Noob E-Gitarre, u.a. Blues, gute Bespielbarkeit, ca. 500 Euro

von timmy123, 28.01.16.

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  1. timmy123

    timmy123 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #1
    Hi,

    ich habe nach einem Unfall nicht mehr 100% die Beweglichkeit im linken Handgelenk (ist etwas Steif, bin RH) deswegen frag ich Euch mal nach einem Einsteiger Model, was sich besonders leicht spielen lässt,
    denke an die Breite und wie leicht man die linke Hand am fingerboard bewegen kann, Action Höhe und so.

    Ausserdem kann ich max 500 Euro ausgeben. Vom Sound her rein RnB , Blues.


    Habt ihr vielleicht einen Tipp, was ich mal zum Probespielen bestellen könnte?

    Danke.
     
  2. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.01.16   #2
    Der Alptraum eines Gitarristen!

    Wie stark ist denn die Beweglichkeit deines Handgelenks eingeschränkt? Und wie sehr ist die gesamte Hand davon betroffen? Etwas kann man das mit jeder Gitarre ausgleichen, indem man sie relativ hoch vor den Körper nimmt - je tiefer sie hängt, desto mehr muss das Handgelenk abgewinkelt werden.
    Ich kann dir jetzt nicht wirklich ein Modell empfehlen, weil ich selbst nur eine Type da hab (Stratocaster mit modernem C-Shape Hals und 9,5" Radius) - aber durch die längere Mensur sind da die Bünde etwas weiter auseinander, als zb auf Gibsons, was für dich möglicherweise schwerer zum Greifen sein wird.
    Hast du einen halbwegs gut sortierten Laden in der Nähe? Dort solltest du in Ruhe verschiedene Modelle ausprobieren, um zu erkennen, womit du besser zurecht kommst.
     
  3. Vester

    Vester E-Gitarren Moderator HFU

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    Erstellt: 28.01.16   #3
    Hallo timmy123,
    nur kurze Info: Ich hab deinen Thread mal hierher verschoben und den Titel etwas frisiert.....
     
  4. hairmetal81

    hairmetal81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #4
    Ich weiss nicht, wie du's mit z.B. dem Greifen von Akkorden hast,
    aber im Notfall könntest du ja über 'ne Slide-Guitar nachdenken...


    [​IMG]


    HTH
    :hat:
     
  5. zergling

    zergling Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.16   #5
    hast du schonmal Gitarre gespielt?
     
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  6. timmy123

    timmy123 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #6
    Macht Sinn danke.

    Spiele etwas Bass aber auch nur auf Beginner Niveau, HipHop, Reggae

    Alles was man leicht raus hören kann :)

    Jacob Miller


    mc eiht anything u want


    Slide-Guitar ist schon ne schöne Sache (obwohl soundmäßig nicht ganz mein Ding). Also mit dem Handgelenk ist da jetzt nicht krass schlimm ist halt nicht mehr so beweglich wie es eigentlich sein sollte.

    Ich hatte vor mir von youtube erst einmal ein paar Chords zu nehmen und dann mal zu testen wie ich klar komme.

     
  7. Demagoge

    Demagoge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #7
    Kannst du dir dafür nicht mal eine Gitarre von einem Kumpel leihen? Etwas rumprobieren kannst du imho mit jeder Gitte. Und wenn du dann eine Körperhaltung gefunden hast, in der du spielen kannst (ich glaube die Gitarre ist da eher nebensächlich), gehst du in einen großen Laden und testest mal alle Klampfen an, die dir gefallen.

    Gruß,
    Michael
     
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  8. micharockz

    micharockz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #8
    Hallo,
    abgesehen vom Finden eines für dich bequemen Halses mit optimaler Saitenlage und passender Mensur (ich könnte mir vorstellen, daß man mit einem weniger beweglichen Handgelenk mit dickeren Hälsen besser klarkommt, vielleicht liege ich aber auch falsch und es ist andersrum oder egal, und abgesehen von der Dicke gibt es ja noch andere Merkmale) könntest du auch überlegen und versuchen, ob sich die Bewegungseinschränkung auch teilweise durch eine Anpassung der Spieltechnik kompensieren lässt.
    Mir fällt da Django Reinhardt ein, der nur mit Zeige- und Mittelfinger spielen konnte. Vielleicht ist es ja eine Erleichterung, mehr mit Lagenwechseln zu spielen, wenn man dadurch ein Umgreifen vermeiden kann. Oder reduzierte Akkorde spielen, also nicht immer alle sechs Saiten beim Barree, sondern nur Teile davon, die anders bequemer zu greifen sind. Das kann auch manchem Arrangement nicht schaden.
    Nur ein paar Gedanken und Impulse zum Thema...
    Evtl. haben ja andere noch mehr Ideen zu Vereinfachungsstrategien und Effizienz der Spieltechnik, wenn du deine Gitarre gefunden hast undr im Spieltechnik Unterforum deine Herausforderung schilderst...
     
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  9. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.01.16   #9
    Die Dicke des Halses oder die Mensur ändert imo nichts grundsätzliches an der Handhaltung. Die Handhaltung ist eher eine Frage der Grifftechnik was man gerade spielt und evtl. wie weit man das Handgelenk abwinkeln muss (wenn das gemeint war, dann spielt die Dicke eine Rolle).
    Für dich ist eher die Frage, wie stark und vor allem in welche Richtung dein Handgelenk eingeschränkt ist. Danach richtet sich a) der Wohlfühlfaktor und deine Spieltechnik.
    a) kriegst du nur raus, wenn du dich durch verschiedene Gitarren durchprobierst und vor allem einen Belastungstest machst (mal eine halbe Stunde am Stück spielen und schauen wie dein Handgelenk reagiert) und für b) solltest du dir am Besten mal einen Lehrer suchen. Der kann dir evtl. alternative Spieltechniken aufzeigen um deinem Problem zu begegnen.
     
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  10. aspenD28

    aspenD28 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #10
    Und mit dem Halswinkel/Hängehöhe beim Spielen experimentieren.
    Das hat direkten Einfluss auf die Position des Handgelenks. Eventuell auch mal mit Capo auf Standard gestimmt. Also tiefer Stimmen und mit Capo auf normal klemmen.
     
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  11. timmy123

    timmy123 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #11
    Gute Tipps, hab zwar gehofft "nimm die", aber das was ihr sagt macht schon mehr Sinn.
    Das mit dem dickeren Hals hätte ich auch genau andersrum gedacht, aber werde ich mal checken.

    Problem ist folgendes: ich versuch das mal zu beschreiben

    Beide Oberarme am Körper lassen, beide Unterarme mit der Handfläche nach oben, fast 90 Grad zum Körper nach vorne richten.
    Also genau wie man ne lange Hantelstange mit Untergriff hält.

    Dann kann ich meine rechte Hand über das Handgelenk noch weiter zu mir klappen (Finger zeigen auf mich). Die linke ist aber im Gelenk wie blockiert, es geht etwas, aber das sind vlt. 20 Grad (Finger zeigen auch auf mioch aber nicht ganz so kurvig).

    WE ein paar Gitarren zu testen....

    Achso, wie ist das mit den Saiten. Gibt es da was wo ich noch was Spielbarkeit raus holen kann?
     
  12. Demagoge

    Demagoge Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.16   #12
    An Saiten würde ich keine so dicken aufziehen, damit du nicht so viel Kraft aufbringen musst. Die meisten Klampfen haben ab Werk ja 09er. Mit den würde ich etwas probieren. Im Zweifelsfall kannst du immer noch runter oder rauf gehen. Da hilft wohl auch wieder nur "Versuch macht klug". ;)

    Wie sieht es aus, wenn du den Arm (also den Oberarm) noch weiter nach oben bewegst? Dann müsste doch auch deine Handhaltung entspannter sein. Das kannst du doch mit deinem Bass gut simulieren. Dann musst du bei der Gitarre optisch auch in einem steileren Winkel spielen. Ist dann halt mehr Beatles als Metallica, aber "form follows function". :D

    Gruß,
    Michael
     
  13. Azriel

    Azriel Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 29.01.16   #13
    Wenn ich das richtig verstehe, bist du alles was ein Umklappen des Handgelenks erfordert, ziemlich eingeschränkt. Bedeutet schon mal, die Gitarre lässig in den Kniekehlen schaukeln zu lassen, kannst du vergessen. :D

    Der Tip weiter oben mit die Gitarre weiter oben platzieren (wie ein Brustbeutel) kann hier schon helfen. Einen dicken Hals sehe ich hier auch eher kontraproduktiv. Deine Finger brauchen Platz und müssen quasi die Einschränkung des Handgelenks ausgleichen.

    Barree Griffe zum Beispiel werden mit der Einschränkung schwer. Aber es gibt Alternativtechniken. In den 60ern/70ern wurde auf den Basseiten viel mit dem Daumen gegriffen. Das wäre dann wohl was für dich. Aber nochmal, such dir einen Gitarrenlehrer der dir da helfen kann und möglicherweise auch mit diesen "veralteten" Techniken ein wenig Erfahrung hat. In der Regel sind das die Blueser. Von einem Billy Gibbons oder Fast Eddie Clarke kann man sich da einiges abkucken.
     
  14. stoffl.s

    stoffl.s Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 30.01.16   #14
    Ich kann mich den Tipps nur anschliessen: Gitarren ausprobieren - da du etwas Bass spielst wirst du mit der Mensur keine Probleme haben, egal ob eine lange Fenderartige oder eine kurze Gibsonartige.
    Und du wirst die Gitarre wohl recht hoch umhängen müssen, dann musst du das Handgelenk nicht so stark abwinkeln.
     
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