Orange AD30 vs. Fender Deluxe Reverb 65 / 68

von Schnucky Guter, 10.01.18.

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  1. Schnucky Guter

    Schnucky Guter Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.18   #1
    Hallo.

    Ich bin auf der Suche nach Meinungen, die mir in meiner Entscheidung helfen könnten, zwischen im Thema genannten Amps den geeigneten auszuwählen.
    Ich selbst hatte einen AD30, musste den aber notgedrungen verkaufen. Ich war mit dem sehr zufrieden, hab mich dann aber doch für den Verbleib meines Orange OR100 entscheiden, welcher mir für meine jetzigen Zwecke ein bisschen zu dick ist. Wir spielen im Proberaum mit zwei Gitarren, einem Bass und einem Schlagzeug. Die zweite Gitarre hat einen JTM45 und drosselt via Powersoak. Ich möchte natürlich auch in die Sättigung kommen, zerstöre aber mit dem OR100 (im 50watt Betrieb, die 30watt Option klingt meiner Meinung nach nicht so gut) lautstärkemäßig, wenn ich meinen Sound fahren möchte. Die Fragestellung lautet für mich an euch, inwiefern unterscheiden sich AD30 und DRRI (und bei letztem die beiden Bauarten (65/68) in Bezug auf den AD30) voneinander? Ich selbst spiele eine Fender Jazzmaster und eine Gibson Les Paul P90. Ich möchte einen guten Cleankanal, den ich an der Grenze zum Kratzen fahren möchte, und bei Gelegenheit mit dem Pedal ordentlich füttern kann. Ich lege großen Wert auf die Tiefen und Mitten, oben rum bin ich mit den Single Coils bestens bedient. Beim AD30 würde ein Head in Frage kommen, weil ich schon eine 212ob hab. Lautstärke sollte nicht unbedingt eine große Rolle spielen, eher der Sound. Richtung Indie, Alternative, Grunge, Funk, Mathrock. Ich spiele sehr dynamisch und druckvoll.
    In der Musikalienhandlung meines Vertrauens habe ich schon einen DRRI angespielt, aber ab einer gewissen Lautstärke macht man sich beim Personal unbeliebt und die Situation spiegelt nicht unbedingt die in einem Proberaum wieder. Wer hat diese zwei Geräte und kann diese für mich unterscheiden und beschreiben, wie sich beide im Bandkontext machen. Ich habe auch nicht das Geld, das per Kauf zu probieren. Soundbeispiele suche ich im Netz vergebens, ob bei YouTube oder sonst wo.

    Ich hoffe das ich mein Anliegen so gut wie möglich zum besten gegeben habe.
    Für jegliche Art von Hilfe bin ich euch dankbar.
     
  2. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.18   #2
    Ich kann nur für den DRRI65 reden... Bis der anfängt zu zerren, ist man schon auf unerträglichen Lautstärken...

    Allerdings lässt sich der Amp gut mit Pedalen anblasen und kommt auch mit vielen Overdrive oder Distortion Pedalen klar.

    Aber für einen rotzigen Sound würde ich vlt mal einen HotRod ins Visir nehmen, zumal der Clean auch sehr gut kann aber im Drivechannel eigentlich das bringen, sollte, was du dir vlt an Sound erhoffst. Außerdem bekommt man die im Moment zu einem Hammerpreis.
     
  3. Schnucky Guter

    Schnucky Guter Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.18   #3
    Danke,
    ja, das mit dem Preis habe ich schon mitbekommen, aber ich fand den HotRod vom Sound nicht so ansprechend, daher hier ganz explixit die Frage nach den genannten Modellen. Der 65er ist vom Voicing auch eher mein Favorit (was die beiden Fender angeht) und den hätte ich gern gegen den AD30 antreten lassen :)
     
  4. rock4life81

    rock4life81 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.18   #4
    Ja wie gesagt, Zerre aus dem Amp selbst zu bekommen ist eher schwierig, aber der DRRI kann eben gut mit Pedalen..
     
  5. Minor Tom

    Minor Tom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.18   #5
    Orange AD30 und Deluxe Reverb sind ja beide schweineteuer. Und schweineschwer - der AD30 selbst als Head.

    Und wenn du in die (Endstufen) Sättigung kommen willst, sind beide auch schweinelaut.

    Der AD30 hat weder Reverb noch einen Effektweg. Aber den kennst du ja schon.
    Der Deluxe Reverb (sowohl 65 als auch 68) hat keinen Master Volume. Und ich würde den Deluxe Reverb auch keineswegs als geeignet für Grunge bezeichnen.

    Leider kann ich dir bei deiner Hauptfrage (Amps im Bandkontext) auch nicht weiterhelfen. Dass so jemand existiert UND deine Frage mitbekommt UND sich sinnvoll dazu äussern kann, wäre IMHO schon fast wie ein Sechser im Lotto.

    Soundclips bei Youtube sind aber zuhauf zu finden - für beide Verstärker. Es gibt zB einen grossen Orange-Vergleichstest von EytschPi42, bei dem auch der AD30 mitspielt.

    Wie wärs denn mit was Günstigerem ausser dem Hot Rod. Obwohl - da gibt es ja drei:
    Hod Rod Deluxe
    Hod Rod Deville 2x12"
    Hod Rod Deville 4x10"
    Hast du die alle schon angeguckt?

    Weiter Alternativen:
    zB der Orange Micro Dark. Von deiner Beschreibung her sollte der eigentlich sehr gut passen. Und vom Preis her im Verhältnis zu deinen "angedachten" Amps aus der Portokasse bezahlbar sein. Ist vielleicht auch was für den Übergang bis du dir klarer geworden bist.
    Oder der Fender Bassbreaker 45 Head - den gibts zur Zeit sogar sehr günstig. Und ist quasi mit eingebautem Attenuator. Allerdings auch weder Reverb noch Effektloop.

    Oder noch was anderes. Bei Verstärkern gibts ja heutztage wirklich ne fast unbegrenzte Auswahl.

    Wenn das alles nix ist musst wohl die beiden von einem grossen Versender (nacheinander?!) zur Probe bestellen. Und in den Proberaum und zurück kriegen ohne eine Macke reinzumachen.
     
  6. hack_meck

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    Erstellt: 10.01.18   #6
    Zerre nein - das machen moderne Vorstufen besser, fette Sättigung ist jedoch nicht so schwer ... und meiner wird ab ca. 5 auch nicht mehr lauter, sondern nur breiter und abgesoffener ...

    Hier im Video trifft mein DRRI auf den Loop Out eines Mesa Mark V. Also Mesa Vorstufe meets Fender Backend ... (und am Mesa hätten wir noch deutlich Zerre drauf packen können)



    Gruß
    Martin
     
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