obertöne?????

von seele02, 28.01.05.

  1. seele02

    seele02 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #1
    Hi, heute hab ich beim Gitarrenlehrer was neues lernen sollen. Er nante es Obertöne. Zum Anfang sollte ich auf de G saite im fünften Bund die Saite so tief runetrdrücken dass sie nicht das Holz sondern due Saiter nur auf den Bundstäbchen aufliegt. Dann kommt bei mir aber nur son gemutetes zeigs raus aber kein ton wie da sbei ihm war.....könnt ihr mir das mal erklären`?:screwy:
     
  2. nigs

    nigs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #2

    Da hat er dir das falsch erklärt.

    Die Saite darf nich ma das Bundstäbchen berühren.

    Dein Finger muss einfach leicht die Saite ÜBER dem Bundstäbchen berühren.

    Tipp: Versuchs erst mal im 12. Bund mit jeder Saite. Besonders bei der tiefen E wirste schnell merken was ich damit mein....

    AXO: Obertöne hört sich doof an. Sind Flagoelett-Töne(rächdschraiphiss), und funktionieren überall da wo die witzigen Punkte in deinem Griffbrett versenkt sind
     
  3. Niels

    Niels Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.01.05   #3
    Welche witzigen Punkte? Meinst du die Inlays? Es gibt auch (viele) Akkustik-Gitarren ohne Inlays. Außerdem kannst du Obertöne im Prinzip über jedem Bundstäbchen erzeugen. Nur teilst du die Saite dann teilweise so oft, dass es schwer wird überhaupt einen Ton zu bekommen, bzw wird dieser nicht lang klingen.
    Auf dem 12. Bund teilt man die Saite genau in der Mitte, sodass 2 schwingende Hälften entstehen. Auf dem 7. Bund sind's halt 3 und auf dem 5. glaub ich 4 Teile. Und wir wissen ja, um so kürzer die man Saite macht, desto höher wird der Tone (daher ist auch der Oberton über dem 12. Bund tiefer als der über dem 7. oder 5.).

    MfG Niels
     
  4. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.01.05   #4
    Sagt aber genau das aus, was sie sind :)
    Man klaut nämlich der Saite einfach die ersten paar Grundschwingungen und hört nur noch die Obertöne, die sie produziert.

    Übrigens muss ich gleich mal mit dem Vorurteil aufräumen, dass man Obertöne an jeder Position produzieren kann.
    Das geht nur an ganzzahligen Brüchen von der Saite.

    Also entweder Hälfte, Viertel, Achtel, von mir aus 32stel. Da kommt's halt drauf an, wieviele Harmonische Schwingungen die Saite überhaupt hat (sind ja nicht unendlich). Weil, wenn ne Saite nur 4 Obertonschwingungen hat, kann ich die nicht in 32stel teilen und erwarten, dass da n Ton rauskommt.

    Außerdem wirds blöd, wenn ich die Saite grad bei [Wurzel]2% (So mal als Beispiel) ihrer Gesamtlänge verühre und anschlag.
    [Wurzel]2/100 sind nämlich leider keine ganzzahligen Bruchteile. Hier gibts also KEINE über diese Methode produzierbaren Obertonschwingungen.
     
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