kannst Du ja mal nach intensiver Testphase schreiben, wie er Dir gefällt. Eventuell sogar ein Review :).
     
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