Nützliches Live-Blaswandler-Zubehör PC, iPad & Co.

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windplayer
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Irgendwie tut sich im Moment nicht so viel in diesem Forum. Schade, denn ich finde, im Moment gibt es einige schöne Entwicklungen, die den Einstieg ins "Blaswandeln" vereinfachen und soundtechnisch zumindest meine Bandkollegen immer wieder in (hoffentlich positives) Erstaunen versetzen.

Der Schwerpunkt hier soll auf Live-Equipment gelegt werden (Schnell eingepackt, schnell eingestöpselt - und los geht es).

Vielleicht haben einige von euch hier auch ein paar Erfahrungen gemacht und Lust davon zu berichten.

Beispiel Laptop:
Da nutze ich z. B. eine super einfache und kleine USB-Soundkarte für knapp 30 Euro von Behringer (Behringer U-Control UCA 202).
Ich habe für meinen Blaswandler eine drahtlose Midi-Verbindung von CME. Mittlerweile würde ich mir vermutlich eher panda audio midiBeam zulegen (bei Big T 139 Euro).
Wem das drahtlose Midi egal ist, der nutzt einfach sein EWI-USB oder eine einfache Midi-Verbindung, z. B. Thomann Midi USB 1x1 (für gerade mal 15 Euro).

Laptop / iPad
Mittlerweile gibt es auch einige sehr portable Schnittstellen, die sowohl PC- als auch iPad-fähig sind. Zu nennen sind hier z. B.
das Zoom U-44 (200 Euro) oder
das iRig Pro Duo (190 Euro).
Beide genannten Schnittstellen sind auch Midi-fähig.

Beispiel iPad
Hier ist der Line6 Sonic Port (80 Euro) als günstiges Audio-Interface für das iPad interessant (kein Midi).
Als zusätzliches Accessoire empfehle ich IK Multimedia iRig BlueBoard (knapp 80 Euro) in Kombination mit einem Expression-Pedal, um über Bluetooth die Effektstärke von bestimmten Apps steuern zu können.
Mit dem iPad habe ich beim "Blaswandeln" im Moment den größten Spaß; gleichzeitig klappt aber vieles auch nicht auf Anhieb, was einen gewissen Frustfaktor ergibt.
Klasse sind beim iPad die vielfältigen Multieffekt-Apps (wie z. B. Echo Pad), um die Synthie-Klänge vom Blaswandler zu verfremden.
 
Petra Sue
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Ich habe für meinen Blaswandler eine drahtlose Midi-Verbindung von CME. Mittlerweile würde ich mir vermutlich eher panda audio midiBeam zulegen (bei Big T 139 Euro).
Das geht aber nur, wenn Sender und Empfänger einen normalen Midi-Anschluss besitzen und der Sender (Blaswandler) über eine eigene Stromversorgung verfügt.

Beim EWI-USB ist beides nicht der Fall. Es geht aber trotzdem, wie mein Beitrag zeigt. Beim Panda-System habe ich keine konkreten Angaben zur Latenz und dessen Jitter gefunden.

In der Beschreibung des CME-Systems finde ich keine konkrete Angabe, in wie weit das System bei echten USB-Devices - wie eben dem EWI-USB - nutzbar ist. Auch hier wieder die Frage nach Latenz und Jitter.

Kannst du uns hierzu ein wenig schlauer machen, ggf. durch eigene Experimente?

Tschüssi,
Petra
 
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Das geht aber nur, wenn Sender und Empfänger einen normalen Midi-Anschluss besitzen und der Sender (Blaswandler) über eine eigene Stromversorgung verfügt. Beim EWI-USB ist beides nicht der Fall.

Da hast du recht. Ich spiele aber nur das EWI4000S, daher bin ich beim EWI-USB auf deine/andere Infos angewiesen.

Beim Panda-System habe ich keine konkreten Angaben zur Latenz und dessen Jitter gefunden.

Hier steht etwas von 0,38ms. Da es firmeneigene Messungen sind, eventuell etwas geschönt?
http://www.panda-audio.com/mb-description.php
Ich habe mal irgendwo eine Tabelle gesehen, in der verschiedene wireless Midi-Systeme verglichen wurden. Da stand das Panda-System gut da. Das CME-System war langsamer. Für mich reicht die Geschwindigkeit der Übertragung aber ganz gut aus.
Von der Midi-Übertragung per Bluetooth war ich hingegen geschwindigkeitstechnisch sehr enttäuscht, vgl. z. B. Zivix PUC+
Das Teil habe ich sofort zurückgeschickt.
 
Petra Sue
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Jo, es sieht so aus, als ob die direkten, quasi protokolllosen Übertragungstechniken deutlich schneller sind als die interpretierten wie z.B. Bluetooth.

Von der Midi-Übertragung per Bluetooth war ich hingegen geschwindigkeitstechnisch sehr enttäuscht

Hinsichtlich BT 3.x und älter habe ich mich in dieser Hinsicht belehren lassen und kann das aus eigener negativer Erfahrung mit einem BT-Kopfhörer auch qualitativ bestätigen. Die Werte für BT 4.x mit meinem selbst erstellten System auf der Yamaha-Senderbasis stehen ja im oben schon mal zitierten Thread. Mit den darin nachgewiesenen +8 ms relativ zu allen anderen Verzögerungen zwischen Taps (Finger berührt Sensor) und Tröt (Ton kommt aus Lautsprecher) kann ich bei meiner Virtuosität :embarrassed:ganz gut leben. ;)

Tschüssi,
Petra
 
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Ich bin auf ein interessantes Audio-Interface gestoßen, das eine nette Alternative zum Behringer U-Control (s. oben) darstellt.
Es ist das UCG102 (ebenfalls von Behringer - Nein, ich werde nicht durch diese Firma gesponsert! ;-) ).
Das Teil kostet ebenfalls um die 30 Euro und hat den Vorteil, dass man einen Gitarreneingang hat, der auch mit EWI4000s (vermutlich auch EWI5000, kenne ich nicht) genutzt werden kann. Über den Kopfhörerausgang vom Behringer-Interface könnt ihr dann die Verbindung zu Anlage & Co. herstellen.
In einem Test kommt das Gerät auch ganz gut weg:
https://www.amazona.de/test-behringer-guitar-link-ucg102-audio-interface-fuer-gitarre/
(Man muss allerdings sagen, dass das Teil ziemlich hässlich ist! In der Hinsicht war ich aber schon immer ziemlich schmerzfrei!)

Mit Camera Connection Kit kann das Behringer-Interface auch über USB mit dem iPhone/iPad verbunden werden:
https://www.thoughtco.com/record-guitar-with-iphone-ipad-1712783

Kurzes vorläufiges Fazit zu diesem Thread: Es ist mit simpler, aber funktionaler Hardware aktuell möglich, seine Endgeräte (iPad, PC...) auf sehr preiswerte Weise mit Midi- und Audio-Anschlüssen für Breath Controller zu versehen.
Frage: Warum nutzen immer noch so wenige Musiker dieses supergeniale Teil!!! ;-)
 
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