wie du das Potential deines Instrumentes gesehen
Das Instrument war ja gut spielbar und ich wusste auch was ich wollte.
Ich kannte zu dem Zeitpunkt den Klang und die Haptik meiner alte 414er Gola von 1958 die ich halt leider verkaufen musste, aber immer mal wieder darauf spielen konnte und maxitos 414er. Nachdem ich sie gekauft hatte, habe ich sie so wie sie war erst mal 2 Jahre gespielt, bis ich wusste, wohin ich das Instrument haben will. Hauptpunkt war die Stimmung von 443 Hz. Das hat mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet.
Als ich das Instrument dann von Gerhard Herbach zurückbekommen habe , habe ich erst mal ungläubig geguckt.
Und jetzt wieder zum Thema Schwebung:
Ein Akkordeon ohne Tremolo geht für mich gar nicht
Die Diskussion wie schnell eine Schwebung sein muss, muss auch jeder für sich entscheiden.
Letztes Jahr habe ich dann das Tremolo noch etwas enger fassen lassen, jetzt ist die Kiste für meine Ansprüche perfekt. Maxito hatte die Schwebung ja auf Mull und jetzt wieder etwas weiter als bei meiner.
Jetzt gibt es ja heute Hersteller, die die Unterschwebung und die Oberschwebung asymmetrisch gestalten. Das hat den Sinn, ein langsameres und ein schnelleres Tremolo zu haben. Das ist IMHO völliger Mist, denn die 'Schönheit' eines doppelten Tremolos kommt erst zur Geltung, wenn beide Schwebetonreihen synchronisiert sind. Paradebeispiel dafür sind die alten VM Morinos.