Ok, habe tief Luft geholt :-)

von richy, 14.02.07.

  1. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #1
    Hi
    Mal nochmal kurz etwas technisches zu einem unseligen Thread:
    Dieser Hammondzahnradthread :
    Zunaechst habe ich das Beduerfnis klarzustellen, dass ich dort stets mit
    B(d) die magnetische Flussdichte an der Hammondspule bezeichnet habe.
    Eine magnetische Flussdichte abhaengig von dem Zahnradabstand d.
    Daher B(d). Der Index d gibt aber nicht an wo ich die Flussdichte messe !
    B() ist ganz einfach eine (ubekannte) Funktion von d.
    Es sollte klar sein wo ich diese messe. Natuerlich an der Spule.
    Der von Jotbe mir unterstelle Fehler ist unzutreffend.
    Sehr aergerlich, dass ich dies aufgrunder der Schliessung des Threads von
    Seiten von Jay nicht mehr richtig stellen konnte.
    Wobei Jay den Thread nach eigenen Angeben thematisch gar nicht
    mitverfiolgt hatte.
    Wohl auch nicht die Diskussion uber die Phasenempfindlichkeit des menschlichen Gehoers. Schade, ein interessantes Thema.
    Meine Berechnung des Betrages der Fouriertrasformierten wurde wohl
    auch missverstanden. Dieser bestaetigte eine Phasenempfindlichkeit ueber den Ampitudengang bei Signalen gleicher Frequenz.
    Und was auf linkes und rechtes Ohr eintrifft ist wohl von selber Frequenz.
    Wiederspricht also nicht Jotbes Argument des Richtungshoerens.
    Richtungshoeren basiert vornehmlich auf Pegelunterschiede, aber auch auf
    Laufzeitunterschiede. Diese sind kleiner 50 ms.
    Das Richtungshoeren wird hier nicht von Gehoer ausgwertet. Es gibt keine
    ausgepraegte Phasenempfindlichkeit desselben. In der Hoeschnecke erfolgt
    eine Fouriertransformation des Betrages der Frequenzen ueber Dispersion.
    Mechanismen zur Auswertung von Phaseninformation sind nicht bekannt.
    Das Richtungshoeren wird somit bei Laufzeiten von unserem Gehirn ausgewertet, das auch fuer Filterkammeffekte ueber ausgepraegte Mustererkenung Verfahren verfuegt. Ueber das Spektrum !
    Dass der Thread mitten in der Diskussion abgewuergt wurde, mit der Argunmentation. Es gab beschwerden. Von wem ?
    Sicherlich nicht von Usern, die sich ersthaft mit den Themen dieses
    Threads auseinander gesetzt haben.
    Ok es gab Zoff in diesem Thread.
    Aber lieber bischen Zoff zu einem wirklich interessante Theama als
    zum 100 ten mal:
    Suche Noten fuer Bridge over troubled water.
    oder:
    Was ist der beste Piano / Hammond Clone ?

    Jetzt aber was ganz anderes. Zuerueck zur Musik :
    Ein Kumpel von mir leitet mehrere Blasorchester von sehr hohem Niveau. Ab und zu ueberredet er mich dazu dort mit gewissen Keyboardeffekten auszuhelfen. So auch mal wieder dieses Jahr. Ich soll auch noch bei einem Leistungswettbewerb mitspielen. Ich bin aber total notenschwach. Viele Teile der Stuecke gehen ueber mein Niveau. Vor solchen Blasorchestern habe ich einen nicht unbegruendeten sehr hoehen Resekt.
    Mit Soundeffekten komme ich natuerlich klar.
    Aber ich soll auch noch bischen mitspielen
    Piano, Choere, Vibrahone, Xylophone.
    Sollte ich besser das auslassen wo ich mir nichtsicher bin ?
    Oder reinpauken ?
    Mich auf das beschraenken was ich sicher kann ?
    Versteh mich ja eher als Soundbastler :
    Regen, Wind, Donner, Vogelgezwitscher
    An den Triton Teilen doch eher schwach.
    Ich denke ich gehe das erst mal an :-)
    ciao
     
  2. bluebox

    bluebox HCA Keyboard HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #2
    Hi Richy!

    Zuerst möchte ich dir mal sagen - dass es für mich unglaublich ist, was du für ein technisches Wissen hast - vom ersten Teil deines Threads hab ich kein Wort verstanden - mensch bin ich blöd !

    Jetzt zum zweiten Teil:

    Ich mach solche Geschichten auch ab zun zu und hab mit ähnlichen Problemen wie du zu kämpfen. Auch ich habe Heiden-Respekt vor solchen Geschichten und bin nervöser als bei einer Rock-Konzert vor ~ 1.000 Leuten ;-)

    Zum eigentlichen Thema: Wenn du dir nicht sicher bist, was du spielen sollste, frag den Dirigenten. Ich erarbeite immer zusammen mit ihm ein Konzept, denn oft ist das was da so an Key/Guit/Mallet-Stimmen rumgeistert lieblos oder einfach nur falsch geschrieben.
    Manche Stellen sind sehr wichtig, andere gehen total unter. Somit muss das von Stück zu Stück unterschieden werden und der Diri weiß mit sicherheit am besten, wie er sich das Ganze vorstellt. Ich hatte so jedenfalls immer die besten Ergebnisse.

    Micha
     
  3. brasseur

    brasseur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #3
    Hallo richy und moin, moin!
    Auch ich bin beeindruckt von deinem technischen Wissen - ist voll der Hammer!

    Zu der Problematik Keyboard im Blasorchester: Ich spiele ja ausschließlich Key im BO und kann die Meinung von bluebox hinsichtlich der Stimmen (Key/Git/Mallet) bestätigen. Oftmals gibt es für Keyboard keine eigene Stimme, wenn doch, ist es meistens eine Doppelung von Passagen, die auch woanders (Klarinetten, Flöten, Tenor,...) auftauchen. Eine richtig eigenständige Stimme für Keyboard gibt es sehr selten, leider. Ich bin dazu übergegangen, mir die Direktion oder sofern vorhanden, die Partitur geben zu lassen und schreibe mir nach Absprache mit dem Dirigenten die Stimmen selber zusammen. Ist natürlich aufwändig, logo. Manchmal kommt dabei trotzdem Mallet-Perkussion o.ä. heraus, dann sehe ich zu, dass ich mir daneben noch was anderes reinschreibe.

    An deiner Stelle würde ich mit dem Diri reden, was ihm wichtig ist, was ich spielen soll. Da du nur "Aushilfe" bist, kann er nicht erwarten, dass du dir deine Stimmen selber schreibst und sollte dir Material zur Verfügung stellen. Da es sich um einen Leistungswettbewerb handelt, zu dem gespielt werden soll, würde ich mir genau anschauen, was ich zu spielen habe - es soll dann natürlich auch "sitzen". Einfach etwas auszulassen, ist keine gute Idee, denn das kriegen die Wertungsrichter mit und bedeutet Punkteabzug. Also: Schau's dir an, probier's aus, aber wenn du spielst, dann eben richtig.
    Leistungswettbewerb ist halt eine andere Situation als ein "normales" Konzert.

    Hat de bra!
     
  4. Jay

    Jay HCA Piano/Spieltechnik Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #4
    Ihr dürft den Thread gern "wiederhaben" (ist wieder offen). Mein Anliegen war nur, dass sich die Gemüter erstmal etwas beruhigen, damit wieder das fachliche im Vordergrund stehen kann.

    Und dann wär ich dir sehr verbunden, wenn du vielleicht die ein oder andere Leerzeile einbauen könntest. Das würde mir das Lesen deiner hochinteressanten Beiträge sehr erleichtern. :great: ;)
     
  5. NightflY

    NightflY Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #5
    Mal kurz auch meine meinung zum ersten teil dieses betreff geben, im thread selbe habe ich es nicht getan weil ich mir unbedingt daraus halten wollte und das aus guten grund
    :
    1) Ich glaube nicht an das schreiben von die hausarbeit für andere leuten. Wenn der threadöffner die arbeit zum 80% selbe geschrieben hätte, und nur noch wenige details klären möchte, war die lage komplett anders.
    Wenn ich mir erinner wie es damals bei uns in die schüle lief (lange her :o ): ich wollte mehr wissen über steppermotoren, also hat der lehrer mir alle material gesammelt das er finden konnte, ich habe dazu gesucht was fehlte und dann musste ich eine facharbeit darüber schreiben. Dabei muss man in acht nehmen das es damals noch kein internet gab, nur BBS und darauf konnte ich nicht zurückgreifen. Es gibt aber mehrere vergleichspunkten zwischen steppermotoren und tonewheels.
    2) Das besprochene thema ist sehr kompliziert, ohne ein doctoratstitel und jahrenlange erfahrung kann man dabei nur an die oberfläche kratzen. Nimm 3 wirklich begabte menschen (von mir aus die meist begabten aus Deutschland), mit erschiedene hintergrund (mathematiker, physiker und musiker) und sie werden sich bis zum ende des zeiten streiten ober dieses thema, weil man ja das richtige gemisch braucht aus diese 3 fachspezialtitäten.
    3) Last but not least: Meine Deutsche sprachbehinderung und der lange zeit der ich bereits die schüle verlassen habe machen mir sowieso unsicher um selbst nur ansatzweise etwas zu diesen thread geschrieben zu haben :o .

    Weiter, und das ohne eine seite zu wählen, gabs es ja viel zu viele antworten die eher auf der person gerichtet wahren, statt auf das betreff des thread. Man sollte eher seine wiedersprüchen anfangen mit:
    - Meine meinung nach ist das ausgesagte falsch
    - Mit alle respekt, aber ich sehe das anders
    - Konnte es nicht so sein das
    ...

    LG
    NightflY
     
  6. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #6
    Hallo richy,
    Deine Berechnungen habe ja gezeigt, daß die Überlagerung von unterschiedlichen (Sinius-)Frequenzen, egal welcher Phasenlage, zu einem identischen Frequenzspektrum führen und man daher keinen Unterschied hört oder hören dürfte.

    Andererseits erzeugen zwei überlagerte Sinusschwingungen je nach Phasenlage einen anderen Spannungsverlauf, wie meine beiden Bilder zeigen. Diese Spannungsverläufe repräsentieren ja, wenn man sie durch einen Lautsprecher schickt, die Membranbewegung des Lautsprechers.

    Könnte es - rein hypothetisch - sein, daß man der Schall dennoch unterschiedlich wahrnimmt und zwar nicht aufgrund der unterschiedlichen Phasenlage, sondern aufgrund irgendwelcher anderen Umstände, denn die Bewegungen der Membran sind ja wohl nicht identisch und damit auch nicht die entstehenden Luftdruckänderungen?

    Wie gesagt: nur eine Hypothese.
     
  7. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.02.07   #7
    @ Böhmorgler
    Nach meinem Verständnis nicht. Die Membranen erzeugen einen anderen Hub, aber wenn
    richtig ist, was übrigens auch meinem Verständnis der Sache entspricht, dann analysiert man einen Ton über das Spektrum und nicht als eine Funktion von t, wie sie der Spannungsverlauf ist. Bei der spielen Phasenunterschiede noch eine Rolle, nach einer Fouriertransformation nicht mehr.

    Dann würde ein Powerchord auf der Gitarre ja auch jedesmal ganz anders klingen, aber er klingt jedenfalls für meine kaputten, untrainierten Lauscher jedesmal gleich.
     
  8. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #8
    Hi
    Zur Thematik Facharbeiten und Internet:
    Meiner Meinung nach sollte es zulaessig sein alle Quellen zu nutzen um an Information zu gelangen.Ich denke die Schulen foerdern auch die Verwendung des Internets als moderne Informationsquelle.
    Es ging in dem Tread aber endlich nicht nur um die Facharbeit, sondern um die doch interessante Thematik der Tonewheels.Ich fuer meinen Teil wollte immer schon mal wissen wie die denn genau funktionieren.
    Na in etwa wissen wir es jetzt, oder auch nicht :-)

    Genauso mit der Phasenempfindlichkeit des Gehoers.
    @Boehmorgler
    Bei Sinusfunktionen gleicher Frequenz zeigt die Rechnung, dass sich das Spektrum sehr wohl aendert. Ansonsten koennten sich zwei gegenphasige Sinusfunktionen auch nicht ausloeschen. Aber wie will man gleiche Frequenzen im Oszillogramm sehen ?

    Zwei unteschiedliche Wellenformen koennen tatsaechlich gleich klingen unter der Vorasussetzung, dass wir nur den Betrag des Spektrums wahrnehmen. Der ganze Hoereindruck ist auch eine physiologische Angelegenheit.
    Beim Verdeckungseffekt den das mp3 Format ausnuetzt existieren die verdeckten Frequenzen auch physikalisch. Wir koennten sie sehen, aber dennoch nicht hoeren.
    Vielleicht koennen wir dazu noch einen eigenen Thread aufmachen.

    @Jay
    War vielleicht schon eine gute Idee die Gemueter zu beruhigen, aber so konnte ich mich zu Jotbes Behauptung leider nicht mehr auessern.

    @all
    Vielen Dank fuer die Tipps zu dem Blasorchsester. Heute ist die erste Probe und ich werde den Leiter mal Fragen wie er sich das vorstellt.Notenmaterial hab ich schon. Aber das ist zusammengestueckelt. Vibraphon Xylophon Piano
    Choere Harfe Soundeffekte. Bei manchen Xylophon Parts muss ich von der Technik her einfach passen. Rasend schnell. Vielleicht lasse ich dann lieber komplett das Instrument weg, wie nur die Haelfte spielen ? Und ob so Musikschiedsrichter ein Harfenapprgio vom Triton Appregiator gut finden :-) ?
    Na, jetzt uebe ich noch bischen nach Noten spielen.
    Leider nie richtig gelernt.
    Viele Gruesse
    richy
     
  9. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 14.02.07   #9
    rehi
    Komme gerade von der Orchesterprobe
    >
    Auch ich habe Heiden-Respekt vor solchen Geschichten und bin nervöser als bei einer Rock-Konzert vor ~ 1.000 Leuten ;-)
    >
    Einmal hab ich so ein Konzert schon mitgespielt, da war ich auch viel nervoeser als ein bei einem Tanzbandauftritt vor grossem Publikum. Auch Gastgitarrist und Saegerin damals ging es genauso.

    Die Probe lief ganz gut, aber ich hab jetzt schon Bammel vor dem Ernstfall.
    Lauter Musiker die perfekt vom Blatt spielen und auch total ungewohnt, dass der Dirigent das Kommando hat. Dazu haette ich noch ne Frage.

    Wie handhaben die Orchesterleute eigentlich das Timing genau ?
    Mir ist das bischen ein Raetsel. An einer Stelle soll ich ein maessig schnelles Harfenappregio spielen. Dazu setzt spaeter eine Floete ein, an der ich mich vom Timing her jedoch nicht orientieren kann. Das ganze startet aus einer Stelle mit freiem Timing (Schneesturm Geraeusche).
    Das Problem:
    Die eins gibt der Dirigent vor. Da fange ich dann sofort mit 16 tel der Harfe an.
    Wie soll das funktionieren ? Woher weiss ich bei den ersten 16 tel das Tempo ? Haben die Orchestermusiker ein absolutes Tempogefuehl ?

    @brasseur und bluebox
    Vielleicht habt ihr dazu einen Tipp ?

    Auch happig wie die Leute proben. Das Stueck wird einmal durchgespielt,
    der Dirigent gibt vielleicht an manchen Stellen noch hinweise.
    Dann kommt schon das naechste Stueck.
    Manno ich sollte doch blos Soundeffekte machen :-)

    ciao
    richy
     
  10. brasseur

    brasseur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #10
    Hallo und moin, moin!

    @richy: Das Timing Orchesterleute und Diri ergibt sich aus den Noten und dem, was der Diri an Takt dazu vorgibt. Dir ist vielleicht aufgefallen, dass der kerl vorne so "rumfuchtelt" - er zeigt damit, wann z.B. im 4/4-Takt die 1, die 2 usw dran ist (1: Arm nach unten, 2: Arm nach innen, 3: Arm nach außen, 4: Arm wieder zur Ausgangsposition). Lass dir das am besten vom Diri erklären, kann ich hier schlecht grafisch erläutern.
    Zu dem Einsatz des Harfenarpp.: Wie sehen die Notenwerte dazu aus? Da zunächst eine 1 vorgegeben wird, startest du vermutlich nicht mit Volltakt, will heißen, nicht genau auf die 1, sondern später. Welche Pausenwerte stehen zu Anfang? 16tel oder 8tel?? Wäre gut, wenn du mal ein Bild von der Stelle hochladen könntest, dann wäre eine genauere Besprechung möglich. Und welche Taktart hat die Stelle und welche Notenwerte kommen für das Harfen arpp. noch? Aus den Notenwerten und der Vorgabe der 1 des Diri ergibt sich dann das Tempo des Harfenarpp. - 16tel sind halt 4x so schnell, 8tel 2x usw. Das Arpeggio dürfte vermutlich einer Tonleiter nicht unähnlich sein - schau mal, welche Tonart das Stück hat, dann kannste das Arpp. vielleicht besser erfassen.
    Tempogefühl: Die Orchesterleute sind gewohnt, sich mit ihrem Spiel am Diri zu orientieren. Durch sein Dirigieren gibt er das Tempo, den Ausdruck und die Interpretaion der Noten an. Klar geht es leichter, wenn man auch selber seine Noten mitzählt, aber bitte nicht in einem anderen Tempo als der Diri!! Es hilft auch, auf das Schlagzeug zu hören, denn die Drummer sollten nun jedenfalls passend zur Diri-Tempovorgabe spielen.

    Was mir an deiner Stelle zu denken gäbe: Das Orchester probt für eine Leistungsbewertung und die Stücke werden nur kurz angespielt. Das sagt mir, dass bereits sehr viel Arbeit investiert worden ist und die Leistungsbewertung kurz bevor steht. Wie stellt der Diri sich deine Mitwirkung vor? Ich fände es ziemlich happig, 3-4 Titel (soviel sind's in der Regel) innerhalb kürzester Zeit bewertungsreif einzuüben. Bewertungsreif heißt für mich: Perfekt im Timing, in der Stimmung, im Ausdruck und so weiter. Ich würds beim Diri hinterfragen, wann die Show stattfindet. Wenn mir dann nicht mehr angemessen Zeit fürs Üben bleibt, würde ich die Mitwirkung eher absagen, da ich dem Orchester mit einer fehlerhaften Leistung nicht die Punkte versauen wollte.

    Hat de bra!
     
  11. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 15.02.07   #11
    Hi brasseur
    > Dir ist vielleicht aufgefallen, dass der kerl vorne so "rumfuchtelt"
    Darueber hab ich mich schon immer gewundert :-)))

    Aber im ernst, das ist genau das Problem. Ich kann aus dem Gefuchtel keine eindeutige 1 erkennen. Ich nehme mal an wenn der Arm unten angekommen ist, das soll die eins sein. Auch den Dirigenten (Guter Kumpel von mir) gefragt.
    Mir kams aber so vor, wie wenn das Orchester irgendetwas dzwischen als eins versteht. Wobei deren Timing gut ist. Click waere mir lieber als die Freiuebungen :-)
    >
    Zu dem Einsatz des Harfenarpp.: Wie sehen die Notenwerte dazu aus? Da zunächst eine 1 vorgegeben wird, startest du vermutlich nicht mit Volltakt, will heißen, nicht genau auf die 1, sondern später.
    >

    Doch, es geht auf die 1 los. Dann stur 16 tel in C und Es. Ich hab ne Profi Aufnahme davon. Die Harfe ist so leise, man hoert sie nur im Kopfhoerer.
    Auf die 3 te 16 tel setzt eine Oboe ein. Nuetzt mir recht wenig.
    Ich stell den Ausschnitt mal hier rein. Scanner geht gerade nicht. Dh. kann
    die ersten Noten mal anschreiben.
    Abwaerts:
    G D E A G A E G (2 Mal)
    Aufwaerts :
    As B Es G B G Es B (2 Mal)
    Wiederholen, in dem Stil geht es weiter.
    Beim ersten springe ich,

    5 2 3 1 2 3 1 2 ( mit 5 auf G springen )
    G D E A G A E G (2 Mal)

    Gibt es nen besseren Fingersatz ? In den Noten natuerlich Fehlanzeige.
    Beim zweiten habe ich mich entschlossen As B
    mit der linken Hand zu spielen.
    Die restlichen Arppreggi sind etwas bequemer.

    > Es hilft auch, auf das Schlagzeug zu hören,
    Wenn es an der Stelle eines gaebe :-) Stells morgen rein.

    Der Gig ist im April. Und es sind 2 Stuecke. Der Rest geht eigentlich.

    > Wie stellt der Diri sich deine Mitwirkung vor?
    Na ich weiss wie ich es mir vorstellte. Es war ausgemacht, dass ich Choere Gewitter Regen und Vogelgezwitscher "spiele".
    Letztes Mal sollten es Kananonboeller (Tschaikowski)
    sein und am Ende musste ich noch einen Pfeifenorgelpart uebernehmen.

    Mir passt das ganze auch nicht. Ohne Noten frei zu spielen hab ich keine Probleme. Aber Orchester ist schon was ganz anderes, wie du sicherlich besser weisst als ich.

    Hab mir schon ueberlegt ob ich den Part auf der Munharmonika blase. Schlieslich steht in den Noten HARP ! :-)
     
  12. ZenToR

    ZenToR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.07   #12
    :eek: ihr schreibt ja aber VIEL :eek:
     
  13. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #13
    Jeder Dirigent hat so seinen eigenen Stil. :rolleyes:

    Wenn ganz klassisch mit Taktstock dirigiert wird, sieht es etwa so aus, wie in dem WIKI-Artikel beschrieben: Schlagfigur - Wikipedia
     
  14. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 16.02.07   #14
    Hey danke, so was habe ich gesucht
     
  15. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #15
    Diese Schlagfiguren habe ich zur Schulzeit an der Realschule im Musikunterricht lernen müssen - aber war vielleicht eine Ausnahme und kein "normaler" Schulstoff :rolleyes:
     
  16. brasseur

    brasseur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #16
    Hallo und moin, moin!
    Die Schlagfiguren im wiki sind aus der Sicht des Dirigenten zur Ausführung mit der rechten Hand abgebildet - aus Orchestersicht demnach seitenverkehrt (die "2" im 4/4-Takt geht jedenfalls Richtung Körpermitte). Zum "Auslösepunkt" der "1": Kommt auf den Diri an - manche starten sozusagen oben beim Anfang der Bewegung, bei manchen liegt es irgendwo auf halber Höhe, andere wiederum gehen auf den unteren Punkt. Idealerweise sollte gewissermaßen mit dem (imaginären) Taktstock ein Klick auf einem (imaginären) Brett vorm Bauch erzeugt werden. Zu deinen 16teln: Der Diri sollte dir die "4" vorgeben, damit du das Tempo abnehmen und den Einsatz rechtzeitig bringen kannst, nicht die "1" (Wenn die "1" angezeigt wird, soll ja schon die erste Note gespielt werden). Hey, dass mit der Mundharmonika is ne gute Idee, .... ^^
    Fingersatz sieht auf den 1. Blick OK aus, schau mir trotzdem gerne mal die Noten an. Wie heißt eigentlich das Stück?
    OK, viel Glück beim Üben,
    hat de bra!
     
  17. Böhmorgler

    Böhmorgler Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.07   #17
    Fingersätze sind eine ziemlich individuelle Sache. Es kommt auch darauf an, wie groß die Patschehändchen sind :rolleyes:

    Statt: 5 2 3 1 2 3 1 2
    könntest Du auch mal versuchen: 5 3 4 2 1 3 1 2
     
  18. profpaule

    profpaule Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.07   #18
    hi,

    hatte keine lust mir alle beiträge durchzulesen, sry, aber ich muss mal ein bisschen kritik an deinem thread loswerden loswerden:
    du merkst wohl, dass keiner ahnung von deinem technischen blabla hat und auf mich machst du eher den eindruck eines fachid***en, als den eines speziallisten (ist der satz so ok?, sprachgefühl geht verloren...). das ist genauso, als würde ich im "WirKönnenNixAnderesAlsComputerSpieleSpielen"-forum erkläre, wie man die flugbahn eines geschosses berechnet, wenn man in richtung x,y,z guckt und die erdanziehungskraft mit einbezieht und letztendlich will ich nur wissen, ob das dann gut ist, oder doch eher die variante mit dem zufallstreffer nehmen soll, um das neue ballerbummbang-spiel zu erstellen. das macht keinen guten eindruck. (ich sag immer, clever ist derjenige, der sein wissen auf eine ganz subtile art und weise verkaufen kann. :p )
    das muss echt nicht sein und dein beitrag wurde dazu noch unübersichtlicher, als er schon durch die aufblähung durch übermäßig und unproportional gesetzen zeilenumbrüche. und ne deutsche tastatur wäre auch nicht schlecht.


    cya

    (und noch einen tipp: um dir das ganze tippen zu ersparen: ruf gleich bei der hammond kundenhotline an oder schreibe deinen beitrag in ein technik-forum (ich weis nicht, ob conrad.de sowas hat ...)

    Anm. d. Moderation: Dein Beitrag glänzt auch nicht gerade vor Deutsch und Übersichtlichkeit. Satzbau? Großschreibung? Bevor du also mit Steinen wirfst, Früchtchen, kehr erstmal vor deiner eigenen Tür!
     
  19. richy

    richy Threadersteller HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 19.02.07   #19
    @professor
    Werd mir deine Ratschlaege merken :-)

    > als würde ich im "WirKönnenNixAnderesAlsComputerSpieleSpielen"-forum
    Siehst du die Leute im Forum hier so ? Ich nicht.
    > flugbahn eines geschosses berechnet ...
    Fuer Tele Pingpong reicht das wohl :-)
    Und wie man auf subtile Art eine Fouriertransformierte anschreibt werd ich mir auch noch ueberlegen.

    @brasseur
    Werde bei der naechsten Probe mal genau schauen wo die anderen Musiker die 1 sehen. Hier ist die Aufnahme.
    http://home.arcor.de/richardon/2007/harfe.mp3
    Man hoert die Harfe nur im Kopfhoerer und nach 8 Takten geht sie voellig unter.
    Vor meinem Einsatz ist ein kurzes Floetensolo. Da koennte ich das Timing aufnehmen. Aber das endet ritardando. Logisch, waere ja sonst zu einfach :-)
    Und auf der Aufnahme spielt die Harfe die erste 16 tel voellig alleine !
    Ob da nicht auch was schiefgegangen ist ?

    Das Stueck heisst Mont Blanc.Von Otto M. Schwarz. Echt tolle Nummer.

    @boehmorgler
    Danke fuer den alternativen Fingersatz.
    Mit der 4 spiele ich ungern. Und bei der 4 2 muss ich schon ganz schoen die Hand oeffnen. Fuer groessere Haende waere das sicherlich eine Alternative.
    Na dann probe ich mal das ganze so weit ich komme.
    Wer ein Volumenpedal mitnehmen. Fuer den Notfall he he
    Dezentes Keyboarderspiel kommt sicher gut an *fg
    ciao
     
  20. pille

    pille Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.07   #20
    Wasn das??????? :eek: :eek: :eek:
    :screwy::screwy::screwy::screwy::screwy::screwy::screwy::screwy::screwy:
     
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