Öffnen des Deckels Yamaha electone HS 6

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OrgelDidi
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Hallo.
Ich habe eine Heimorgel Yamaha electone HS 6 geschenkt bekommen. Nun bin ich dabei, sie zu reinigen und Pedalprobleme zu beseitigen. Einige reagieren nicht bzw. nur nach Hin und Her wippen. So, wie ich es deuten kann, ist der obere Teil ( Tastatur ) abnehmbar??!! Besser zum transportieren. Ist das so ?? Und noch was... Wie öffne ich oben den Deckel um in das Innere zu kommen??
 
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hervshahn
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Hallo,

vielleicht können Dir ja die Kollegen aus diesem Thread weiterhelfen, sie scheinen schon Erfahrungen mit der Reparatur von Electone HS gesammelt zu haben: Yamaha HS Pedalproblem
 
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OrgelDidi
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Danke für den Tipp.

Gruß.
OrgelDidi
 
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Yamaha electone HS 6 geschenkt bekommen. Nun bin ich dabei, sie zu reinige..., wie ich es deuten kann, ist der obere Teil ( Tastatur ) abnehmbar??!!... noch was... Wie öffne ich oben den Deckel um in das Innere zu kommen??
Hallo OrgelDidi,
nach Lösen von Kabelverbindungen (Lautsprecher-Stecker, Wechselstrom-Kabel) kann der gesamte Oberteil (Tastaturen samt Elektronik) nach Entfernung von vier Schrauben (Position lt Skizze "Tastatur montieren") demontiert werden. Die Skizze ist zwar für die Montage, aber dort sind die vier Schrauben gut skizziert (2 unter dem Spieltisch, 2 in den Grifflöcheren an der Rückseite).

Um das Innere des Oberteils zu gelangen, löst man ebenfalls vier Schrauben (lt Skizze "hs6_oeffnen"). Dafür muß das Instrument nicht unbedingt an eine Wand gelehnt werden, sondern dafür befindet sich eine Strebe im Innern des Oberteils, mit welchem man den aufgeklappten Spieltisch abstützen kann. Natürlich darf man dabei den Spieltisch nicht mehr als 60 Grad aufklappen, sodaß unter "opening control panel" empfohlen wird, den Spieltisch an eine Wand zu lehnen.

Wenn nur irgendwelche Gegenstände durch die aufklappbare Abdeckscheibe ins Innere gefallen sind, dann reicht es die schmale hinterste Abdeckung abzuheben (Foto). Diese Plastikleiste ist nur gesteckt und dann kann man die ins Innere gefallenen Gegenstände (Notenbläter, Bleistift oä) auch ohne Demontage des aufklappbaren Spieltisches entfernen.

*
Auch ich habe eine HS6, die ich aber nicht verschenken, sondern um € 450,- verkaufen möchte, da sie erstklassig wohnzimmgepflegt und komplett in Ordnung ist. Abzuholen wäre sie im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich, wobei ich bis zu 20 km im Umkreis das Instrument auch ins Haus liefern würde (siehe Flohmarkt "Heimorgel, 2-manualig mit Baßpedalen").
 

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Hallo OrgelDidi,
nach Lösen von Kabelverbindungen (Lautsprecher-Stecker, Wechselstrom-Kabel) kann der gesamte Oberteil (Tastaturen samt Elektronik) nach Entfernung von vier Schrauben (Position lt Skizze "Tastatur montieren") demontiert werden. Die Skizze ist zwar für die Montage, aber dort sind die vier Schrauben gut skizziert (2 unter dem Spieltisch, 2 in den Grifflöcheren an der Rückseite).

Um das Innere des Oberteils zu gelangen, löst man ebenfalls vier Schrauben (lt Skizze "hs6_oeffnen"). Dafür muß das Instrument nicht unbedingt an eine Wand gelehnt werden, sondern dafür befindet sich eine Strebe im Innern des Oberteils, mit welchem man den aufgeklappten Spieltisch abstützen kann. Natürlich darf man dabei den Spieltisch nicht mehr als 60 Grad aufklappen, sodaß unter "opening control panel" empfohlen wird, den Spieltisch an eine Wand zu lehnen.

Wenn nur irgendwelche Gegenstände durch die aufklappbare Abdeckscheibe ins Innere gefallen sind, dann reicht es die schmale hinterste Abdeckung abzuheben (Foto). Diese Plastikleiste ist nur gesteckt und dann kann man die ins Innere gefallenen Gegenstände (Notenbläter, Bleistift oä) auch ohne Demontage des aufklappbaren Spieltisches entfernen.

*
Auch ich habe eine HS6, die ich aber nicht verschenken, sondern um € 450,- verkaufen möchte, da sie erstklassig wohnzimmgepflegt und komplett in Ordnung ist. Abzuholen wäre sie im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich, wobei ich bis zu 20 km im Umkreis das Instrument auch ins Haus liefern würde (siehe Flohmarkt "Heimorgel, 2-manualig mit Baßpedalen").
Hallo siebenhirter,
danke für Deine aufschlussreiche Rückmeldung. Werde es heute mal ausprobieren, da ich heute sowieso das Pedalproblem lösen möchte. Gummischeiben habe ich mir schon fertigen lassen. Ist das tatsächlich so, dass ich die Pedalleiste komplett lösen muss, um die jeweiligen Pedale zu demontieren ?? Ich muss ja an den Bolzen und den Gummiring kommen??!! Ich habe hier eine Anleitung bekommen. Leider ist diese in englischer Sprache. Mal sehen, bekomme ich wohl irgendwie hin. Geht nicht, gibt es bei mir nicht !!
Ein anderes Thema:
Ich möchte die HS 6 mit viel abwechslungsreichen Instrumenten spielen. Komme mit dem Multi - Menu nicht zurecht.
Muss ich denn bei jedem Song wieder eine neue Einstellung im Multi - Menu ( Voice Menu) einstellen?? Mich wundert auch, das es im Rhythmus keinen Rock'n Roll gibt ?? Ausserdem... Wie kann ich die Rhythmen im Multi - Menu abrufen??
Ich habe zwar die Bedienungsanleitung der HS 6, aber es sind einige Passagen nicht ausführlich beschrieben.
Sag mal bitte, was war eigentlich mal der Neupreis der HS 6 ?? Täte mich mal interessieren. Hatte mal vor 45 Jahren die Yamaha B55. Da musste mein Vater lange für sparen. Er hat mich in jungen Jahren sehr gefördert. Nun habe ich die Leidenschaft der Heimorgel wieder entdeckt, die mir sehr viel Freude bereitet.
Ich danke Dir nochmals für Deine Hilfe !!!

Mit musikalischen Grüßen.
OrgelDidi
 
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OrgelDidi
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Hallo siebenhirter,
danke für Deine aufschlussreiche Rückmeldung. Werde es heute mal ausprobieren, da ich heute sowieso das Pedalproblem lösen möchte. Gummischeiben habe ich mir schon fertigen lassen. Ist das tatsächlich so, dass ich die Pedalleiste komplett lösen muss, um die jeweiligen Pedale zu demontieren ?? Ich muss ja an den Bolzen und den Gummiring kommen??!! Ich habe hier eine Anleitung bekommen. Leider ist diese in englischer Sprache. Mal sehen, bekomme ich wohl irgendwie hin. Geht nicht, gibt es bei mir nicht !!
Ein anderes Thema:
Ich möchte die HS 6 mit viel abwechslungsreichen Instrumenten spielen. Komme mit dem Multi - Menu nicht zurecht.
Muss ich denn bei jedem Song wieder eine neue Einstellung im Multi - Menu ( Voice Menu) einstellen?? Mich wundert auch, das es im Rhythmus keinen Rock'n Roll gibt ?? Ausserdem... Wie kann ich die Rhythmen im Multi - Menu abrufen??
Ich habe zwar die Bedienungsanleitung der HS 6, aber es sind einige Passagen nicht ausführlich beschrieben.
Sag mal bitte, was war eigentlich mal der Neupreis der HS 6 ?? Täte mich mal interessieren. Hatte mal vor 45 Jahren die Yamaha B55. Da musste mein Vater lange für sparen. Er hat mich in jungen Jahren sehr gefördert. Nun habe ich die Leidenschaft der Heimorgel wieder entdeckt, die mir sehr viel Freude bereitet.
Ich danke Dir nochmals für Deine Hilfe !!!

Mit musikalischen Grüßen.
OrgelDidi
...upps, wofür ist eigentlich der einklappbare Bügel auf der vorderen Unterseite ??
 
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siebenhirter
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...upps, wofür ist eigentlich der einklappbare Bügel auf der vorderen Unterseite ??
... ist ein Knieschweller zum Ein-/Ausblenden von MOC (Memory on Chord), sowie Sustains für Upper und/oder Lower.

Mich wundert auch, das es im Rhythmus keinen Rock'n Roll gibt ?

Bounce (Original)
oder Arpeggio+Baß (1, 3 und 4) vom Bounce(Original) und Rhytmus vom Disco (Original) aus User1 oder
Beat(Original) auf User2 - bei Disco die Balance ganz nach unten ziehen, um damit die Disco-eigenen Percussionen zu unterdrücken.
... oder Rhythmus und Arpeggio auf die User1 und 2 programmieren.
... oder 8 Beat2 (Tempo zb ca 148 bpm) mit programmiertem Arpeggio1+2 versuchen usw...

Neupreis der HS-6 im Jahr 1987?

ca 5.400 $ = 10.000 DM = 72.000 ATS (https://www.imoose.nl/electone/)

Pedalleiste komplett lösen um die jeweiligen Pedale zu demontieren?

ja, siehe Beilage bzw https://www.imoose.nl/electone/details/el-90-pedals/ (HS6-Pedale sind so ähnlich aufgebaut)
*

Muss ich bei jedem Song eine neue Einstellung im Multi - Menu ( Voice Menu) einstellen?

nein, den ohne von einem Datenträger (oder vom PC per Dump, einem MFC oder einem Kassettenspieler) nachladen zu müssen, sind über die acht Preset-Memories acht Komplettregistrierungen, 16 voreinstellbare (programmierbare) Rhythmen und 16 Begleitmuster verfügbar.
Entscheidet man sich für das OM jeweils nur zwei Instrumentengruppen zu benutzen, die man wechselseitig umschaltet, sind pro Dump sechzehn unterschiedliche Registrierungen möglich.

HS-6 mit viel abwechslungsreichen Instrumenten spielen, ..komme mit dem Multi - Menu nicht zurecht:

In jeder der sieben einzelnen Instrumentengruppe (für OM, UM, Arpeggio und Bass) ist neben den jeweils drei fixierten Instrumenten ein (programmierbares) Instrument aus dem Multimenue speicherbar. Wenn die Taste für das im Multimenue ausgewählte Instrument gedrückt gehalten wird, kann es der Punkttaste einer x-beliebigen Gruppe zugeordnet werden.

Die programmierten Registrierungen sind mit allen Effekten und Einstellungen (gilt auch für User-Rhythmen/-Arpeggios/-FillIns/-Instrumente) relativ komfortabel auf RAM-Packs speicherbar. Es funktioniert auch via Dumps eines angeschlossenen PCs relativ gut, sodaß damit eine umfangreiche Bibliothek nach persönlichen Vorlieben und Selektionskriterien angelegt werden kann.

Wie kann ich die Rhythmen im Multi - Menu abrufen ?
Rhythmus im Multimenue anwählen, Taste gedrückt halten und gleichzeitig eine Punkttaste von einem Rhythmus am Panel drücken. Nach mehrmaligem Blinken der Punkttaste und einem kurzen Piepston ist der Rhythmus dort gespeichert. Damit sind neben den sieben fixen Rhythmen neun unterschiedliche Rhythmen (mit jeweils sechs unterschiedlichen Begleitmustern) pro Registrierung möglich.

Mit diesem System war die HS-Serie bei Markteinführung seiner Zeit weit voraus - und würde ich mir von heutigen Keyboards wünschen, einen Style nicht nur mit einigen Variationen spielen zu können, sondern pro Variation vier Baß- und sechs unterschiedliche Begleitmuster verfügbar zu haben. Leider wurde dieses System schon seinerzeit von den wenigsten Usern verstanden und nicht so eingesetzt, wie es möglich war. Das lag vermutlich daran, daß sich nur Wenige mit dem dazu erhältlichen MDF-Recorder, einer größeren Anzahl von
RAM-Packs oder dem Senden und Empfangen der Dumps von/zu einem PC zurechtgefunden haben.

Daß (leider) nur ein Bruchteil von hervorragenden Eigenschaften nach Anschaffung vielseitig rogrammierbaren Keyboards genutzt wird, passiert auch heute noch, wenn ein Keyboard nach dem Kauf nur auspackt und weiterhin ausschließlich mit Werkseinstellungen und ohne Interesse an individuellen programmierbaren Registrierungen und Einstellungen gespielt werden.
 

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OrgelDidi
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... ist ein Knieschweller zum Ein-/Ausblenden von MOC (Memory on Chord), sowie Sustains für Upper und/oder Lower.

Mich wundert auch, das es im Rhythmus keinen Rock'n Roll gibt ?

Bounce (Original)
oder Arpeggio+Baß (1, 3 und 4) vom Bounce(Original) und Rhytmus vom Disco (Original) aus User1 oder
Beat(Original) auf User2 - bei Disco die Balance ganz nach unten ziehen, um damit die Disco-eigenen Percussionen zu unterdrücken.
... oder Rhythmus und Arpeggio auf die User1 und 2 programmieren.
... oder 8 Beat2 (Tempo zb ca 148 bpm) mit programmiertem Arpeggio1+2 versuchen usw...

Neupreis der HS-6 im Jahr 1987?

ca 5.400 $ = 10.000 DM = 72.000 ATS (https://www.imoose.nl/electone/)

Pedalleiste komplett lösen um die jeweiligen Pedale zu demontieren?

ja, siehe Beilage bzw https://www.imoose.nl/electone/details/el-90-pedals/ (HS6-Pedale sind so ähnlich aufgebaut)
*

Muss ich bei jedem Song eine neue Einstellung im Multi - Menu ( Voice Menu) einstellen?

nein, den ohne von einem Datenträger (oder vom PC per Dump, einem MFC oder einem Kassettenspieler) nachladen zu müssen, sind über die acht Preset-Memories acht Komplettregistrierungen, 16 voreinstellbare (programmierbare) Rhythmen und 16 Begleitmuster verfügbar.
Entscheidet man sich für das OM jeweils nur zwei Instrumentengruppen zu benutzen, die man wechselseitig umschaltet, sind pro Dump sechzehn unterschiedliche Registrierungen möglich.

HS-6 mit viel abwechslungsreichen Instrumenten spielen, ..komme mit dem Multi - Menu nicht zurecht:

In jeder der sieben einzelnen Instrumentengruppe (für OM, UM, Arpeggio und Bass) ist neben den jeweils drei fixierten Instrumenten ein (programmierbares) Instrument aus dem Multimenue speicherbar. Wenn die Taste für das im Multimenue ausgewählte Instrument gedrückt gehalten wird, kann es der Punkttaste einer x-beliebigen Gruppe zugeordnet werden.

Die programmierten Registrierungen sind mit allen Effekten und Einstellungen (gilt auch für User-Rhythmen/-Arpeggios/-FillIns/-Instrumente) relativ komfortabel auf RAM-Packs speicherbar. Es funktioniert auch via Dumps eines angeschlossenen PCs relativ gut, sodaß damit eine umfangreiche Bibliothek nach persönlichen Vorlieben und Selektionskriterien angelegt werden kann.

Wie kann ich die Rhythmen im Multi - Menu abrufen ?
Rhythmus im Multimenue anwählen, Taste gedrückt halten und gleichzeitig eine Punkttaste von einem Rhythmus am Panel drücken. Nach mehrmaligem Blinken der Punkttaste und einem kurzen Piepston ist der Rhythmus dort gespeichert. Damit sind neben den sieben fixen Rhythmen neun unterschiedliche Rhythmen (mit jeweils sechs unterschiedlichen Begleitmustern) pro Registrierung möglich.

Mit diesem System war die HS-Serie bei Markteinführung seiner Zeit weit voraus - und würde ich mir von heutigen Keyboards wünschen, einen Style nicht nur mit einigen Variationen spielen zu können, sondern pro Variation vier Baß- und sechs unterschiedliche Begleitmuster verfügbar zu haben. Leider wurde dieses System schon seinerzeit von den wenigsten Usern verstanden und nicht so eingesetzt, wie es möglich war. Das lag vermutlich daran, daß sich nur Wenige mit dem dazu erhältlichen MDF-Recorder, einer größeren Anzahl von
RAM-Packs oder dem Senden und Empfangen der Dumps von/zu einem PC zurechtgefunden haben.

Daß (leider) nur ein Bruchteil von hervorragenden Eigenschaften nach Anschaffung vielseitig rogrammierbaren Keyboards genutzt wird, passiert auch heute noch, wenn ein Keyboard nach dem Kauf nur auspackt und weiterhin ausschließlich mit Werkseinstellungen und ohne Interesse an individuellen programmierbaren Registrierungen und Einstellungen gespielt werden.
Hallo siebenhirter.
Ich bin Dir so dankbar, dass Du mir dabei hilfst, die HS 6 kennenzulernen. Das ist für mich keine Selbstverständlichkeit!! Es ist schließlich Deine freie Zeit, die Du für mich opferst. Tja, wenn ich mir so die Preisliste anschaue und das Jahr 1978 betrachte, wo mir mein Vater die B 55 zur Verfügung stellte, da war ich 13 Jahre jung, kommt es mir vor, als wäre es vor nicht allzu langer Zeit gewesen. Mit 11 Jahren bin ich angefangen, Orgel Unterricht zu nehmen. Mit 14 das erste Mal auf der Bühne, wo ich ein Gesangsquartett begleitet habe. Später dann Tanzmusik. Heimorgel verkauft, und auf Keyboard umgestellt. Das war damals die Zeit. So'n Keyboard konnte ja eine ganze Band ersetzen. Spielen brauchte man ja nicht viel können. Ein Finger Chord in der Begleitautomatik und ab ging es.
Später kamen dann die Midi Files mit vorgegebenen Text ( Tyros 3 ), den ich letztes Jahr verkauft hatte. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ich betrüge mich selbst. Das spiele ich ja nicht. Das macht alles die Technik.
Also, habe ich wieder zu meinen Wurzeln zurück gefunden. Die Heimorgel !! Man spielt nur so gut, wie das Instrument beherrscht wird und das sieht auch der Zuhörer, wenn Füße, Finger OM, UM bespielt werden !!

Das nur zu meiner Vorgeschichte.....

So, gestern habe ich mich mit meiner Frau an die Pedale ran gemacht. Eins haben wir geschafft. Hat 1 Stunde gedauert, lach....
Jedenfalls, weiß ich jetzt wie es funktioniert. Alle Gummiringe sind zerbröselt. Also, steht uns noch was bevor. Schön ist auch, das man das Oberteil abnehmen kann. Ist besser zum transportieren. Möchte schließlich irgendwann mal öffentlich auftreten.
Eine PA hatte ich. Alles verkauft, leider. Die 120 Watt der Eigenlautsprecher reichen wohl nicht aus ?? Die Frage ist jetzt, was nehme ich zur Verstärkung um den Klang der HS 6 möglichst naturgemäß wiederzugeben??

Tja, und die ganzen Tipps, Rhythmus, Multi - Menu u.s.w muss ich erstmal verdauen. Zu viel auf einmal!! Woher hast Du das ganze Wissen über die Bedienung und Handhabung der HS 6 ?? Du bist ja " Gold wert ".
So, jetzt höre ich erstmal auf, Dich voll zu texten.
Freue mich sehr, Dich kennen gelernt zu haben.

OrgelDidi
 
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siebenhirter
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nur zu meiner Vorgeschichte ..... mit 11 Jahren angefangen Orgel Unterricht zu nehmen
Hallo OrgeDidi,
meine Vorgeschichte ist anders, denn ich hatte bedauerlicherweise weder als Kind noch später die Möglichkeit zu einer musikalischen Ausbildung. Nach meiner Schulzeit habe ich mich beruflich fortgebildet (Elektronik, Computertechnik, Informatik) und hatte dabei zufällig einen ersten Kontakt zum damalig boomenden Markt von Heimorgeln.

Zu meiner Jugendzeit gab es viele Orgelmarken (Wurlitzer, Lowrey, Farfisa, Hammond, Farfisa, GEM, Yamaha, Kawai, Technics, Lowrey etc) und Selbstbauorgeln. Die Tonerzeugung war in Röhren- und ab ca 1965 mit Transistortechnik realisiert, bzw ab 1970 auch mit ICs - wie zB die Cnt/L-Serie von Böhm mit 9-Oktaven Sägezahn- /Rechteck-Generator und Frequenzteiler-ICs.

Den großen Service-Bedarf für solche Tasteninstrumente habe ich genutzt, um diese nebenberuflich zu reparieren oder zu erweitern. Von Theater-/Kino-Orgeln war ich fasziniert, sodaß ich versuchte mir das Spielen behelfsmäßig beizubringen - dafür habe ich eine HS-6 erworben. Entscheidend für diese Wahl war die digitale Tonerzeugung, die programmierbaren Rhythmus-/Arpeggio-Sequenzen, die programmierbaren FM-Sounds (wie beim DX-7, allerdings nur mit 4 statt 7 Operatoren) und die speicherbaren Einstellungen, die man bei Bedarf per Midi-Dumps, RAM-Packs oder mit Kassettenrecorder schreiben/laden konnte.

In den 80-er Jahren gab es keinen Editor für die HS-Serie. Um mit Omikron-Basic am Atari1040 Programme für Sound-Editierung und -verwaltung zu schreiben, hat mir Hr Gundlach (Yamaha Europa, Rellingen) die Datenstruktur des HS6 bekanntgegeben. Bequem waren die Dumps auch mit einer von der Fachzeitschrift "Keyboards" erhältlichen Disk mit einem Bankload-Programm zu verwalten - diese Software war auch für die Bankdaten für DX7, TX7 und Geräte von Kawai, Korg, Oberheim, Roland, Sequential, Waldorf geeignet. Der Atari1040 wurde nur bis 1995 vertrieben, aber man konnte später die Daten der HS-6 auch mit Intel-/Windows-PCs und Freeware (zB MIDI-OX) verwalten.

.. Wissen über die Bedienung und Handhabung der HS-6
.. wurde vorwiegend in der Praxis erworben, aber ausreichend kennenlernbar ist die HS-6 mE auch durch die Bedienungsanleitung

https://soundprogramming.net/manuals/Yamaha_DX27-100_VoiceProgrammingGuide.PDF
(infomativ auch für HS-6, 7, 8)
 
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OrgelDidi
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Hallo siebenhirter,
große Katastrophe !!! Habe an der Pedalleiste sämtliche Gummiringe ausgetauscht. 2 Pedale funktionieren jedoch nicht. Mehrmals aus - und eingebaut. Kontakte funktionieren aber, nur bei Montage nicht. Jetzt ist mir dieses Drama passiert. Kabel von der Steckverbindung abgerissen ( siehe Bild ).
Ich könnte weinen !!!!! Was nun ??
 

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Jetzt ist mir dieses Drama passiert. Kabel von der Steckverbindung abgerissen ( siehe Bild ).
Ich könnte weinen !!!!! Was nun ??
Hallo,
da hilft wohl nur zu versuchen, den Kontakt für das abgerissene Kabel vorsichtig aus dem Kunststoffhalter herauszudrücken (da sollte eine kleine Nase sein welche den Kontakt im Halter festhält, diese leicht nach innen drücken so dass man den Kontakt von unten nach oben herausdrücken kann), und dann das Kabel wieder anlöten. Danach dann die Nase wieder etwas herausbiegen und dann wieder in den Kunststoffhalter einsetzen, darauf achten dass die Nase wieder als "Haken" im Halter sitzt und der Kontakt nicht wieder nach oben herausgedrückt werden kann.
 
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Danke für den Tipp. Das kann ich leider nicht.
Kann das ein Fernsehtechniker ??
 
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Ich denke dass ein Fernsehtechniker dazu sicher in der Lage ist
 
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.. große Katastrophe ... 2 Pedale funktionieren jedoch nicht ... Kabel von der Steckverbindung abgerissen

Wenn das vordere Ende eines Pedals - also dort wo sich der Dämmfilzstreifen (10h) unter dem Pedal befindet - bei gedrücktem Pedal die Silikon-Kontakte dieses Pedales (10c) nicht erreicht, dann stimmt irgendetwas mit der ausgetauschenten Unterlegescheibe (10i) nicht oder die Schraube (10j) ist zu fest oder zu wenig angezogen. Möglicherweise befinden sich in diesem Pedal noch Reste der defekten, alten Scheibe, die man restlos entfernen muß.

Wenn Pedale nur bei fertig montierter Pedalabdeckung nicht funktionieren, dann liegt es an einem unzureichend langem Pedalweg, der eben von der ausgetauschten Unterlegescheibe oder der Befestigungsschraube abhängt, denn eine Rückstellfeder (10g) sollte bei einer Reparatur nicht verloren gegangen oder schlecht eingesetzt worden sein.
*
Auch ein gerissenes Kabel ist weder ein Drama noch eine Katastrophe, sofern das Kabel nach einer Reparatur wieder so mit der Platine verbunden ist wie vorher, denn das ist - wie dich hervshahn bereits informierte - auch zu reparieren.
Wer einigermaßen mit der Reparatur von Elektrogeräten/Elektronik vertraut ist - Heimwerker, prof Techniker (auch Uhrmacher) werden das gerissene Kabel wieder mit dem Stecker verbinden können.

(Skizzen stammen von HS7, mit baugleichen Pedalen)
 

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Hallo,
da hilft wohl nur zu versuchen, den Kontakt für das abgerissene Kabel vorsichtig aus dem Kunststoffhalter herauszudrücken (da sollte eine kleine Nase sein welche den Kontakt im Halter festhält, diese leicht nach innen drücken so dass man den Kontakt von unten nach oben herausdrücken kann), und dann das Kabel wieder anlöten. Danach dann die Nase wieder etwas herausbiegen und dann wieder in den Kunststoffhalter einsetzen, darauf achten dass die Nase wieder als "Haken" im Halter sitzt und der Kontakt nicht wieder nach oben herausgedrückt werden kann.

P.S.: falls sich der Kontakt partout nicht aus dem Kunststoffhalter entfernen, oder aber nach der Reparatur wieder einsetzen, lässt gibt es auch die Möglichkeit, den gesamten Stecker auszutauschen und alle Kabel an einen neuen Stecker anzulöten - das sind damals Standard-Komponenten gewesen und sollten auch heute noch im gut sortierten Elektronik Bauteile Handel erhältlich sein.

Es bleibt alternativ natürlich auch die "Holzhammer"-Methode, nämlich den Kunststoffhalters um den abgerissenen Kontakt mit einem Seitenschneider kürzen, und das Kabel direkt auf den entsprechenden Pin der Pfostenleiste auflöten. Macht aber nur Sinn wenn man dieses Kabel nicht immer wieder abnehmen muss wenn die Teile der HS6 für d Transportzwecke auseinander genommen werden müssen......
 
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Wenn das vordere Ende eines Pedals - also dort wo sich der Dämmfilzstreifen (10h) unter dem Pedal befindet - bei gedrücktem Pedal die Silikon-Kontakte dieses Pedales (10c) nicht erreicht, dann stimmt irgendetwas mit der ausgetauschenten Unterlegescheibe (10i) nicht oder die Schraube (10j) ist zu fest oder zu wenig angezogen. Möglicherweise befinden sich in diesem Pedal noch Reste der defekten, alten Scheibe, die man restlos entfernen muß.

Wenn Pedale nur bei fertig montierter Pedalabdeckung nicht funktionieren, dann liegt es an einem unzureichend langem Pedalweg, der eben von der ausgetauschten Unterlegescheibe oder der Befestigungsschraube abhängt, denn eine Rückstellfeder (10g) sollte bei einer Reparatur nicht verloren gegangen oder schlecht eingesetzt worden sein.
*
Auch ein gerissenes Kabel ist weder ein Drama noch eine Katastrophe, sofern das Kabel nach einer Reparatur wieder so mit der Platine verbunden ist wie vorher, denn das ist - wie dich hervshahn bereits informierte - auch zu reparieren.
Wer einigermaßen mit der Reparatur von Elektrogeräten/Elektronik vertraut ist - Heimwerker, prof Techniker (auch Uhrmacher) werden das gerissene Kabel wieder mit dem Stecker verbinden können.

(Skizzen stammen von HS7, mit baugleichen Pedalen)
Ja, so sehe ich das auch. Durch das ständige Abklemmen der Pedalleiste, kann sein, dass das Kabel schon einen kleinen Schaden erlitten hat. Am Wochenende kommt jemand, um mir dieses zu reparieren. Komisch ist nur, dass der F u. G Bass vor Austauschen der Ringe funktioniert hat und nach Erneuerung nicht funktioniert.
P.S.: falls sich der Kontakt partout nicht aus dem Kunststoffhalter entfernen, oder aber nach der Reparatur wieder einsetzen, lässt gibt es auch die Möglichkeit, den gesamten Stecker auszutauschen und alle Kabel an einen neuen Stecker anzulöten - das sind damals Standard-Komponenten gewesen und sollten auch heute noch im gut sortierten Elektronik Bauteile Handel erhältlich sein.

Es bleibt alternativ natürlich auch die "Holzhammer"-Methode, nämlich den Kunststoffhalters um den abgerissenen Kontakt mit einem Seitenschneider kürzen, und das Kabel direkt auf den entsprechenden Pin der Pfostenleiste auflöten. Macht aber nur Sinn wenn man dieses Kabel nicht immer wieder abnehmen muss wenn die Teile der HS6 für d Transportzwecke auseinander genommen werden müssen......
 

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